CD Projekt RED, die bekanntlich erst einen Kopierschutz in Witcher 2: Assassins of Kings implementierten und ihn dann wieder heraus-“gepatcht” haben, will angeblich nie wieder ein Spiele mit Anti-Piraterie-Maßnahmen ausstatten. “In keinem [unserer] nachfolgenden Spiele werden wir DRM verwenden, es verkompliziert die Dinge nur”, stellte CEO Marcin Iwinski auf einer GDC 2012-Präsentation fest. “Wir gaben das Spiel heraus. Es war in zwei Stunden geknackt, […]”, fügte er hinzu.
CD Projekt RED ist die Entwicklungsabteilung des polnischen Publishers CD Projekt. Namco Bandai klagte gegen die Firma, weil diese den Kopierschutz der Verkaufsversion von The Witcher 2 per Patch entfernen ließen und darüber hinaus THQ die Vertriebsrechte der Xbox360-Version übergeben wollten. “Was mich wirklich überrascht ist, dass die Piraten nicht die GOG-Version gecrackt haben, die nicht geschützt war. Sie nahmen den SecuROM-Verkaufs-Version, crackten diese und erklärten ‘wir haben es geknackt”, erklärt Iwinski.
Sein Fazit: “DRM schützt dein Spiel nicht. Wenn es Beispiele gibt, in denen dies der Fall ist, dann sollen sich’s die Leute [Hersteller] überlegen, aber dann gibt es Komplikationen mit den legitimen Nutzern”, bekräftigte er später gegenüber Joystiq.











