Kurzmeldung: Neues Medal of Honor wird im März vorgestellt

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Gerüchte darüber gab es schon im letzten Jahr, doch jetzt bewahrheiten sie sich auch – genauer: am 6. März. Denn zu diesem Datum bekam jetzt Kotaku obige Einladung zur Pressekonferenz für ein neues Medal of Honor, dessen grinsende Medaille schon länger durch die Gazetten geisterte. Mal schauen, ob es besser wird als der letzte Teil von 2010 – den Test dazu findet Ihr hier.

Naughty Dog: The Last of Us sollte ursprünglich ein neues Jak & Daxter werden

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Eine interessante Geschichte zu The Last of Us hatte Evan Wells, Co-Präsident von Naighty Dog, in der aktuellen Ausgabe des Game Informer zu erzählen. Denn wenn alles nach Plan gelaufen wäre, hätten die Entwickler stattdessen nun einen neuen Teil von Jak & Daxter in der Mache.

“Viele Fans fragten uns, wann endlich das nächste Jak & Daxter erscheint“, erklärt Wells. Also setzte man sich zusammen und es wurde die Idee geboren, sich auf die aus Uncharted gelernten Tugenden zurück zu besinnen. Doch dieses Experiment schlug fehl.

“Wir fühlten in diesem Zusammenhang, dass hier nicht das Spiel entsteht, welches die Fans sich wünschen“, fährt Wells fort. Man hätte bei einer Fortsetzung der Entwicklung auch die Richtung des Teams limitiert. Von diesem Punkt an bewegten sich unsere Überlegungen in eine andere Richtung.

Zwischen den Zeilen ließ Wells anschließend anklingen, dass das Uncharted-Team eventuell ein neues Jak & Daxter machen könnte. Allerdings bestünden seiner Meinung nach dann wieder die Probleme von damals. Jedenfalls habe man nun eine neue Marke erschaffen, die man weiterhin mit ganzer Kraft unterstützen wolle.

Entwicklung von Journey ist abgeschlossen

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Eigentlich sollte das atmosphärische Adventure der Independent-Schmiede thatgamecompany schon im letzten Jahr erscheinen – doch gut Ding will eben Weile haben. Studio-Chef Jenova Chan gab jetzt via Twitter die frohe Kunde bekannt, dass die Entwicklung von Journey – die mittlerweile drei Jahre gedauert hat – abgeschlossen ist. Sony muss jetzt nur noch ein Release-Datum für den Playstation-exklusiven Download-Titel festlegen.

Mehr Infos zu Journey gibt’s hier, wer sich schon mal auf das Spiel einstimmen möchte, findet hier 15 Minuten Spielszenen aus der Beta-Phase.

Catherine – im Test (360/PS3)

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Das Medium Videospiel mag in den letzten Jahren gereift und erwachsen geworden sein, trotzdem fällt immer noch ein Großteil des monatlichen Software-Ausstoßes problemlos in die Kategorie ’pubertäre Machtfantasien’: Weltraumsöldner perforieren geifernde Glibber-Aliens, stiernackige Schlächter morden sich durch den griechischen Götterhimmel und aufrechte GIs kämpfen sich tapfer durch die aktuellen Krisenherde. Das mag alles unterhalten, doch Anspruch ist etwas anderes. So wie die Probleme von Vincent: Der ist mittlerweile über 30 Jahre alt, hängt in einem mittelmäßigen Job fest und führt eine eher zweckmäßige Beziehung mit seiner weit ehrgeizigeren Freundin Katherine. Als die das Thema Heirat anspricht, wird Vincent Angst und Bange. Und so wacht er nach einer durchzechten Nacht in seiner Stammkneipe auf einmal neben Catherine auf – der kurvigsten Versuchung, seit es Blondinen gibt. Und als ob Vincent nach diesem Seitensprung nicht schon genug Probleme hätte, kämpft er auch noch mit seltsamen Albträumen. Nacht für Nacht erklimmt er unheimliche Türme, stets von einer zunächst unsichtbaren Macht verfolgt: Wenn er hier abstürzt, wird er den nächsten Morgen nicht mehr erleben.

Spielerisch teilt sich Catherine in zwei grundverschiedene Hälften. Die Albträume erweisen sich als knackiger Puzzle-Geschicklichkeits-Mix: Ihr klettert, versetzt Blöcke und seid stets auf der Flucht vor monströsen Verfolgern, die direkt Vincents Unterbewusstsein entsprungen zu sein scheinen. Dazwischen redet Ihr mit anderen armen Seelen, die ebenfalls in ihrem immer wiederkehrenden Albtraum gefangen sind und wie Schafe aussehen. Eure Leidensgenossen geben nicht nur Tipps für die nächste Turm-Etappe, sie erzählen mit der Zeit auch immer mehr von sich. Zum anderen helft Ihr Vincent, sein problematisches Beziehungs-Geflecht zu bewältigen. Redet mit den beiden Frauen, interagiert mit Freunden in der Bar und verschickt SMS, um entweder die Beziehung zu Katherine zu kitten oder Euch weiterhin auf die nicht ganz unkomplizierte Catherine einzulassen. Schade nur, dass Catherine sich hier zu sehr auf die schlichte Gut-Böse-Dichotomie Marke BioWare verlässt.

+ unverbrauchte und ungewöhnliche Thematik
+ knackige Puzzle-Sequenzen
+ zusätzlicher Schwierigkeitsgrad gegenüber der japanischen Version
+ nachvollziehbares Beziehunggeflecht…

– welches den ein oder anderen überfordern wird
– Grafik nicht jedermanns Geschmack

Thomas Nickel meint: Wer hätte gedacht, dass sich Catherine trotz des oft schlüpfrigen Marketings als einer der erwachsensten Titel dieser Generation entpuppt? Der beziehungsgebeutelte Anfangs-Dreißiger Vincent ist ein spannender Charakter, dessen innere Konflikte wohl jeder (männliche) Spieler nachvollziehen kann. Schon bald überlegt man sich genau, welche SMS man denn an Catherine oder Katherine verschicken sollte. Aber auch der spielerische Aspekt von Catherine gefällt: Anstatt ein weiteres Persona zu fabrizieren, liefert Atlus hier knifflige Puzzle-Kost mit genau dem richtigen Maß an Zeitdruck. Netterweise wurde außerdem die infernalische Schwierigkeit der japanischen Version gesenkt: Das vermeidet Frust und sorgt für eine Spielspaßaufwertung.

Erotisch-erwachsener Mix aus sozialer Interaktion, kniffligen Puzzle-Sequenzen und abgedrehtem Japan-Flair.

Singleplayer83
Multiplayer
Grafik
Sound

Kinect-Titel bei Ubisoft Reflections in der Mache

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Lebensläufe haben in der Videospielbranche eine ganz besondere Funktion – bringen sie doch immer mal bis dato geheim gehaltene Software-Projekte (meist unfreiwillig) ans Licht. So auch jetzt wieder:

Konkret hat der Lebenslauf von Ubisoft-Mitarbeiter Joss Scouler bei LinkedIn enthüllt, dass Ubisoft Reflections in Newcastle aktuell an einem ‘vertraulichen’ Kinect-Projekt arbeitet (Scouler ist als Lead Artist dafür vorgesehen). Weitere Details zu dem Spiel sind noch nicht bekannt, aber es dürfte wohl kaum eine Forsetzung von Driver: San Francisco werden – schade, denn die würde uns deutlich mehr interessieren als das x-te Zappelspiel…

PS Vita – großes Firmware-Update am Mittwoch

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Morgen ist es wieder soweit: In Japan erscheint dann nämlich für die PlayStation Vita ein Firmware-Update auf inzwischen Version 1.60. Im Gegensatz zu den eher kleineren Modifikationen der letzten Monate hat Sony diesmal ein dickes Paket geschnürt, das die Vita um einige Funktionen ergänzt, die teilweise schon zum Launch angekündigt waren – und es bei uns dann ja auch am 22. Februar quasi sein werden.

So verwandelt die “Map App” den PSP-Nachfolger in ein Navigationssystem – ganz egal, ob Ihr Euch gerade per pedes oder mit fahrbarem Untersatz fortbewegt. Satellitentechnik macht’s in Japan möglich. Ob ein praktischer Einsatz auch im Westen möglich sein wird? Da sind wir noch skeptisch.

Die Camera App wird ab morgen auch in der Lage sein, Videos aufzunehmen. Hoffen wir, dass diese dann am Ende nicht solche Speicherplatzfresser wie auf dem 3DS sind.

Außerdem sollt Ihr dann auch Daten zwischen Mac und Vita hin- und hertransferieren können. Vorher war lediglich Windows unterstützt worden. Eine OSX-Version des Content-Manager-Programms macht es möglich.

Und die Triviata, wie immer, zum Schluss: Euer PSN-Account wird in Sony Network Entertainment umbenannt.

Das ‘neue’ Final Fantasy X wird doch ‘nur’ eine aufpolierte HD-Version?

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Na, was denn nun? Als auf der letztjährigen Tokyo Game Show Final Fantasy X für PS3 und Vita enthüllt wurde, gab es entsprechende Äußerungen von Serienproduzent Yoshinori Kitase, dass es weit mehr als eine simple HD-Konvertierung des Originals, sondern vielmehr ein zünftiges Remake mit neuen Arealen und Gegnern werde.

Jetzt ruderte Shinji Hashimoto, Produzent bei Square Enix, bei einem Interview auf der Taipai Game Show allerdings wieder zurück. “Es ist wie ein ‘Remastering’, aber die Optik wird sehr viel besser als die des Originals sein“, erklärt er.

Und die Moral von der Geschicht‘: Vor dem Release des Spiels wissen wir’s wohl nicht.

Battlefield 3: PS3-Patch behebt Sprachprobleme

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Frohe Kunde für alle Spieler der PS3-Version von Battlefield 3: Entwickler DICE hat inzwischen einen Patch (Version 1.03) veröffentlicht, der die seit dem Launch bestehenden VoIP-Probleme behebt. Dafür sind lediglich schlappe elf MB runterzuladen und zu installieren.

Der angekündigte große Februar-Patch, welcher einige Bugs im Militär-Shooter beheben soll, ist es also noch nicht geworden, aber der Monat ist ja noch nicht alt. Jedenfalls schön zu lesen, dass der Entwickler Wort gehalten hat.

Sony – Entschuldigung für PSN-Probleme

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Über das vergangene Wochenende hatten viele PS3-Nutzer Eurogamer kontaktiert, um sich über Probleme mit dem PlayStation-Network zu beschweren. Einige von Ihnen konnten bezahlte Inhalte nicht herunterladen, bei anderen verschwand die Liste mit all Ihren Transaktionen komplett. Die Probleme schlossen sich scheinbar unmittelbar an Wartungsarbeiten an, welche in der vergangenen Woche an dem System vorgenommen worden waren. Hier könnte auch die Ursache der Schwierigkeiten liegen, in Bezug darauf äußerte sich Sony allerdings nicht.

“RabidWalker”, seines Zeichens Online Support Coordinator bei Sony, äußerte sich im hauseigenen EU-Blog zu dem Vorfall: “Ich möchte mich für die Unannehmlichkeiten entschuldigen, welche bis jetzt entstanden sind und versichern, dass unsere Techniker daran arbeiten, das Problem in den Griff zu bekommen.” Wann dies jedoch der Fall sein werde, konnte Sony noch nicht verkünden. Allerdings, so “RabidWalker” weiter, werde man sich melden, sobald es ein Update zu dieser Situation gebe.

Sakaguchi: HD-Grafik in Spielen ist “übertrieben”

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“Um ehrlich zu sein denke ich, dass die HD-Bilder, die in der TV-Branche zum Mainstream geworden sind, in der Welt der Videospiele noch ziemlich übertrieben sind”, erklärte Hironobu Sakaguchi bei einer Frageerunde bei Iwata Asks.

“Es gibt bei Entwicklern die Tendenz, ihre ganze Energie in die Aufrechterhaltung der hohen Grafik-Qualität zu stecken”, hat er beobachtet – und das ist für ihn nicht unbedingt der richtige Weg. Angesichts der Hardware, für die sein neuestes Werk The Last Story erscheint, ist dieses Äußerung wiederum nicht verwunderlich – bekanntermaßen sind die Grafik-Fähigkeiten der Wii arg limitiert, weshalb man ihm auch die Freiheit einräumte, diese als zweitrangig zu betrachten.

Doch dass heißt nicht, dass die Grafik des RPGs nicht gut gelungen wäre, denn das geht auch in geringerer Auflösung: “Ich glaube wirklich, dass das, was wir am Ende erschaffen haben, sich auch verglichen mit anderer Hardware sehen lassen kann.”

Der Schöpfer der Final Fantasy-Reihe hat aber in erster Linie den Ruf eines Geschichtenerzählers – und auch bei The Last Story will er diesem Ruf wieder gerecht werden. Doch angesprochen darauf, welches Feature des neuen Spiels er den Fans denn besonders ans Herz legen möchte, antwortete er überraschend: “Die Vorspul-Funktion!” Die Möglichkeit, Dialoge und Cut-Szenen schneller ablaufen zu lassen findet er nämlich besser, als diese einfach zu überspringen, da so der Handlungs-Fluss gewahrt bleibt…

The Last Story soll am 23. Februar exklusiv für Wii erscheinen.

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