Die britische Regierung erwärmt sich für “Next Gen”

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Die britische Regierung hat heute auf Ian Livingstones Next Gen-Report (mehr dazu gibt es hier zu finden) geantwortet und ihm beigeplichtet, dass der Lehrstoff für Computerwissenschaften unbedingt einer Reform bedürfe. Dies würde helfen, die Computerwissenschaftler der Zukunft angemessen auszubilden. Bereits im Juli 2010 war die Studie von Ed Vaizey, dem Creative Industries Minister, in Auftrag gegeben worden.

Das Ergebnis deckte sich schließlich mit Livingstones erneuter Forderung, denn nach deren Auffassung solle die  Ausbildung den neuen Herausforderungen angepasst werden. Dies sei eine unabdingbare Grundlage für die Schüler. Ed Vaizey ergänzte, dass in diesem Bereich noch viel Potenzial läge.

Einige Unternehmen, wie z.B. Microsoft oder Google, haben bereits mit der Bildung einer sogenannten “Cross-Sector Coalition” auf diese Forderungen reagiert.

Wer das schwülstige Polit-Blah in seiner englischen Urform lesen will, der findet die Regierungsantwort auch hier.

Sony sagt: “PlayStation Vita ist primär eine Spielkonsole”

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Ein Problem der PSP war seinerzeit, dass der durchschnittliche Videospieler ohne tiefergehende Kenntnisse mitunter nicht sofort erkennen konnte, worum es sich dabei handeln sollte – eine Multimedia-Maschine, eine Videospielkonsole oder doch irgendwas dazwischen? Nicht zuletzt wird dies als ein Grund dafür gesehen, dass der Kampf mit Nintendos DS trotz technischer Überlegenheit auf Sonys Seite nicht gewonnen wurde. Klingt komisch? Das sagt aber Sony selbst…

Mit der PlayStation Vita soll das nun anders werden – so steht’s zu lesen in einem Interview, das Jim Ryan (Präsident und CEO von Sony Computer Enertainment Europe), dem britischen Offiziellen PlayStation-Magazin gab.

Darin bezeichnet er die unklare Marktpositionierung der PSP rückblickend als grundlegenden Fehler. Dadurch hätten viele Leute nicht das wahre Potenzial der Maschine erkannt: “Wir haben in frühen Tagen versucht, die PSP als vielseitiges Multimedia-Gerät anzupreisen.” Es sei anfangs viel zu sehr um die sonstigen Fähigkeiten des Geräts und nicht um die Spiele dafür gegangen. Bei der Vita sei man bereits jetzt schon bemüht, sie primär als Videospielkonsole zu etablieren und erst danach auf ihre anderen Fähigkeiten zu verweisen. “Was sie am besten kann, ist reinen Spielspaß zu bereiten”, ergänzt Ryan.

Als weiteren Fehler sehe man heute die vielen Portierungen von PS2- und PS3-Titeln an, da sich gezeigt habe, dass die Kunden diese lieber auf ihren stationären Konsolen spielten. Allerdings müssten sich Produkte für die mobile Konsole sich von “Daheim-Fassungen” unterscheiden und nicht nur 1:1-Umsetzungen sein, damit die Leute einen besseren Zugang dazu fänden.

Die PlayStation Vita erscheint in Japan am 17. Dezember, der Rest der Welt wird am 22. Februar bedient.

Runde Nummer: System-Update 4.00 für die PS3 ist da

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Eigentlich erwartet man von “ganzen” Versionssprüngen bei System-Updates immer etwas Besonderes. Allerdings denkt Sony da wohl etwas anders, denn die seit heute erhältliche V4.00 der PS3-Systemsoftware platzt nicht gerade aus den Nähten mit coolen Neuerungen.

Statt dessen gibt es laut PlayStation Blog folgende Änderungen:

“Vor dem Release der PS Vita in Japan wird dieses Update die PS3 darauf vorbereiten, als Content Management Gerät zu dienen. Die User können dann Inhalte wie Spiele, Musik, Fotos und Videos zwischen PS Vita und PS3 hin- und hertransferieren, Back-Up Dateien von PS Vita auf der Festplatte der PS3 anlegen und die System Software auf PS Vita über die Network Features des PS3 aktualisieren.

Andere Neuerungen in diesem Update sind:

PlayStation Plus-Mitglieder können nun jedes automatische Update-Feature deaktivieren und aktivieren.

  • Game Patches
  • System Software
  • Empfohlene Spiele und Videos
  • Trophäen Synchronisation

Es gibt neue Privatsphäre-Einstellungen im PSN, um Freundesanfragen und Nachrichten zu filtern.”

Spektakulär ist das also alles nicht, aber immerhin dürften dann im Februar die meisten Verbindungsfunktionen mit der Vita schon von beginn an funktionieren. Und was mit dem Filtern von Freundesanfragen wohl gemeint ist?

Microsoft feiert: Black Friday sorgt für verkaufsreichste Xbox-360-Woche der Geschichte

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Nachdem bereits Nintendo rekordverdächtige Umsätze für die Woche rund um den Black Friday vermelden konnte (die dazugehörige Meldung könnt Ihr hier nachlesen), erlebte die Xbox 360 dieser Tage sogar die erfolgreichste Woche seit ihrem Erscheinen – auch die Vorgängerkonsole erreichte nie solche Absatzzahlen.

Laut Major Nelson hat sich die Microsoft-Konsole innerhalb der sieben Tage rund um den Black Friday nämlich satte 960.000 Mal gekauft, wobei alleine 800.000 Konsolen am besagten schwarzen Freitag abgesetzt wurden. Kinect entwickelte sich mit 750.000 verkauften Exemplaren ebenfalls zum Verkaufsschlager, wobei hier Bundles und Einzelverkäufe addiert wurden.

Sony hat zwar überraschenderweise noch keine Zahlen veröffentlicht, man kann allerdings schwer davon ausgehen, dass auch diese für freudige Gesichter bei den Erfindern des Walkmans und der PlayStation gesorgt haben.

Rainbow 6 Patriots – Ubisofts lustige Feature-Parade

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Die neusten “Presseinformationen” von Ubisoft geben sich große Mühe, uns irgendwie doch nicht so wahnsinnig innovative Neuerungen aufgeregt anzupreisen. Damit Euch nicht der volle Enthusiasmus-Hammer trifft, haben wir die Aufzählung etwas entschärft für Euch aufbereitet:

  • Beispiellose Erzählung der Story

Die Storyline von Patriots dreht sich um ein realistisches “Was könnte sein”-zenario, welches durch echte Geschehnisse und Personen beeinflusst worden ist. Das Spiel wird dem Spieler erlauben, Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkel zu betrachten und taucht so noch tiefer in die Spielwelt ein.

  • Eine neue Bedrohung für ein neues Team

Der Terrorismus erreicht einen neuen Level und das Rainbow-Team muss sich strukturierten Militärorganisationen stellen. Als Teamführer einer neuen Einsatztruppe wird der Spieler mit verschiedenen moralischen und ethischen Entscheidungen konfrontiert. Ihr entscheidet, was das Beste für das Team ist.

  • Verbesserte Einheitensteuerung

Durch einen Button lassen sich situativ gewählte taktische Aktionen der Teammitglieder ausführen. In ausweglosen Situationen habt Ihr die volle Kontrolle über die gesamte Einheit.

  • Weiterentwickelte Kampftechniken

Durch neue Deckungsstrategien und Waffentechnologien sowie das Redesign des Waffensystems wird der Kampf noch verbissener. Durch neue Kampftechniken und Manöver bekommt das Spiel mehr Tiefe.

  • Intensive Multiplayer-Erfahrung

Teamspieler werden belohnt. Verbessert wurde zudem die Teaminteraktion und Kommunikation. Das ‘Sandtable’ zeigt Spielern schon vor der Partie die Multiplayer-Karte, damit werden die Partien spannender und die Vorstöße und Gegenangriffe koordinierter.

  • Überraschungsmoment:

Ein neuer Scan-Modus erlaubt es die optimalen Wege anzuzeigen, um zu infiltrieren und Gegner zu überrumpeln.

 

Das klingt nach viel heißer Luft und die ‘Bilder’ unten sehen auch nicht besonders echt aus, aber trotzdem sind wir gespannt, was Rainbow 6 Patriots am Ende abliefern kann – die bisherigen Eindrücke waren zumindest durchaus vielversprechend….

Rovio lehnt Übernahme von Zynga für 2,25 Milliarden Dollar ab

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Wie die New York Times unlängst berichtete, schlug Angy Birds-Entwickler Rovio dieses Jahr ein Übernahme-Angebot von Zynga aus: 2,25 Milliarden Dollar  – sowohl in Cash als auch Aktien – bot der FarmVille-Entwickler an, doch Rovio schlug aus. Und das ist nicht die erste Übernahme, die Zynga versuchte: Schon bei PopCap bot man 950 Millionen Dollar, aber auch die lehnten ab und gingen lieber zu Electronic Arts (das 1,3 Milliarden Dollar locker machte).

Bemerkenswert ist auch die Begründung, die PopCap zur Ablehnung abgab: Unter anderem prangerte man den “heftigen, firmeninternen Wettbewerb“ beim Social-Games-Riesen an. Auch die New York Times unterstellt Zyngas Führungsspitze krude Fire-and-Hire-Geschäftsgebaren. So werden von den Angestellten Überstunden quasi erwartet, und zwar unter ständiger Überwachung des Vorgesetzten. Wer dagegen ist, fliegt sofort. “Auf diese Weise werden nicht nur potentielle Investoren, sondern auch junge Entwickler abgeschreckt,” ermahnt die Times.

Roger McNamee, Mitgründer der Investoren Elevation Partners, äußerte sich dazu folgendermaßen: “Zynga sollte eigentlich ein Beispiel für Top-Unternehmertum sein – stattdessen wird es zu einem Harvard-Busines-School-Paradebeispiel für die Übermacht von Firmengründern.” Letzterer heißt übrigens Mark Pincus – berühmt-berüchtigt für seine Wutausbrüche.

Ezio taucht (fast) in Final Fantasy XIII-2 auf

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Nun lasst den armen Mann doch langsam mal in Ruhe: Erst musste sich Ezio Auditore durch insgesamt drei Assasssin’s Creed-Einsätze schnetzeln, dann wurde er bereits als Kämpfer für SoulCalibur V verpflichtet (siehe hier) und jetzt soll er irgendwie auch noch ein Rollenspiel aufpeppen, das eigentlich auch ohne ihn genug Aufmerksamkeit bekommen dürfte.

Wobei: Genau genommen ist Ezio selbst bei Final Fantasy XIII-2 nicht dabei, sondern nur sein Outfit. Das wird nämlich irgendwann nach der Veröffenltichung des Rollenspiels (in Europa am 3. Februar 2012) als DLC (und wohl kaum umsonst) angeboten und soll den eigentlichen Hauptdarsteller Noel zieren – vielleicht, damit der männlicher wirkt?

Wie Ezio-Noel aussehen wird, soll Euch obiges Motiv verbildlichen. Wir finden’s überflüssig, aber wer’s unbedingt braucht…

Iran verbietet Battlefield 3

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Der Iran hat den Verkauf von Battlefield 3 verboten. Wie The Daily Star unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Far News Agency berichtet, nimmt der Iran Anstoß an der Kampagne, die den Spieler auch nach Teheran führt: Vor dem Hintergrund einer nuklearen Bedrohung bekämpft man dort die PLR Milizen, die sich fiktiv im Jahr 2014 im Iran an die Macht geputscht haben.

Eine Gruppe iranischer Spieler startete bereits eine Petition im Internet, um gegen die Darstellung ihres Landes in dem Spiel zu protestieren. Sinngemäß steht dort zu lesen, dass man zwar versteht, dass die Handlung von Videospielen rein hypothetisch ist, doch dass Battlefield 3 ein sehr negatives Bild des Irans wiedergibt – was die USA nutzen, um die Angst vor dem Iran in der Welt zu schüren.

Was man auch nicht vergessen darf: Der Irak-Iran-Krieg ist in der Erinnerung der dortigen Bevölkerung noch sehr präsent, zwei weitere Golfkriege fanden praktisch vor der Haustür statt. Im BBC-Bericht über das Battlefield 3-Verbot kommt auch ein iranischer Game-Designer zu Wort, der über die üblen Erinnerungen spricht, die Kriegsspiele in ihm und der Bevölkerung hervorrufen.

Überraschender als das Verbot an sich ist die Tatsache, dass Battlefield 3 im Iran überhaupt erhältlich war – denn EA hat in dem Land gar keinen offiziellen Vertrieb. Wie man sich denken kann, gibt es aber einen “inoffiziellen” in Form von Straßenhändlern, die Raubkopien anbieten. Doch das Verbot macht auch damit Schluss, weshalb Electronic Arts von der Bannung des Spiels nicht sonderlich unglücklich ist, wie IndustryGamer berichtet: “Da Battlefield 3 im Iran nicht käuflich erhältlich ist, können wir nur hoffen, dass das Verbot auch verhindert, dass Raubkopien an den Kunden gelangen”, erklärte EA.

Yoshinori Kitase: Remake von Final Fantasy VII ist eher unwahrscheinlich

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In einem Interview hat sich Final Fantasy XIII-2-Produzent Yoshinori Kitase zu einem Thema geäußert, das viele Anhänger der Final Fantasy-Reihe vermutlich bis in den Schlaf verfolgt – ein Remake des Rollenspiel-Meilensteins Final Fantasy 7: “Falls wir ein Remake von, sagen wir mal, Final Fantasy 7 produzieren sollten”, so Kitase, “würde ich wirklich in Versuchung geraten, Dinge zu entfernen und andere Elemente hinzuzufügen.” Eine reine Kopie des ursprünglichen Titels sei dem Japander demnach schlicht zu langweilig, daran würde er nur wenig Freude haben. So sei Kitase eher daran interessiert, alten Spielen eine frische Note zu verpassen, sei sich aber auch bewusst, dass er sich mit dieser Einstellung nicht nur Freunde machen würde: “Aber wenn wir das machen würden, wären die Fans sicherlich enttäuscht und würden sagen: ‘Das ist nicht das, was ich erwartet hatte’. In diesem Sinne würden manche bestimmt sagen, dass es besser ist, dass Erinnerungen auch Erinnerungen bleiben.”

Den Gedanken, an welchen Stellen des Rollenspiels Kitase die Schere ansetzen würde, muss er aber vermutlich gar nicht zu Ende führen, denn auch seine übrigen Äußerungen bezüglich eines Remakes klingen alles andere als optimistisch: “Wenn wir uns einen der vergangenen Final Fantasy-Titel vornehmen würden, um einen Nachfolger zu diesem Titel zu entwickeln, so wäre dies (im Gegensatz zu Final Fantasy XIII-2, Anm. d. Redaktion) um einiges schwieriger, weil der Umfang der Titel auf der Playstation und Playstaion 2 viel größer war – irgendwie.” Und weiter heißt es: “Grafisch waren sie nicht so fortgeschritten wie sie es heute sind, aber es gab viele Dörfer und Welten und Städte und was auch immer. Wenn wir also dasselbe Spiel nun noch einmal machen würden – Nachfolger oder nicht – mit demselben Umfang, aber mit einem höheren Grad an grafischer Qualität, so würden wir dafür drei, vier- oder sogar zehnaml mehr Zeit benötigen.”

Tja, da bleibt uns wohl weiterhin nur die Final Fantasy 7-Tech-Demo:

Aufklärung: Das macht der Patch für The Elder Scrolls V: Skyrim im Detail

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Nachdem wir gestern schon kurz vermelden konnten, dass der heißersehnte Patch für die PS3-Fassung von The Elder Scrolls V: Skyrim bereits veröffentlicht wurde, wissen wir heute noch mehr: Auf PC und Xbox 360 ist es am 30. November (also morgen) soweit.

Außerdem ist nun die detaillierte Auflistung aller enthaltenen Korrekturen verfügbar:

  • Spiel wird nicht mehr langsamer, wenn der Spielstand die Größe von 6 MB überschreitet (PS3)
  • Nach Installation auf der Festplate gibt es keine Probleme mehr beim Nachladen der Texturen (360)
  • Projektile verschwinden korrekt
  • Gäste kommen nicht mehr tot zu Eurer Hochzeit
  • Körper von Toten und Drachen lösen sich vollständig auf
  • Drachen greifen immer an
  • NPCs sind nicht mehr vom ‘Sleeping Bug’ (falsche Animation) befallen
  • ‘Skeleton Key’ funktioniert, wenn Spieler keine Dietriche mehr besitzen
  • Waffen können nach Erweiterungen immer umbenannt werden
  • Drachen geben Euch von nun an nach ihrem Ableben auf korrekte Art und Weise ihre Seelen

Die Liste gibt’s zudem auf Englisch u.a. hier. Auffällig ist dabei, dass keinerlei reine Gameplay- und Quest-Bugs behoben worden, dafür gibt’s dann hoffentlich später einen weiteren Patch.

Gestört hat sich daran übrigens in Japan bei der Famitsu trotzdem niemand, denn dort bekam Skyrim als erstes westliches Spiel überhaupt volle 40 von 40 Punkte.

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