The Witcher 2: Assassins of Kings

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Neues Tutorial-System, neuer “Dark Mode”, der schwerer ist als das normale Spiel und spezielle Gegenstände bereit hält sowie ein neuer Arena-Modus… The Witcher 2 kann sich auch auf Konsole sehen lassen. PC-Spieler bekommen das Update gratis und alle neuen (und alten) Features wird es auch in der Xbox-360-Version geben. Die sieht schon sehr gut aus, allerdings bereiten mir die furchtbaren Haare, einige schlechte Animationen, Tearing und ein paar matschige Texturen Kopfschmerzen. Dafür sind die Polen echt nett, es gibt sogar Bier…

Resistance: Burning Skies

3

Der Vita-Teil des PS3-Shooters spielt vor Resistance 2, als die Chimera gerade Amerika angreifen. Man spielt einen Feuerwehrmann und hat immer eine passende Axt bei der Hand, die sich per Druck auf den vorderen Touchscreen aktivieren lässt. Flugwege von Granaten lassen sich mit dem Finger zeichnen, alternative Feuermodi aktiviert man ebenfalls nicht per Knopfdruck. Vielfach lässt das Spiel die Wahl zwischen neuartigen und traditionellen Eingaben. Sieht übrigens klasse aus, so eine Grafik wünscht man sich auf einem Handheld.

Battlefield 3 – gamescom-Impressionen

6

Guter Start in den Messewahnsinn. Die Mehrspielerkarte ‘Caspian Border’ sieht wahnsinnig gut aus, Jets, Panzer, Jeeps, alles dabei. Leider kann man das nur auf PC ausprobieren. Wiebke und ich spielen den Koop-Modus auf PS3, der als separate Kampagne neben dem Einzelspieler-Modus angeboten wird. Mission und Grafik sind leider unspektakulär: Befreit einen VIP und eskortiert den Konvoi. Ich spreche mich mit meinem englischen Kollegen nicht ab und wir lösen sofort den Alarm aus. Also weg mit der schallgedämpften Automatik und her mit der Schrotflinte, die richtig satt klingt. Das ändert leider nichts am lahmen Levelanfang, den wenigen Wachen, dunklen Gängen – wo ist die viel gepriesene Grafik-Power? Auf der Straße wird es dann besser, der Konvoi gerät in einen Hinterhalt und wir greifen zum Gewehr mit Nachtsichtgerät. Auch hier tönt es voll und echt aus dem Lautsprecher. Mein Kamerad fällt dem Kreuzfeuer zum Opfer. Ich will ihn heilen und werde dabei selbst niedergemäht. Für einen Neustart bleibt keine Zeit, auf zum nächsten Termin…

DMC – Devil May Cry – gamescom-Impressionen

14

Ich mag Dante – immer noch. Denn der neue Dante, den ich im Hinterzimmer von Capcoms Pressestand begutachte, sieht anders aus. Jünger, mit kürzeren Haaren und rotzigem Gesichtsausdruck. DMC sei ein Neuanfang, der sich nicht in die bisherige Zeitline von Devil May Cry einreihen lässt, so der Präsentator von Co-Entwickler Ninja Theory (u.a. Heavenly Sword für PS3). Co-Entwickler? Korrekt. Denn Capcom mischt kräftig mit: Die Japaner kümmern sich um die Action und das Kampfsystem, die Europäer von Ninja Theory um Story, Art-Design und Erzählstruktur. Man treffe sich mindestens einmal im Monat zum Gedankenaustausch, sagt der japanische Mann am Controller, während er Dante durch ein detailverliebtes Stadtszenario tanzen lässt, das gut aussieht und ruckfrei über den Schirm flimmert – aber heutzutage nicht mehr flasht. Alle Elemente, die Hardcore-Gamer an Devil May Cry schon immer geliebt haben, sind weiterhin vorhanden: Ellenlange Combos mit stylischer Präsentation, lässige Sprüche, ein Ranking-System, auflevelbare Fähigkeiten und Items, der Devil Trigger – und natürlich Pistolen. Die virtuelle Kamera lässt sich frei drehen, die Angel- und Demon-Formen von Dante aktiviert Ihr per Schultertaste. Es fällt auf, dass sich die Kämpfe häufiger in der Luft abspielen: Air Juggles mit Schwert, Sense, Pistolen & Co. werden per Greifhaken-Feature beinahe endlos gedehnt. Je mehr Combos aufeinander folgen, desto intensiver bollert die Industrial-Mucke aus den Boxen: Steigt das Spieler-Ranking, steigt auch die Komplexität der Musik – es legt sich Akustiklayer über Akustiklayer, so die Entwickler.

Am Ende der Präsentation bekomme ich ein neues Spielelement zu sehen: Nicht Gegner trachten nach Dantes Leben, sondern die Umgebung mutiert zum Feind! Wie in dem Kinothriller Inception mit Leonardo diCaprio in der Hauptrolle verformt und faltet sich die Landschaft: Häuser schieben sich ruckartig in Dantes Weg und der Boden reißt und zuckt gen Hintergrund, um plötzlich eine tödliche Schlucht zu formen. Ach ja: Ich mag Dante – immer noch!

Borderlands 2

2

Der erste Teil des Ego-Shooter-Rollenspiels für Beutesammler im Cel-Shading-Look entwickelte sich vor zwei Jahren zum überraschend großen Erfolg, weshalb beim erstmals öffentlich gezeigten Nachfolger klar zu sein scheint: Wirklich viel ändert sich nicht. Zwar gibt sich der Mann von Gearbox alle Mühe, das Gegenteil zu behaupten, und irgendwie hat er ja doch Recht: Änderungen und Feintuning gibt es eine ganze Menge.

So wirkt die Ballerei von einer Eislandschaft über ein Banditenlager bis zu einem großen Staudamm insgesamt etwas stimmiger, sei es weil die Gegner sich nun intelligenter verhalten, die Umgebungen dank kleiner Details lebendiger erscheinen oder das User Interface handlicher geriet. Auch die Waffen überzeugen durch interessante Details, jetzt erkennt Ihr schnell, von welcher Fraktion welche Wumme stammt. Nach gut 20 Minuten bleibt deshalb der Eindruck: Eine routinierte Fortsetzung, die an den richtigen Stellen feilt und alte Borderlander sowieso gefallen dürfte, aber auch bisherige Abstinenzler im zweiten Ablauf überzeugen könnte.

Sly Cooper: Thieves in Time – gamescom-Impressionen

3

Erstmals ist nicht Sucker Punch am Werk, wenn es um die Abenteuer des Waschbär-Ganoven geht: Für den vierten Teil zeichnen mit Sansara Games jene Entwickler verantwortlich, die bereits die erste Trilogie in HD portierten. Dabei haben sie offenbar gut aufgepasst, denn Sly 4 macht einen ausgesprochen guten, aber alles andere als innovativen Eindruck. Die gezeigten Levels sehen optisch ein wenig besser und detailreicher aus als die HD-Neuauflagen und dank einer Zeitreise-Story ist für abwechslungsreiche Umgebungen gesorgt. Spielerisch wandelt das Abenteuer dagegen auf sehr bewährten Pfaden, durch zu findende Kostüme einsetzbare Extrafähigkeiten sind fein, doch einfallsreich kann man das wohl nicht nennen.

Freunde gehobener Hüpfspielkost steht damit 2012 wohl ein ansehnlicher Titel bevor, doch um in Sachen Spielspaß pro Euro mit dem Vorgängertrio mitzuhalten, darf ruhig noch etwas daran geschraubt werden.

Trials Evolution – gamescom-Impressionen

7

Für das beste Spiel der Messe nimmt man auch in Kauf, dass der Termin mit dem Entwickler nicht im ruhigen Business-Center, sondern am lauten und belebten Microsoft-Stand stattfindet. Trials Evolution, der Nachfolger des grandiosen Motorradgeschicklichkeits- und Nerventests Trials HD erfüllt alle Erwartungen: Die Bikes steuerten sich ja bereits im Vorgänger perfekt, die neuen Strecken sind noch einfallsreicher und dank der frischen Umgebungen unter freiem Himmel sehr schick anzusehen. Dazu kommen ein motivierend umgebautes Wettbewerbssystem, unendlicher Kursnachschub dank verbesserten Editors inklusive Streckentausch nicht mehr nur mit Freunden und Rennen für bis zu vier Fahrern gleichzeitig. Das passt alles, das ist super, jetzt muss es nur noch rauskommen – doch der RedLynx-Mann wollte sich nicht nicht auf einen Termin festlegen…

Need for Speed: The Run – gamescom-Impressionen

4

Die quer über den nordamerikanischen Kontinent führende PS-Hatz nimmt immer konkretere Formen an, zwei Teiletappen konnten wir anspielen: In der Nähe von Nevada geht es mit Vollgas auf einer kurvenreichen Straße quer durch die staubige Strecke, zehn Konkurrenten sollen überholt werden. Vieles erinnert hier an Hot Pursuit, von der sehr ähnlichen Optik bis hin zum sich sehr schwer anfühlenden Porsche, der mit viel Gewicht um die Kurven driftet. Durchgehend flüssig ist das Geschehen noch nicht, aber für eine Black-Box-Produktion auf jeden Fall schon ordentlich.

Danach geht es in ein verschneites Gebirge, bei dem Ihr wegen Sprengungen durch die Anfänge einer Lawine flitzt. Das Naturschauspiel ist intensiv inszeniert und erzeugt Nervenkitzel, nervig ist aber, dass plötzlich herabfallende Steinbrocken zu fast unvermeidlichen Crashes führen können – hier ist stures Auswendiglernen angesagt, was nicht gerade für modernes Spieldesign steht. Halten sich solche Abschnitte aber in Grenzen, ist The Run sicher ein interessanter Neuzugang im Need for Speed-Stall.

Skylanders: Spyro’s Adventure – gamescom-Impressionen

0

Activisions zweitwichtigstes Spiel des Weihnachtsgeschäfts (so zumindest die Behauptung) weiß zu überraschen: Was auf den ersten Blick wie der zigste Versuch wirkt, mit Sammelfiguren noch mehr Geld einzusacken, hat auch spielerisch eine solide Grundlage. Ihr wuselt mit bunten Monstern und anderem Getier inklusive Spyro durch hübsche Landschaften, attackiert Gegner und löst kleine Rätsel – sicherlich keine Revolution, aber immerhin eine weniger grimmig-ernste Alternative zu Dungeon Siege & Co.

Je nach Figur beherrscht Ihr verschiedene Elementarkräfte und Angriffe, über eine angeschlossene Sensorplatte wechselt Ihr die dazugehörigen Spielfiguren auch virtuell durch – natürlich ist das vor allem ein Gimmick, aber es ist nett gemacht. Weil die Figuren erspielte Objekte und Erfahrung speichern sowie nahtlos in Partien auf verschiedenen Konsolensystemen einsteigen können, steckt mehr Pfiff dahinter als erwartet.

Ridge Racer Unbounded – gamescom-Impressionen

3

Irgendwie kurios ist es schon, wenn die Entwickler eines Spiels bei der ersten größeren Präsentation auf einer europäischen Messe nichts zu den Grundlagen erzählen wollen – obwohl das bei einer so radikalen Neuinterpretation einer etablierten Marke naheliegend sein sollte. Stattdessen heißt es aber, wenn man einen Eindruck vom tatsächlichen Spielablauf haben will, möge man in den Messehallen die Demostrecke selber fahren.

Das Resultat dessen ist ein flotter und ansprechender Raser mit ordentlich Zerstörungsspaß, der aber kein Ridge Racer mehr ist. Hinter verschlossenen Türen gibt es nur den Kurseditor zu sehen, der mit einem Bauskastensystem arbeitet, das stark an den Brettspielklassiker Carcassonne erinnert. Die schnell gebauten Pisten wirken ausgereift und das Feature wird sicher für mehr langfristige Abwechslung sorgen, aber so weit vor der Veröffentlichung ist das eigentlich nebensächlich – schade, dass nicht mehr von den Grundlagen gezeigt und erläutert wurde.

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