BioWare – Die Telekom der Videospielindustrie?

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Big Brother is watching you. Nein, nicht im Unterschichtenfernsehen, sondern in Form des Entwicklers BioWare. Die RollenspielChasey_Bioware-Experten haben nämlich still und heimlich Daten von Mass Effect 2-Spielern gesammelt. Etwas Böses haben sie damit natürlich nicht im Sinn. Vielmehr sollen die anonym behandelten Daten dazu verwendet werden, die Serie – respektive den kommenden dritten Teil – zu verbessern, wie BioWares Casey Hudson (der nette Herr auf dem Bild rechts) betont: “Die einzigen Daten, die wir bekommen, betreffen bestimmte Ereignisse – kleine Dinge, die im Spiel passieren. Beispielsweise wenn wir wissen wollen, ob Spieler Dialoge überspringen. Es ist vollständig anonym, wir bekommen also nur Daten darüber, wie oft das vorkommt. Wenn du einmal weißt, was die Spieler mögen und was nicht, kannst du dich auf die guten Sachen konzentrieren und die schlechten vernachlässigen.“ Auch wenn man das Sammeln der Daten durchaus kritisieren und skeptisch gegenüber stehen kann, so sind die Ergebnisse durchaus interessant.

Hier einige Auszüge:
– beliebteste Klasse: Soldat
– Am wenigsten gespielte Klasse: Techniker
– durchschnittliche Durchspielzeit: 33 Stunden
– 80 Prozent der Spieler nutzten das Face Customization System
– 80 Prozent der Spieler spielten als männlicher Shepard
– knapp 50 Prozent der Leute, die Mass Effect 2 angefangen haben, beendeten das Spiel
– knapp 50 Prozent der Spieler importierten einen Spielstand aus Mass Effect
– zwei PC-Spieler haben Mass Effect 2 28 Mal durchgespielt
– vier Xbox-360-Spieler haben Mass Effect 2 23 Mal durchgespielt
– die Spieler haben 15 Prozent der Gespräche in Mass Effect 2 übersprungen

Japanische Xbox-360-Version von Final Fantasy XIII kommt mit zusätzlichem Inhalt – UPDATE: Es ist nicht wahr

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Nach den Gerüchten der vergangenen Tage war es eigentlich nur noch eine Formsache: Square Enix hat eine japanische Xbox-360-Version von Final Fantasy XIII bestätigt – damit ist die PS3-Exklusivität passé.

Die Final Fantasy XIII Ultimate Hits Edition wird demnach am 16. Dezember erscheinen und der Preis bei 4.980 Yen (ungefähr 46 Euro) liegen. Neben einem Easy-Modus, den englischen Synchronstimmen und einem Buch mit dem Titel “Corridor of Memory” dürfte vor allem eine Erweiterung bei den Fans der Serie für Stirnrunzeln sorgen. So soll es laut Produzent Yoshinori Kitase mit Final Fantasy XIII: Episode i auch zuvor herausgeschnittener Inhalt in die Ultimate Edition schaffen. Inhaltlich soll dieser nach dem Hauptspiel angesiedelt sein. Vor kurzem hatte Regisseur Motomu Toriyama DLC für Final Fantasy XIII noch kategorisch ausgeschlossen. Japanische Xbox-360-Besitzer dürften somit erst einmal exklusiv in den Genuss des zusätzlichen Inhalts kommen. Wie umfangreich dieser sein wird, bleibt allerdings abzuwarten, da das Spiel auch in Japan auf drei DVDs ausgeliefert werden soll.

Update: Wie jetzt bekannt geworden ist, handelt es sich bei Final Fantasy XIII Episode i nicht um zusätzlichen Inhalt für das Spiel, sondern lediglich um einen Roman, welcher der japanischen X-Box-360-Version beiliegt. Darin werden Fans erfahren, wie es mit der Truppe um Titelheldin Lightning nach den Geschehnissen in Final Fantasy XIII weitergeht.

Neue Bilder zu Dead or Alive Dimensions für 3DS

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Die japanische Zocker-Bibel Famitsu hat frische Screenshots zum 3D-Prügler Dead or Alive Dimensions ausgegraben. Die verraten uns zwar nichts über etwaige spielerische Neuerungen, aber zumindest ein (fast) frischer Charakter gesellt sich zur Kämpferriege: Der schwarzhaarige Recke scheint übernatürliche Kräfte zu haben und hört auf den Namen Raidou.

Freudentag für DS-Anwälte: Miles Edgeworth kehrt zurück!

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Gehofft haben wir es, nun gibt es Capcom uns schwarz auf weiß: Die hauseigenen Gerichts-Abenteuer gehen weiter!

Kurz vor der Tokyo Game Show wurde die Katze aus dem Sack gelassen und Ace Attorney Investigations 2 vorgestellt. In die Hauptrolle schlüpft ein weiteres Mal Miles Edgeworth, der uns bereis im Vorgänger (den Test findet Ihr hier) und in den ersten drei Phoenix Wright-Teilen mit seinem spröden Charme begeisterte.

Viel verrät Capcom über das neue Spiel noch nicht, doch ein paar Details konnten wir ausbuddeln: So werden auch Detektiv Gumshoe und die vorwitzige Assistentin Kay Faraday wieder mit dabei sein, zu den bekannten Grübeleien und Beweissammlungen kommt noch ein geheim gehaltenes Spielsystem dazu. Außerdem besucht Miles Orte wieder, die bereits in früheren Abenteuern eine Rolle spielten.

Einen Termin gibt es ebenfalls bislang nicht, angesicht der serienüblichen Verzögerungen bei der West-Veröffentlichungen halten wir 2012 aber für einen realistischen Tipp.

Metroid: Other M – in Japan mit cooler Schuber-Hülle

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Japanische Metroid-Fans freuen sich über ein cooles Extra der Metroid: Other M-Hülle. Über dem eigentlichen Cover-Artwork (das Samus im Other M-Look zeigt) befindet sich ein Schuber im Power-Suit-Design. So könnt Ihr die Kopfgeldjägerin immerhin ganz oben herum an- und ausziehen. Auf der Rückseite wartet die gleiche Spielerei, bloß trägt Samus hier ihren Zero Suit. (siehe Galerie).

Passend dazu gibt es neue Bilder der brasilianischen Samus-Cosplayerin Thaís Jussim. Wie letztes Jahr versprochen, zeigt diese sich jetzt in dem hautengen Outfit aus Metroid: Zero Mission (siehe Galerie). Mehr von ihr gibt es hier zu sehen.

Die japanische Version von Metroid: Other M ist über einschlägige Import-Händer für ca. 60 Euro bestellbar.

Noch mehr Bilder von Quantum Theory

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Infos zu Tecmos Quantum Theory sind weiterhin Mangelware. Als aktueller Release-Termin für Japan gilt inzwischen der 30. September. Immerhin wird der Shooter mit jeder Ladung veröffentlichter Bilder gefühlt etwas hübscher.

Mehr zu Quantum Theory:

Metroid-Schöpfer spekuliert über Nachfolger zu Other M

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Metroid: Other M spaltet momentan die Spieler-Gemeinde und sorgt für ordentlichen Gesprächsstoff. Während die einen die Serie bereits zu Grabe getragen haben, feiern die anderen die gelungene Neuausrichtung. Und obwohl das Spiel erst eine knappe Woche für Nintendos Wii erhältlich ist, denkt Metroid-Schöpfer Yoshio SakamotoMetroid-Schöpfer Yoshio Sakamoto bereits über einen möglichen Nachfolger nach.

In diesen Überlegungen spielt der Entwickler von Metroid: Other M, Team Ninja, eine nicht unerhebliche Rolle. “Was meine Meinung anbelangt, glaube ich, dass es für Nintendo unmöglich wäre, in Zukunft etwas Ähnliches wie Metroid: Other M zu machen, ohne dabei mit Team Ninja zusammenzuarbeiten“, sagt Sakamoto. Bei einem direkten Nachfolger zu Other M sei Team Ninja somit seine erste Wahl, wenn es um die Frage des Entwicklers geht, betont Sakamoto weiter.

Denkbar wäre es für Sakamoto aber auch, mit einem möglichen weiteren Teil der Serie um Kopfgeldjägerin Samus Aran erneut eine neue Richtung einzuschlagen: “Wenn ich mich aber für das nächste Metroid-Abenteuer für eine andere Story entscheide, wäre Team Ninja, abhängig von den dafür benötigten Fähigkeiten, dem Know-How und der Technologie, vielleicht nicht die richtige Wahl für eine Zusammenarbeit.”

Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden – neue Bilder

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Das Action-RPG Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden von den renommierten Snowblind Studios (Baldur’s Gate: Dark Alliance, Champions of Norrath) präsentierte sich in der Vergangenheit vor allem durch einige Trailer (hier und da). Jetzt haben wir endlich neue Bilder aus dem Spiel für Euch (siehe Galerie)

Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden wird im Laufe des nächsten Jahres für PS3 und Xbox 360 erscheinen.

Warren Spector spricht über die Kultur der Videospiele

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Zur Eröffnung der Penny Arcade Expo in Seattle hielt Kult-Entwickler Warren Spector, kreativer Kopf hinter Spielen wie Wing Commander, System Shock, Dark Project: Der Meisterdieb, Deus Ex und aktuell Micky Epic, einen inspirierenden Vortrag über den Stand der Videospiel-Kultur. Unsere amerikanischen Kollegen von Gamasutra haben Spectors Kernaussagen in Schriftform festgehalten. Hier eine Zusammenfassung:

wcDer Pioneer der multiplen Lösungswege wollte in seinem Vortrag deutlich machen, dass Videospiele kein geekiges Spartenhobby mehr seien und endlich den Weg in den gesellschaftlichen “Mainstream” finden müssten.

Die Videospiel-Kultur habe ihr “goldenes Zeitalter” erreicht (manch einer mag behaupten, inzwischen hinter sich gelassen) und so nach einem langen Kampf der Akzeptanz endlich die Möglichkeit erhalten, als vollwertiges Unterhaltungsmedium neben Kino, Fernsehen usw. zu bestehen.

“Jedem Medium, das überdauert hat, ist das Gleiche widerfahren. Das, was wir aktuell am eigenen Leib erfahren.“

dxVor nicht langer Zeit sei die Videospiel-Kultur nicht mehr gewesen als eine Versammlung von männlichen Heranwachsenden mit Hang zur Fachidotie. Heute würden wir Männer und Frauen aller Altersgruppen sehen, die an dieser Form der Unterhaltung teilnehmen. Casual Games sieht Spector nicht als Verfallserscheinung, sondern als wichtige Ergänzung, die nötig ist, um das Medium am Leben zu erhalten. “Wir haben nicht mehr eine Spiele-Kultur, wir haben viele verschiedene.“

Spector erklärt weiterhin, warum er es für so wichtig hält, dass Videospiele in den Mainstream eingehen. Denn das sei die einzige Möglichkeit, ihnen den Schutz zu gewähren, den auch andere Kunstformen erhalten. Er erwähnte in diesem Zusammenhang die am 2. November ausstehende Entscheidung des amerikanischen Surpreme Courts über die Verfassungstauglichkeit der kalifornischen “Violent Video Game Bill“ (wir berichteten). Würde dieses Gesetz rechtskräftig werden, wären Videospiele das erste Medium in der Geschichte der USA, das nicht unter dem Schutz des ersten Zusatzartikels der amerikanischen Verfassung stehen würde. Eine Bedrohung gegen die sich die Industrie unbedingt wehren müsse, so Spector.

emAlle Unterhaltungsmedien, von Literatur bis zu Musik und Film, hätten im Laufe der Geschichte ähnliche Zensur-Bedrohungen überstehen müssen. Gerade deshalb sei laut Spector eine gesellschaftliche Akzeptanz so wichtig. Um der drohenden Zensur entgegen zu wirken.

Videospiel-Entwickler sollten “ehren, was sie einzigartig macht“ und Publisher wieder mehr Risiken eingehen und ihren kreativen Köpfen mehr Vertrauen entgegen bringen. Die Industrie möge zwar jung und unreif sein, aber sie müsse endlich ihren Minderwertigkeitskomplex überwinden.

Vielmehr verdiene die Industrie mehr Respekt, denn “Videospiele sind wichtig.“

Erste Details zum Nachfolger zu Dissidia: Final Fantasy

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Die Nachricht kommt nicht ganz überraschend. Bereits im März hatte Squares Tetsuya Nomura bestätigt: „Was einen Nachfolger von Dissidia: Final Fantasy betrifft – wir arbeiten dran.“ Wenige Tage vor Beginn der Tokyo Game Show sind nun erste Details zu dem Prequel bekannt geworden, das den Titel Dissidia Duodecim: Final Fantasy trägt. Zur Kämpferriege des PSP-Spiels gesellen sich Lightning aus Final Fantasy XIII und Kain aus Final Fantasy IV. Bis auf die Tatsache, dass das Spiel nächstes Jahr erscheinen soll, ist leider nichts weiteres bekannt. Zur Tokyo Game Show, die am 16. September startet, wird es aber sicher mehr Informationen geben.

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