Jeffery verlässt Sega

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Simon Jeffery, Branchenveteran mit 25 Jahren Berufserfahrung und bis jetzt CEO von Sega of America, erlangte im letzten Jahr zweifelhaften Ruhm – in einem Interview nach der Personalie Yu Suzuki (Out Run, Virtua Fighter, Shenmue) gefragt, erklärte er fälschlicherweise, dass dieser nicht mehr bei Sega arbeiten würde. Zwar korrigierte er seine Aussage kurz darauf, in Fankreisen war er jedoch unten durch.

Jetzt verlässt er den Sonic-Konzern und leitet ab sofort die Publishing- und Social Networking-Abteilung ‘Plus+’ des iPhone-Spiel-Publishers ngmoco.
Jeffery dazu: “Die Leute reden nicht mehr über Spiele, die 25 Millionen Dollar kosten – jetzt reden wir über 25.000-Dollar-Spiele. Der Wechsel in der Spielebranche ging schnell über die Bühne und ich möchte daran teilhaben.”

Western-Feeling auf Wii: Mad Dog ist zurück

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Die trashige Film-Spiel-Shooter-Trilogie rund um Mad Dog McCree (Mad Dog McCree, Mad Dog II: The Lost Gold, The Last Bounty Hunter) kennt heutzutage kaum mehr jemand.

Die Western-Ballerei verzückte Anfang der Neunziger in der Spielhalle, auf diversen Flopkonsolen (3DO, CDi) und später auch als DVD-Spiel mit echten Filmszenen – und wird noch in diesem Jahr amerikanische Wii-Besitzer in den wilden Westen beamen.

Für schlappe 20 Dollar stellt Publisher Majesco die Trilogie in die Regale – sobald das Importgame mit Trashgarantie erscheint, werden wir Euch natürlich über die spielerischen Qualitäten informieren.
Bis dahin genießt Ihr einige Video-Eindrücke mitsamt qualitativ hochwertiger Filmszenen & Ballereinlagen oder die ersten Wii-Screenshots in unserer Galerie unten.

 

Deutschlands Gamer machen mobil im Kampf um Aufklärung

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Wie schon in den letzten Wochen melde ich mich erneut zum Themenkomplex Politik, ‘Killerspiel’ und damit einhergehenden Verbotsforderungen zu Wort, diesmal allerdings schon Montags.
Eine der unzähligen Pressemitteilungen, die heute in meinen Posteingang geflattert ist, hat mich auf eine interessante Initiative aufmerksam gemacht: Gamers against Rejection heißt das Projekt, das die Initiatoren hier mit eigenen Worten vorstellen:

“Die Initiative ‘Gamers against Rejection’ vereint Computer- und Videospieler unter dem Dach einer Community, die klar Position gegen die negative Berichterstattung über Computerspiele bezieht. Wir wollen mit dieser Community der Gesellschaft aufzeigen, daß Spieler eine ganz gewöhnliche Fraktion von Menschen sind, die ein gesellschaftsfähiges Hobby in einer stetig wachsenden Gemeinschaft verbindet. Computer- und Videospiele sind Teil der aktuellen Gesellschaft, Wirtschaftsfaktor, Garant für Arbeitsplätze und eine zunehmend beliebte Freizeitbeschäftigung.”
Die “Gamers against Rejection” sind Mitglied des deutschen eSport-Bundes, um diesen damit als Dachverband der eSportler in Deutschland anzuerkennen. Mit unserem Motto “Gamers against Rejection” setzen wir ein Zeichen und positionieren uns in der Öffentlichkeit ebenfalls als organisierter Verband der DAS repräsentiert, was wir wirklich sind: Spieler aus Leidenschaft. Im Rahmen unserer Arbeit nehmen wir an öffentlichen Diskussionen zum Thema teil und berichten aktuell, hintergründig und aufklärend. 
Wir begrüßen jeden, der bei diesem Projekt mit uns zusammenarbeiten möchte und danken unseren Partnern für Ihre Unterstützung. Jedes weitere Mitglied hilft uns bei unserem Vorhaben, denn wir stehen zusammen: Für unser Hobby, für vernünftigen Jugendschutz und gegen jede Form realer Gewalt!”

In eingangs erwähnter Pressemeldung bemerken Volker Dorn von Gamers against Rejection und Gerald Jörns, Medienpädagoge und Initiator des Projektes Computerspielberatung, dass mangelnde Medienkompetenz ursächlich für den Beschluss der Innenministerkonferenz sei, auf ein Herstellungs- und Vertriebsverbot sogenannter ‘Killerspiele’ hinwirken zu wollen. “Um eine neutrale Beurteilung von Computerspielen vornehmen zu können, bedarf es der dringenden Nachschulung der Medienkompetenz der Innenminister”, so Dorn. Deshalb wurde in Hannover eine Zusammenarbeit von Gamers against Rejection und der Computerspielberatung vereinbart, um der Politik das Themenfeld Computer- und Videospiele näherzubringen. Jörns gibt sich überzeugt, dass ein Praxisworkshop die “offensichtlichen Defizite” der Innenminister in Sachen Jugendschutzgesetzgebung beheben können. “Es ist eben doch eine andere Wahrnehmung, ob man selbst aktiv ein Computerspielangebot spielt oder sich nur Filme über Gewaltspitzen ansieht und meint, dann eine ausreichende Kompetenz zu besitzen”, so Jörns.

Auf der offiziellen Seite der Initiative finden sich neben zahlreichen Interviews auch Studien zum Thema sowie eine Petition. Damit will sich der Betreiber der Seite sowie die Unterzeichner  gegen die häufig polemisch geführte Debatte wehren und “eine Stärkung der Medienkompetenz, die striktere Einhaltung bestehender Richtlinien sowie eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema” fordern. Die gesammelten Unterschriften sollen nach Ende der Aktion verschiedenen politischen Vertretern auf Landtags- und Bundestagsebene zukommen.

Eine vergleichbare Intention verfolgt der übermorgen am 17. Juni stattfindende Parlamentarische Spieleabend im Münchner Maximilianeum, wo Abgeordnete des bayerischen Landtages eingeladen sind, Erfahrungen aus erster Hand zu sammeln. Aber dazu habe ich mich hier bereits zu Genüge ausgelassen. Weitere Online-Initiativen wie Gamer gegen Gewalt oder Gaming is not a crime zeigen darüber hinaus, dass sich Spieler untereinander organisieren und austauschen, statt schmollend zu schweigen.

Und um die Übersicht zu wahren findet Ihr all unsere Blog-Einträge zum Thema unter folgenden Links:

Spielebranche erobert Bayerischen Landtag

Nicht alle Gamer sind Amokläufer

Neues aus Absurdistan: Kommentar zu den Verbotsbestrebungen für Videospiele in der vergangenen Woche

Kommentar zur Berichterstattung nach dem Amoklauf in Winnenden

Leserpost: Mein verhinderter Amoklauf

Casting-Couch von Brütal Legend rotiert

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Während sich um Brütal Legend ein Rechtsstreit zwischen Publisher Activision und Entwickler Double Fine Productions abzeichnet, finden anscheinend auch im kleineren Rahmen Streitereien statt. So bestätigte nun das Management von Ronny James Dio (Heaven & Hell, Black Sabbath, Dio), dass die Metal-Ikone von der Liste der Sprecher gestrichen wurde. Ersetzt wird der Ausnahmesänger durch den britischen Schauspieler Tim Curry, der seine Sangeskünste im Kultstreifen The Rocky Horror Picture Show als Transvestit Frank’n’Furter unter Beweis gestellt hat. Wir sagen dazu: “Let’s do the Time Warp again!”
Weshalb es zu diesem Besetzungswechsel kam, wurde nicht begründet. Spekulationen vermuten jedoch, dass diesem Schritt eine langjährige Fehde zwischen Dio und Black-Sabbath-Gründungsmitglied Ozzy Osbourne zugrunde liegt.

Erstes Spiel mit Nintendos In-Game-Hilfe bekannt

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Am 26. Juni veröffentlichen wir in der neuesten Ausgabe der M! Games ein Interview mit Mario-Erfinder Shigeru Miyamoto. Dort verrät der sympathische Japaner, dass das auf der diesjährigen E3 angekündigte Spiel New Super Mario Bros. Wii der erste Wii-Titel mit Nintendos In-Game-Hilfesystem sein wird. Damit entkräftet Miyamoto Spekulationen im World Wide Web, wonach das pfiffige Feature im nächsten Zelda-Spiel debütieren soll. Wie berichtet ermöglicht das neue Patent unter anderem, schwierige Passagen von der Konsole vorspielen zu lassen, was besonders frustempfindlichen Spielern entgegen kommt.

Nintendo kooperiert mit McDonald’s

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Bereits 2005 war von einer Partnerschaft zwischen Nintendo und dem Fast-Food-Giganten McDonald’s die Rede, nun nimmt das Projekt klare Formen an: Am 19. Juni startet in Japan Mac de DS.
Künftig wird es in teilnehmenden Filialen der Restaurantkette möglich sein, via kostenlosem WiFi mit anderen Gästen zu spielen und Downloads vorzunehmen. Neben Pokémon-Minispielen und Charakter-Downloads sind auch Quizspiele rund um das Restaurant zur gelben Möwe sowie ein eigener Manga-Service geplant. Sollte das Konzept erfolgreich sein, dürfen wir mit ähnlichen Angeboten wohl auch in Europa rechnen, angekündigt ist diesbezüglich aber noch nichts.

DICE arbeitet an Nachfolger zu Mirror’s Edge

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Bereits im Dezember haben wir von einem möglichen Nachfolger zu Mirror’s Edge berichtet. Auf der diesjährigen E3 verriet nun Patrick Soderlund, Vizepräsident von EA Games Europe, dass beim schwedischen Entwickler DICE tatsächlich ein kleines Team an einem Nachfolger arbeite. “Mirror`s Edge war ein riskanter Schritt. Es war ein gewagter, aber auch ein innovativer und inspirierender Schritt. Das Spiel war keineswegs perfekt.”, wird Soderlund bei Gamesdienst zitiert.
Bislang ist noch keine offizielle Ankündigung des Spiels erfolgt. Deshalb gehen wir davon aus, dass besagtes Team derzeit die Möglichkeiten evaluiert, wie man das innovative Konzept ansprechender und damit gewinnbringender gestalten kann. Immerhin hat sich der Erstling nicht überragend verkauft.

Zu Mirror’s Edge: Das Jump’n’Run in Ego-Perspektive erschien im November 2008. Der Spieler flüchtet als agile Parkour-Runnerin Faith springend und kletternd vor ihren Verfolgern. Neben schwachen Baller-Passagen sorgten auch manche Sprungpassagen für Frust. Zum Video geht es hier entlang.

 

Neuigkeiten rund um Metal Gear Solid

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Für alle Metal Gear Solid-Fans gibt es ein paar neue Details, die wir Euch nicht vorenthalten möchten.

So wurde im letzten Podcast von Kojima Productions verlautbart, dass für Metal Gear Solid: Rising eine neue Grafik-Engine entwickelt wird. Kojima Productions verspricht, dass dadurch die Grafik die von Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots übertreffen soll. Bei Rising handelt es sich zudem um ein ähnlich großes Projekt, an dem Mastermind Hideo Kojima nicht als Produzent, Designer oder Regisseur beteiligt ist.
Auch  die Bedeutung des Namenszusatzes wird gelüftet: Einerseits will man mit Rising verdeutlichen, dass eine neue Art von Metal Gear Solid bevorsteht, andererseits handelt es sich um ein pfiffiges Wortspiel: Rising wird im japanische “Raijin” ausgesprochen und meint damit die gleichnamige Shint?-Gottheit. Im japanischen Volksglauben ist Raijin der Gott des Donners und der Blitze. Man bedenke den Untertitel von Metal Gear Solid Rising: Lightning Bolt Action – damit ist der Bezug klar: Raiden ist der personifizierte Donnergott. Das ist nicht neu, schließlich hat das bereits die Mortal Kombat-Reihe erkannt.

Auch zum angekündigten PSP-Abenteuer Metal Gear Solid: Peace Walker finden sich frische Details. Viele Fans, darunter der Verfasser dieser Zeilen fragen sich seit der E3: Wenn Peace Walker der direkte Story-Nachfolger zu Metal Gear Solid 3: Snake Eater sein soll, welche Rolle spielt dann die PSP-Episode Portable Ops? Die Antwort ist einfach: Portable Ops gehört ebenfalls zum Story-Kanon und widerspricht den Ereignissen nicht. Peace Walker muss demnach an die Ereignisse in Portable Ops anschließen, das wiederum an die PS2-Episode Snake Eater anknüpft. Nur so ergibt dieses Kuddelmuddel einen Sinn, denn schließlich will Kojima den Weg des Protagonisten Naked Snake hin zu seinem Status als Anführer des Söldnerstaates ‘Outer Heaven’ erzählen.
Darüber hinaus gibt sich der Podcast kryptisch: Die Wahl sei auf die PSP gefallen, weil dort Dinge möglich seien, die man auf PS3 oder Xbox 360 nicht hätte umsetzen können. Was das sein soll? Vielleicht PS2-Grafik ohne schlechtes Gewissen? Die vier Snake-Charaktere aus dem Trailer sollen übrigens auf einen konkurrenzlos hohen Wiederspielwert hindeuten, doch auf diese Aussage können selbst wir uns derzeit noch keinen Reim machen. Da es Kojima aber bislang immer geschafft hat, Serienfans zu überraschen, sind wir gespannt. Vielleicht klärt sich dann auch, weshalb einer der Snakes eine Narbe auf der Brust trägt, die doch verdächtig an Snakes Mentorin ‘The Boss’ aus Teil 3 erinnert.

Eine weitere Information: Morgen, also am 16. Juni, erscheint ein neuer Patch für Metal Gear Online: Wer die kostenpflichtige Scene-Expansion besitzt, lädt eine neue Shadow-Moses-Karte herunter und feiert den ersten Geburtstag des Spiels. Als skurriler Bonus ist der Bikini-Content zu sehen, der ebenfalls zum Download verfügbar ist. Wer schon immer mal Naomi Hunter mit wippenden Brüsten sehen wollte, greift zu.
Ebenfalls frisch entdeckt: Ein erster Trailer zu Metal Gear Arcade, das vorerst nur in japanischen Spielhallen zu sehen sein wird. Eine Veröffentlichung in Deutschland halten wir für unwahrscheinlich, deshalb findet Ihr hier erste Spieleindrücke.

 

 

Nicht alle Gamer sind Amokläufer

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Es wird munter weiter gestritten: Als Reaktion auf den jüngsten Vorstoß der Innenministerkonferenz wandte sich der Bundestagsabgeordnete und medienpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Jörg Tauss in einem offenen Brief (hier geht’s zum PDF-Dokument) an die verantwortlichen Minister und forderte “endlich eine Sachdebatte statt der Herstellung und Verbreitung populistischen Unfugs”. Zur Erinnerung: Die Herren um Uwe Schünemann und Joachim Herrmann einigten sich darauf, noch vor der Bundestagswahl in diesem Herbst ein Herstellungs- und Vertriebsverbot von gewalthaltigen Videospielen erwirken zu wollen. “Ein über bestehende Normen hinausgehendes Verbot von so genannten Killerspielen erscheint (…) unbegründet und nicht sinnvoll”, kontert Tauss und macht darauf aufmerksam, dass der unter anderem von Schünemann unterstellte Wirkungszusammenhang (“Durch Killerspiele sinkt die Hemmschwelle zur Gewalt.”) wissenschaftlich nicht haltbar sei. Die Forderung der Minister ignoriere nicht nur fundierte Ergebnisse wissenschaftlicher Studien, sondern Sie blende auch die geltende Rechtslage aus. Jugendliche sieht Tauss unter einen Generalverdacht gestellt und kriminalisiert. Statt einer defizitären Rechtslage beklagt Tauss unter anderem ein Vollzugsdefizit, das durch schärfere Kontrollen des Einzelhandels in den Griff zu bekommen sei. Er greift auch die Diskussion um die Absage eines E-Sport-Turniers in Karlsruhe und den damit verbundenen Ausfall einer Eltern-LAN auf. Dies bewertet Tauss als direkte Folge der absurden Debatte und bezeichnet solche Schritte als kontraproduktiv.

Unterdessen diskutiert der Bundestagsabgeordnete Thomas Strobl (CDU) online mit Bürgern über das Thema, vor allem folgende Aussage sorgt für Gesprächsstoff: 
“In jedem Fall sollte aber meines Erachtens in der Debatte, welche Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen werden, die von den Bundesministern von der Leyen und Schäuble vorgeschlagene Sperrung von kinderpornographischen Seiten im Internet mit Blick auf Killerspiele neu diskutiert werden.”

Internet-Seiten von staatlicher Stelle sperren lassen? Wem ist geholfen, wenn kinderpornographische Seiten gesperrt werden? Meines Erachtens sollte man besser bei der Prävention ansetzen und Kinder vor den Aufnahmen schützen. Doch weiter will ich das Thema nicht vertiefen, mit pfiffigem Witz bringt Boris Schneider-Johne die Absurdität und Problematik mit seinem Blog auf den Punkt.Ungeachtet des ablehnungswürdigen Inhalts muss ich das an das deutsche Grundgesetz denken: Heißt es da nicht im Artikel 5 “Eine Zensur findet nicht statt”? Sind wir etwa in China? Was wird denn als Nächstes zensiert? Man weiß ja: Reicht man jemandem den kleinen Finger, ist ruckzuck der ganze Arm weg. Andererseits: 1,3 Milliarden Chinesen werden sich schon nicht irren…
Ernsthaft: Wer dagegen ist, findet hier bis zum 16. Juni eine Online-Petition, bei der sich bereits 118.000 Bürger gegen Netzsperren ausgesprochen haben.

Immerhin nimmt sich Strobl die Zeit, um auf Anfragen zu antworten und zunächst relativiert er seine Position: “Sicher, nicht jeder, der Gewalt- und Killerspiele spielt, wird zum Amokläufer.” Doch schon im nächsten Satz widerspricht er sich: “Klar ist aber auch, dass die virtuelle Brutalisierung bei vielen jugendlichen Gewalttätern und Amokläufern den Beginn der realen Brutalisierung markiert.” Klar ist überhaupt nichts, Herr Strobl! Nicht einmal Ihre Aussagen.

Der deutsche Streit schwappt derzeit auch in unsere Nachbarländer über. Eine österreichische Marketing-Agentur lädt zu einer “Games don’t kill” betitelten Veranstaltung in Wien. Am 15. Juni startet eine Vernissage, auf die eine Ausstellung folgt. Damit sollen Vorurteile abgebaut und Aufklärungsarbeit geleistet werden.
Selbst die sonst so neutralen Schweizer werden aktiv: Kürzlich hat der Nationalrat, die große Kammer des Schweizer Parlaments, zwei Gesetzesvorlagen zum Thema ‘gewalthaltige Videospiele’ angenommen. Die Initiatoren fordern ein Verbot für Spiele, “bei denen grausame Gewalttätigkeiten gegen Menschen und menschenähnliche Wesen zum Spielerfolg beitragen”.?Damit aus den Vorlagen Gesetze werden, muss noch der Ständerat zustimmen.

Nach diese Woche bin ich umso gespannter auf den Parlamentarischen Spieleabend nächsten Mittwoch. Wir werden darüber berichten.
Schönes Wochenende!

Shopping-Tipps: Stilsicher in die Grillsaison 2009

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Die Grillsaison hat begonnen und mal ehrlich: Gibt es etwas Schöneres, als mit Freunden draußen in der Sonne zu sitzen und in freudiger Erwartung dem Schmurgeln saftiger Steaks und knackiger Zucchini beizuwohnen? Aber selbstverständlich gibt es das: Auf unserem Streifzug durch das World Wide Web sind wir auf witzige Accessoires gestoßen, die jede Grillparty aufwerten und gleichzeitig unmissverständlich klar machen, dass Ihr Zocker durch und durch seid.

Überrascht Eure Gäste doch mit leckeren Cocktails, die durch Eiswürfel im Space Invaders-Design gekühlt werden, alternativ serviert Ihr Getränke mit Tetris-Eisklötzen. Aber nehmt Euch in Acht: Wer aus alter Gewohnheit drauflos stapelt, hat für den Drink schnell keinen Platz mehr im Glas und riskiert enttäuschte Gesichter. Bis sich hier vollständige Reihen auflösen, dürfte selbst in der prallen Sonne ein Weilchen vergehen. Die Formen kosten jeweils rund acht US-Dollar. 

 

 

 

 

 

In der Zwischenzeit schneidet Ihr leckeres Gemüse auf dem Space Invaders–Schneidbrett, das mit 129 US-Dollar leider recht teuer ist. Dafür entsteht das Küchenutensil aus Walnuss- und Ahornholzwürfeln in Handarbeit. Es mangelt Euch an Erfahrung im Filettieren und Zubereiten? Der Kochkurs für Nintendo DS schafft hier Abhilfe und überzeugt auch Videospiel-Skeptiker von der Vielseitigkeit des Handhelds.

Speziell für die Forentrolle unter Euren Gästen sind die WTF?– und FTW!-Kaffeetassen (rund sieben US-Dollar) gedacht, wohingegen der berühmt-berüchtigte PS3-Grill nicht käuflich zu haben ist. Witzig ist die Idee aber allemal. Und falls Ihr von schlechtem Wetter überrascht werdet, schützt Euch dieser berühmte Regenschirm für knapp 15 US-Dollar. Die Redaktion der M! Games wünscht Euch einen unvergesslichen Sommer!

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