PSP wird zum Beat’em-Up-Spezialisten

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Das Spielesortiment für Sonys portable PlayStation wird dieses Jahr immer imposanter: So kündigte Namco-Bandai gleich zwei Beat’em-Up-Schwergewichte für die PSP an.

Tekken 6 wird im Herbst zeitgleich mit den ‘großen’ Umsetzungen in tragbarer Fassung erscheinen. Auch Soulcalibur macht noch 2009 den Sprung auf die PSP und trägt dort den Untertitel Broken Destiny. Ein neuer oder eigenständiger Teil ist allerdings nicht zu erwarten, denn die mobile Prügelei mit Ivy & Co. orientiert sich stark an Soulcalibur IV. Ob die Star Wars-Charaktere ebenfalls mit an Bord sind und was es abgesehen von Zweikämpfen via WiFi-Verbindung noch Neues geben soll, wurde bislang nicht verraten.

 

Empire Interactive vor dem Ende

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Beim britischen Publisher Empire Interactive gehen die Lichter aus: Offiziell ist das Firmen-Ende noch nicht besiegelt, aber in einem Rundschreiben an die Mitarbeiter wird bestätigt, dass die Insolvenz unmittelbar bevor steht und voraussichtlich allen Mitarbeitern gekündigt wird.

Damit streckt ein weiterer langjähriger Spielehersteller die Waffen, auch wenn das nicht allzu vielen Zockern auffallen wird. Bis auf die flotten Rempel-Raserein der FlatOut-Serie entwickelte Empire wenige namhafte Titel, die zudem kaum größere Verbreitung fanden.

Captivate 2009 – Lost Planet 2

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In Teil 1 seid Ihr noch als Wayne Holden gegen Schneepiraten in den Kampf gezogen. Ein Jahrzehnt nach dieser Schlacht bastelt Ihr Euch Euren eigenen Helden und stapft über den von globaler Erwärmung heimgesuchten Planeten E.D.N. III. Schnee ade!

Bei der Erstellung Eures Alter Egos bedient Ihr Euch aus einem reichhaltigen Baukasten: Gestaltet Kopf, Rumpf, Beine und Rücken, individualisiert Eure Waffen und verpasst ihm zum Abschluss coole Posen, die er auf Knopfdruck anderen Mitspielern vorführt. Apropos Mitspieler: Lost Planet 2 ist für Vierspieler-Koop-Partien ausgelegt, die Solo-Kampagne unterscheidet sich allerdings nicht davon.

Teil 2 ist das erste Spiel, das mit Capcoms hauseigener MT Framework 2.0-Engine läuft. In der Präsentation, die von Producer Jun Takeuchi geleitet wurde, war dies offensichtlich: Extrem detaillierte Dschungellandschaften, sich im Wind wiegendes Gras, das durch Echtzeit-Verwirbelungen zusätzlich tanzte und gigantische Acrid-Monster zeigten die grafische Potenz der weiterentwickelten Engine.

Auch die KI – einer der großen Kritikpunkte am ersten Teil – soll bei Lost Planet 2 zur Hochform auflaufen. Kämpfe mit verfeindeten Schneepiraten bekamen wir nicht zu Gesicht, dafür einen optisch spektakulären Bosskampf gegen eine mutierte Amphibie im Hochhaus-Format. Und die verhielt sich leider ziemlich dumm: Das Vieh lief auf einem vorgegebenen Pfad im Kreis und scherte sich nichts um den Raketenbeschuss in den Allerwertesten. Schnödes Hinterherlaufen und Ballern scheint – zumindest noch in der Demo – zu reichen. Die ganzen tollen Spielereien wie per Enterhaken den Rücken zu erklimmen oder gar in den Schlund des Riesen abzutauchen, um im Magen ordentlich aufzuräumen, wären bei dem sturen Im-Kreis-Laufen überflüssig.

Aber Takeuchi-san & Team haben noch genügend Zeit, an der Intelligenz des feuchten Kameraden zu feilen. Optik und Präsentation sind jedenfalls schon auf hohem Level, die Wucht der Bildschirmgiganten und die unzähligen Details der Umgebungen lassen uns das Wasser im Mund zusammenlaufen. Beim Schauen des Trailers wird es Euch bestimmt genauso gehen.

Ach ja: Eine PS3-Version schloss Jun Takeuchi explizit nicht aus.

Captivate 2009 – Spyborgs

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Letztes Jahr vorgestellt, dieses Jahr spielbar: die knallige (Multiplayer-)Action für Nintendos Wii. Als Ninja-Lady, Roboter oder Muskelmann ballert und prügelt Ihr Euch durch hübsche Szenarien – für eine ansprechende Optik bürgen ehemalige Insomniac-Mitarbeiter, die u.a. an Ratchet and Clank und Resistance werkelten.

Ausgelegt ist der Brawler für zwei Spieler, erst dann entfalten die spektakulären Team-Player-Moves ihre volle Wirkung. Wie die funktionieren? Einer startet auf Knopfdruck die Aktion, anschließend müssen beide vorgegebene Bewegungen via Nunchuk und Remote nachahmen. Klappt das fehlerfrei, vergehen die meisten Feinde im Combo-Gewitter. Beim Probespiel funktionierte dies nur nach vorheriger Absprache, da die Moves ziemlich fix eingeblendet und ausgeführt werden müssen.

Nach etwas Einspielzeit entfaltete die bunte Action ihren Charme und fesselte mit sehenswerter Grafik, akkurater Bewegungserkennung sowie effektvollen Bosskämpfen. Die ehemals geplanten Minispiele in Werbeform wurden übrigens gestrichen, weil sie laut Entwickler Bionic Games nicht mehr zum restlichen Konzept passten.

Hier kommt Ihr zum Trailer.

Captivate 2009 – Dark Void

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Seit der Ankündigung von Dark Void sind fast zwei Jahre vergangen. Auf Capcoms Captivate-Veranstaltung hatten wir erneut Gelegenheit, einen Level der SciFi-Action zu spielen. Und um es vorwegzunehmen: Besonders prickelnd war das Erlebnis nicht.

Die Grafik wirkt im Vergleich zu aktuellen Titeln wie Resident Evil 5 angestaubt, die Steuerung hakte an der ein oder anderen Stelle und eine Gegner-KI schien nicht vorhanden zu sein. Zahlreiche Bugs erschwerten das Probespiel zusätzlich – nur konsequent, dass derzeit kein Veröffentlichungsdatum genannt wird.

Positiv sind dagegen Setting und die vertikalen Kampfsequenzen: Die düstere Atmosphäre der Paralleldimension wird durch steil aufragende Felsnadeln und wummernde Riesenmaschinen gut eingefangen. Schießereien und Klettereinlagen über schwebende Plattformen hinweg machen dank der ungewöhnlichen Perspektive Laune.

Noch sind wir skeptisch, ob am Ende ein rundes Ganzes herauskommt oder – wie im Spielenamen angedeutet – Spielspaß-Leere herrschen wird. Zum Trailer geht’s hier.

Captivate 2009 – Resident Evil: The Darkside Chronicles

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Leon S. Kennedy, Claire Redfield, Schauplätze aus Resident Evil 2 – und das alles in einem Lightgun-Shooter für Nintendos Wii. Leon und Claire schlagen sich gemeinsam durch Raccoon City, ballern Zombies über den Haufen und retten sich gegenseitig aus heiklen Situationen. Eine an den Kinofilm Cloverfield erinnernde Wackelkamera fängt das blutige Geschehen dynamisch ein, häufig steht einer der beiden Helden im Blickfeld, was den Eindruck eines Teameinsatzes verstärkt. Im Nahkampf setzt Ihr via Remoteschwung ein Messer ein; greift Euch ein Zombie, befreit Ihr Euch mit kräftigem Schütteln. Um den Grad an Realismus zu erhöhen (haben die Entwickler Zombies gesagt?!), verzichten die Hauptdarsteller auf flapsige Sprüche: Vielmehr zeigten sie sich in der Demo mehr oder weniger unfreiwillig komisch geschockt.

Im Vergleich zum indizierten Vorgänger wurde die Waffenwahl vereinfacht: Weist dem Steuerkreuz wie in Resident Evil 5 bis zu vier Items zu und ruft sie mit einem Tastendruck ab. Ein Wechsel von Shotgun zu Maschinenpistole erfolgt so in Sekundenschnelle. Ansonsten entdeckt Ihr Lightgun-Standards wie Routenwahl, Zweispieler-Modus und dramatische Bosskämpfe. Resident Evil-Fans werden übrigens durch noch nicht bekannte Storydetails an die Remote gelockt.

Fazit: Sieht für Wii-Verhältnisse ordentlich aus und macht dank dynamischer Inszenierung Lust auf einen gepflegten Lichtpistolen-Abend.

Gamer-Kram: Wer braucht Manschettenknöpfe?

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Wir haben für Euch in den Untiefen des Internets einige kuriose Nerd-Produkte aufgestöbert.
Viel Spaß beim Gucken, Staunen und Bestellen.
Wer auf der Suche nach ‘Von Fans für Fans’-Artikeln ist, der sollte unbedingt in den zahllosen etsy.com-Shops vorbeischauen – hier bieten handwerklich geschickte Zocker ihre Kreationen
zum Kauf an.

Wir beginnen mit einem modischen Shirt in rot. Das gibt’s hier.

Weiter geht’s mit Gamepads für den Hausgebrauch. Die findet Ihr hier. 
 

Oder soll die Seife pixelig sein. Hier ist Ihr den Shop. 

Ebenfalls pixelig, aber zu nix zu gebrauchen – hübsch ist Metal–Slug-Marco trotzdem.
Hier geht’s zum Shop.

Wollt Ihr mal richtig schick ausgehen, sind diese Manschettenköpfe der Knüller.
Die findet Ihr hier. 
 

BioShock-Film in der Schwebe

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Vor einiger Zeit haben wir über fest geplante und mögliche Spiel-Filme fabuliert (hier geht’s zum Blog) – eine der bereits bestätigen Videospiel-Verfilmungen war BioShock.
Doch jetzt wirft Universal Pictures dem Projekt einen Prügel zwischen die Beine: Aufgrund zu hoher Kosten (aktuelles Budget: 160 Mio. Dollar) soll der Streifen nun nicht mehr in Los Angeles gedreht werden. Regisseur
Gore Verbinski (Bild), bekannt für die “Fluch der Karibik”-Trilogie und “The Ring”, solle sich wegen Steuervorteilen nach einem Drehort im Ausland im umsehen. Zudem wurde das Produktionsteam verkleinert – ebenfalls, um Kosten zu sparen.
Gedreht werden soll BioShock aber auf jeden Fall – schließlich hatte Verbinski dafür einen möglichen vierten “Fluch der Karibik”-Teil unter seiner Regie ausgeschlagen.

Ich mag meinen PlayStation-Store japanisch

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Wir Deutsche meckern ja nur zu gern über allerlei Sachen – auch wenn sie gratis sind. Also mache ich heute meinem Unmut über Sonys PlayStation-Store Luft. Ich weiß, ich verdanke diesem digitalen Krämerladen einiges – Flower, Echochrome, Noby Noby Boy oder Riff: Everyday Shooter.

Abseits der bekannten, viel gescholtenen und dennoch immer noch üblichen Praktik zu kostenpflichtigen Download-Spielen nur seltenst eine vernünftige Gratis-Demo auf die Beine zu stellen, muss ich mich über Sonys Unfähigkeit in puncto PSone-Downloads wundern und ärgern. Denn ich schiele mit jedem Tag neidischer nach Amerika und vor allem Japan: Vor allem in Fernost gibt es PSone-Spiele in Hülle und Fülle. Von Top-Titeln wie Metal Gear Solid oder Grandia bis hin zu Freak-Spielen wie Metal Slug oder Cho Aniki. Und was passiert in Deutschland? (Fast) nix. Alle paar Wochen zeigt sich ein mickriger 32-Bit-Neuankömmling in den spärlich bevölkerten virtuellen Regalen. Das ärgert mich. Nicht weil Sony eine lukrative, mit nur geringen Aufwand zu erschließende Einnahmequelle auslässt, sondern weil es einfach etliche PSone-Klassiker gibt, die ich nicht jederzeit ins Laufwerk (meiner zum Glück abwärtskompatiblen PS3) schieben kann – sei es, weil ich das Spiel damals nur ausgeliehen hatte oder einfach verpasst habe.

Auch die ebenso praktische wie simple Auflistung von neuen Angeboten auf der rechten Seite des PlayStation-Store-Startbildschirms (siehe Bild) ist in den USA und Japan längst da – wir Europäer hingegen müssen mit einzelnen Werbe-Blocks zufällig auf die neuesten Downloads stoßen.

Löblich hingegen sind die regelmäßigen Preissenkungen bei älteren Titeln – WipEout HD beispielsweise ist mit unter 20 Euro ein Schnäppchen für jeden Rennspieler…mehr davon bitte. Und bitte weitere interessante Ideen wie Xi – Ihr wisst schon, der rätsellastige Beta-Tester-Bereich in PlayStation Home. Danke.

900.000 Worte aus der Drachenzeit

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David Gaider ist der Chef-Schreiber der Rollenspiel-Hitlieferanten Bioware – seine Geschichten haben Euch unter anderem in Baldur’s Gate II oder KOTOR fasziniert. Derzeit ersinnt Gaider die Geschichte zum kommenden Fantasy-RPG Dragon Age: Origins, das für Xbox 360 und PC erscheint. Erst kürzlich veröffenlichte er den Prequel-Roman zum Spiel – Interessierte surfen zur US-Webseite von Amazon.

Auf der Framework Design Aikido-Tagung in Melbourne sprach Gaider über die Textmengen, die seine Rollenspiel-Skripte beinhalten. Die Mengenangaben beziehen sich natürlich auf die englischen Originalfassungen:

Baldur’s Gate II (PC)     1.200.000 Worte
Neverwinter Nights (PC)     200.000 Worte
Neverwinter Nights: Die Schatten von Underzit, Addon (PC)     200.000 Worte
Neverwinter Nights: Die Horden des Unterreichs, Addon (PC)     200.000 Worte
Star Wars: Knights of the Old Republic (Xbox, PC)     600.000 Worte
Dragon Age: Origins (360, PC)     900.000 Worte

Damit erreicht das noch in diesem Jahr erscheinende Dragon Age: Origins fast die Textlänge des Story-Schwergewichts Baldur’s Gate II.
Dass weitere Bioware-Klassiker wie z.B. Mass Effect nicht erwähnt wurden, liegt daran, dass Gaider nicht bei allen Spielen des Studios für das Skript verantwortlich zeichnet.

Ein Detail am Rande: Mit seinen 1,2 Mio. Worte ist Baldur’s Gate II nicht das dialoglastigste Spiel. Das spielerisch ähnlich aufgebaute aber noch leselastigere Planespace Torment (PC) kommt laut Wikipedia-Eintrag auf 1,4 Mio. Worte – im Internet kursierende Gerüchte sprechen sogar von über
3 Mio. Worten. Wer den morbiden RPG-Schinken einmal selbst gespielt hat und sich mit dem Namenlosen durch nicht enden wollen Dialoge gequatscht hat, kann sich das lebhaft vorstellen…

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