Boha is mir übel …
- Dieses Thema hat 51 Antworten, 14 Teilnehmer, und wurde zuletzt von
captain carot vor vor 13 Jahren, 3 Monaten aktualisiert.
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28. November 2012 um 20:32 #1104206
DoublefineTeilnehmer@Aeon
nicht ganz Hassloch… War aber schonmal in der Nähe Kaiserlautern um genau zusagen^^@Nighttrain
uneigenützig ist nichts. Jeder denkt in erster Linie an sich selbst… Bin auch nicht der Typ der in Massentierhaltungen einbricht um die Viecher frei zulassen und Fotos zu schießen. Obwohl ich neben Sea Shepherd -unschwer zu sehen- auch Peta bewunder und unterstütze. Für Greenpeace spenden ist beinahe so wie im Supermarkt Fleisch zukaufen, fundamental naiv. Wer sich keine Gedanken darüber macht denkt an nichts böses wer sich informiert erkennt die Schattenseiten.
@Schnitzel
Ungesund ist es bestimmt nicht, nur bekommst du für 1/4 des Geldes nen Naturjoghurt der das selbe kann.28. November 2012 um 20:32 #1104207
WichtgestaltTeilnehmerIch bin konsequent auf Bio-Lebensmittel, die hier aus der Region kommen umgeschwenkt und hab sogar schon ein, zwei Bio-Bauernhöfe hier besucht. Ist zwar relativ teuer, aber insgeamt kann ich damit wesentlich besser leben.
Mein einziges Problem ist das unter der Woche bei der Arbeit essen, da sind höchstens Kartoffeln, Gemüse und Salat bio, das Fleisch leider konventionell. Schaffe es da nicht immer stark zu bleiben.
Das einzige, wo ich auf Bio verzichte sind meine Kippen, irgendwie mag ich meine Zusatzstoffe^^
Und es gibt auch sehr leckeres Bio-Bier.
Und noch was ganz, ganz wichtiges: Kocht möglichst oft selber, dann wisst ihr auch was auf eurem Teller ist (mal abgesehen davon, dass Kochen richtig Spaß macht).28. November 2012 um 20:36 #1104208
LofwyrTeilnehmerSo was schockt euch noch? Dann tut euch einen Gefallen und schaut euch nichts über die Gewinnung von seltenen Erden an. Ihr wisst schon, das Zeug ohne das unsere ganze Technik nicht funktioniert. Oder Erdöl. Oder Schokolade. Oder einfach alles das unseren ganzen Wohlstand sichert. Ist Scheiße, ist aber so.
28. November 2012 um 20:39 #1104209
schnitzelTeilnehmer@Nightrain:
Okay, der Film geht 60 Minuten. Solange halte ich es nicht auf meinem Drehstuhl aus. Ich gucke ihn mir heute abend als Stream auf dem Fernseher an. Hoffe, das ich danach auch ruhig schlafen kann.28. November 2012 um 22:59 #1104210
captain carotTeilnehmerDachgärten. Fische versorgen Pflanzen mit Nährstoff, zu 90-95% geschlossener Wasserkreislauf, ne Photovoltaikanlage könnte sogar sämtlichen, benötigten Strom liefern. Damit lassen sich selbst Südfrüchte ziehen. Gerade in Städten bieten alte Industrieanlagen, Flachdächer usw. mehr als genug Platz dafür.
Im Prinzip wär´s also alles kein Problem. Dieses System ist ganz nebenbei voll bio und weit umwelt- und ressourcenschonender als die Industrielandwirtschaft allgemein.
29. November 2012 um 7:50 #1104211
AnonymInaktiv@Captain:
Aber nur, wenn Du die Bevölkerung mal kräftig dezimierst …29. November 2012 um 8:00 #1104212
captain carotTeilnehmerNein. Das ist ein absoluter Irrglaube. Die Dnger sind so effizient, dass man mit einem Viertel der Dachfläche ganz Zürich versorgen könnte. Den Rest für Photovoltaikanlagen, Miniwindkraft usw?
Berlin wäre ebenfalls ein idealer Standort. Von vielen Großstädten in Schwellen- oder sogar Entwicklungsländern ganz zu schweigen.
Das wird nur solange keine Sau interessieren, wie wir Schweinefleisch gewinnbringend nach China exportieren und mit europäischem Gemüse afrikanische Bauern in den Ruin treiben.
Der Bauer Tünnes, der mag echte Probleme haben. Die Agrargroßunternehmen, die machen Geld wie Heu und sacken auch noch fleißig Subventionen ein. Im großen und Ganzen isses das.
29. November 2012 um 8:27 #1104213
AnonymInaktivDann schieb mal Zahlen oder Studien rüber, die deine Aussage belegen.
Photovoltaikanlagen stehe ich noch immer recht skeptisch gegenüber, denn die Ausbeute ist bei Weitem nicht so toll, wie immer behauptet wird, dazu kommen die Kosten für gute Zellen, natürlich auch die nicht ganz so umweltfreundliche Herstellung und der Leistungsabfall nach einer gewissen Zeit!
29. November 2012 um 9:13 #1104214
captain carotTeilnehmerErstmal, Solarzelle ist ungleich Solarzelle. Entsprechend haben die auch sehr unterschiedliche Umweltbilanzen, da tut sich derzeit aber auch eine Menge. Bspw. die Dünnfilm Solarfolien, aber auch einiges mehr.
Davon ab, ich wohne hier in einem Braunkohlegebiet. Da braucht man eigentlich garnicht über die Umweltbilanz zu reden, oder? Doch, eigentlich schon. Massive Grundwasserabsenkung, die erhebliche Eingriffe in das lokale Ökosystem bedeutet, Tagebaue und Halden greifen in´s Mikroklima ein, massive Feinstaubemissionen, nur um mal drei wenig bedachte Beispiele zu nennen.
Jemand aus Garzweiler, Immerath oder Holzweiler wird über die Stromtrassenboykottierer wahrscheinlich auch nur müde lächeln könen. Deren Heimat existiert nämlich nicht mehr. Da sind mir die Spargelstangen doch um einiges lieber.

Das wünsche ich den alles ist gut Runterbetern vor ihrer eigenen HaustürAch ja, und ganz nebenbei kommt zum CO² Ausstoß der Kraftwerke der Ausstoß für Abriss und Aufbau diverser Dörfer, Straßen und umgelegter Autobahnen.
Aquaponiklinks:
29. November 2012 um 9:33 #1104215
AnonymInaktivBeim Tagebau geb ich Dir mehr als Recht und auch gegen Windkraft hab ich nichts, weswegen ich die bewußt nicht angesprochen habe.
Hier bei uns wollen sie ja diese CO2 Endlager “errichten” …Die Links finde ich sehr interessant. Man sollte aber vielleicht auch die baulichen Gegebenheiten nicht außer Acht lassen. Erde und Wasser wiegen nicht gerade wenig. Wasserbettbesitzer können wohl ein Lied davon singen. Während Solarzellen gerade durch die benötigten Gestelle Ihr Gewicht doch recht gut verteilen -kann ich mir jedenfalls vorstellen -, sind Gewächshäuser, insbesondere deren Tanks und Beete, doch eher punktuell. Ich bin kein Statiker, aber ich glaube nicht dass Flachdächer im Bezug darauf ausgerichtet sind …
Wie gesagt, ich sperr mich nicht dagegen, ich finds sogar gut, aber so mancher Teil der Ausführbarkeit ist mir doch etwas zweifelhaft. Nur weil prinzipiell “Flächen” da sind, heist das nicht, dass man sie auch dazu nutzen kann.
29. November 2012 um 9:43 #1104216
captain carotTeilnehmerSo viel Gewicht kommt da oft ganircht zusammen. Abgesehen davon ist das Aufstellungstechnisch hochflexibel. Dadurch kommen extrem viele Flächen bei geringem Flächenbedarf in Frage.
Obendrein ist das System sehr gut skalierbar. Hast du ein altes Brauereigebäude oder alte Industrieparks, dann kannst du das groß aufziehen, nutzt du ein kleines Stück Dachfläche kannst du es sehr klein halten. Bei Neubauten könnte so etwas von vornherein berücksichtigt werden.
Vorausgesetzt, man will Wasser über größere Höhen pumpen könnte man die Fischtanks im Keller anlegen, was zwar künstliche Beleuchtung nötig machen dürfte, aber fast schon ein Hausinternes Pumpspeicherkraftwerk als Abfallprodukt abwerfen könnte. Ok, letzteres ist nur ein Gedankengang meinerseits.
29. November 2012 um 9:54 #1104217
DoublefineTeilnehmerKleine Frage was will man denn an die Fische verfüttern? Selbst das nachhaltige Zucht Symbol auf Fischprofukten ist gezielte Verbraucherirreführung. Zwar werden zB die Lachsbestände nicht mehr gewildert, aber durch Fischfarmen wird Lokal das Biotop geschädigt und das Futter besteht aus “minderwertigen” Wildfischen. Auf Dachflächen von Industrieparks bzw. stillgelegten Zechen wäre agrare Nutzung allerdings ein Schritt in die richtige Richtung, noch nen Kletterpark, Naherholungsgebiet, Kartanlage brauch der Pott nun nicht. Das Problem mit der Traglast lässt sich auch mit Unterbauten lösen, wenn nur 1/3 der Dachfläche genutzt wird, lässt sich so das Gewicht auf die gesamte Dachfläche verteilen.
29. November 2012 um 10:25 #1104218
captain carotTeilnehmerDas hängt vor allem davon ab, welche Fische du züchten willst.
Forellen lassen sich prima mit Insektenlarven etc, ernähren, Tilapia im Prinzip sogar eiweißarm, d.h. zu einem beträchtlichen Teil mit Algen o.ä., diverse andere Fischarten ließen sich ohnehin rein vegetarisch ernähren.
Dazu könnten auch Abfallprodukte aus anderen Bereichen genutzt werden. Die Frage ist eher, wie weit ist man bereit, umzudenken. Derzeit ist es z.B. so, dass Wildfisch in Aquakulturen oft die billigste Lösung ist, es wird also rein aus Kostengründen darauf gesetzt. In reinen Aquakulturen erfüllt der Fisch auch keine weitere Rolle, es kommt also einzig und allein darauf an, gefragte Speisefische schnell aufzupäppeln.
Bei Aquaponik könnte dagegen nicht jeder beliebige Fisch nur nach Nachfrage eingesetzt werden, er muss für das System geeignet sein. Eine einzelne Aquaponikkultur hätte sicher auch nicht den Ertrag einer reinen Aquakultur, durch die Menge ließen sich aber ausreichend “Düngerlieferanten” entnehmen. Andere Vorteile wären ganz nebenbei kurze Transportwege, geringe Energiekosten allgemein usw.
Das Hauptproblem derzeit ist, für die Großunternehmen ist so etwas wenig reizvoll. Solche Systeme wären viel mehr für Kleinunternehmer und eben Privatpersonen geeignet.
Dazu kommt, keiner will sich auch nur das kleinste Bisschen einschränken.
29. November 2012 um 10:29 #1104219
bitt0rTeilnehmerich ernähre mich ja nur noch von licht.
29. November 2012 um 11:29 #1104220
AnonymInaktivCaptain, Du also demnach auch nicht …
“Dazu kommt, keiner will sich auch nur das kleinste Bisschen einschränken.” -
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