Der Film und Fernseh Thread

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  • #961564
    ChrisKongChrisKong
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    Erklärt aber nicht den plötzlichen Akzent. ^^ Das ist einfach eine dummbeutlige Entscheidung. Vielleicht ist denen auch entgangen, dass Hermes Jamaikaner ist. Tja und die Amtssprache dort ist, man staune, Englisch. Und als Beamtenkarikatur, die Hermes nunmal ist, wirkt das noch dämlicher, wenn er wie ein Strassengaukler aus Ägypten spricht. :-)

    #961565
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    @Chris
    Interessante Zusammenstellung von Fakten zu den Hintergründen (Einfluss des Studios, fehlende Szenen etc.).
    [youtube]7ZNdaBu2wF8[/youtube]

    #961566
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Werd ich mir nachher ansehen, danke für das Video.

    #961567
    Red XIIIRed XIII
    Teilnehmer
    ghostdog83 wrote:
    Der Sprecher stand nicht mehr zur Verfügung, bedingt durch seinen Ruhestand.

    Danke für die Info.
    Klar; ein Sprecher kann zum benötigten Zeitpunkt anderweitig beschäftigt sein; sich im Ruhestand befinden; mit den Beteiligten zerstritten oder auch verstorben sein.

    Man ist als langjährige Zuschauer einer Serie aber verständlicherweise doch ziemlich irritiert, wenn da plötzlich eine oder mehrere Figuren komplett anders klingen als zuvor.
    Bei den Simpsons hatte Abe ja auch beizeiten ja auch ´ne andere Stimme.
    Und bei Star Trek (müsste der Film “der Aufstand” gewesen sein) waren auch ein paar Leute aus der Crew (Riker und noch einer; Worf?) davon betroffen.

    #961568
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Der Sprecher von Riker wollte mWn eine höhere Gage haben, wurden daraufhin ersetzt.

    #961569
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Jein, es wurde wie so oft lachhaft wenig geboten, das wirds sein. Detlef Bierstedt ist sowieso einer der meistbeschäftigten Synchronsprecher Deutschlands. Kenne keinen der soviele Main Characters gerade in Serien gesprochen hat. Dr. Franklin in Babylon 5, Riker in TNG, George Costanzo in Seinfeld u. a.

    Die Stimme von Levar Burton ist in dem Film auch eine andere.

    Stimmwechsel nerven, aber hier war das Thema eigentlich, warum man die Figur plötzlich einen Akzent sprechen lässt, das kann ich nicht nachvollziehen.

    #961570
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Im Gegensatz zu den USA gibt es hier kaum Topverdiener. Allerdings können die meisten wohl durchaus davon leben, so lange sie regelmäßig beschäftigt werden. Was auch wieder anders als in den USA ist. Denn da verdienen die meisten eigentlich extrem wenig.

    Außerdem sind die meisten nicht ausschließlich Syncronsprecher. Hörspiele, Schauspielerei, Gesang oder alles zusammen gehört bei vielen zum gängigen Repertoire.
    Christian Tramitz war auch ewig lang primär Syncronsprecher, hat auch viele Hörspiele gesprochen und vor Bully eher wenig geschauspielert.

    Edgar Ott (den Namen zur Stimme hab ich neulich erst gegooglet) werden die meisten hier als Benjamin Blümchen, Obelix aus den alten Trickfilmen, Kojak, Tulsa Doom, oder Earl Sinclair ‘kennen’. Geschauspielert hat er wohl extrem selten.

    Santiago Ziesmer kennt ziemlich sicher jeder. U.a. als Steve Urkel und Spongebob. Der schauspielert auch eher selten.

    Gleichzeitig erklärt sich daraus aber auc, warum es in der ersten Garde gar nicht so viele Sprecher gibt. Viele davon nehmen entweder einfach viele Rollen an, um eben regelmäßig zu arbeiten oder haben Langzeitrollen, etwa für Serien und Hörspiele.

    #961571
    StanleyStanley
    Teilnehmer
    ChrisKong wrote:

    Das hab ich im DVD Bluray Thread geschrieben. Der Film wechselt mir irgendwie zu oft die Richtung und erklärt dann auch noch zuviel schon in der Hälfte. Das alles fühlt sich mMn nicht wirklich rund an. So als ob die Produzenten gedacht haben, das Publikum ist zu doof, das schnallen die sonst nicht. Dass einiges auch arg konstruiert wirkt, ist da natürlich auch nicht grad förderlich.

    Gut, damit hats Fincher noch nie wirklich genau genommen, siehe the Game mit Michael Douglas. Und normal drück ich da auch ein paar Augen zu. Aber der Stilwechsel von Ehedrama, zu Thriller, dann Ermittlungs- und Anwaltsstory, tut dem Film mMn einfach nicht gut. Man hätte sich eher auf den ersten Teil des Films konzentrieren sollen und so lange als möglich beide Varianten, sprich Perspektiven beibehalten.

    So ist nach nicht mal der Hälfte des Films irgendwie die Luft raus. Aber Lauflänge ist ja scheinbar alles in Hollywood.

    Wie gesagt, ich fand ihn recht gut, aber restlos überzeugt hat er mich nicht. Der Film will zuviel und verzettelt sich dann in Nebenschauplätze, die zu Lasten des Charakterdramas gehen.

    Wenn du einen guten Thriller willst, bei dem aus verschiedenen Blickwinkeln die Geschichte aufgerollt wird, dann kann ich dir Wild Things mit Neve Campbell empfehlen oder Mystic River mit Sean Penn.

    Aber hey, jeder wie er will. Wenn du ihn super fandest, auch ok. MMn hat Hollywood einfach generell ein Schreiber-Problem. Kaum ein Film in letzter Zeit, der mich da gross vom Hocker gerissen hätte. Meist holen Regie und Darsteller noch was raus.

    Danke für Deine Ausführungen – interessanterweise hatte meine Freundin nach Ende des Films exakt die gleichen Punkte bemängelt wie Du.
    Hier scheint es dann wirklich auf den Geschmack anzukommen – mir ist der Genrewechsel natürlich auch aufgefallen, aber ich fande ihn in dem Fall eher belebend.
    Wo ich Dir hingegen Recht gebe ist, dass das ein oder andere Element ein wenig konstruiert wirkte – aber gut, in dem Fall konnte ich eben die Augen zudrücken.

    Einige Augen musste auch Gestern im Kino zudrücken – Fast and Furious 7 stand auf dem Programm. Das Ganze ist mittlerweile dermaßen over the top, dass es schon wieder witzig ist. Dialoge und Logik sollte man nicht hinterfragen, aber das ist bestimmt auch nicht an erster Stelle gestande….
    Alles in allem waren es unterhaltsame zwei Stunden mit schönen Actionszenen und einem bösen Jason Statham, der leider zu wenig Screentime hatte.

    “Ein wenig” anspruchvoller war Better call Saul, wo diese Woche die erste Staffel ihr Ende fand. Mir hat diese Serie durchaus gefallen, auch wenn sie für mich persönlich einige Höhen und Tiefen hatte. Folge 9 zum Beispiel war mit das Beste, was ich seit langem gesehen habe, in der Mitte hingegen um Folge 5 rum fand ich die Geschichte hingegen recht schwach.
    Aber – die guten Eindrücke überwiegen, und auch wenn es kein zweites Breaking Bad ist, würde ich mir eine zweite Staffel anschauen.

    #961572
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ja, sicher immer eine Geschmacksfrage. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass Fincher es zu sehr wie eine Serie angegangen ist. Wegen Logiklöchern, ich fand es einfach komisch, dass die Ermittler nicht mal versucht haben ein Alibi des “Entführers” zu überprüfen. Auch widersprechen sich einige Aussagen, die sie macht mit der Story des Films, sie deutet ja was an, was dann aber scheinbar gar kein Thema mehr ist. Als hätte man in letzter Minute entschieden, den Film anders enden zu lassen.

    Wie gesagt, wenn du Wild Things (nur Teil 1, die anderen haben nix mit dem ersten zu tun und sind überflüssig) oder Mystic River noch nicht kennst, kannst du mal einen Blick riskieren. Zu meinen absoluten Favoriten zählt Arlington Road, ein absoluter Top Thriller, den leider viele gar nicht kennen.

    #961573
    StanleyStanley
    Teilnehmer

    Ja, da hast Du schon Recht – das Entführungselement (ich nenne es mal so) war sicherlich der schwächste Part des Films. Generell fand ich den Film spannend, und ich finde das ist heutzutage mittlerweile leider selten geworden….
    Wild Things und Mystic River habe ich schon gesehen – jedoch ist das schon einige Jahre her. Arlington Road kenne ich vom Namen, habe ich aber noch nicht gesehen – kommen daher alle nochmal auf meine Film-Liste. Dank Dir!

    #961574
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Kannst ja dann Bescheid geben, ob sie dir (noch) getaugt haben. Und wenn du selber sonst noch Tipps hast, immer her damit.

    #961575
    DerSebomatDerSebomat
    Teilnehmer

    Habe mir gestern in der Spätvorstellung Warte, bis es dunkel wird angeschaut und ich bin mit mittleren Erwartungen rein gegangen, wurde aber trotzdem enttäuscht. Der Film ist einfach nur schlecht. Sorry, konnte da echt nicht viel gutes daran finden. Und meine Freunde und der restliche Kinosaal irgendwie auch nicht. Das Ganze ist in etwa genau die Story von “Scream”, nur eben in schlecht. Eine typische amerikanische Kleinstadt wird von einem maskierten Serienmörder heimgesucht und terrorisiert damit eine ganze Generation. Als Traumaverarbeitung wir dann eben ein Film darüber gedreht. Dieser wird dann jährlich auch schön auf dem Stadt-eigenen Filmfestival gezeigt, um der Opfer zu gedenken. Und jetzt kommt der wahnsinnige Storytwist: Der Mörder kommt wieder!! Und tötet genau so wie im Film! Wahnsinn! Was für ein Einfall. Und am Schluss ist es dann tatsächlich auch nicht der, von dem man es erwartet hat, sondern ein anderer. Wow!! Klar muss ein Film nicht jedes Mal das Rad neu erfinden, sondern er kann auch bestehende Elemente neu aufarbeiten (siehe Conjuring), aber bei “Warte (nicht), bis es dunkel wird” konnte mich leider gar nix überzeugen. Ok, die Schauspieler gehen einigermaßen, aber die Musik ist äußerst seltsam, dass ich oft dachte die kommt aus des Sitznachbarn Hosentasche und nicht vom eigentlichen Film, Spannung ist null vorhanden, die Story hat man schon 1000 Mal (besser) gesehen/gelesen und die Auflösung des ganzen blablabla ist einfach nur möp!! Da gibts unendlich viele bessere Streifen! Schade.

    Langsam glaube ich, dass sie ihr Pulver verschossen haben, was kreative und spannungsgeladene Horrorstreifen angeht. Mal schauen wie Insidious: Chapter 3, Sinister 2 und Conjuring 2 werden.

    #961576
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Zu Sinister 2 ist gestern ein Trailer erschienen, leider sind ein paar Szenen enthalten, die man besser hätte nicht zeigen sollen.
    Ansonsten sieht das hier interessanter aus als Insidious 3.

    [youtube]zCQg3cVR9us[/youtube]

    #961577
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Dass man Slasher endlos fortsetzt, ist ja nix neues. Aber warum man bei Gruslern auch mit dieser Unsitte angefangen hat, verstehe ich nicht so recht. Insidious, Conjuring, the Grudge, the Ring, Paranormal Activity, überall hätte ein Teil eigentlich gereicht, meist sind die ersten da eh die besten.

    #961578
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Insidious Chapter 1 & 2 funktioniert als handlungsübergreifender Zweiteiler sehr gut.

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