DVD & BluRay Filme fürs Heimkino

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  • #920723
    Red XIIIRed XIII
    Teilnehmer

    @Tokyo

    Super; Battle Royale, den kenn´ ich. Guter Film.
    Schon mehrmals (auch mit Freunden) gesehen.

    Den habe ich hier als auf 6000 Stück limitierte Perfect Collection im Regal stehen.
    In der Metallbox befinden sich 3 Schnittfassungen des Films auf 3 DVD, eine weitere Bonus-Disc, Soundtrack-CD, ein 16-seitiges Booklet sowie ein Stück nummerierter Filmstreifen.
    Der Film ist mir erstmals als gekürzte Fassung in der Videothek begegnet. Und es ist schon erstaunlich, wieviel da fehlt… Zum Vergleich: die Videotheksfassung dauert 104 min.; die Langfassung aus der Collection läuft 121 min.!

    Ja, mit den übertrieben agierenden Schauspielern muss man sich arrangieren.
    Besonders ist mir da die junge Dame aus dem How-to-Survival-Video im Gedächtnis geblieben. Aber irgendwie macht genau das den Film auch auch schon wieder sympathisch. Takeshi Katano als zynischer Lehrer ist allerdings einfach nur genial und nicht zu toppen!

    Neben “Beat” Takeshi gibt es noch einen weiteren Schauspieler, den man hierzulande schon mal gesehen haben könnte. In der Rolle des Shuya Nanahara ist Tatsuya Fujiwara zu sehen, der auch Light Yagami in den Death Note Realverfilmungen darstellt.

    Zu den Mangas: Ja, die sind auch auf Deutsch bei Tokyopop erschienen.
    Ursprünglich mit 15 Bänden; gab es später auch eine Neuauflage mit 5 Sammelbänden zu je 20€. Für interessierte auf jeden Fall eine Empfehlung wert, da hier einige neue Szenarien geboten werden…

    #920724
    Red XIIIRed XIII
    Teilnehmer

    Ja; Teil 2 hatte irgendwie was von einem “Soldat James Ryan” für Arme.
    Besonders die Landungsszene auf der Insel wirkt wie eine 1:1 Kopie.

    Die Version mit Rucksack und Poster habe ich mir damals bei Müller für 25€ besorgt.
    Leider war deren Aussenverpackung nur eine dünne, billige Plastkschachtel, die sofort Knicke bekam. Pfui!

    #920725
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ich hatte die Version glaub ich an meine Schwester verschenkt. Zum Aufstellen war die wie du sagst, nicht geeignet. So erfrischend das Szenario damals war, ich find das Thema dank Pute von Brot leider ziemlich ausgelutscht. Erweckt auch eher den Eindruck, als ob die Gewalt dort zum Selbstzweck verkommt, quasi der Kindergewaltporno für den Mainstream.

    #920726
    Red XIIIRed XIII
    Teilnehmer

    Vielleicht ist dies ja dem Regisseur geschuldet?
    Denn relativ zu beginn der Dreharbeiten zum zweiten Teil ist Kinji Fukasaku im Alter von 73 Jahren verstorben.
    Sein Sohn Kenta hatte damals übernommen und den Streifen beendet.

    Oder sie hatten schlicht und ergreifend keine Ideen für einen zweiten Teil, wollten/mussten jedoch aufgrund des Erfolges vom Erstlings
    eine Fortsetzung drehen. Wäre ja schließlich nicht das erstemal, das sowas vorkommt.

    PS: Du hast recht. Die Schauspielerin Chiaki Kuriama spielte sowohl in Battle Royale (als Chigusa)
    wie auch in Kill Bill (als Gogo) mit. Hab´ gerade nachgesehen.

    #920727
    Tokyo_shinjuuTokyo_shinjuu
    Teilnehmer

    Teil 2 muß ich noch nachholen. Hab die Filme zwar schon länger auf den Schrim gehabt aber irgendwie dann doch ignoriert. Den zweiten gibt’s bei uns ja auch uncut, ist der weniger brutal oder hat hier mal wieder die Willkür der FSK zugeschlagen?

    Takeshi Kitano gehört definitiv zum besten was Japan in Sachen Schauspieler zu bieten hat. Eine Schande das man ihn hierzulande nur als blödelnen Burgbesitzer kennt. Versteh sowieso nicht warum Ken Watanabe oft als der Aushänge-actor Japan’s bezeichnet wird.

    Momentan fahr ich sowieso voll auf Japan Filme ab, keine Ahnung warum. Als nächstes stehen auf jeden Fall die beiden Fortsetzungen von Rurouni Kenshin auf dem Programm. Der erste war auf jeden Fall schon mal sehr gut.

    #920728
    Red XIIIRed XIII
    Teilnehmer

    Sieh dir ruhig Battle Royle 2 an und bilde deine eigene Meinung dazu.
    Auf mich wirkte der Streifen auf jeden Fall wie ein Kriegsfilm für Arme und konnte nicht überzeugen.
    Soweit ich weiß, ist das Teil hierzulande ungeschnitten.

    Ich habe Takeshi Kitano damals erstmals als Burgherr in Takeshis Castle auf DSF kennengelernt.
    Doch sind ja diverse Filme von und mit ihm hierzulande erschienen:
    Hana-Bi Feuerblume; Brother, Kikujiros Sommer oder auch Zatoichi – der blinde Samurai, welche auch
    beispielsweise auf Arte zu sehen waren.

    Wenn du gerade auf Japanfilme abfährst: wie sieht es mit Manga/Anime-Realverfilmungen aus?
    Der letzte Film in dieser Richtung, den ich gesehen habe, war “Black Butler”, und der hat mich ziemlich
    positiv überrascht.

    #920729
    HarrikulesHarrikules
    Teilnehmer

    @Tokio_
    Lustig, ich hab Takeshi Kitano eigentlich eher als Regiseur im Kopf, aber klar als Schauspieler auch…
    Ist wohl halt die Symbiose die den Künstler hier ausmacht ;)
    Btw. kein schlechtes Wort über Takeshis Castle bitte

    #920730
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ich kannte den auch als Regisseur, erst später erfahren, dass er in dieser grenzdebilen DSF Show dabei ist. XD Ok, habs mir nur einmal angesehen, aus Neugier. Aber diese Zurschaustellung menschlichen Lemmingsverhaltens war jetzt nicht mein Fall.

    Zatoichi würd ich mir auf alle Fälle nicht entgehen lassen. Der hat auch richtig feinen Humor. Während andere Streifen von ihm vor allem eines sind, grimmig. Damit erinnert er irgendwie an das Werk Don Siegels.

    End of Watch

    Da hatten die Produzenten aber Ayer in der Hose, oder besser aufm Regiestuhl. Irgendwie scheint er nicht loszukommen von LA Cops. Nach Harsh Times und Training Day ein weiterer Film, der sich mit den Cops oder besser den Menschen dahinter befasst.
    Der Film funktioniert im Stil der RealCop Series und setzt auf Wackelkameras der Authentizität wegen. Allerdings ist es für einmal echt nicht nervig und hält sich im Rahmen.
    Der Film konzentriert sich denn auch auf die beiden Cops, gespielt von Michael Pena und Jake Gyllenhaal. Und hier spielt der Film auch seine Stärken voll aus. Ayer hat die Figuren stets im Griff, verleiht ihnen Ecken und Kanten und damit eben hohe Glaubwürdigkeit.
    Das Tempo ist auch recht flott, die Zeit verging wie im Flug. Gegen Ende wurde nochmals fett an der Spannungsschraube gedreht.

    Was auffällt, Ayer ist dann gut, wenn er sich auf die Figuren konzentriert, und mittelmässig, wenns um die Story geht. Harsh Times war total fahrig und verbockte sich da einiges. Die Geschichten von Training Day und End of Watch sind ja im Prinzip die gleichen, Alltag von Cops in LA.
    Darum funktionieren die beiden Filme auch besser, weil er sich da gar nicht erst auf eine grosse Geschichte verlassen muss. Von daher eignet er sich klar für eher straighte Filme, die dafür umso mehr Figuren benötigen, die Profil haben.

    In den Schiessereien gehts absolut zur Sache. Einzig Tiefbass meldet sich wenig, auch nicht bei Crashs. Das Bild schwankt ein wenig, je nachdem welche Kamera draufhält. Ist aber meist knackscharf.

    Fazit: Sehr kurzweilig, geiler Streifen, der sich nicht vor anderen dieser Art (Colors Farben der Gewalt mit Robert Duvall und Sean Penn) verstecken muss. Die Schauspieler sind gut gewählt. Frank Grillo sollte man echt mal grössere Rollen geben. Der überzeugt jetzt schon länger als Nebendarsteller in div. Filmen.
    Das Steelbook verfügt über geprägten Schriftzug und sicher eins der schöneren. Sollte in keiner Copfilm-Sammlung fehlen. ^^

    #920731
    Tokyo_shinjuuTokyo_shinjuu
    Teilnehmer

    @Red XIII
    Ist der Black Butler echt anschaubar? Irgendwie graut es mir den Anime/Manga in Real vorzustellen.^^
    Vielleicht leih ich ihn mal und geb ihm ne Chance.


    @Harrikules

    Bei mir war’s genau umgekehrt, hab erst im nachhinein erfahren das der gute Kitano auch als Regisseur sich einen Namen gemacht hat.
    Takeshis Castle war gar nicht so verkehrt auf DSF. Später auf RTL2 hat der absolut dumme deutsche Kommentator aber für Gehirnblutungen gesorgt. Ging gar nicht.


    @Chris

    End of Watch ist nicht schlecht, allerdings kann ich mit diesem amerikanischen-harten-Macker-slang-Getue recht wenig anfangen. Auch ein Grund warum GTA bei mir nie so recht zündet. Mich regts’ schon auf wenn ich in der Bahn die ganzen Möchtegern Kiddies seh, die sich aufführen als wären sie in der Bronx. Cappie auf halb 10, Hose unter den Kniekehlen und ein Wortschatz von 80% aus Krass und Fuck.

    #920732
    schnitzelschnitzel
    Teilnehmer

    Hab mir jetzt auch die “einfache” Steel-Edition von Pixels besorgt …die Fotos von retro haben mich einfach überzeugt!

    Das Hochglanz-Cover mit Steelbook-Effekt sieht wirklich sehr schön aus: Je nach dem wie man das Steelbook ins Licht hält glänzen die vereinzelten Pixels der Pac-Man oder Donkey Kong-Figur (Schimmer-Effekt), was sehr gut zur Geltung kommt. Was mir aber auch sehr gut gefällt und da muss ich das Label auch wirklich loben, sind die beiden Cover-Artworks: Front- und Backcover sind sehr schön ausgewählt und frei von jeglichen Schriftzügen und Logos. Auch die beiden Innenprints passen optisch prima zum Gesamtbild des Steelbooks und lassen jeden Videospielefan und Filmsammler das Herz höher schlagen.
    Das Media Markt & Saturn exklusive Steelbook mit magnetischen Lenticularbild besitzt im Prinzip das gleiche Cover-Artwork (auch die beiden Innenprints sind identisch), ist aber noch zusätzlich um einem Rahmen im Pixel-Look bereichert worden, was das sehr ansehnliche Hauptmotiv etwas kleiner ausfallen lässt. Daneben besitzt diese Fassung auch eine minimale Rahmenprägung, die auch gleichzeitig zur Zentrierung des Lenticularbildchen dient.
    Mir persönlich gefällt die einfache Steel-Edition mit dem größeren Coverabbild ohne Rahmen deutlich besser, auch wenn ich damit keine exklusive Fassung in den Händen halte und auf eine 3D-Fassung verzichten musste. Aber da ich sowieso nicht der große 3D-Gucker bin, kann ich auch gut auf dieses Feature verzichten.

    Der Film ansich hat mir auch ganz gut gefallen, auch wenn ich eher der Meinung bin, das nur richtige Nerds etwas mit dem Film anfangen können. So finden z.B. viele namhafte Automatenklassiker der früheren 80er Jahre (Donkey Kong, Pac-Man, Galaga) und Spielehelden (Frogger) ihren Weg in dem Film. Was ich z.B. sehr witzig fand ist, das in einer Schlussszene ein verpixelter Mario (aus SMBros.) versucht, Menschen durch draufhüpfen platt zu machen. Ein genialer Sidekick! … Wer sich aber noch nie wirklich mit Videospielen auseinandergesetzt hat, wird auch an dem Film keinen großen Gefallen finden. Daher kommt dann wahrscheinlich auch die etwas niedrigere (und für uns Nerds entäuschende) Wertung zu stande.
    Mich hat der Film jedenfalls ganz gut unterhalten, auch wenn er mich nicht umgehauen hat. Von daher vergebe ich mal eine immer noch gute 7 von 10.

    #920733
    Red XIIIRed XIII
    Teilnehmer
    Tokyo_shinjuu wrote:

    @Red XIII

    Ist der Black Butler echt anschaubar? Irgendwie graut es mir den Anime/Manga in Real vorzustellen.^^

    Vielleicht leih ich ihn mal und geb ihm ne Chance.

    Zuerst einmal sei gesagt, das ich die Manga/Animevorlage NICHT gesehen habe.
    Daher kann ich mir auch kein Urteil über die Umsetzung und diverse Änderungen erlauben und nur den Film als solches bewerten (laut Amazon-Bewertungen soll so einiges verändert worden sein).
    Habe mir den Film neugierigkeithalber für 3€ aus der Media Markt-Wühlkiste mitgenommen und wurde ziemlich positiv überrascht.
    Black Butler kann man ohne weiteres geben.

    Eine Sache gibt es allerdings doch, die noch erwähnt werden sollte; denn die hat mich bei ansehen doch gestört. Es gibt da ja dieses Dienstmädchen; und die Rolle ist so schlecht/übertrieben geschauspielert, das sich mir fast die Zehennägel hochgerollt haben. Dieses dauernde “ich bin ja so schusselig” ging mal gar nicht.

    Aber abgesehn von dieser einen Sache war der Film sehenswert und bekommt von mir eine Empfehlung.
    Ich habe mich jedefalls gut unterhalten gefühlt und das sollte doch die Hauptsache sein, oder?

    #920734
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Das doppelte McConaugheychen:

    Mud

    Der klassische Coming of Age Film, der das Erwachsenwerden eines oder mehreren Jugendlichen ins Zentrum stellt. So auch hier. Das ganze ist dann auch noch im Süden der USA angesiedelt und weckt logischerweise Assoziationen mit Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Auch Beasts of the Southern Wild gehört in diese Kategorie, auch wenn da das Alter der Protagonistin nicht dem eines Teenagers entspricht.
    Aber Erwachsenwerden kann auch eine Frage der Umstände sein und muss nicht nur im Älterwerden verortet sein.

    Hier müssen sich Ellis und Nedbone, die beiden Jungs, mit allerlei Widrigkeiten auseinandersetzen. Der Fokus liegt aber schon vor allem auf Ellis. Und wie das so üblich ist bei Filmen mit jugendlichen Darstellern, steht und fällt er mit ihnen.
    Dem Casting kann man mMn absolut nichts anlasten, hier sind alle Rollen top besetzt (div. Darsteller aus HBO Serien, Michael Shannon, Paul Sparks, Sarah Paulson).
    Tye Sheridan (Ellis) macht einen hervorragenden Job. Sein Sidekick Jacob Lofland gewinn auf jeden Fall die River Phoenix Stand by me Gedenk Auszeichnung.

    Die Geschichte hält bei Laune, McConaughey ist hier die Rolle des zwielichtigen Freundes zugedacht, also quasi der coole ältere Bruder, dens nicht gibt. :-)
    Dem Film hätte ein wenig Straffung gut getan, leistet sich aber keine gravierenden Schwächen. Kurzum, mir hats gefallen. Aber mag halt generell solche Filme und wirklich viele gibts davon jetzt auch nicht.

    Der Ton ist eher wenig spektakulär, was zu erwarten war. Das Bild fängt die Südstaaten-Szenerie sehr gut ein und bleibt stets sehr scharf.

    Fazit: Man darf den schon als kleinen Geheimtipp bezeichnen. Sicher kein Klassiker wie Stand by me. Aber er versucht das auch gar nicht zu sein und zieht seine eigene Story durch. Nett auch, dass die Eltern von Ellis, die eigene Probleme haben, ambivalent dargestellt werden und weniger eine Ansammlung von Klischees sind, die man vermuten könnte. Hier hat man feines Gespür bewiesen.

    Der Mandant / the Lincoln Lawyer

    Hier ist McConaughey die erste Geige im Orchester. Eigentlich wiederholt er damit ziemlich seine Rolle aus die Jury, die ihn einem grösseren Publikum bekannt gemacht hat. Mit dem kleinen Unterschied, dass er hier sehr viel schlitzohriger unterwegs ist. Und unterwegs ist er ständig, hat er kein eigentliches Büro und operiert von seinem Auto aus, einem Lincoln.

    Der Film funktioniert nach den gängigen Schemata der Gerichtsthriller mit interessanten Wendungen, undurchsichtigen Motivationen, Spielchen und dergleichen. Manchmal fehlts da etwas an Plausibilität. Das wirkt dann halt manchmal etwas konstruiert. Nur gehört das bei diesen Filmen halt generell dazu und stellt für mich keinen wesentlichen Makel dar.

    Er erfindet das Genre also nicht neu, daran ändert auch ein Anwalt im Auto nichts. Ryan Phillipe darf den Mandanten spielen. Schade wird dieser arg unterschätzte Schauspieler nicht häufiger in prominenten Produktionen eingesetzt. Hier darf er wieder mal sein Potential andeuten.
    Bob Gunton (24, Shawshank Redemption) hat hier noch mal einen seiner letzten Auftritte gehabt, ist er doch kürzlich verstorben. William H. Macy und Shea Wigham runden die Riege der Charakterköpfe ab.

    Der HipHop Soundtrack wirkt sehr gefällig, ansonsten sind nicht viele Effekte auszumachen. Das Bild ist sehr gut, entspricht modernen Produktionsstandards und wurde auch nicht zu Tode gefiltert wie einige andere Vertreter. Gerade das Thrillergenre bedient sich sehr gerne dieser Techniken.

    Fazit: Meist spannend, hin und wieder mal Hänger. Erfindet das Rad nicht neu. Wer gerne Gerichtsthriller schaut, der macht sicherlich nichts verkehrt damit. McConaughey-Fans sowieso nicht. Wer mit dem Schauspieler nichts anfangen kann, ist besser beraten, den Film zu meiden.

    Viellleicht sollte ich noch auf ein Triple erhöhen und Dallas Buyers Club als nächsten Film ansehen. Aber für diesen Film muss ich wirklich in Stimmung sein.

    #920735
    Tokyo_shinjuuTokyo_shinjuu
    Teilnehmer

    Da kann ich nur nickend zustimmen. Sowohl Mud als auch Der Mandant sind tolle Filme. Ich muß aber auch gestehen das ich McConaughey-Anhänger bin. Schon beeindruckend wie der Mann sich vom ‘Womanizer-Verschnitt’ zum Charakter Schauspieler gewandelt hat. Das einzige womit ich mich einfach nicht anfreunden kann ist dem Mann sein Südstaaten Dialekt. Erwisch mich immer wieder wie ich auf die deutsche Tonspur wechsle.

    Bei Mud gefiel mir besonders das die Macher den Film nicht um ihren ‘großen’ Star gedreht haben, sondern das Augenmerk auf die Jungs und ihrer Umgebung gelegt haben. Nur die Schießerei am Ende fand ich etwas deplatziert, da der Film vorher fast durchgehen nur ruhige Töne abgegeben hat, fast schon entspannend wirkte mit ungemütlichem Unterton.
    Der Mandat blieb mir eigentlich noch länger im Kopf, obwohl er im Grunde nichts weltbewegendes präsentiert. Ich denke mal Gesamtkonzept hat einfach bei mir gepunktet. Zudem schafft es der Film die Spannung bis zum Ende aufrecht zu halten, was heutzutage ja auch nicht mehr so oft der Fall ist. Zudem mag ich einfach diesen depressiv-smarten Charakter den McConaughey gerne zum besten gibt.
    Dallas Buyer Club ist wohl bisher sein anspruchsvollster Film. Absolut schwere Kost, welche aber recht straight verpackt wurde. Sprich keine “habt Mitleid mit dem Charakter Szenen” sondern eher “that’s life” Darbietungen. Nachdem ich den Film gesehen hatte saß ich erstmal ne halbe Stunde da und hab glaub ich nur an die Decke gestarrt. Bei solchen Filmen merkt man nur zu gut wie gut es einem selber eigentlich geht.

    Um das Quartett der letzten lohnenswerten McConaughey Sachen voll zu machen, würd ich noch True Detectiv ins Rennen schmeißen. Auch hier brilliert meiner Meinung nach der gute Matthew wieder absolut. Schon bemerkenswert wieviel er aus einem Charakter der kaum Mimik oder viel zu erzählen hat rausholt.
    Ich glaub ich mach mal bald nen McConaughey Abend, danach könnte ich zwar durchaus in ein tiefes, depressives Loch fallen, aber zumindest hab ich danach genug zum nachgrübeln. XD

    #920736
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    Dann hau doch Zombieland oder 2012 dazwischen. Das ist zwar Woody Harrelson aber noch nah genug dran.

    #920737
    HarrikulesHarrikules
    Teilnehmer
    Tokyo_shinjuu wrote:

    Ich glaub ich mach mal bald nen McConaughey Abend, danach könnte ich zwar durchaus in ein tiefes, depressives Loch fallen, aber zumindest hab ich danach genug zum nachgrübeln. XD

    Dann schau doch einfach Die Herrschaft des Feuers, EdTV und Tropic Thunder oder seine ganzen RomComs mmh… aber ich glaub da ist die Depression auch vorprogramiert XD

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