Heavy Fucking Metal
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genpei tomate vor vor 2 months, 2 weeks aktualisiert.
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23. Mai 2015 um 8:07 #1123446
MontyRunnerTeilnehmerJapan Pop meets Heavy Metal; endlich. Fluch oder Segen? Ich mag das! Keine Ahnung, ob das hier schon einmal verlinkt wurde.
23. Mai 2015 um 9:09 #1123447
SpacemoonkeyTeilnehmerblut aus nord – epitome xii
[youtube]WjoS8mLOEGs[/youtube]23. Mai 2015 um 9:15 #1123448
SpacemoonkeyTeilnehmer[youtube]FKf_R2WtkZ4[/youtube]
28. Mai 2015 um 17:13 #1123449
genpei tomateTeilnehmerhttp://www.waytobodhi.com/index.php
Verlinkt euch zu deren Homepage und taucht ein, in die Klang Welt der “Tiefste Band der Welt”…
Ohne Scheiß, die Jungs haben Messungen durchführen lassen und eine Urkunde erhalten: Ihren selbst gebastelten Instrumenten ( zumindest glaub dass der Bass ein H Schafft, das ist tief!) entfachen ein Gebrumme, das die Peristaltik massiert. Die Hörprobe gefällt, die ganze Platte müsste ich erst mal auftreiben.28. Mai 2015 um 17:14 #1123450
genpei tomateTeilnehmerManiac.de spinnt!
13. Juni 2015 um 21:24 #1123451
genpei tomateTeilnehmer[youtube]OyVj0BVNswE[/youtube]
Sentenced “Amok” ( 1995)
Was auf “Shadows from the past” und “North from Here” mich noch völlig kalt liess, packte mich im Züge meiner damaligen Gothic-Death-doom-Phase-sonstwas ziemlich gewaltig, und sollte für mich das Beste bleiben, was die Finnen bis heute je veröffentlichten, die Alben nach “Amok” ( rückwärts “Koma”…), mit dem neuen Sänger, haben mich in ihrer etwas straighteren Ausrichtung und mit ihrem melodiöseren Gesang nämlich nie gepackt.
Spätestens ab Stück nr. 2 hier auf der Platte “Phöenix rising” frönte die Barde einer Mischung aus Doom, Maiden und nordischen Melodien , wie sie m.M.n. danach nie wieder hin bekamen, von einem Lied wie “Nephenthe” oder “Northern Streams of the lappland” ganz zu schweigen.
Die Band ist in der Besetzung und später auch in der neuen leider am Alkohol zerbrochen, sehr schade wie ich finde.14. Juni 2015 um 6:17 #1123452
MontyRunnerTeilnehmerAmok finde ich auch aus Sentenced Diskographie herausragend, allerdings finde ich ausnahmslos alle Bandpasen gefällig bis sehr gut. Die Finnen schwammen kaum im Einheitsbrei und versprühten stets eine gewisse Melancholie. Ich vermute, dass das ohne Dämon Alkohol gar nicht möglich gewesen wäre. Leider geht nicht alles ohne Drogen. Wer die Gruppe noch nicht kennt, sollte echt mal reinlauschen. Entweder in den Link von Genpei oder in ein xbeliebiges jüngeres Album.
19. Juni 2015 um 18:49 #1123453
genpei tomateTeilnehmer[youtube]uivxr3O6rSE[/youtube]
Slayer “Repentless” new Song 1985 ähmmm 2015 meine ich natürlich!
20. Juni 2015 um 11:35 #1123454
KnightWolfTeilnehmer@bitt0r
Den Song Beneath the howling stars von Cradle of filth habe ich 1999 zum Leidwesen meiner Nachbarn auch immer rauf und runter gehört. Meine Nachbarn dachten damals immer eine Horde Indianer rennt durch mein Wohnzimmer wenn die Scheibe lief, aufgrund Danis Kreischgesang, die konntens einfach nicht zuordnen, hätte sie verstanden wovon Danis satanische vampireske Texte handeln, hätte die aber mit den Ohren geschlackert. Sehr komplex die Scheibe, mit tollen Arrangements, klasse Melodien und Danis bitterbösen hasserfüllten Kreischgesang. Heute muss ich aber sagen, das ich mir sowas nicht mehr reinziehen würde. Trotzdem meine Metalphase war schon eine tolle Zeit gewesen (und die Leute aus der Szene waren auch alle spitze), heute höre ich aber nicht mehr soviel Metal und wenn dann nicht mehr so extreme Sachen, außer Peter Tägtgrens Sachen wie Hypocrisy und Pain bleibe ich treu. Da fällt mir auch wieder ein, wenn ich so zurückblicke, bin ich doch alt geworden oder doch besser wir.21. Juni 2015 um 8:12 #1123455
genpei tomateTeilnehmer[youtube]ZjheRozEsTo[/youtube]
BEYOND TWILIGHT “SHADOWLANDS” ( Album The Devil`s Hall of Fame 2001)
Es gibt aktuelle Komponisten, die brauchen nicht nur Ewigkeiten, bis sie von der “Muse” geküsst werden, nein, Extravaganz brauchen sie auch noch, für ihre Inspiration…
Finn Zierler, der Mastermind hinter dieser dänischen Band, erzählte mal in einem Interview, dass er in einer Vacuum Kapsel unter Wasser meditierte, um sich auf die Musik einzulassen…soviel zum Thema “sich inspirieren lassen”…aber schon cool, oder?
auf der nächsten Platte bastelte der gute dann ein “Musik-Puzzle”…werd mal ein anderes mal erläutern, ziemlich abgefahren.
Die Platte deckt von Doom bis hin zu einigen Progessiven Parts schon ein beachtliches Spektrum ab, vielmehr empfinde ich das Konzept stimmig: der Protagonist der Geschichte unternimmt eine Reise in seinem Gehirn und die Story wird von der Band grandios untermalt.
Übrigens, auf dieser Platte röhrt Jörn Lande, kennt man bestimmt aus zig anderen Projekten ( Ark, Lande/Allen, Solo Alben) ich wage aber die Behauptung, dass der gute noch nie so gut klang wie hier. Ich nehm nicht so viel vorweg, aber Fans von Candlemass, Sabbath, Stimmen in der Schnittmenge Coverdale/Dio und ein wenig Prog sollten mal ein Ohr hier riskieren.
“Welcome to your own Brain”
[youtube]JBrssEc2Z2A[/youtube]
Beyond Twilight “Godless and wicked” ( The Devil s hall of fame” 2001)21. Juni 2015 um 9:27 #1123456
MontyRunnerTeilnehmerBeyong Twilight klingen richtig gut, Genpei, genau wie von Dir angekündigt. Der Slayer Song ist auch gefällig, wenn auch ideenlos. Die sollten mMn kürzer treten, vielleicht würden sie bei geringerer Livefrequenz wieder mehr Energie auf der Bühne versprühen.
@KnightWolf
Haste schon in das Tägtgren Lindemann Projekt reingehört?21. Juni 2015 um 13:21 #1123457
genpei tomateTeilnehmer@Schläiaarr
Mich wundert es ohnehin, wie Araya es schafft auf CD noch so intensiv zu klingen, denn Live hat er mittlerweile richtig abgebaut.Jep, freut mich Monty, dass du die Band zu würdigen weiß, hör mal spaßehalber in dem Stück “Crying” der selben Platte rein, Coverdale soll sich vor Neid irgendwo inner Ecke versteckt haben, hab ich gehört…!

So, hier noch eine Granate aus dem Lager Beyond Twilight nämlich ihr Meisterwerk “for the Love of Art and the Making”.
Grundsätzlich muss man sich die Band so vorstellen, dass der Kopf dahinter, Finn Zierler, ein ziemlich schwieriger Mensch sein soll.
Urteilen kann ich das natürlich nicht, dennoch soll besagter Charakter des Bandleaders der Grund sein, warum es nie wieder zu einer Kollaboration mit Jorn Lande kam.
Jede der drei BT Platten ( empfehlen kann ich das Zweitwerk “Section X” auch ohne wenn-und-aber) wurde mit anderen Musikern eingespielt, was nicht bedeutet, dass die Qualität hier im nur geringsten geschwankt hätte, im Gegenteil:
“FtLoAatM” ( mochte den ellenlangen Titel nicht noch mal eintippen…) besteht aus zig 1 bis 2 minutigen “Puzzle-Teilen”.
Mann kann natürlich auf Play drücken, und das 37 Minutiges Werk selbstredend am Stück hören, aber… konzipiert hat Zierler sein drittes Baby so, dass man auch im Shuffle Modus dem CD Player den Aufbau des Songs überlassen kann und genialerweise funktioniert es…
Probiert es mal aus, vorzugsweise am Pc mit nem schnellen Laser, als die Scheibe erschien wirkte das Konzept nämlich nicht so “rund”, da zwischen den Puzzle-Abschnitten manchmal ne technikbedingte Pause entsteht.
[youtube]9Jzl5XF6g64[/youtube]Ach ja, ich warte schon seit ich weiß nicht mehr wie lange schon auf ein Lebenszeichen dieser sehr außergewöhnlichen Band!
21. Juni 2015 um 17:20 #1123458
KnightWolfTeilnehmer@MontyRunner
War mir gar nicht bekannt das ein neues Album von Tägtrgen (und dann auch noch ein Projekt mit Lindemann) erschienen ist. Werde da auf jeden Fall mal reinhören. Danke für den Tipp!21. Juni 2015 um 22:48 #1123459
KnightWolfTeilnehmerSo habe jetzt mal in den Song “Praise Abort” reingehört und muss sagen das er mir überhaupt nicht gefällt, finde den ganz schlimm. Peter Tägtgren ist ein toller Death Metal Sänger und begnadeter Death/Black/Industrial Komponist, aber dieser Song sagt mir gar nicht zu, zudem mag ich Lindemanns Gesang als auch seine Musik nicht. Ist aber wie alles im Leben immer eine Frage des Geschmacks, eine subjektive Sache, was dem einen gefällt, gefällt dem anderen noch lange nicht, so wie bei allem im Leben. Und wie gefällt dir der Song so?
22. Juni 2015 um 7:47 #1123460
bitt0rTeilnehmerKnightWolf wrote:Den Song Beneath the howling stars von Cradle of filth habe ich 1999 zum Leidwesen meiner Nachbarn auch immer rauf und runter gehört. Meine Nachbarn dachten damals immer eine Horde Indianer rennt durch mein Wohnzimmer wenn die Scheibe lief, aufgrund Danis Kreischgesang, die konntens einfach nicht zuordnen, hätte sie verstanden wovon Danis satanische vampireske Texte handeln, hätte die aber mit den Ohren geschlackert. Sehr komplex die Scheibe, mit tollen Arrangements, klasse Melodien und Danis bitterbösen hasserfüllten Kreischgesang. Heute muss ich aber sagen, das ich mir sowas nicht mehr reinziehen würde. Trotzdem meine Metalphase war schon eine tolle Zeit gewesen (und die Leute aus der Szene waren auch alle spitze), heute höre ich aber nicht mehr soviel Metal und wenn dann nicht mehr so extreme Sachen, außer Peter Tägtgrens Sachen wie Hypocrisy und Pain bleibe ich treu. Da fällt mir auch wieder ein, wenn ich so zurückblicke, bin ich doch alt geworden oder doch besser wir.
ich hab das ganze album rauf und runter gehört (hatte die seit the principle of evil made flesh gehört) und extremeren metal ansich höre ich auch heute noch. allerdings keine neuen sachen bzw. bands mehr.
was ich jetzt letztens halt mal gemacht habe war, über spotify die veröffentlichten alben von cradle of filth der letzten 10 jahre anzuhören, da ich mir die gar nicht mehr gekauft hatte. dabei ist es echt beachtlich, was die für einen konstanten qualitätsstandard beibehalten haben. -
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