Ich bin betrunken, ich darf das…
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Anonym vor vor 12 years, 3 months aktualisiert.
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20. März 2013 um 18:03 #1045083
schnitzelTeilnehmerSchwul ist ja auch nicht schlimm. Mein bester Freund war schwul…ähm…Arbeitskollege. Aber alle kamen sehr gut mit ihm aus. Schwule können wirklich sehr nett sein.
20. März 2013 um 18:05 #1045084Anonym
Gastschnitzel78 wrote:Schwul ist ja auch nicht schlimm. Mein bester Freund war schwul…ähm…Arbeitskollege. Aber alle kamen sehr gut mit ihm aus. Schwule können wirklich sehr nett sein.
Ganz genau, und genau so wenig ist Marihuana schlimm… . ^^
20. März 2013 um 18:10 #1045085
AnonymInaktivschnitzel78 wrote:Schwule können wirklich sehr nett sein.
Also das ist eine ziemlich unglückliche Formulierung.
Ob Rauchen oder nicht, Trinken oder nicht…ist alles eine Frage der Menge. Bier gilt in Deutschland als “Gut täglichen Bedarfs” und wird entsprechend besteuert. Auf der anderen Seite wird Rauchen vielerorts verboten…das ist meiner Ansicht nach einfach zynisch.
In öffentlichen Gebäuden ist das absolut in Ordnung, in Kneipen einfach dumm und überflüssig.20. März 2013 um 18:11 #1045086Anonym
GastAusserdem wird Marihuana sogar z.B bei ADHS patienten als Artznei verschrieben. xD
20. März 2013 um 18:11 #1045087
AnonymInaktiv@ Schnitzel.
Bild? Die würde eher das Gegenteil behaupten und einen Pseudowissenschaftler als Quelle nehmen ; )
Ich kann dir die Studie nachher gerne zeigen. Die kam von Ärtzen in den USA und erschien in einem Ärzteblatt.
Und wo sage ich das rauchen Gesund sein soll? Dir ist schon klar, dass es einen RIESEN Unterschied zwischen Tabak rauchen und Marihuana rauchen gibt oder?
Ich hoffe es ; )
Tabak, Nikotin und die ganzen Zusatzstoffe darin sind EXTREM schädlich für den Körper. Für Lunge, Kreislauf, Herz, Gehirn. Es ist krebserregend und und und. Es sterben Jährlich tausende Menschen an den Folgen von Tabakkonsum.
So nun Marihuana. Verursacht all die erwähnten Schäden nicht, kann die Verbreitung von Krebszellen sogar aufhalten / verlangsamen und bisher ist kein Mensch daran jemals gestorben. In einigen Ländern wird sogar Marihuana vom Arzt verschrieben. Es hilft Leuten mit Krebs, wieder lust aufs Essen zu bekommen, es lindert Schmerzen der Patienten, es hilft gegen Schlafstörungen, es hilft Leuten mit Tourettesyndrom wieder mehr Kontrolle über ihren Körper zu bekommen bzw. nicht so viele spastische Anfälle zu bekommen usw. Die Liste ist noch viel länger.
Klingelt was bei dir? xD20. März 2013 um 18:28 #1045088
HarrikulesTeilnehmerOpalauge wrote:schnitzel78 schrieb:Schwule können wirklich sehr nett sein.
Also das ist eine ziemlich unglückliche Formulierung.
Ob Rauchen oder nicht, Trinken oder nicht…ist alles eine Frage der Menge. Bier gilt in Deutschland als “Gut täglichen Bedarfs” und wird entsprechend besteuert. Auf der anderen Seite wird Rauchen vielerorts verboten…das ist meiner Ansicht nach einfach zynisch.
In öffentlichen Gebäuden ist das absolut in Ordnung, in Kneipen einfach dumm und überflüssig.
Da geb ich dir vollkommen recht ich sitze auch lieber mit meinen Freunden zusammen ohne dauernd raus zu müssen (und an die AntiRaucherlobby klar “muß” ich nicht aber ihr wisst schon)
20. März 2013 um 21:02 #1045089
AnonymInaktiv@An alle.
An eurer Diskussion,hat sich in epochaler Breite gezeigt,woran die Standarddiskussion mit einem “Abstinenzler” immer krankt!
Wir waren sofort in der Defensive und haben uns hinter, fadenscheinigen, Studien verschanzt!One Step!Diese Studie hat sich wahrscheinlich auf eine alternative
Konsumform,wie Tropfen etc.bezogen.Das Rauchen von Mariuanha,daß liegt in der Natur der Sache,ist gesundheitschädlich!Soviel Realitätssinn muss man in einer
Drogendebatte schon aufbringen!Liebes Schnitzelchen!Das Argument,daß jemand Drogen nimmt,weil er dazugehören will,ist wohl in einigen Fällen richtig!
Die Wahrheit ist in vielen Fällen viel profaner!Drogen nehmen ist interessant und mal was ganz neues!So Sachen,wie Marathonlaufen etc. sind nur ein halber Trost!
Die Dosis und die Frequenz machen das Gift!Eine solide und nicht panikmachende Aufklärung tut not!
Liebes Panadenstück!Die Welle ist am rollen!Die psychedelische Pilz Revolution kommt auch zu Dir!
Mal was anderes..Boxen und so,ist jetzt auch nicht die gesündeste Wahl was Sportarten betrifft!Und eine Filmsammlung mit hunderten von DVDs hat ja auch schon ein gewisses Gefährdungspotenzial.Mit der Gesundheit ist das so eine Sache..die vermisst man erst,wenn,man sie verliert!20. März 2013 um 21:19 #1045090
AnonymInaktiv@ fenris
Bei der Studie gings schon um das Rauchen von Marihuana. Nichts mit Tropfen oder so : )
Schreibe die ganze Zeit grad von der Xbox aus und kann deshalb im Moment nichts verlinken. Mache ich aber vorm ins Bett gehen auf jeden Fall.
Ich weiß schon was du mir sagen wolltest. Beim verbrennen (egal was) entstehen halt IMMER Schadstoffe. Ist ja auch richtig.Edit: fenris, welches Jahrgang bist du eigentlich? : ) Bestimmt ende 70er Anfang 80er, oder?
21. März 2013 um 3:11 #1045091
Bastian 1984TeilnehmerAlso Kiffen ist nicht gut fürs Gedächnis, das merke ich an mir selbst. Dieses Schäden sind auch nicht mehr reperabel, ich kiffe seit fast 5 Jahren nicht mehr.
Insbesondere für Menschen mit psychischen Problemen kann es sehr problematisch sein, weil es den Ausbruch verschiedener psychischer Krankheiten befördert, vor allem Psychosen. angeblich auch Schizophrenie. Es kann zu starer psychischen Abhängkeit führen, insbesondere bei depressiven Menschen. Cannabissucht ist kein Unfug, den sich konservative Spinner ausgedacht haben, ich habe sie selbst erlebt.
Und dass weiß ich nicht aus der Bildzeitung, sondern ich kenne Leute die Psychosen durchs Kiffen bekommen haben und laut einer Studie weisen Cannabiskonsumenten um 41% häufiger psychoseähnliche Symptome auf.Auch für die Lunge ist es nicht unbedingt gesund. So steht es im Verdacht chronische Bronchitis zu befördern. Und ich kenne einen älteren Kiffer, der nach Jahrzehnten Kifferei dann auch chronische Bronchitis bekommen hat.
Mag sein, dass THC teilweise als Medizin verschreiben wird. Na Und? Andere Meidkamente haben auch Nebenwirkungen, werden für bestimmte Fälle verschrieben und sind nicht einfach bloß “gesund”. Dope wird bei AD(H)S verschrieben? Ritalin auch, und das Zeug ist in seiner Molelokaularstruktur so ähnlich aufgebaut wie Kokain. Deswegen ist Koksen noch lange nicht “gesund”, nein: Es ist nichtmal nicht ungesund, es ist und bliebt ungesund. Kiffen auch.
Das Verhältnis von Cannabis zu Krebs ist ungeklärt. Einerseits steht es im Verdacht, Krebs zu befördern, andererseits soll es Krebs fördern. Mein Tipp: Erst Kiffen, wenn man schon Krebs hat…
Dazu passt: Menschen, die in der jugend mit Kiffen anfangen, haben einen im Schnitt um 8 niedrigeren IQ. Noch ein Grund, erst spät damit anzufangen, wenn der Drops schon gelutscht ist.Naja. das Kiffen Gleichgültig macht ist auch mehr als ein Gerücht…
21. März 2013 um 10:45 #1045092
schnitzelTeilnehmerEndlich mal jemand, der zu mir hält (dachte schon, ich wäre der einzige Nichtraucher hier^^)
Das man als “gesunder” Mensch kifft und Cannabis konsumiert, nur um einen gewissen Rausch zu erleben, kann doch nur schädlich sein.
Was ich aber absolut nicht verstehen kann, ist, das man als Nichtraucher auf einmal anfängt zu kiffen und Marihuana zu rauchen, und dann auch noch stolz darauf ist. … Und ich kann mir auch nicht vorstellen, das man ganz alleine darauf kommt und damit anfängt.
21. März 2013 um 11:20 #1045093
captain carotTeilnehmerWrum soll ein Rausch unbedingt schädlich sein?
Natürlich kann Dauerkonsum sehr wohl schädlich sein, wobei das auch noch davon abhängt, ab wann und vor allem wie oft man etwa Gras konsumiert. Allerdings, dauerhaft Unmengen an Fleisch zu essen ist z.B. auch gefährlich.
Die Menge macht das Gift.
Und ein Rauschzustand, der kann nunmal auch sehr angenehm sein. Dabei hab ich persönlich z.B. die Erfahrung gemacht, dass ein THC-Rausch erheblich angenehmer sein kann als ein Alkoholrausch vergleichbarer Stärke. Wobei ich das Zeug eh nicht mehr vertrage und fast nie viel trinke.
21. März 2013 um 11:45 #1045094
AnonymInaktivNur mal so als Anmerkung: Über sowas diskutiert sich besser, wenn man die Moralkeule weg lässt…
21. März 2013 um 11:55 #1045095
Bastian 1984Teilnehmercaptain carot wrote:Wrum soll ein Rausch unbedingt schädlich sein?
Natürlich kann Dauerkonsum sehr wohl schädlich sein, wobei das auch noch davon abhängt, ab wann und vor allem wie oft man etwa Gras konsumiert. Allerdings, dauerhaft Unmengen an Fleisch zu essen ist z.B. auch gefährlich.
Die Menge macht das Gift.
Und ein Rauschzustand, der kann nunmal auch sehr angenehm sein. Dabei hab ich persönlich z.B. die Erfahrung gemacht, dass ein THC-Rausch erheblich angenehmer sein kann als ein Alkoholrausch vergleichbarer Stärke. Wobei ich das Zeug eh nicht mehr vertrage und fast nie viel trinke.
Der Rausch ist nicht unbedingt schädlich, wobei er schon zu einer psychischen Abhängigkeit führen muss. Und gerade in diesem Zusammenhang birgt Cannabis eine relativ große Gefahr wegen des “Wohlgefühls”. Dies gilt insbesondere bei psychisch bleasteten Menschen.
Eine andere Frage ist, inwiefern der Rausch Psychosen, Schizophrenie usw. verursachen kann. Zwar wird davon ausgegangen, dass derlei Krankheiten zwar nicht ihre eigentliche Ursache im Cannabiskonsum haben, aber diese dadurch ausbrechen. Und zwar dies auch, wenn die Psychose o.ä. vorher völlig unbemerkt bzw. praktisch nicht vorhanden und tiefsitzend schlummernd war. Und zwar auch beim ersten Konsum.
Cannabis ist also “unberechenbarer” als Alkohol. Dass es dem Gegenüber auch einige Vorteile hat ist klar.So etwas in der Art sagt selbst der Hanfverband, eine Organistation die sich aus (meiner Meinung nach guten Gründen) für die Legalisierung einsetzt:
Hanfverband wrote:Cannabis und PsychoseDurch die Einnahme von Cannabis – besonders von hohen Dosen THC – können akute psychotische Symptome ausgelöst werden. Diese verschwinden in der Regel wieder nach einigen Tagen.
Eine eigenständige “Cannabispsychose” ist nicht belegt. Man geht hingegen davon aus, dass bei vulnerablen (anfälligen) Personen, die Cannabis konsumieren, eine bislang verborgene psychotische Erkrankung eher zum Ausbruch kommt als bei abstinenten.Relativ unstrittig ist, dass nach der Einnahme von Cannabis psychotische Symptome möglich sind. Besonders nach hohen Dosen von THC kann eine toxische Psychose ausgelöst werden, die gekennzeichnet ist durch Desorientiertheit, Halluzinationen, Depersonalisierung (gestörtes Ich-Gefühl) und paranoide Symptome. Diese Symptome verschwinden jedoch wieder nach einigen Tagen Abstinenz und hinterlassen in der Regel keine Folgeschäden.
In diesem Zusammenhang wurde in der Forschung lange Zeit auch über die Eigenständigkeit einer “Cannabispsychose” diskutiert, das heißt einer dauerhaften Psychose, die ausschließlich durch den Konsum von Cannabis ausgelöst wird. Heute geht man davon aus, dass es eine “Cannabispsychose” nicht gibt, sondern in diesen Fällen das Krankheitsbild der Schizophrenie vorliegt. Unklar ist allerdings, ob die an Schizophrenie Erkrankten auch ohne den Konsum von Cannabis an dieser einschneidenden Krankheit leiden würden. Man geht davon aus, dass es Personen gibt, die vulnerabel (anfällig) sind für die Erkrankung an Schizophrenie, und dass Cannabis die latente (verborgene) Psychose zum Vorschein bringen kann. Wissenschaftlich ließ sich die “Trigger-Hypothese” bislang zwar nicht eindeutig belegen, allerdings spricht einiges dafür, dass Cannabiskonsum den Ausbruch einer Schizophrenie beschleunigen kann, das heißt dass die Personen früher psychotische Symptome entwickeln als solche, die kein Cannabis konsumieren.Etwa ein Prozent der Bevölkerung ist grundsätzlich von Schizophrenie gefährdet. Meist tritt die Krankheit zwischen der Pubertät und dem Alter von 30 Jahren auf. Dabei scheinen genetische Faktoren eine bedeutende Rolle zu spielen. Auffällig ist, dass unter den an Schizophrenie erkrankten Patienten ein höherer Anteil an Cannabiskonsumenten ist, als in der übrigen Bevölkerung. Diese Patienten nutzen vermutlich – genauso wie andere Konsumenten – die entspannende Wirkung von Cannabis.
Jedoch haben Studien ergeben, dass der Krankheitsverlauf dadurch eher ungünstig beeinflusst wird und mehr Rückfälle (erneute psychotische Schübe) zu verzeichnen sind, als bei Abstinenten.Cannabisabhängigkeit
Regelmäßiger Cannabiskonsum kann zu einer psychischen und einer milden körperlichen Abhängigkeit führen.
Kennzeichnend für eine Abhängigkeit sind erfolglose Versuche, den Konsum zu reduzieren oder einzustellen.
Solche Versuche sind meist gekennzeichnet mit typischen Symptomen wie innere Unruhe, Nervosität, Ängstlichkeit oder Depressionen.
Sichere äußere Anzeichen für eine Abhängigkeit gibt es nicht. Psychosoziale Risikofaktoren für eine Abhängigkeitsentwicklung sind in erster Linie:eine labile psychische Gesundheit
ausschließlich Drogen konsumierende Freunde
frühzeitiger Beginn des Cannabiskonsums (unter 16 Jahren)
mangelnde soziale Unterstützung (in der Familie, von Freunden)
allgemeine soziale Perspektivlosigkeit (z. B. Arbeitslosigkeit)
kritische Lebensereignisse (z. B. Trennungserlebnisse)Erst in der jüngsten Vergangenheit wurden in der Forschung Belege dafür erbracht, dass der dauerhafte Konsum von Cannabis mit Toleranzentwicklung und Entzugserscheinungen einhergehen kann. Beides sind wesentliche Kriterien für das Vorliegen einer körperlichen Abhängigkeit. Allerdings ist die körperliche Abhängigkeit bei weitem nicht so stark ausgeprägt wie beispielsweise bei Alkohol- oder Opiatabhängigen. Die psychische Abhängigkeit, die mit dem starken Wunsch verbunden ist, zu konsumieren, kann jedoch intensiv ausgeprägt sein. Betroffene Cannabiskonsumenten können den Konsum nicht mehr reduzieren oder haben bereits einige erfolglose Versuche hinter sich, den Konsum zu beenden.
Man geht davon aus, dass etwa 4 – 7 Prozent aller Cannabiskonsumenten eine Abhängigkeit entwickeln.
Die Gefahr, abhängig zu werden, ist nicht für jede/n Konsumierende/n gleich. Je nachdem, in welchem Maße so genannte psycho-soziale Risikofaktoren vorliegen, kann eine Person mehr oder weniger gefährdet sein, eine Abhängigkeit zu entwickeln. So geht man davon aus, dass psychische Probleme wie beispielsweise Depressionen das Risiko erhöhen, Cannabis im Sinne einer “Selbstmedikation” zu missbrauchen. Somit liegt das “wahre” Problem in vielen Fällen nicht primär in der Substanzwirkung, sondern in der psychischen Grundproblematik begründet.
Als ein wichtiger Risikofaktor gilt vor allem der frühe Einstieg in den regelmäßigen Cannabiskonsum: Je früher bereits regelmäßig Cannabis geraucht wird, desto wahrscheinlicher entwickeln sich später z. B. Abhängigkeitsprobleme. Als weitere Risikofaktoren sind auch der frühe Einstieg in den Zigaretten- und Alkoholkonsum zu nennen.Das Risiko des Umstiegs auf andere “härtere” Drogen wurde lange Zeit unter dem Stichwort “Einstiegsdroge” kontrovers diskutiert. Dabei wurde die Beobachtung, dass fast alle Heroinabhängigen früher Cannabis geraucht hatten, zum Anlass genommen, Cannabis für den Umstieg auf Heroin verantwortlich zu machen. Was für Heroinabhängige rückblickend stimmt, trifft jedoch nicht auf Cannabiskonsumenten zu. Tatsächlich steigt nur ein sehr kleiner Teil der Cannabiskonsumenten auf andere Drogen um.
Ein weiteres Problem ist, dass der Anbau und Vertrieb rechtsfreie Räume sind. Es ist nicht unüblich, dass Gras oder Steine gestreckt werden, schlimmstenfalss mit Glassplittern beim Grünen.
21. März 2013 um 11:57 #1045096
AnonymInaktivHier mal nachträglich das zur verbesserten Lungenfunktion:
San Francisco/Rochester – Im Gegensatz zum Tabakrauchen führt die Inhalation von Marihuana nicht zu einer Verschlechterung der Lungenfunktion. In einer Langzeitstudie im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2012; 307: 173-181) war ein mäßiger Konsum der illegalen Droge sogar mit einer signifikanten, wenn auch klinisch irrelevanten Verbesserung der Werte assoziiert.
Die Coronary Artery Risk Development in Young Adults (CARDIA) begleitet seit 1985 eine Gruppe von 5115 Männern und Frauen. Etwa ein Drittel der damals 18- bis 30-Jährigen gab einen Konsum von Marihuana an. Das ist eine für die USA nicht ungewöhnliche Prävalenz. Die meisten rauchten nur gelegentlich, im Durchschnitt 2 bis 3 Mal im Monat einen „Joint“.
Der Tabakkonsum der Raucher lag dagegen im Durchschnitt bei 8 bis 9 Zigaretten am Tag. Dies mag erklären, warum der Marihuana-Konsum auch nach 20 Jahren keine negativen Auswirkungen auf die Lungenfunktion hatte, während es bei den Rauchern wie zu erwarten zu einer Verminderung der Einsekundenkapazität (FEV1) und der forcierten Vitalkapazität (FVC) kam, wie Mark Pletcher von der Universität von Kalifornien in San Francisco und Mitarbeiter jetzt berichten.
Bei den Marihuana-Konsumenten war eine Exposition von bis zu 7 „Joint“-Jahren sogar mit einem leichten Anstieg von FEV1 und FCV verbunden. Ein „Joint“-Jahr bedeutet den Konsum von einem „Joint“ am Tag über 7 Jahre, oder öfter vorkommen dürfte, einem „Joint“ pro Woche über 49 Jahre. Eine Dosis von 10 „Joint“-Jahren, ab der es wieder zu einer Verschlechterung kommt, dürfte auch von regelmäßigen Konsumenten nicht erreicht werden.
Der Anstieg der FEV1 (13 ml/“Joint“-Jahr) und FCV (20 ml/“Joint“-Jahr) war zwar signifikant, aber sicherlich nicht mit einer klinisch relevanten Verbesserung der Lungenfunktion verbunden, berichten die Autoren: Was auch der Vergleich zu den Lungenschäden durch das Rauchen zeige. Bei 50 Packungsjahren nahm die FEV1 im Durchschnitt um 332 ml und die FVC um 229 ml ab.
Die Ergebnisse bedeuten nun nicht etwa, dass Marihuana unschädlich ist. Aus pulmologischer Sicht gibt es aus Sicht der Autoren zwar keine Bedenken gegen den medizinischen Einsatz von Marihuana zur Behandlung von Schmerzen, Appetitmangel oder Stimmungsstörungen. Der langfristige Konsum wird vor allem bei jungen Menschen aber mit der Entwicklung von mentalen und psychotischen Störungen in Verbindung gebracht.
@ Bastian
Zu den psychischen Problemen.
Hat man diese, sollte man eh keine psychoaktiven Drogen nehmen. Da sollte man sich halt auch vorher selbst informieren und nicht einfach alles stumpf konsumieren.
Psychische Abhängigkeit soll nur bei knapp 2% der Konsumenten auftreten.
Ich war davon abhängig als ich noch Tabak drinn hatte. Da hatte ich aber auch weiter Tabak durch die Bong durchgezogen, wenn ich kein Weed mehr hatte.
Jetzt wo ich kein Tabak mehr konsumiere und nur noch pur Weed rauche, hat sich das erledigt. Statt 20 Köpfe (damals mit Tabak) rauche ich nur noch 2 bis 4, wenn ich etwas habe. Manchmal auch gar nicht, ohne auch überhaupt daran zu denken, dass ich etwas da habe und eigentlich kiffen könnte. Kann pur rauchen nur empfehlen, wenn man denn eh kifft.Zu den psychischen Krankheiten die ausgelöst werden. Das ist richtig. Allerdings soll das nur vorkommen, wenn man eh vorbelastet ist, Sprich, in der Familie sind psychische / mentale Krankheiten stark verbreitet usw. Hat man Potential für psychische Krankheiten, können diese durchs kiffen verfrüht ausgelöst werden. Diese Probleme hätte man dann aber wahrscheinlich irgendwann später, so oder so auch ohne kiffen bekommen.
Auch hier gilt also, informieren vor dem konsumieren.Zu kiffen in der Jugend. Ist richtig. Man sollte aber allgemein lieber keine Drogen nehmen, wenn Körper und Gehirn noch nicht ganz fertig entwickelt sind.
Zu kiffen und Gleichgültigkeit. Meiner Meinung wird man dadurch nur so gleichgültig, wie man so oder so schon ist.
Frag doch mal die U.S. Army. Die haben eine Studie durchgeführt mir dem Ergebnis: keine Effekte festzustellen. Wenn das mit der Gleichgültigkeit immer wahr wäre, wieso benutzen gerade östliche Kulturen und besonders die Rastafaris in Jamaika Cannabis, um eine Leistungssteigerung zu erreichen, besonders eine mentale? Außerdem gäbe es sonst keine Texte wie diesen hier. Ein weiteres Gegenargument ist, daß Hanf besonders in politisch aktiven, meist alternativen Kreisen zum gesünderen Bierersatz geworden ist.Wenn eine Person erwachsen wird (die Phase, die sich so euphemistisch Pubertät nennt), dann ist es normal, daß ein Interesse besonders für alles mit Arbeit und Aufwand verbundene nachläßt. Dieser “Faultier-Effekt” ist deshalb nur bei Jugendlichen zu spüren, nicht bei Erwachsenen.
@ schnitzel78
Du sagst “Und ich kann mir auch nicht vorstellen, das man ganz alleine darauf kommt und damit anfängt.”
Vielleicht liegt das daran, dass du nur Sachen tust, die man dir erlaubt und vorschreibt? : )
Wie kam ich z.B darauf? An ganz erster Stelle steht einfach meine Neugier. Ich habe mich einfach ausführlich über Cannabis informiert und lust bekommen, die Wirkung selbst zu spüren, da sich die Effekte in meinen Ohren sehr interessant und gut angehört haben.
Das war der Grund, warum ich angefangen habe zu kiffen. So simpel kann es sein.
Nichts damit, weil ich irgendwo dazugehören wolte. Nicht weil ich “cool” sein wollte.Was ich auch immer komisch finde, aber vielleicht liegt das auch nur an mir:
Nur weil man auch mal die positiven Dinge erwähnt, wird immer von vielen gedacht, man selbst ist sich der negativen Effekte die auftreten können, nicht bewusst.
Nur weil man diese nicht immer gleichzeitig dazu erwähnt?Da komme ich mir vor, als müsste ich auch jedes Mal, wenn ich schreibe “Mhhh, ich habe gerade so geile Schokolade gegessen” auch darunter schreiben müsste:
ACHTUNG: Zu viel Schokolade macht fett und krank
Selbstverständlich kann so ziemlich alles was man konsumieren kann, irgendwie / irgendwann schädlich sein. Man kann sogar eine Wasservergiftung bekommen und davon sterben, wenn man zu viel davon trinkt : )
Es kommt halt auch immer auf die Menge drauf an. Auf die dauer des Konsums, auf die körperlichen und psychischen Vorbelastungen. Allgemein halt auf die eigene Verfassung.
Was hilft da? Ein bisschen Verantwortung für sich selbst zeigen, sich selbst beobachten und einschätzen und vorallem das wichtigste: Ganz viel vorher immer informieren.21. März 2013 um 12:01 #1045097Anonym
Gastschnitzel78 wrote:Endlich mal jemand, der zu mir hält (dachte schon, ich wäre der einzige Nichtraucher hier^^)
Das man als “gesunder” Mensch kifft und Cannabis konsumiert, nur um einen gewissen Rausch zu erleben, kann doch nur schädlich sein.
Was ich aber absolut nicht verstehen kann, ist, das man als Nichtraucher auf einmal anfängt zu kiffen und Marihuana zu rauchen, und dann auch noch stolz darauf ist. … Und ich kann mir auch nicht vorstellen, das man ganz alleine darauf kommt und damit anfängt.
Als ich 17 war habe ich mit Rauchen angefangen (ich rauche nicht viel, so 2-3 Zigaretten in der Woche).
Kurz bevor ich 18 wurde, habe ich dan mit einem langjährigen Freund das erste mal gekifft.
Und ich fand es halt um längen besser als Alkohol… (Seit dem mag ich Alk überhaupt nicht anrühren).
Ich mag weed, ich mag den Rausch und ich mag das Gefühl der Entspannung am Morgen dannach.
Ganz einfach… .Genauso gut gibt es Menschen die sich mal ein Bier gönnen, ich gönne mir halt Graß.

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