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  • #1035837
    HarrikulesHarrikules
    Teilnehmer

    Einfach mal drüber reden geht nicht???

    #1035838
    Anonym
    Inaktiv

    Die sind wirklich jeden Tag, besoffen bis zum geht nicht mehr, torkeln und pöbeln durch die Gegend. Und wenn dann solch eine Person auch noch grad dabei ist, meine Tür einzutreten, macht das nicht gerade den Eindruck, als wäre diese noch für ein Gespräch zugänglich. Die wollen nicht reden, sondern stressen und zusammenschlagen. In meiner Gegend ist das so üblich. Die letzten 6 Jahre hatte ich hier meine Ruhe. Als Sozialphobiker bin ich eh die meiste Zeit zu Hause und ich gehe solchen Leuten ganz besonders aus dem Weg. Nun habe ich unfreiwillig diesen Kram am Hals.

    #1035839
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ja, das ist ärgerlich. Man kommt sich vor wie im falschen Film, denn man hat ja nichts getan.

    Aber das ist ganz schön starker Tobak. Ich finde du solltest den Vermieter mal kontaktieren. Und wenn du Stütze kriegst, meld dich mal bei deinem Sozialberater oder so. Ich bin sicher auch in Deutschland gibts Anlaufstellen dafür.

    Kann ja nicht sein, dass du genötigt wirst in dieser permanenten Bedrohung durch deine Nachbarn zu leben. Insbesondere wenn die Säuferkollegen nicht mal da wohnen. Klar, ein Hausverbot wird schwer durchzusetzen sein, aber da musst du wirklich alle Register ziehen, bevor es weiter eskaliert.

    #1035840
    TommoTommo
    Teilnehmer

    Wir wohnen aufn Dorf und direkt gegenüber unserem Schlafzimmer ist eine Pferdekoppel.

    Manchmal lassen Pferde nachts (ich denke sie träumen) Geräusche von sich, daß einem ganz anders wird.
    Hört sich schon fast so an als wenn sie gequält werden.

    Da stehen einem die Haare zu berge. Gruselig.

    #1035841
    sansibalsansibal
    Teilnehmer

    @OneStepToDeath: das hört sich nach einer ziemlich festgefahrenen Situation an. Wenn du jetzt zur Selbstverteidigung greifst, kann ich es nur gut nachvollziehen. Pass aber auf das du am Ende nicht der Dumme bist und wegen Körperverletzung angezeigt wirst.

    Versuche mal die Taktik zu ändern. Klingel doch mal bei deiner Nachbarin mit einem Sixpack unterm Arm und heuchel ihr “auf die gute Nachbarschaft” vor.
    Vielleicht entspannt das die Lage.


    @Tommo
    : unsere neuen Nachbarn haben sich Hühner zugelegt und wo Hühner sind, ist ein Hahn nicht weit. Kickerickicki, das Vieh kennt keine Sonntage, Feiertage und Urlaubstage. Da geht´s pünktlich morgens um 06:00 Uhr los mit der Kräherei.

    #1035842
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ja, ein Sixpack ist billiger und besser als ein paar Tage im Knast und Schmerzensgeld. Mach es wie Sherlock und denk dir ein paar Varianten durch und wäge Chancen gegen Kosten/Nutzenrechnung ab.

    #1035843
    Anonym
    Inaktiv

    @ sansibal

    Geklopft hatte ich da schon, aber da gabs direkt nur Beleidigungen durch die geschlossene Tür zu hören. Vielleicht war sie ja wirklich angepisst, weil ich kein Bier dabei hatte : )
    Mit Worten scheint man da leider wirklich nichts mehr zu erreichen, bei dem Mädel.
    Verteidigung mit Gewalt, ist natürlich das letzte Mittel auf das ich zurückgreifen möchte. Leider sind diese Leute, vorallem die gewaltbereiten Säufer, unberechenbar. Deshalb habe ich mir die erwähnten Dinge besorgt.
    Wie ChrisKong schon erwähnt hat, werde ich morgen mal ein dickes Schreiben an den Vermieter richten und dann mal abwarten was passiert.

    #1035844
    schnitzelschnitzel
    Teilnehmer
    OneStepToDeath wrote:

    Die sind wirklich jeden Tag, besoffen bis zum geht nicht mehr, torkeln und pöbeln durch die Gegend. Und wenn dann solch eine Person auch noch grad dabei ist, meine Tür einzutreten, macht das nicht gerade den Eindruck, als wäre diese noch für ein Gespräch zugänglich. Die wollen nicht reden, sondern stressen und zusammenschlagen. In meiner Gegend ist das so üblich. Die letzten 6 Jahre hatte ich hier meine Ruhe. Als Sozialphobiker bin ich eh die meiste Zeit zu Hause und ich gehe solchen Leuten ganz besonders aus dem Weg. Nun habe ich unfreiwillig diesen Kram am Hals.

    Das hört sich nicht gut an. Das eigene Heim, also die eigenen vier Wände, ist der einzige Rückziehpunkt den man hat. Da will man dann seine Ruhe haben – zumindestens Nachts. Und wenn du, wie du sagtest die meiste Zeit zu Hause verbringst, dann verstehe ich das um so mehr. Mir fällt auch fast die Decke auf dem Kopf und ich kann nicht jeden Tag außer Haus gehen und was unternehmen – das nervt einfach nur. Wenn sich nicht bald was in Sachen Arbeit bei mir ändern, wandere ich aus. Das ist schon beschlossene Sache. Dann gehe ich ChrisKong besuchen. Hab aber erst letzte Woche zwei Vorstellungsgespräche gehabt. Ich hoffe das wird was. Okay, ich merke schon, ich schweife ab… Habt ihr den keinen Vermieter oder Verwalter, der sowas regeln kann oder die Nachbarn mal abmahnen kann? Gewalt ist keine Lösung.

    #1035845
    Anonym
    Inaktiv

    Doppel. Passiert öfters mal, wenn man von der Vita aus schreibt.

    #1035846
    Anonym
    Inaktiv

    Manchmal kauf ich mir sogar noch CDs von Bands, die ich früher echt gerne gehört habe. So bin ich auch heute in den Besitz von “L’ame Immortelle – Momente” gekommen.
    Nun kann man – wie bei allem -über deren musikalisches Schaffenswerk geteilter Meinung sein, aber ich mochte ihren elektrolastigen Mix aus Pathos und Herzschmerz schon immer. Blöd nur, dass bis auf Letzteres nicht mehr viel davon geblieben ist.
    Handwerklich kann man der Scheibe nix vorwerfen, aber es klingt alles so schrecklich gleichförmig, dass man meinen möchte, wenn sich die Texte nicht zwischen deutscher und englischer Sprache abwechseln würden, man höre ein langes Stück … ein langes Stück, dass wenn es noch blasser wäre wohl völlig durchsichtig ist!
    Sich jetzt bei einer Band mit dem Namen “L’ame Immortelle” über zu viel Herzschmerz in den Stücken aufzuregen, mag auf den ersten Blick recht seltsam wirken, wobei es nicht einmal das Thema an sich ist, dass mich stört, sondern die immer gleiche Herangehensweise. Wo sind die Wut und die Verzweiflung, die früher so wunderbar mit den wummernden Tieftönern mitgingen? Weg sind sie. Thomas Rainer, einer der beiden Köpfe hinter der Band verbrät sie wohl lieber für sein Seitenprojekt “Nachtmar”. Aber auch Sonja Krausberger, die eigentlich eine tolle vielseitige Stimme hat, schmachtet lieber Schlagerartiges ins Mikro.
    Naja, Schade drum – haben wir wieder was gelernt: Finger weg!

    #1035847
    LofwyrLofwyr
    Teilnehmer

    So was kommt halt gerne mal vor. Aber man findet ja immer mal wieder neue Musik und hat noch seine alten Scheiben.

    #1035848
    Anonym
    Inaktiv

    Mein Beileid für OneStep, vor sowas gruselt es mich ungemein, aber bisher hatte ich mit einem Nachbarn echt Glück – von denen nebenan hab ich sogar nen Schlüssel und sie von mir.
    Das Problem ist einfach, dass das deutsche Gesetz da wenig Handlungsspielraum bietet und sofern Du nicht im Krankenhaus landest auch keiner was von einer Bedrohungssituation wissen will. Mit dem Messer sei nur hübsch vorsichtig, dass ist den meisten Leuten, die damit nicht umgehen konnten, schon selbst vom Verhängnis geworden. Falls Du das noch nicht hast und falls es sich nachrüsten läßt, bau oder lass dir nen zusätzlichen Riegel an der Tür einbauen. So ein Ding, was auf Höhe Mitte der Tür nochmal deren robustheit verstärkt. Kein Allheilmittel, aber besser als ein irrer, der Dich auf engstem Raum angeht.
    Ich wünsch Dir … viel Glück klingt so unpassend …

    #1035849
    sansibalsansibal
    Teilnehmer

    @OneStepToDeath,

    so schätze ich dich auch ein, als friedliebender Typ der seine Ruhe haben will, um entspannt Videogames zu genießen. Da bist du natürlich das perfekte Opfer für eine hirnlose betrunkene Horde von Psychopathen, die auch noch von einer hysterischen Alten im Delirium tremens angestachelt werden.

    Was tun?
    Die Polizei sowie der Vermieter werden sich solange nicht mehr einmischen, bis etwas passiert. Soviel ist sicher.

    Jetzt mal ein Tipp aus meiner eigenen Lebenserfahrung, falls es zum Ernstfall kommt. Betrunkene sind eigentlich leichte Gegner aber meistens unberechenbar, darum nutze den Überraschungsmoment. Sei auf jeden Fall der Erste der zuschlägt und dann sofort nachsetzen, damit rechnen die Deppen nicht. Vorsichtig mit dem Pfefferspray in engen Räumen, hier kann der Schuß schnell nach hinten losgehen.

    #1035850
    D00M82D00M82
    Teilnehmer

    Das sind ja mal HInweise von Sansibal die ich ihm gar nicht zugetraut hätte :)

    @One Step
    Wie bist du denn so “gebaut”?
    Das Problem bei einem Messer ist generell natürlich, dass man den Gegenüber meistens sehr schwer verletzt und man das im Nachhinein vielleicht nicht wollte. Jaja das klingt von jemandem der ein Samuraischwert im Auto hatte etwas komisch, aber das diente ja zur Abschreckung ;)
    Wenn du normal kräftig bist, würde ich eher zu einem Knüppel raten. Baseballschläger oder ein Besenstiel reichen sogar schon aus.
    Die kosten 3-4 Euro und wenn man die etwas kürzt dann kann man damit gut zuschlagen.
    Bei manchen Leuten ist ein Messerangriff eben auch schnell ein Griff ins Klo, wenn du das verlieren solltest etc. kann das schnell gegen dich selber verwendet werden. Bei einem Besoffenen “Penner” ist die Chance dazu aber wahrscheinlich recht gering. Hinzu kommt bei diesem Klientel das Problem mit den blutenden Wunden. Man weiss ja nicht was die so an Krankheiten haben und wenn du dann selber irgendwo einen Schnitt hast, haste den Salat.
    Je nachdem wie lange das mit der Tür dauert, kannst du auch einfach ein bisschen Wasser im Wasserkocher erhitzen und dem das zur Begrüßung in die Fresse schütten…

    #1035851
    Anonym
    Inaktiv

    One Step das hörts sich wirklich schlimm an.Besoffskis sind wirklich der allerletzte Abschaum da hilft nur zuschlagen, aber wie meine Vorredner würde auch ich dir von der Nutzung eines Messers dringend abraten.Mein Tipp: Die Lage checken und wenn einer von denen die Wohnung deiner Nachbarin verlässt hinterher! Ich hab durch meine wilde Punkrockzeit ne Menge Schlägereien mitgemacht und rate dir Ellebogen und Kniee zu benutzen dann spielt es auch keine Role ob du kräftig bist oder nicht. Das wichtigste ist aber keine Angst zu haben ,die meisten auseinandersetzungen sind schon entschieden bevor es überhaupt losgeht , eventuell nen paar Stunden vorher einen durchziehen dann merkste den Schmerz falls du getroffen wirdt nicht so doll . Ich hoffe dein vermieter reagiert angemessen und schmeisst die olle im hohen Bogen raus.

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