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  • #1800635
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Mittlerweile sagt Steam über 90h, mein Savegame aber ‚nur‘ 65h. Manche harten Fights musste ich mehrfach angehen, ein paar Mal hab ich zu lange nicht gespeichert aber vor allem hab ich mich auch mehrfach unentschieden oder versucht, Situationen anddrs zu lösen.

    Gerade das hatte ich schon sehr lange nicht mehr aber hier habe ich wirklich das Gefühl, dass meine Entscheidungen massiven Einfluss haben.

    Dazu kommt dann noch Writing & Storytelling, das einfach immer top ist. Selbst für Kleinigkeiten.

    Die letzten Wochen spiele ich das erste Mal seit einer Ewigkeit Abends viel zu lange. Inklusive ‚oh fuck, es ist schon drei Uhr‘ Momenten.

    #1800842
    Kikko-ManKikko-Man
    Teilnehmer

    Sehr schoen, nach Resident Evil 1 bis 3 und den ersten beiden Dino Crisis-Spielen, geht die Zusammenarbeit zwischen Capcom und GOG weiter:
    Breath of Fire 4 ist in GOGs Preservation Program aufgenommen worden. Das heisst, solange es GOG gibt, wird es immer eine sofort lauffaehige Version von Breath of Fire 4 fuer PCs geben

    https://www.gog.com/en/game/breath_of_fire_iv

    #1801736
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Ich bin gerade mit Pathfinder: Kingmaker beschäftigt. Allerdings nach BG3 etwas entspannter am Werk. Der Titel hat durchaus seine Pluspunkte. Das eigentliche Storytelling ist nicht schlecht, zumindest die Rundenkämpfe solide und die Pathfinder Welt gibt auch genug her. Kingdom Management steht bisher noch nicht an, kann ich also noch nix zu sagen, aber wem das gar nicht liegt, der findet die passenden Game Settings.

    Nicht so geil ist Controllersteuerung, das Spiel ist mit Maus deutlich angenehmer. Die Partymitglieder sind zumindest bisher deutlich stereotyper als ich aus neueren Titeln gewohnt bin. Barbarin Amiri ist zum Beispiel wirklich so eine Reden ist doof, ich hau lieber drauf Vertreterin bisher. Ständige Rasten weil die Party ist nerven, gerade auf der eh nicht so ultraspannenden Weltkarte.

    Der Nachfolger soll die Probleme von Kingmaker ganz gut angehen, ist daher wahrscheinlich für die meisten sinnvoller direkt zu Wrath of the Righteous zu greifen. Die Kernsubatanz ist nämlich besser als es sich jetzt vielleicht anhört.

    #1801750
    geohoundgeohound
    Teilnehmer

    Kingmaker braucht ein bisschen um Fahrt aufzunehmen. Was Charaktere angeht, da kommen die richtig guten auch erst später dazu. Freu dich schon mal auf einen gewissen Herrn mit Brille :-). Wrath of the Righteous ist klar das bessere Spiel, aber Kingmaker baut mit der Zeit eine sehr düstere Atmosphäre auf.

    #1801840
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Ich finde die Grundsubstanz auch nicht schlecht. Kam vielleicht negativer rüber als es gemeint ist. Der Titel hat einfach seine Baustellen die der Nachfoler dann wohl nicht mehr so wirklich hat. Für ganze 2,99 war es sowieso ein No-Brainer.

    #1801893
    belbornbelborn
    Teilnehmer

    Baustellen ist gut.Das Zeitlimit später,das Verwaltungsmanagement nach Prinzip Würfeln inkl.stark schwankenden Schwierigkeitsgrad haben mich das Teil mal zwischenzeitlich von der Festplatte löschen lassen.Mein Rettungsanker:Schwierigkeitsgrad auf 0 senken

    #1802391
    Kikko-ManKikko-Man
    Teilnehmer

    The Bard’s Tale: Vor fast 40 Jahren zum ersten mal gezockt in der C64-Version. Hab dadurch gelernt was Klassen, Rassen, Erfahrungspunkte, Levelaufstiege und Magiepunkte sind. War aber viel zu schwer als Grundschueler. Dann Versucht die viel huebschere Amiga-Version durchzuspielen. Mehrere Anlaeufe, aber nie weit geschafft und nun fast 40 Jahren spaeter endlich durchgespielt – Mangar ist tot. Gezockt in der Aplle IIGS-Version, die der Amiga-Version entspricht, mit einigen grafischen Verbesserungen bei den Dungeons. Insgesamt war es weniger schwer als erwartet, aber nicht die vielen Gegner sondern die Dungeons sind der eigendliche Feind. Dunkelfelder, unsichtbare Teleporter, Drehfelder und keine Automap. Aber hat sehr viel Spass gemacht die 16 Dungeonlevls zu zeichnen. Ist schon ein klasse Spiel, mit all den verschiedenen moeglichen Partyzusammenstellungen, uber 80 Zauberspruechen und extrem vielen unterschiedlichen Items. Meine Party bestand aus einem Krieger (Halb-Ork), einem Moench (Zwerg), einem Barden (Zwerg) und drei Magiern (2 Elfen und einem Gnom). Naechstes Jahr ist dann Teil 2 dran, worauf ich mich schon sehr freue und irgendwann wird auch mal das Remaster von Teil 1 gezockt.

    #1802395
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Ich bin immer noch mit Kingmaker beschäftigt. Der Schwachpunkt ist für mich echt das Königreich Management. Der Rest vom Spiel gefällt mir sehr viel besser. Will das Königreich Management aber auch nicht auf automatisch stellen.

    #1802402
    belbornbelborn
    Teilnehmer

    Respekt Kikko.Dafür fehlt mir leider die Geduld.Bei Lords of the Fallen auch gemerkt das es mit Orientierungssinn und Einprägung nicht zum Besten bestellt ist.

    #1802414
    Kikko-ManKikko-Man
    Teilnehmer

    @Belborn
    Weiss nicht, ob man dafuer so viel Geduld braucht. Das Spiel ist meiner Meinung nach sehr belohnend. Ich zock ja pro Tag nur 30/40 Minuten und da kann man so viel erreichen: looten, leveln, Karten zeichnen. Auch wenn die Party stirbt und man Fortschritt verliert (man kann ja nur an einem Ort in der Stadt abspeichern) hat man immerhin den Fortschritt beim Kartenzeichnen. Gedult wuerde ich persoenlich fuer Spiele mit langen Zwischensequenzen oder grossen Open Worlds brauchen. Da kann man 30 Minuten verbringen und hat Null Fortschritt.

    Welches LotF hast Du gespielt? Das alte oder das neue?

    #1802453
    belbornbelborn
    Teilnehmer

    Der Gedanke allein das an seine Party verliert,löst bei mir erhöhten Blutdruck aus.Bestimmte Rogue Likes wie Darkest Dungeons ziehenbmich gnadenlos in denn Bann,aber da wird ordentlich beschissen.
    Das Neue LotF.Ist schon eine freche Dark Souls Kopie.Aber genug um es durchzuzocken.

    #1802455
    Kikko-ManKikko-Man
    Teilnehmer

    Ne, man verliert nicht die Party. Sie wird tot in die Adventure Guide teleportiert und muss teuer wiederbelebt werden oder man schliesst das Spiel und beginnt vor dem letzten Dungeonausflug. Kein Permadeath oder aehnliches. Alles kein Problem. Ist nicht wie bei Wizardry wo die Party tot im Dungeon liegen bleibt und von einer Zweitparty gerettet werden muss.
    Kopie muss ja nicht unbedingt schlecht sein. Resident Evil, Zelda, Bards Tale, Mortal Kombat, Might and Magic und so viele andere waren ja auch alles Kopien. Sogar Wizardry war ja ne Kopie von Spielen auf Uni-Rechnern.

    #1802773
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Passt hier nicht wirklich rein, aber spielt hier noch jemand Pen & Paper? Ich möchte nach ziemlich langer Abstinenz mit einer (jungen) Gruppe Noobs starten. Momentan bin ich noch ein bisschen unschlüssig, welches System. DSA ist schon mal raus. Ich mag die Welt und die Hintergründe, aber DSA 5 schwint mir ziemlich verregelt und um gute Hausregeln zu entwickeln bin ich zu lange aus dem Thema raus. DnD, wenn man Hasbros/wizards of the Coast Firmenpolitik der letzten Jahre mal an Seite lässt, ist einigermaßen gut überschaubar und die High Fantasy Welt bietet in manchen Bereichen mehr Freiheit. Dann ist da eben noch Pathfinder, die neuen Core Rules machen einen guten Eindruck und mit der Einsteigerbox kann man anscheinend wirklich was anfangen. Mal ganz davon abgesehen ist Paizo halt auch nicht so ein Kackverein wie WotC/Hasbro.

    Natürlich gibt es mittlerweile auch einen Haufen kleinerer Systeme. Aber da ist es nach langer Abstinenz gar nicht so einfach, einen Überblick zu bekommen. Plus, es soll erstmal ‚klassische‘ Fantasy sein.

    DnD: Material würde ich eher Second Hand besorgen. Da gibt es vergleichsweise viel. Allerdings keine gute Beginner Box, so dass ich mich eigentlich direkt einarbeiten müsste, zumindest wenn ich meinen Spielern auch gewisse Freiheiten geben will.

    Pathfinder: mal abgesehen davon, dass ich den Hersteller eher unterstützen würde, gute Beginner Box, sehr viel frei verfügbares Material. Allerdings mäßig spannende Spielwelt.

    #1803197
    geohoundgeohound
    Teilnehmer

    The Legend of Heroes: Trails through Daybreak
    Gerade eben beendet, nach etwas mehr als 100 Stunden. Ich hatte ja gehofft daß es nicht wieder so ein langes Spiel wird. Der Nachfolger scheint zumindest nicht ganz so lang zu sein. Damit werde ich dann morgen auch anfangen. Bin gehypet.

    Das Kampfsystem wurde ja etwas überarbeitet, man kann das Kleinvieh jetzt komplett in Action-basierten Kämpfen erledigen wenn man möchte, ansonsten halt wie gewohnt im rundenbasierten Kampfsystem, welches etwas abgeändert wurde. Arts-User sind die Verlierer, da einige nützliche Time-Arts nicht mehr vorhanden sind. Dafür wurden Nahkampf-Spezialisten stärker gemacht. Natürlich sind Arts-User nicht komplett nutzlos, aber erst in den letzten beiden Kapiteln gibt es die entsprechenden Quartz, durch die sie dann richtig gut werden. Man hat wie gewohnt vier Charaktere gleichzeitig in den Kämpfen, aber im Endeffekt genügen ein starker Kämpfer und ein starker Arts-User, auch gegen Bosse.

    Gewundert hat es mich allerdings, daß es hier kein Angel-Minispiel gibt. In den Cold Steel-Teilen gab es ja auch Kartenspiele, sowas ähnliches gibt es hier leider auch nicht. Dafür kann man mit seinen Gefährten ins Kino gehen und sich Filme ansehen. Hmm. Das Kochen von Gerichten wurde auch versimpelt. Alles in allem nicht weiter schlimm.

    Es ist ein Falcom-Spiel, da muss man eigentlich nicht erwähnen daß die BGM und Synchronsprecher allererste Sahne sind. Ich mach es trotzdem. Allgemein ist die Story sehr ernst, die Widersacher sind abgrundtief böse Psychopathen. Manche Sidequests bestehen hauptsächlich aus „Lauf da hin, dann dort hin, und wieder zurück“. Es gab aber auch einige richtig gute. Bei einem ging es darum daß sich zwei Kinder zoffen und ihren Streit mit ferngesteuerten Autos austragen wollen. Ein Kind bekommt Hilfe eines Erwachsenen, daß können die Helden natürlich nicht durchgehen lassen und helfen dem anderen Kind. Das ganze artet dann aus, ein Autohaus wird in den Streit hinein gezogen und dort findet dann auch der Showdown statt… einfach nur geil. In anderen Missionen werden illegale Autorennen ausgetragen, usw.

    Wie immer liefert die Story sehr viele Gänsehautmomente und lustige Augenblicke, allerdings dauert es hier leider sehr lange, bis man ungefähr eine Ahnung davon bekommt worum es nun eigentlich geht. Manches wird erst gegen Ende aufgelöst. Ich hoffe, daß das im Nachfolger etwas zügiger vonstatten geht. Und wenn ich den dann durch habe, heißt es warten. Trails beyond the Horizon kommt ja im Herbst. Ich bin jetzt schon sehr gespannt 😊.

    #1803198
    geohoundgeohound
    Teilnehmer

    @ Captain
    “Paizo halt auch nicht so ein Kackverein wie WotC/Hasbro.”
    Keine Firma ist so ein Kackverein wie WotC/Hasbro :-).
    Hab schon lange kein Pen & Paper mehr gespielt, und auch schon vor langer Zeit den Überblick verloren. Vor allem was Fantasy angeht. Glaube das letzte System daß wir gespielt haben war das damals aktuelle Call of Cthulhu.

    Vom aktuellen D&D hab ich zumindest nichts gutes gehört. Am letzten Endes kommt es natürlich auf die Mitspieler an, ob man Spaß hat oder nicht.

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