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  • #1809721
    belbornbelborn
    Teilnehmer

    Master of Command(Steam)
    Sienjähriger Krieg+Friedrich der Große in einem RTS.
    Schade wieder nur für PC.
    Mit nur 1 Armee heißt es in 3 Akten durch Felder und Städte ziehen.Aufgaben lösen,Einheiten ausrüsten,trainieren und neue anwerben.Städte plündern bis man stark genug ist für die Hauptarmee.Alein das ist Klasse.Dazu kommen noch Feldschlachten mit bis zu 40 Einheiten.Der Tiefgang ist beachtlich.Moral spielt eine größere Rolle als reine Truppenstärke.Flankierte Einheiten fliehen und lassen eine Lücke.Reiterei frontal gegen Musketiere?Ganz schlecht.Man bekommt einen erstklassigen Eindruck wie Schlachten in der Zeit geschlagen wurden.
    Und wer selbst im Schwierigkeitsgrad Casual nicht mit einer ordentlich ausgerüsteten Armee in die letzte Schlacht geht,der bekommt ein Lehrstück einer Niederlage präsentiert.
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    #1812411
    belbornbelborn
    Teilnehmer

    Fantranslation News mit belborn
    YS 5 Lost Kefin-Kingdom of Sand(PS2)
    Wusste mal nicht das es YS5 auch für PS2 gibt(Die für SNES ist schon lange übersetzt).Bin gespannt ob der 5er auch offiziell im Westen irgendwann eine Version bekommt.Sicher ohne die lustigen Figurchen aber spielen tut es sich flott.
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    #1812412
    belbornbelborn
    Teilnehmer

    Emerald Dragon (PC Engine CD)
    Mit CD Soundtrack,animierten und durchgesprochenen Sequenzen kann die schon sehr lange übersetzte SNES Version nicht mithalten.
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    #1812413
    belbornbelborn
    Teilnehmer

    Growlanser(PS1)
    Vor allem für PSP hatte ich sehnsüchtig auf eine englischsprachige Version gehofft.Hélas,Atlus brachte immerhin mit Teil 4 mein bestes PSP Spiel.FanÜ ist noch Beta aber Freude ist groß.
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    #1812414
    belbornbelborn
    Teilnehmer

    Genannt sei auch Airs Adventure und Wizardry 6 für Sega Saturn.Ersters ist anscheinend ein ziemlicher Reinfall.Bilder und Videos(komplett 3D) haben mich haben mich auch mal gar nicht angesprochen.

    #1812416
    Kikko-ManKikko-Man
    Teilnehmer

    Hey Belborn,
    Danke fuers Posten der Uebersetzungs-News. Ehrlich gesagt, wuerden die mich alle interessieren. Sogar das Airs Adventure hat seinen kruden 32 Bit-Charm.
    Macht denn das Saturn Wizardry 6 irgendetwas anders oder gar besser als die anderen Versionen? Selber kenne ich nur die vom Amiga.

    #1812423
    belbornbelborn
    Teilnehmer

    Airs Adventure hat sicher seinen Charme aber das Spiel soll einfach nur schlecht sein.Deshalb spare ich mir das Anspielen.Die 3D (grobschlächtige) Grafik + Sound dürften in Wizardry 6 den größten Unterschied machen.Aber es spielt sich ganz ok.Dafür gefällt mir der 7er als Windows Version(Gold)besser.Zu hässlich sind die Landschaften.Aber besser als auf PS1.Da sind selbst die Figuren noch 3D
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    W6
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    W7
    Spielen würde ich eher den 8er.
    Der 7er wird mir zuviel des Guten sein

    #1812424
    belbornbelborn
    Teilnehmer

    Von Wizardry 7 noch mal die alte Dosbox Version angeschaut(Bekomme die sogar auf der PS Vita zum laufen).Das sieht schon besser aus wie auf dem Saturn.Dsr fehlende Sound wäre aber ein großes Manko.
    Von Wizardry 6 mAcht die SNES Version aber auch einen Guten Eindruck.Der kleine Bildschirmausschnitt ja,aber Musik und spielt sich flott.Schau ich mir Bilder vom Amiga an wirkt das schon blass.
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    #1812480
    Kikko-ManKikko-Man
    Teilnehmer

    In der Regel sehen die Konsolenversionen von Wizardry besser aus, da sie einfach viel spaeter erschienen sind. Bestes Beispiel Wiz5 original Apple II vs SNES.
    Die ersten fuenf Wizardrys sind alle zuerst fuer Apple II erschienen und sehen dementsprechend auch aus. Grafisch war Wiz6 ein riesiger Sprung fuer die Serie, da hier erstmals MS-DOS-PC die Leadplatform war. Leider nutzt die Version nur EGA-Garfik und somit nur 16 von 64 Farben gleichzeitig. Auch wenn der Amiga mehr kann (32 aus uber 4000 Farben), gabs nur nen 1 zu 1 Port fuer den Amiga und somit nutzt das Spiel nicht die Moeglichkeiten der Hardware. Zumindest gabs bei Wiz6 zum ersten Mal animierte Gegner, ein Feature, was bei Bard’s Tale zig Jahre vorher gefeiert wurde und einer der Gruende ist, warum Bard’s Tale der erste Rollenspielhit in Deutschland war, waehrend das eigentlich viel aeltere Wizardry kaum Beachtung fand, was vor allem an der viel zu spaeten Umsetzung fuer den C64 lag. Wiz6 auf dem Amiga war mein erstes Wizardry, kam aber aufgrund fehlender Anleitung und Sprachkenntnisse nicht weit. Muss mich aber in die Serie mal reinarbeiten, hatte nur Wiz1 spaeter gespielt, was mir damals mit seinem Party-Tot-Feature voll ins Gesicht gahauen hatte. Wuerde ich heute anders sehen. Man muss einfach zwei Parties parallel Leveln, wenn man nicht mit Savegames cheaten will.

    Noch zu Airs Adventure: Da nehme ich das Internet nicht ernst, wenn alle auf ein Spiel eindreschen und es als superschlecht bezeichnen. Oft plappert die Mehrheit ein paar Internetheinis einfach nur nach. Zu oft habe ich gemerkt, dass es in einem vermeitlichen Kack-Spiel doch viele Qualitaeten gibt. Man muss den Spielen einfach die noetige Einarbeitungszeit geben. Wenn man darauf keinen Bock hat, ist es nicht der Fehler des Spiels. Gerade RPGs sollten sich meiner Meinung nach nicht so einfach locker flockig wegspielen. Deshalb war ich auch von den ersten beiden Dragon Quests (habs aufm GB Color gezockt) etwas enttaeuscht. Aber wenn die Intention war, einfache, leicht zu bedienende Einsteigerrollenspiele zu kreieren, war das ein voller Erfolg und von der Perspektive kann ich die Popularitaet auch verstehen.

    #1812496
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Gehört zwar nur bedingt zu den Titeln, aber nachdem ich eh erst ein bisschen später bei ‚richtigen‘ CRPGs war, im ersten Fallout das Ende komplett zu versemmeln, sowas war ich von keinem JRPG gewohnt.

    Klar sind alte West-RPGs auch linearer, aber die Nonlinearität ist für mich einer der wichtigen Punkte bei ‚richtigen‘ Rollenspielen. Liegt vielleicht auch am Pen & Paper Background.

    Damals erst beim zweiten Spieldurchlauf zu checken, dass die Ghule in der Nekropolis nicht böse sind…

    Ich gucke schon mal gerne bei Mobygames. Airs Adventure hat da aber nur ein Critic Review (50%) und ein Player Review (3/5). Das ist natürlich nicht gerade üppig.

    #1812499
    belbornbelborn
    Teilnehmer

    Gebe dir Recht Kikko.Zocke genug abseits vom Mainstream(bestes Beispiel ist Inquisitor) aber Airs Adventure spricht mich einfach asthetisch und von dem was das Netz darüber schreibt gar nicht an.Es gibt trotz Mittelmaß immer Leute die diverse Qualitäten anpreisen,bei Airs ist das nicht der Fall.Und wie gesagt meine Sticks voll mit Spielen reichen für 3 Leben.

    Ja WestRPGs der 90er brauchen dutzende Spielstände.Fast alles was ich gezockt habe,hätte mich sonst ein Neuanfang gekostet.
    Bei Fallout war es die nichternstgenommene atomare Strahlung.

    #1812505
    Kikko-ManKikko-Man
    Teilnehmer

    @Captain
    Die 50% und 3 von 5 Review beruhen auf jeweils einer Wertung. In dem Fall, ist Mobygames keine gute Quelle. Liebe Mobygames aber, da man normalerweise auf einen Blick einen schoenen Ueberblick ueber internationale Reviews bekommt.
    Wuerde nicht sagen, dass alle west RPGs linearer sind/waren. Fallouts Freiheit basiert ja auf dessen Vorgaenger Wasteland und das wurde von der Ultima-Serie inspiriert. Insgesamt finde ich das irgendwie komisch, frueher wurde Ultima als die Kroenung des RPG-Genres bewundert und heute spricht und erinnert sich kaum einer mehr. Gerade ohne Wizardry und Ultima wurde es wohl gar keine japanischen RPGs geben.


    @Belborn

    Mehrere Spielstaende nebeneinander zu haben ist und war ja normal in den 90ern, aber 80er Jahre Computer-RPGs hatten normalerweise nur einen Spielstand. Bei Wizardry ist es aber noch mal extremer: Stirbt die Party, wird das automatisch gespeichert, und die Party liegt tot an Ort und Stelle. Man muss nun mit ner zweiten Party ins Dungeon und die Ueberreste nach oben bringen. Stirbt Party Nummer 1 aber in einem tiefen Dungeonlevel kann eine zweite Party nicht einfach dorthin vordringen, da sie viel zu schwach ist. Man muss also idealerweise zwei Parties hochleveln, damit die eine die andere wieder retten kann. Was die Sache aber nochmal fieser macht: Will man seine Partymitglieder im Tempel wiederbeleben, kann es mit geringer Chance passieren, dass ein Charakter bei dem Prozess verbrennt und somit raus aus dem Spiel ist, also Permadeath. Klingt vielleicht wie ne Horrorvorstellung fuer einige, aber ich muss mir das irgendwann unbedingt geben, um zu sehen, ob ich das durchschaffe. All das kann man aber in der Neuauflage abstellen. Werde mir aber sicherlich die original Apple II-Version zocken. Automap und moderne Grafik brauch ich da nicht.

    #1812511
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Ich nehme mal vorsichtig an du meintest nonlinearer. Vorweg, ich hab bis heute nicht viele 80er Rollenspiele ernsthaft gespielt geschweige denn durchgespielt. Und gerade die klassischen Dungeon Crawler sind eh nicht meins. An der Stelle auch kein Anspruch auf Vollständigkeit.

    Auseinander leben sich JRPG und WRPG aus meiner Sicht Ende Achtziger/Anfang Neunziger. Wahrscheinlich aus vielschichtigeren Gründen, aber da ist unter anderem der Speicherplatz von teilweise 10-12 Disketten in manchen Fällen (beim Amiga wären das 7,2-8,6MB) gegenüber einem Modul, was dann meist nur 1-2MB ist. Während das Storytelling bei JRPG zulegt ist also anfangs gar nicht so viel Platz da.
    Das Publikum für die großen RPG-Reihen auf Konsole dürfte auch deutlich jünger sein zu der Zeit, gerade mit Blick auf DOS-PCs, die Anfang der 90er eine richtige Investition sind.
    Von kulturellen Hintergründen etc reden wir da noch gar nicht. IMO ist das die Phase, wo das typische JRPG immer linearer wird aber dafür meist eine ziemlich epische Weltenretterstory erzählt.
    WRPG werden zu der Zeit bei der Handlung auch komplexer, aber nonlinearer, verschwinden dann aber für ein paar Jahre auch fast in der Versenkung, bis mit Bioware, Black Isle und Co das große Revival kommt.

    Was die Wahrnehmung angeht, gerade bei Urgesteinen, das hat halt auch mit dem Alter der Titel, langer Marktabstinenz und der vergleichsweisen Nische zu tun, die Gaming damals noch war. Du könntest viele auch nach den ersten MMORPG fragen. Da wird selbst EverQuest kaum einer nennen, geschweige denn Titel wie Meridian oder gar ältere.

    Ultima war bis Anfang 90er eine der Reihen. Ultima 8 ist aber schon umstritten und Ultima 9 hat die Reihe quasi gekillt. Das war 1999 wenn ich es gerade richtig im Kopf habe. Ultima Online war ziemlich erfolgreich aber steht aus verschiedenen Gründen komplett im Schatten späterer MMOs.

    Wizardry hat seine Hochphase eh schon in den 80ern, ist auch noch ziemlich hart und war AFAIR verglichen mit den großen WRPGs damals beim letzten Hauptteil schon in def Nische.

    Kulturgeschichte ist echt undankbar. Ich hab ein kleines Fsible für Krautrock. Da sind einige Bands und Musiker dabei, die bekannte Künstler stark beeinflusst haben. Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind die Künstler im Mainstream aber völlig unbekannt.

    Ähnliches gibt es halt auch bei Videospielen. Wo der Begriff Roguelike herkommt werden die wenigsten wissen und es gibt genug Leute, die der Meinung sind Wolfenstein 3D war der erste Ego Shooter und auch der erste von id.

    #1812535
    belbornbelborn
    Teilnehmer

    Man muß auch einfach sagen viele populäre WRPGs aus den 90igern kann man heute kaum noch anbieten.
    Allein die komplexen M/KB Steuerungen,ein Krampf.Man ist mal stundenlang mit sich selbst beschäftigt.Dazu noch eine Open World ohne Plan was man machen soll.Bestimmte Gegenstände wie,wo,was?Ohne Hilfe fast unmöglich.Die Spiele waren oft so gedacht das man nach 40h sagte
    “Oh hab scheiße gebaut muß noch mal starten und jetzt bin ich schlauer.”
    Fehlender Soundtrack.
    Gerade Ultima,du bist ein Pad gewohnt und läufst in Sekunden eine Runde ums Dorf.Und hier.Ultima 8 oder 9.Das macht keinen Spaß.
    Und der Aufwand für Remakes ist wohl zu groß bzw würde man die alten Spieler wohl eher vor den Kopf stoßen.
    Erstaunlich gut hat sich die Might and Magic Reihe gehalten.Bis auf den 9er.
    Steuerung ok,Man hat einen Anfang und ist nicht gleich heillos überfordert.

    #1812536
    belbornbelborn
    Teilnehmer

    Fallout ist auch ein positives Beispiel.Relativ kurz,kein Grindfest,tolle vollgepackte Story,Steuerung flutscht

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