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Kikko-Man vor vor 1 Woche, 2 Tage aktualisiert.
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7. Januar 2026 um 21:15 #1812537
captain carotTeilnehmerJa, es gibt da gerade Ende 90er ein paar gute Beispiele. Ich persönlich mag die MMO-artigen Kampfsysteme aus Biowares Frühphase nicht besonders. Es gibt aber einige Spiele mit relativ komplexem Hexfeld System, die nur mit Maus dann super von der Hand gehen (und theoretisch auch mit Pad spielbar wären). Die Spiele sind komplex, aber nicht überfrachtet.
Das ist Anfang der Neunziger anders, bevor das Genre im Westen für ein paar Jahre praktisch in der Versenkung verschwindet. Da will man teilweise zu viel und verrennt sich IMO.
Randnotiz, bei Morrowind hab ich damals aus Versehen einen Wurstgegenstand weggeworfen beim Inventar ausmisten und dann auch nicht mehr wiedergefunden. Damit kam ich dann in der Hauptquest auch nicht mehr weiter und musste neu anfangen…
8. Januar 2026 um 2:12 #1812541
Kikko-ManTeilnehmer@Captain
Schoene Zusammenfassung. “Kulturgeschichte ist echt undankbar.” Ja, da hast Du sehr recht. Auch wenn viele wohl nicht wissen wo Rogue herkommt, was aber noch viel weniger wissen ist, dass Rogue nicht das erste Spiel seiner Art war. Zwei Jahre vorher kam Beneath Apple Manor mit seinen zufallsgenerierten Dungeons heraus. Eigentlich muessten alle Rogue-likes AppleManor-likes heissen.
Ultima hatte seinen guten Ruf vor allem Teil 4 bis 7 zu verdanken. Teil 8 und 9 waren schon zu sehr unter EA-Kontrolle entstanden und gingen weg von dem, was die Serie gross gemacht hatte.
@Belborn
Was Du ueber 90er Jahre Rollenspiele schreibst, wuerde ich so nicht 100%ig unterschreiben, aber sowas erklaert sich ja einfach mit unterschiedlichen Gamer-Background. Gerade der Einsatz der Maus bei den 16-Bit-Computern hat RPGs viel zugaenglicher gemacht. In den 80ern und fruehen 90ern wurde einfach erwartet, dass man die Anleitung wie eine Bibel studiert. Ohne Anleitung hatte man keinen Plan. Aber die Notwendigkeit des Einarbeitens hat dann vermutlich zusammen mit dem Ego-Shooter-Boom dazu gefuehrt, dass Mitte der 90er Computer RPGs fast tot waren (hat der Captain angedeutet). Da kam 94, 95 und 96 wirklich nicht viel. Man kann da wirklich einen Strich durch die Geschichte ziehen. Aber dann kamen Fallout, Baldur’s Gate und Diablo raus und die haben dann das Genre langfristig gepraegt. Might and Magic 6 kam auch raus, habe aber den Eindruck, dass First-Person-RPGs bei dem man eine komplette Party und nicht nur einen einzelnen Charakter kontrolliert, nach den fruehen 90ern nie wieder populaer wurden.Noch zu JRPGs vs West-RPGs: Finde es schade, dass bei JRPGs die Charaktergenerierung zugunsten einer vordefinierten Figur sich nie wirklich durchgesetzt hat bzw. es verloren ging. Ich finde, das gibt den Spielen immer ne weitere Komplexitaetsebene und zusaetzliche Entscheidungsfreiheit und ist ja eigentlich auch die Staerke von Rollenspielen seitdem P&P das Genre erfunden hatte.
8. Januar 2026 um 11:20 #1812557
captain carotTeilnehmerJa, man ist zwar mal mehr, mal weniger flexibel, aber meist sind die Rollen doch ziemlich vorgegeben. Dafür wird man dann beim oft simplen Kampfsystem mit irgendeinem komplizierten Blödsinn erschlagen.
Analog zu Tabletops könnte man das zusammen mit meist sehr linearer Handlung als Railroading extrem bezeichnen. Es hat definitiv auch Vorteile, weil man sich meist nicht nennenswert verskillen kann. Schmeißt aber vieles was für mich Rollenspiele ausmacht über Bord.
Stichwort 90er WRPGs: TES Daggerfall ist da auch ein interessantes Beispiel. Der Titel ist wirklich zu groß, dafür meist wirklich unspektakulär. Mit Redguard wechselte Bethesda dann zu etwas, das man am ehesten als Action Adventure bezeichnen kann. Titel wie Morrowind oder auch Gothic bieten dann unter anderem viel kleinere, zugänglichere Spielwelten, fokussiertere Handlung…
Fallout ist eigentlich sehr komplex, verpackt das für die Zeit aber gleichzeitig sehr zugänglich. Und bietet auch keine gigantisch große Spielwelt wodurch es seine Spieler immer fokussiert halten kann.
Und ja, man kann die Titel halt ohne dicke Anleitung spielen.
Im Endeffekt könnte man viele Seiten darüber schreiben.
9. Januar 2026 um 5:24 #1812574
Kikko-ManTeilnehmerNoch zu JRPGs vs westliche: Das witzige ist ja, dass die fruehen japanischen Vertreter die selben kryptischen Anforderungen und den hohen Schwierigkeitsgrad der westlichen Spiele hatte. Hab sie noch nicht gespielt, aber auf der Switch installiert: Sachen wie Hydlide, Xanadu oder Tower of Druaga haben alles andere als einen Ruf der guten Zugaenglichkeit. Die hohe Zugaenglichkeit japanischer RPGs hat ja dann erst mit Dragon Quest begonnen. Da ich jetzt bald mit DQ3 auf dem GB Color (mein ersten DQ, habs aber noch nicht gezockt, da ich erst die beiden Vorgaenger durchspielen wollte) anfangen wollte, hab ich mir nochmal die Entstehungsgeschichte zu DQ1 durchgelesen: Wizardry und Ultima hatten die Schoepfer kurz vorher begeistert und sie wollten was aehnliches kreieren. Das sollte auch fuer Kinder zugaeglich sein und so gab es zig Designentscheidungen und viel Feintuning damit jeder mit den RPG Spass haben kann.
9. Januar 2026 um 12:32 #1812600
captain carotTeilnehmerDas sehe ich ähnlich. Dragon Quest und Final Fantasy scheinen die Reihen zu sein, die den Richtungswechsel brachten. Dragon Quest ist natürlich noch über ein Jahr älter und für die Entwicklung relevanter.
9. Januar 2026 um 23:01 #1812610
belbornTeilnehmerEiner der Gründe für Zugänglichkeit ist das Gamepad.Maus/KB verliert an Bedeutung.Liegt sicher auch an Steamdeck und co.Ich sag das nicht nur als Konsolenkind.
Ich würde heute kein JRPG auf dem NES mehr spielen wenn ich nur diese 1 Konsole haben dürfte,zu langweilig heute und zu weiterentwickelt hat sich das Genre.Dafür die Portierungen der WestRPGs wie Pool of Radiance,Ultima 3 und 4.Witzigerweise würde ich die sogar der PC Version vorziehen.Eben wegen dem Pad.10. Januar 2026 um 0:25 #1812613
captain carotTeilnehmerIch bin ja tatsächlich jemand der fast alles mit Controller spielt. Maus und Keyboard haben aber ihre Vorteile. Tatsache ist aber auch, dass viele Entwickler im Zuge von Controlleroptimierung Steuerung, Menüs etc entschlackt haben was der Spielbarkeit allgemein zugute kommt.
11. Januar 2026 um 16:37 #1812623
Kikko-ManTeilnehmerKlar, da hat jedee andere Vorlieben. Fuer mich ist ne Maus was die Kombination aus Schnelligkeit und Praezision ist ungeschlagen, auch mit nem Touchscreen hat man nicht die Pixelgenauigkeit. Ego-Shooter, Echtzeitstrategie oder Rollenspiele mit Party und Echtzeitkampfsystem lassen sich damit am besten zocken.
Noch zu Ultima 3, 4 und Pool of Radiance: Die PC-Versionen sind nur technisch maessige Ports. Aber fuer U3 und 4 gibt es Mods, die diese grafisch und musikalisch aufwerten. Wuerde Dir aber eher die Master System-Version als die des NES von U4 empfehlen.
Bei Pool of Radiance ist die C64-Version das Original und diese liess sich komplet mit Joystick/Pad zocken.1. Februar 2026 um 18:43 #1813688
Kikko-ManTeilnehmerVielleich auch was fuer den Herrn Belborn.
Wenn Ubi nicht will, machen es andere: Quasi-Might and Magic, hat sogar die Nummer 11 im Titel. Grfisch faengt es den Stil von MM6 gelungen ein. Wie damals etwas zu glattgebuegelt und kitschig, aber nach dutzenden Stunden mit Teil 6, verbindet man die Grafik mit nem tollen Spielerlebnis.
Das hier ist noch im early access, mal sehen, wie das fertige Game wird.
https://store.steampowered.com/app/2965220/Strings_of_Fate_XI_Magic_dream/2. Februar 2026 um 12:37 #1813722
belbornTeilnehmerDanke Kikko.Sieht gut aus.Direkt mal ausprobieren heute abend.Habe 2 Kings Field Vertreter mal angezockt.Schreibe demnächst mehr.
2. Februar 2026 um 18:21 #1813735
Kikko-ManTeilnehmerSuper, dann bin ich mal gespannt, was Du so zu berichten hast. Klasse, dass Du den kleinen Indie-RPGs eine Chance gibst. Klingt fast so, als zockst Du jetzt mehr PC-Games als auf Konsole.
3. Februar 2026 um 20:24 #1813780
belbornTeilnehmer3. Februar 2026 um 20:38 #1813782
belbornTeilnehmerVerho The Curse of Faces hatte ich deinstalliert ohne Screenshots zu machen.Aber auch vielversprechend.Will aber erstmal Tower of masks und Monomyth zocken
Letztendlich bin ich aber an einem Turn Based Str RPG a la Shining Force hängengeblieben.
“Those who Rule”
Story solala.
Aber die Kämpfe sind wirklich exzellent.Permadeath,man kommt richtig ins Schwitzen und hat reichlich strategische Möglichkeiten.


3. Februar 2026 um 20:55 #1813783
belbornTeilnehmerEigentlich wollte ich mal die Crème de la Crème des rundenbasierten Stratégie RPG zocken.
Fire Emblem und dann Awakening für 3DS.
Gerade mal 1 Teil für GBA vor geraumer Zeit mal gespielt.
Obwohl so viele Strategie,Simulation und Kriegspiele aller Art gespielt,finde ich die Reihe absurd schwer.
Selbst auf Normal und ohne Permadeath.
Eine Runde muß mehrmals gespielt werden um jede Feindbewegung voraussehen zu können und jeder Zug muß sitzen.
Begrenzte Möglichkeit zum Trainieren schwächerer Einheiten.
Gnadenlose Feinde,jede Schwachstelle wird genutzt.Bei Bogenschützen reicht ein Schlag.
Speichern ist nicht.
Und dann der deplazierte jap. Slapstick in der kriegsgeschwängerten Story
Macht keinen Spaß.Ist nicht meins.3. Februar 2026 um 22:43 #1813785
captain carotTeilnehmerFE ist so ne Sache für mich. Die Reihe ist teilweise echt schwer, die Switch Teile deutlich weniger. Gleichzeitig finde ich eine ganze Reihe CRPGs mit Rundenkampf und Hexfeldern (also eher westliche Vertreter) taktisch anspruchsvoller.
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