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    Beiträge
  • #1009449
    Anonym
    Gast

    Voralem sind Kühe zum größten teil am Klimawandel Schuld.

    #1009450
    rvnrvn
    Moderator

    Da ist schon die erste Milchmädchenrechnung^^

    #1009451
    D00M82D00M82
    Teilnehmer

    Die Kühe machen es zwar nicht besser, aber die Industriestaaten die sich von ihren Schadstoffwerten freikaufen sind schlimmer.
    Von den Flugzeugen und den Milliarden Autos mal abgesehen.

    #1009452
    Anonym
    Inaktiv

    Ich glaube Carot war es, der das Ungleichgewicht von zu sich genommener Nahrung und Bewegung schon angesprochen hat. Aus meiner Sicht das größte Problem der westlichen Welt.
    Im Vergleich zu früher nimmt man deutlich mehr Kalorien zu sich und bewegt sich im Gegenzug dafür weniger. Geistige Arbeit hat körperliche Arbeit in vielen Belangen abgelöst, wenn ich mir aber ansehe was sich Leute – schon alleine hier im Büro – alles hinter hauen, dann muss man sich nicht wundern.
    Zum Mittag wird da gerne mal zu McDreck gefahren und schwubs sind zwei Burger und ne große Coke weg … nur so am Rande, ein BigMac hat laut Angaben des Herstellers 509kcal! Wie lange hält sowas vor? Richtig, nicht sehr lange!
    Kochen können oder wollen auch die wenigsten und so wird auch zu Hause auf etwas Fertiges zurückgegriffen oder wieder in so einen Fastfood-Laden gefahren. Familien mit kleinen Kindern, die dort am Wochenende sitzen, finde ich da immer am Schlimmsten.
    Von diesen Leute dann noch zu verlangen, dass sie sich mit der Herkunft ihrer Nahrung auseinandersetzen, ist dann ohnehin völlig vergebens.

    Was vegane oder vegetarische Lebensweise angeht, so habe ich – der sich nur oberflächlich damit beschäftigt hat – immer das Problem gehabt, dass ich nie etwas gefunden habe, dass ich als praktikabel ansehen konnte. Entweder habe ich die schon angesprochenen Tofu/Seitan/was-auch-immer-Fleischimitate gefunden oder nur Rezepte, die auch mal für die schnelle Mahlzeit herhalten können.
    Aber vielleicht können Doom oder Harrikules da Licht ins Dunkel für mich bringen und mir/uns mal erzählen, was sie den lieben langen Tag so futtern?

    #1009453
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Nö, nicht unbedingt. ^^
    Thema Dünger. Da verschwendet der ein oder andere Vegetarier/Veganer z.B. nicht den geringsten Gedanken dran.
    Biogasanlagen>Energieschweine^^
    Und jetzt mal Spaß bei Seite, falls man landwirtschaftliche Flächen nachhaltig bewirtschaften will gehört ein gewisses Maß an Tierhaltung sogar voll und ganz dazu, unter anderem auch zur Flächenbewirtschaftung und unserer ach so tollen Kulturlandschaft. Weideflächen brauchen z.B. Weidevieh und sind Teil unseres kulturell geprägten Ökosystems.

    Die großen Probleme gibt es primär durch die ganz große Agrarindustrie. Da allerdings sowohl bei pflanzlichen wie auch bei tierischen Produkten. Im Fall des Sojaanbaus in Südamerika geht der größte Teil tatsächlich in die Masttierhaltung, aber auch in RIchtung Industrie.
    Dabei gilt für Soja wie auch für andere große Monokulturen dort, dass der Boden sie gar nicht tragen kann, extrem schnell auslaugt, extrem erosionsanfällig wird…
    Andere Monokulturen dort sind allerdings keineswegs primäre Futterpflanzen.
    Im Fall von Palmöl, massiver Anbau samt Regenwaldabholzung in Indonesien, wird das Endprodukt wiederrum für Nutella, Margarine, pflanzliche Öle, vegetarische Produkte allgemein, in kleinerem Teil auch für Waschmittel, kosmetische Produkte etc. verwendet.

    Globale Zusammenhänge:
    Bspw. Energiepflanzen, hier haben viele westliche Länder, etwa auch die USA, einen beträchtlichen Teil ihrer Produktion auf Energiepflanzen umgestellt, also bspw. für Biokrafstoffe. Bei aktuellen Verfahren wird dafür üblicherweise die Pflanzenfrucht verwendet. Dadurch sind ökologisch problematische Produktionen in Schwellenländern gestiegen.
    Produktion im industriellen Maßstab allgemein, ob Großmastbetrieb oder eben Waschmittelindustrie oder auch im großen Stil hergestellte vegetarische Lebensmittel ist da eher sekundär. Alle leben von großen Monokulturen.
    Im Gegensatz dazu steht der möglichst autarke, klassiche Kleinbauernhof. Und das nicht nur in Mitteleuropa.

    Aus okölogischer Sicht haben die Fleischfresser natürlich noch ein besonderes Problem. Das liegt aber primär in unserem Hang zu schön billigem, im industriellen Maßstab erzeugten Fleischs.
    Ob das nun ein absolut beschissenes Tierleben ist, extremer Antibiotikaeinsatz, massenhafter Sojaimport…

    Betrachtet man aber die Ökobilanz eines landwirtschaftlichen Produktes, dann kommt es keineswegs nur auf das Was an, sondern auch auf das Wie. Ein Vegetarier, der alle seine Produkte beim Discounter kauft sollte da besser auch kein allzu gutes Gewissen haben.

    Was die gesundheitlichen Aspekte angeht:
    Zu viel Vitamin C ist ungesund! Ergo ist Vitamin C reiches Obst und Gemüse ungesund. Irgendwie Blödsinn, oder?

    Es gibt einen ganz tollen, sehr alten Spruch, die Menge macht das Gift.
    Das gilt auch für Sojamilch oder Kuhmilch. In diesen beiden Fällen gilt z.B. nach aktuellem Stand, dass der Konsum von 1L Sojamilch oder 2L Kuhmilch jeden Tag auf Dauer ungesund sein könnte, was wiederrum an zu hoher Zufuhr einzelner Bestandteile der jeweiligen Produkte liegt. Im Prinzip ist damit auch schon wieder alles gesagt.

    Natürlich gibt es auch da noch die Einzelfallbetrachtung. Im Fall von Milch natürlich u.a. Lactoseintoleranz, was allerdings eigentlich nur bei Kuhmilch ein Thema ist. Menschen in sehr vielen Regionen haben eben über Jahrtausende eine Lactosetoleranz ausgebildet.
    Dummerweise ist Lactoseintoleranz für den ein oder anderen ein beliebtes Totschlagargument.
    In letzter Zeit bekannter geworden ist Glutenunverträglichkeit, Zöliakie. Der Fairness halber ist die auch in Ländern mit ausgeprägter Milchkultur deutlich seltener.
    Deutlich häufiger dürfte Fructoseintoleranz sein.

    An der Stelle mach ich mal einen Break. Ist denke ich klar, worauf ich hinauswill.

    #1009454
    D00M82D00M82
    Teilnehmer
    captain carot wrote:

    An der Stelle mach ich mal einen Break. Ist denke ich klar, worauf ich hinauswill.

    Wir sollten alle mehr Karotten essen?

    #1009455
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Ne, Überdosis. ^^

    Die zwei springenden Punkte sind ganz einfach
    a) egal ob nun omnivor oder auch rein vegan, man sollte sich ausgewogen ernähren. Dann sind z.B. auch Milch oder Sojamilch keineswegs ungesund.
    b) finde ich diese runtergekochten Ökobilanzen witzlos. Zum Teil sind sie auch schlicht falsch. 1KG Rindfleisch=X Liter Wasser, Y Liter Futtermittel etc. ist z.B. unterm Strich eine Milchmädchenrechnung.
    Allerdings eine, die für unsere moderne, durchindstrialisierte Lebensmittelproduktion in vielen Punkten aufgeht.

    Ich würde z.B. weder bestreiten, dass viele Menschen zu viel Fleisch essen, noch dass viel zu viele Lebensmittel weggeworfen werden. Würde man das nachhaltig produzieren, dann würden natürlich auch die Preise steigen. Allerdings lange nichtt für alles gleichermaßen.
    Dabei gibt es sowohl Möglichkeiten intelligenter, ökologisch wertvoller Bewirtschaftung mit Nutzvieh, die eben an die jeweiligen Bedingungen angepasst sein sollte, Ansätze wie Aquaponics bieten sogar interessante, neue Nutzungsräume und Möglichkeiten.

    Das meiste davon verträgt sich einfach nur nicht besonders mit unserer derzeitigen Industrieproduktion von Nahrungsmitteln, die nunmal bereits beim Anbau von Pflanzen und der Tierzucht beginnt.

    #1009456
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ich hab mal ein Interview mit einem renomierten Fitnesstrainer gelesen, der verzichtet komplett auf Brot und andere Getreideprodukte, der Gesundheit halber.

    Und wenn man sich so Bilder von dem ansieht, dann wird er damit wohl recht haben.

    Aber will ich so leben?

    Kein Brot, kein Käse, keine Schoggi????

    Dann lieber gleich in einen Leichensack eintüten, dann haben die Würmer wenigstens was davon. ^^

    #1009457
    Anonym
    Gast

    Wen die Menschheit blöd genug ist die ganzen Warnsignale der Narur weiterhin zu ignorieren, dan verdient sie wahrlich den Tod.

    #1009458
    D00M82D00M82
    Teilnehmer
    erko wrote:

    Wen die Menschheit blöd genug ist die ganzen Warnsignale der Narur weiterhin zu ignorieren, dan verdient sie wahrlich den Tod.

    Du meinst: Es sind aber nur die Blöde, die das entscheiden um damit Profit zu machen.
    Es gibt sicher viele, die das anders machen würden.

    #1009459
    Anonym
    Gast

    Klar, ich zum Beispiel. ^^
    Nur leider ist Politik ein einziges lügengebilde.
    Das heißt selbst wenn man Politisch aktiv wird und gute grundsätze hatt.
    Wenn du dich nicht anpasst, wirst du niemals in die Lage kommen Sachen entscheiden zu können und wenn du es geschafft hast dich selbst zu verbiegen und zu brechen sind die guten grundsätze auch nur noch eine unrealistische Erinnerung.
    Denn sobald eine verpartnerte Nazion wie die USA merkt das man aus der Reihe tantzt, wird einem der Krieg erklärt.
    Die Menschheit ist einfach ein großer Haufen scheiße, wir ignorieren und vernichten alles nur um unsere eigene Illusion gennant “Realität” zusammen zu halten.
    Und wegen unserem Kilometerlange und Tonnen schwerem ego und Ignoranz muss alles um uns herum Leiden(Tiere, Pflanzen, Insekten, Fische…).
    Wie schon in Matrix erwähnt, die Menschheit ist ein Parasit!
    Wir haben diese Wunderschöne Erde einfach nicht verdient.

    #1009460
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Öhm, nö. Das sind wir schon nahezu alle.
    Und zwar in vielen Bereichen. Nur mal so als Beispiele:
    Techniktrends, stand früher mal ein Elektrogerät wirklich oft jahrzehntelang irgendwo wird heute alle paar Jahre ersetzt. Selbst dann, wenn die Geräte keine geplante Obsoleszenz haben.
    Das machen wir auch alle fröhlich mit und ich sprech mich auch nicht selbst davon ganz frei.

    Natürlich wird vieles auch noch von den Herstellern forciert. Aber wir machen ja auch fröhlich mit.

    Dicker Motor, ganz furchtbar beliebtes Thema beim Auto. Wir sind da schon ziemlich leistungsgeil geworden. Da ist es meist völlig zweitrangig, dass das ökologisch und auch ökonomisch Blödsinn ist.

    Billich willich. Das ist auch ein massives Problem bei Lebensmitteln. Wir wissen z.B. alle, dass an unseren Discounterlebensmitteln vor allem Großunternehmen verdienen, während z.B. der einfache Milchbauer, aber auch der südamerikanische Bananenbauer^^ mächtig unter Druck gesetzt werden.
    Wenn wir ehrlich sind ist uns das die meiste Zeit des Jahres kackegal. Ebenso wie es die ökologischen Folgen oft sind.

    Das zieht sich allzu oft durchs Leben. Sehr lustig find ich z.B. den massiven Widerstand gegen die großen Nord-Süd Stromtrassen der Anwohner. Man will zwar vllt. ‘guten’ Ökostrom. Aber man will keine Windräder, keine Überlandleitungen, kein Geld bezahlen…
    Rein zufällig wohnen wir am Rand des rheinischen Braunkohlereviers. Die Riesenlöcher, weggebaggerten Orte, Feinstaubbelasgtung, ökologischen Probleme der Grundwasserabsenkung… will natürlich auch keiner, zumindest nicht vor der eigenen Haustür. Nur mit Garzweiler und Inden haben die allermeisten Menschen in Deutschland rein gar nix am Hut.

    Mit Kohle, die unter weit schlechteren Umweltbedingungen schön weit weg auf anderen Kontinenten abgebaut wird praktischer Weise sowieso nicht.

    Das ist schön weit weg, wir haben damit nix zu tun. Ab und an kommt dann ein netter Bericht über die bösen Großkonzerne, wir schütteln den Kopf, beschweren uns darüber und machen anschließend weiter wie bisher.

    #1009461
    retroretro
    Teilnehmer

    Ich finde, das passt in diesen Thread. Aber auch zu den Serien.
    Guckt mal weiter auf YouTube unter dem Namen S.A. Wardega – Ein Brüller!

    [YouTube]x9LRHlMdZmA[/youtube]

    #1009462
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Wat fürn Kerl;

    jubelschrei_s8.jpg

    Vielleicht sollte Serena Williams doch lieber beim Männertennis mitmischen. ^^

    #1009463
    HarrikulesHarrikules
    Teilnehmer
    Nightrain wrote:

    Aber vielleicht können Doom oder Harrikules da Licht ins Dunkel für mich bringen und mir/uns mal erzählen, was sie den lieben langen Tag so futtern?

    Hier mal die verspätete Antwort auf deine Frage.
    Wie D00m schon sagte Fleischersatz ist eigentlich immer nie wirklich gut aber es gibt Ausnahmen z.B. gibt es bei Aldi gute Sachen zum Grillen(die mini Steaks waren echt lecker) nur mit veganen Würsten hatte ich bis jetzt immer Pech die waren alle nix. Ansonsten steh ich total auf Grillkäse von Gazi sehr lecker.
    Und ansonsten ess ich eigentlich genauso wie vorher nur das halt das Fleisch fehlt. Wir haben ein Rezept für eine Gemüselasagne die Toppt für mich jede mit Fleisch, und auch sonst essen wir hier weniger Salat als eigentlich gut für mich zumindest wäre, es wird halt viel mit Gemüse gekocht aber das war auch schon früher so. Und aufs Brot kommt halt Käse oder ein Vegetarischer Brotaufstrich (auch wieder von Aldi empfehle ich den mit Pilzen oder Ananas-Kokosnuss gibt aber nicht nur da)
    Es gibt inzwischen auch für fast alles eine Alternative (Tortellinis mit allen möglichen Füllungen, Maultaschen usw.) und Mittags auf der Arbeit holt man sich vom Asiamann halt Nudeln ohne Fleisch schmeckt genauso gut oder der Dönner wird mit Falafel gegessen.
    Also du siehst verhungern muß man nicht im Gegenteil wer nicht aufpasst wird auch so sehr schnell Dick ;) und deshalb stimmt das mit er ausgewogenen Ernährung natürlich.

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