Star Trek

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  • #1172020
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Ich schau derzeit tatsächlich doch mal Enterprise auf Tele5.
    Nach ein paar Jahren weitgehender Abstinenz macht das durchaus auch mal Spaß und die Serie hat immer wieder mal kleine Highlights. Letzten Endes bleibt es aber leider dabei, so viel verschenktes Potential.
    Die zugrunde liegenden Charaktere hätten so interessant sein können, bleiben aber bisher einfach ziemlich oberflächlich. Der ganze Storyarc um den temporalen kalten Krieg steht auf sehr dünnen Beinchen voller Logiklöcher. Die Erkundung des noch eher wilden Weltraums ist da oft viel interessanter.

    Wirklich schlecht find ich Enterprise immer noch nicht. Bleibt aber soweit dabei, dass leider zu viel verschenkt wurde. Im Vergleich mit einem Battlestar Galactica wirkt die Struktur von Enterprise auch etwas altbacken.

    #1172021
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    :/

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    #1172022
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    äh sorry, ja ich weiss, ich versuch heute mir die Folge anzusehen. Muss aber morgen früh raus. Ich tuuuuuu mein bestes.

    Ja, um Shatner ist es einsam geworden. ^^

    Edit:

    Landru und die Ewigkeit (the Archons)

    Die Episode bietet ein wiederkehrendes Motiv, das so in div. Star Trek Folgen ein Thema war. Der Computer, der eine Gesellschaft dominiert und im Sinne einer höheren Moral alle Entscheidungen trifft. Interessanterweise sind diese Computer nur solange schlau und überlegen, bis die Sternenflotte eintrudelt.
    So ist auch hier völlig unverständlich, warum Landru alles hört, und sonstwie mitkriegt, aber in der Nähe des Hauptquartiers, können Kirk und Crew normal sprechen und sich verschwören, ohne grosse Gegenwehr.
    Warum man die Idee mit der roten Stunde miteingebaut hat, weiss ich nicht so genau. Vielleicht sollte diese Form der Kontrolle durch einen Computer sehr viel negativer dargestellt werden. Eigentlich hätte dieses totalitäre Modell nicht zusätzlicher Grausamkeiten bedarft, um die Gefährlichkeit für den Zuschauer zu unterstreichen. Aber das sag ich jetzt aus meiner Sicht, der Zuschauer der 60er sah das vielleicht anders. Wobei Orwellsche Dystopien auch damals schon nix Neues waren.

    Es wirkt sowieso befremdlich, wie devot diese Gesellschaft ist und wie wenig Renitenz dort grassiert.
    Stellenweise fühlte ich mich dann natürlich auch an Invasion der Körperfresser erinnert, wo auch die Individualität einem kollektiven Bewusstsein weicht.

    MMn krankt diese Episode ein wenig daran, dass sie zuviele Themen mischt und alle nur oberflächlich anreisst.
    Unterhalten fühlte ich mich trotzdem, was mich eigentlich auch immer wieder erstaunt, wenn man bedenkt, wie alt die Serie nun auch schon ist.

    #1172023
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    So, mal deine Gedanken zur Episode gelesen. Ja, ich sehe das im weitesten Sinn genauso.

    Die Problematik mit der Plausibilität liegt für mich ein Stück weit darin begründet, dass damals nicht abzusehen war, dass ein grosses Universum geschaffen wurde, bei dem nun alles Gesagte penibelst genau auf die Waagschale gelegt wird. Beispiel, eine Episode später wird Spock von seiner ehemaligen Flamme gefragt, wie er zum Vornamen heisse, was dieser mit, du könntest ihn sowieso nicht ausprechen, antwortet. Ebenso verhält es sich mit allem, das nur beiläufig erwähnt wird und passiert.
    Das mit den Stöcken hab ich mich auch gefragt. Und, noch ärger, als Spock, der Vulkanier, der eine überlegene Physis besitzt, sich einfach so von den Wachen zur Absorbtion geleiten lässt, ohne Widerstand. Was bar jeglicher Logik ist.
    Wie die Absorbtion rückgängig gemacht wird, ist eigentlich auch nicht klar. Und wie du auch feststellst, macht das mit der roten Stunde auch einfach keinen Sinn, da ja die Individuen ja eh schon gleichgeschaltet sind, warum dann noch ein Ventil anbieten. Was auch nicht klar ist, warum einige nicht absorbiert sind und warum sich scheinbar sonst nie jemand aus dem Tal in diese Stadt verirrt hat. Bewohner muss es da ja geben, da die ganze Zeit die Rede davon ist.

    Die Classic Serie ist komischerweise die einzige, die eigentlich keine Eingewöhnungsphase brauchte. Schon zu Beginn agieren die Personen abgeklärt und nicht so hölzern, wie dies bei TNG, DS9 und Voyager der Fall war.

    #1172024
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer
    ChrisKong wrote:

    Unterhalten fühlte ich mich trotzdem, was mich eigentlich auch immer wieder erstaunt, wenn man bedenkt, wie alt die Serie nun auch schon ist.

    Ich würde das an der Besetzung festmachen. Die Chemie auf der Leinwand funktioniert einfach sehr gut, die Reibereien zwischen den drei, Kirk, Spock und Pille, sorgt immer wieder führ tolle Momente.
    Bei Enterprise genau das Gegenteil, wodurch die Serie zwar auch in ihren stärksten Momenten zu unterhalten weiß, aber immer dieser Makel bedingt durch die Mängel im Writing der Charaktere anhaftet.

    #1172025
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Der nächste Verlust für das Franchise – Harve Bennett ist mit 84 Jahren verstorben.

    Legendary STAR TREK Producer Harve Bennett Dies at 84

    harvecastqc4n5a8msf.png

    #1172026
    Anonym
    Inaktiv

    Kann mit Star Trek gar nichts anfangen , dann doch lieber Star Wars ! : )

    #1172027
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    @Ghostdog

    Wie sagt Reggie so schön, my body is ready. Die nächsten Vorschläge werden erwartet, Grussfrequenzen offen.

    #1172028
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Eine Folge hätte ich schon, bin noch dabei eine Zweite auszuwählen.

    [youtube]eWQixBB_u6U[/youtube]

    #1172029
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Ich hoffe, diese Auswahl ist passend.

    DS9 Folge 1×19 “Der undurchschaubare Marritza” oder Folge 6×19 “Im fahlem Mondlicht”.

    #1172030
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Klingt beides sehr gut (DS9 ja eh mein Liebling unter den TrekSerien). Ein Glück, gibt ja auch reichlich grottiges, wie Chula das Spiel. Oo

    Ich würde mal sagen, ich entscheide mich für im fahlen Mondlicht, da ich mich an die Episode auch weniger erinnern kann.

    Der undurchschaubare Marritza gibts auch bei Babylon 5 mit ähnlicher Thematik, im Original heisst die Episode passenderweise Gethsemane.

    #1172031
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Ich bin gerade dabei mir die besagte DS9 Folge anzusehen – was mir gleich am Anfang beim Monolog von Sisko auffällt ist sein zartes Stimmchen.
    Also auf Deutsch mit der Tonhöhe ist DS9 für mich unbrauchbar, das hört sich einfach furchbar an, habe auf die englische Tonspur gewechselt.

    #1172032
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ok, hoffe, dass ich heute Zeit dafür freischaufeln kann. Mal sehen, ob ich es auch so empfinden werde. Mal eine blöde Frage, liesse sich das theorethisch nicht mit einem Equalizer-Programm beheben, sprich wenn man so einen zwischenschaltet auf einem Laptop oder PC?

    #1172033
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    EQ hebt nur den unteren Bereich an/senkt oben ab…
    Das ist nicht das gleiche wie ne Tonhöhenkorrektur.

    #1172034
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    Keine Ahnung, der Captain kann da sicher weiterhelfen :-)

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