Videospielzeitschriften- Der offizielle Thread

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Ansicht von 15 Beiträgen - 196 bis 210 (von insgesamt 610)
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  • #1158005
    ghostdog83ghostdog83
    Teilnehmer

    @carot

    Die Gamestar/pro dürfte quer finanziert werden – was den Spielraum nach unten großzügiger ausfallen lässt.
    Hier noch der vgl. zu 2013:
    http://www.gamersglobal.de/news/77800/print-auflagen-fuer-q32013-mit-quartals-und-jahresvergleich

    @Max

    Der Cybermedia Verlag gibt leider keine Zahlen heraus.

    #1158006
    retroretro
    Teilnehmer

    Die sind bestimmt tiefrot.

    #1158007
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Mal eine nette Statistik:
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    Das ist die verkaufte Auflage der CB Spiele in vierten Quartalen seit 2000. Es geht seit Jahren einfach nur bergab. Davon sind alle Spielehefte mal mehr, mal weniger betroffen.

    Um sich überhaupt noch am Markt halten zu können bescheißen viele Hefte obendrein bei der Reichweite. Hier sind Sachen wie Lesezirkel und Co. enorm wichtig. Allerdings wird da extem viel schöngerechnet.

    Die M! dürfte halt die gleiche tendenzielle Entwicklung wie alle Mitbewerber haben.

    Edit:
    @Ghostdog:
    Gamestar/-Pro überschneiden sich halt bereits redaktionell in vielen Punkten, außerdem haut die Website insgesamt das gleiche raus wie die Hefte. Bei der allgemeinen Entwicklung beider Magazine kommt man aber irgendwann mal an einen Punkt, wo sich die Printversion nicht mehr rentieren wird. Das hatten wir in den letzten Jahren ohnehin bei einer Reihe Hefte.

    Ohne vorher ausreichende Webpräsenz aufgebaut zu haben konnten sich viele Magazine aber wiederrum nicht gegen etablierte Onlinekonkurrenz durchsetzen.

    #1158008
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Warum nennts du das eine “nette” Statistik?

    Ich finds eher zum Kotzen.

    Ein Hauptproblem seh ich sowieso für den seriösen Journalismus. Wenn man nicht mit Hypewertungen um sich wirft, wird man immer weniger wahrgenommen. Darum wird doch heute gerade im Internet versucht, alles ins Extrem zu bringen. Entweder gnadenloser Verriss oder Hypeoverdose.

    Magazine, die nur durchschnittliche Wertungen vergeben, reizen halt nunmal weniger, ganz egal, wie ehrlich sie sind.

    Dass dies auch auf Printmagazine überschwappen wird, ist doch nur eine Frage der Zeit, in Teilen ist das wohl schon passiert. Wobei ich da sicher kein Experte bin, die MGames ist mein einziges Multiformat Magazin.

    #1158009
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Äffchen, ich weiß nicht ob dir Ironie ein Begriff ist. Aber der Link wird es dir schon erklären.

    Nein, nicht DER Link, der sagt doch gar nix. Der oben beim Wort Ironie und doppelt hät besser.

    :-p

    #1158010
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Scheinbar hast du mehr Mühe damit, da ich ja jetzt davon ausgehen muss, dass du meinen ironisch gemeinten Kommentar nicht als solchen verstanden hast. XD

    #1158011
    retroretro
    Teilnehmer

    Zu Ironie gibt es noch keinen Thread, Leute ;-)

    #1158012
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Das Problem ist, sobald man sowas ^^ oder das da ;-) nicht dahinter setzt, kann der andere nur mutmassen, was sein Gegenüber sich dabei gedacht hat. Die Sprache der Physiognomie ist weithin eine unterschätzte. Gut sieht man das immer wieder, wenn Schauspieler sich ausdrücken, ohne zu sprechen. Manchmal erkennt man in einem Gesicht einfach die Erfahrung, die einen Menschen geprägt hat, ohne dass er eine Miene dazu verziehen muss. Kommt noch die Mimik hinzu, potenziert sich das.

    Werde das nächste mal also versuchen dran zu denken. ^^

    #1158013
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Größtes Problem: Tagesaktualität. Hier hinken die Magazine immer mehr hinterher. Besonders fies in Verbindung mit den ganzen NDA’s. Will man nen Test zu nem Spiel hat man so oft Dutzende gelesen, bevor der erste gedruckt wird.

    Qualitativ setzen sich auch die wenigsten Magazine von dem ab, was im Netz für lau zu lesen ist. Aber selbst wenn, hohe Qualität heißt nicht große Leserschaft.

    Alles in allem ist es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis es keine Print-Videospielmagazine mehr gibt.

    #1158014
    RavingrabbidRavingrabbid
    Teilnehmer

    Aktualität dürfte in der Tat eines der größten Probleme von Printmagazinen sein. Bringt man sie nicht im 4 Wochen- Rhythmus raus, hat man ausser etwas besserer Aktualität halt kaum Inhalt…
    Das Buisness wird immer schnelllebiger und das ist echt ein Problem. Und die zunehmende Tendenz zu Hypewertungen und reißerisch geschriebenen Artikeln hat leider auch dazu geführt, dass ich dem ein oder anderen Magazin im Laufe der Zeit den Rücken gekehrt habe.

    #1158015
    Red XIIIRed XIII
    Teilnehmer
    captain carot wrote:

    Qualitativ setzen sich auch die wenigsten Magazine von dem ab, was im Netz für lau zu lesen ist. Aber selbst wenn, hohe Qualität heißt nicht große Leserschaft.

    Richtig. Gerne erinnere ich mich an Magazine wie GEE oder Games TM; die stets interessante Intervies; Retro-Artikel und Reportagen zu bieten hatte. Und was hat´s gebracht…?

    #1158016
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ich finde die Edge reichlich überkandidelt. Also die deutsche Ausgabe. Die hat sich aber wohl auch kaum jemand geholt, verschwand ziemlich sang und klanglos aus den Kiosken.
    Irgendwie fehlte mir da die persönliche Note, war alles so extrem auf elitär gebürstet, mehr ein GQ der Gameszeitschriften.

    #1158017
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    @RED: Ich denk da aktuell etwa an die Elektrospieler. Als Printmagazin find ich die nirgends mehr. Elitär muss es dabei ja nicht mal sein. Gefühlt sind die Printmedien einfach in ner Sackgasse angekommen.

    #1158018
    Max SnakeMax Snake
    Teilnehmer

    Wenn viele Firma meinen die müssen den Internet Hype mit schwimmen und nicht auf Ihren Magazin konzentrieren ist es auch kein Wunder.

    #1158019
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Als ob das die Firmen so entschieden hätten. :-p

    Primär entscheiden hier die Leser höchstselbst, und das nicht erst seit gestern. IDG z.B. hat nicht agiert, sondern reagiert, als sie ihre Onlineangebote für GamePro und GameStar so stark erweitert haben.
    Die haben sich das nicht so ausgesucht, der Markt hat diese Entwicklung letzten Endes diktiert.

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