Videospielzeitschriften- Der offizielle Thread
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Red XIII vor vor 8 years, 7 months aktualisiert.
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21. Oktober 2014 um 12:08 #1158005
ghostdog83Teilnehmer@carot
Die Gamestar/pro dürfte quer finanziert werden – was den Spielraum nach unten großzügiger ausfallen lässt.
Hier noch der vgl. zu 2013:
http://www.gamersglobal.de/news/77800/print-auflagen-fuer-q32013-mit-quartals-und-jahresvergleich@Max
Der Cybermedia Verlag gibt leider keine Zahlen heraus.
21. Oktober 2014 um 12:13 #1158006
retroTeilnehmerDie sind bestimmt tiefrot.
21. Oktober 2014 um 12:18 #1158007
captain carotTeilnehmerMal eine nette Statistik:

Das ist die verkaufte Auflage der CB Spiele in vierten Quartalen seit 2000. Es geht seit Jahren einfach nur bergab. Davon sind alle Spielehefte mal mehr, mal weniger betroffen.
Um sich überhaupt noch am Markt halten zu können bescheißen viele Hefte obendrein bei der Reichweite. Hier sind Sachen wie Lesezirkel und Co. enorm wichtig. Allerdings wird da extem viel schöngerechnet.
Die M! dürfte halt die gleiche tendenzielle Entwicklung wie alle Mitbewerber haben.
Edit:
@Ghostdog:
Gamestar/-Pro überschneiden sich halt bereits redaktionell in vielen Punkten, außerdem haut die Website insgesamt das gleiche raus wie die Hefte. Bei der allgemeinen Entwicklung beider Magazine kommt man aber irgendwann mal an einen Punkt, wo sich die Printversion nicht mehr rentieren wird. Das hatten wir in den letzten Jahren ohnehin bei einer Reihe Hefte.Ohne vorher ausreichende Webpräsenz aufgebaut zu haben konnten sich viele Magazine aber wiederrum nicht gegen etablierte Onlinekonkurrenz durchsetzen.
21. Oktober 2014 um 13:30 #1158008
ChrisKongTeilnehmerWarum nennts du das eine “nette” Statistik?
Ich finds eher zum Kotzen.
Ein Hauptproblem seh ich sowieso für den seriösen Journalismus. Wenn man nicht mit Hypewertungen um sich wirft, wird man immer weniger wahrgenommen. Darum wird doch heute gerade im Internet versucht, alles ins Extrem zu bringen. Entweder gnadenloser Verriss oder Hypeoverdose.
Magazine, die nur durchschnittliche Wertungen vergeben, reizen halt nunmal weniger, ganz egal, wie ehrlich sie sind.
Dass dies auch auf Printmagazine überschwappen wird, ist doch nur eine Frage der Zeit, in Teilen ist das wohl schon passiert. Wobei ich da sicher kein Experte bin, die MGames ist mein einziges Multiformat Magazin.
21. Oktober 2014 um 16:56 #1158009
captain carotTeilnehmer21. Oktober 2014 um 17:30 #1158010
ChrisKongTeilnehmerScheinbar hast du mehr Mühe damit, da ich ja jetzt davon ausgehen muss, dass du meinen ironisch gemeinten Kommentar nicht als solchen verstanden hast.
21. Oktober 2014 um 18:40 #1158011
retroTeilnehmerZu Ironie gibt es noch keinen Thread, Leute
21. Oktober 2014 um 19:06 #1158012
ChrisKongTeilnehmerDas Problem ist, sobald man sowas ^^ oder das da
nicht dahinter setzt, kann der andere nur mutmassen, was sein Gegenüber sich dabei gedacht hat. Die Sprache der Physiognomie ist weithin eine unterschätzte. Gut sieht man das immer wieder, wenn Schauspieler sich ausdrücken, ohne zu sprechen. Manchmal erkennt man in einem Gesicht einfach die Erfahrung, die einen Menschen geprägt hat, ohne dass er eine Miene dazu verziehen muss. Kommt noch die Mimik hinzu, potenziert sich das.Werde das nächste mal also versuchen dran zu denken. ^^
21. Oktober 2014 um 21:09 #1158013
captain carotTeilnehmerGrößtes Problem: Tagesaktualität. Hier hinken die Magazine immer mehr hinterher. Besonders fies in Verbindung mit den ganzen NDA’s. Will man nen Test zu nem Spiel hat man so oft Dutzende gelesen, bevor der erste gedruckt wird.
Qualitativ setzen sich auch die wenigsten Magazine von dem ab, was im Netz für lau zu lesen ist. Aber selbst wenn, hohe Qualität heißt nicht große Leserschaft.
Alles in allem ist es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis es keine Print-Videospielmagazine mehr gibt.
21. Oktober 2014 um 21:52 #1158014
RavingrabbidTeilnehmerAktualität dürfte in der Tat eines der größten Probleme von Printmagazinen sein. Bringt man sie nicht im 4 Wochen- Rhythmus raus, hat man ausser etwas besserer Aktualität halt kaum Inhalt…
Das Buisness wird immer schnelllebiger und das ist echt ein Problem. Und die zunehmende Tendenz zu Hypewertungen und reißerisch geschriebenen Artikeln hat leider auch dazu geführt, dass ich dem ein oder anderen Magazin im Laufe der Zeit den Rücken gekehrt habe.26. Oktober 2014 um 21:38 #1158015
Red XIIITeilnehmercaptain carot wrote:Qualitativ setzen sich auch die wenigsten Magazine von dem ab, was im Netz für lau zu lesen ist. Aber selbst wenn, hohe Qualität heißt nicht große Leserschaft.
Richtig. Gerne erinnere ich mich an Magazine wie GEE oder Games TM; die stets interessante Intervies; Retro-Artikel und Reportagen zu bieten hatte. Und was hat´s gebracht…?
26. Oktober 2014 um 21:54 #1158016
ChrisKongTeilnehmerIch finde die Edge reichlich überkandidelt. Also die deutsche Ausgabe. Die hat sich aber wohl auch kaum jemand geholt, verschwand ziemlich sang und klanglos aus den Kiosken.
Irgendwie fehlte mir da die persönliche Note, war alles so extrem auf elitär gebürstet, mehr ein GQ der Gameszeitschriften.27. Oktober 2014 um 6:50 #1158017
captain carotTeilnehmer@RED: Ich denk da aktuell etwa an die Elektrospieler. Als Printmagazin find ich die nirgends mehr. Elitär muss es dabei ja nicht mal sein. Gefühlt sind die Printmedien einfach in ner Sackgasse angekommen.
27. Oktober 2014 um 7:26 #1158018
Max SnakeTeilnehmerWenn viele Firma meinen die müssen den Internet Hype mit schwimmen und nicht auf Ihren Magazin konzentrieren ist es auch kein Wunder.
27. Oktober 2014 um 7:37 #1158019
captain carotTeilnehmerAls ob das die Firmen so entschieden hätten. :-p
Primär entscheiden hier die Leser höchstselbst, und das nicht erst seit gestern. IDG z.B. hat nicht agiert, sondern reagiert, als sie ihre Onlineangebote für GamePro und GameStar so stark erweitert haben.
Die haben sich das nicht so ausgesucht, der Markt hat diese Entwicklung letzten Endes diktiert. -
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