Videospielzeitschriften- Der offizielle Thread
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Red XIII vor vor 8 Jahren, 4 Monaten aktualisiert.
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24. Februar 2017 um 14:30 #1158424
SonicFanNerdModeratorBestreitet ja auch niemand.
Die Frage ist halt, was passiert nachdem der Markt sich zwangsweise “gesundgeschrumpft” hat?
Werden eben wenige, spezialisierte und fachlich kompetente Nischenmagazine laufen?
Wird es zu einem späteren Zeitpunkt eine Renaissance (in kleinem Rahmen) der Magazin-Szene geben?
Fast alles was eingeht begegnet uns später auf die ein oder andere Art wieder. Dann halt, weil es wieder “Hipp” und “en vouge” ist.
Denk mal an die Leggings. ^^ Dachte die wären zusammen mit den 80ern gestorben.
Aber auch da war es nur eine Wiederauferstehung. 24. Februar 2017 um 14:57 #1158425
ChrisKongTeilnehmerSeh grad, dass ich das wohl zu allgemein gehalten geschrieben habe. Das mit digital bezog sich auf Videospiele. Weil vergleichen tu ich da gar nichts, Aussage war nur, dass da eine ähnliche Motivation dahinter steckt, wenn man eben was fürs Regal will.
DeFacto wird beispw. von der Retailerfraktion gerne angeführt, dass man ein Retail Spiel ja wiederverkaufen kann. Das ist aber genau bei der Fraktion kaum ein Argument, weil Sammler eben nicht horten, um dann zu verkaufen, zumindest in der Regel.
Zumal man heute sowieso sagen muss, dass man als Sammler oft nur noch hingeschluderte Sachen kriegt. Wirds irgendwann nur noch digital geben, seh ich allein schon wegen der Preispolitik schwarz. Denn obwohl mit digital die Vertriebskosten auf ein Minimum gesenkt werden, sind digitale Spiele, wie oben bereits erwähnt, oftmals lange teuer, bis sie irgendwann in einem Sale sind.Persönlich werd ich Retail unterstützen, solange es das gibt. Aber Illusionen mach ich mir da keine. Sobald die Ü30er hier Nische sind, wird irgendwann die rein digitale Konsole aufschlagen. Die Jugendlichen werden dann damit aufwachsen und nichts anderes kennen.
Mehr Sorge macht mir, dass vieles für immer verschwinden könnte, wenn es nicht digitalisiert wird und verfügbar gemacht wird. Die Industrie braucht sich mMn nicht ständig an ihrem Backlog gesundstossen, sondern sollte gewisse Titel einfach nach einer gewissen Zeit frei verfügbar machen.
24. Februar 2017 um 15:22 #1158426
captain carotTeilnehmer@Sonic: Genau da ist das Problem. Print stirbt. Aber nicht zwingend die Magazine an sich. Teils bekommen die den Wechsel zu digital eben hin. Teils aber auch nicht. Und dazu sind halt auch neue Onlinemagazine entstanden.
Die Papierzeitschrift ist zumindest in dem Segment zum Untergang verdammt. Aber eben nicht Videospielmagazine allgemein.24. Februar 2017 um 16:18 #1158427
LofwyrTeilnehmerIch kauf mir weiterhin jeden Monat die M!Games. Mir egal was der Rest macht. Tod den Bäumen.
6. März 2017 um 1:18 #1158428
Red XIIITeilnehmerEs ist mal wieder Zeit für eine Printwerbung aus vergangenen Zeit(-schrift)en.
Unser heutiger Kandidat: Fighting Force; das Spiel mit der Hackfresse.
Soll das etwa wie im Text beschrieben Wut darstellen? Oder ist es doch eher Verstopfung?
Gefunden in der Video Games 01-1998.
6. März 2017 um 14:24 #1158429
geohoundTeilnehmerEr ist wütend weil er Verstopfung hat
.6. März 2017 um 15:37 #1158430
rvnModeratorIst das Ron Jeremy?
6. März 2017 um 15:48 #1158431
MontyRunnerTeilnehmerDas ist sein Blick, bevor er mit der Arbeit beginnt. Arme girls.
6. März 2017 um 17:21 #1158432
rvnModeratorEin Held. Dicht gefolgt von Conny Dachs.
7. März 2017 um 7:35 #1158433
MontyRunnerTeilnehmerJa, geil, Conny kenne ich auch. Mit dem gab es auf Sky Go einen zusammengeschnittenen Porno. Wir haben gut gelacht.
Aber: Hieße es Ron vs. Conny würde Letzterer gnadenlos aus dem Schmuddelset gepeitscht werden.
13. März 2017 um 9:30 #1158434
captain carotTeilnehmerNicht ganz uninteressantes Interview. Wobei gamesbusiness.de zu Computec gehört.
Zeigt aber (auch wieder) wo die MArschrichtung mittlerweile einfach liegt.Quote:Rainer Rosenbusch: Das soll insbesondere auch die Bezeichnung „Computec Media Group“ verdeutlichen. Zur Computec-Gruppe gehören mittlerweile eine Vielzahl von Unternehmen und unterschiedlichen Aktivitäten an unterschiedlichen Standorten. 2009 war der Print-Anteil am Umsatz bei rund 88 %, genau diese verbliebenen Print-Aktivitäten repräsentieren heute nur noch rund 31 % des Gesamtumsatzes, den wir übrigens seit 2014 Jahr für Jahr steigern konnten.D.h. als Umsatzbringer steht Print für die Verlage/Mediengruppen einfach auf verlorenem Posten. Und das heißt dann letztlich eben auch, solange Zeitschriften nicht extrem gewinnbringend verkuaft werden (was leider nicht der Fall ist) ist das Ende vorprogrammiert.
Quote:Entfernt sich Computec Media Group dadurch nicht mehr und mehr von seinen Ursprüngen?Rainer Rosenbusch: Ja, genauso ist es. Das wollen wir auch mit dem neuen Außenauftritt dokumentieren. Es ist aber nicht so, dass wir uns bewusst von unseren Ursprüngen entfernen wollen, weil wir damit ein Problem haben, sondern weil diese Evolution einfach zu einem modernen Medienunternehmen gehört.
Hans Ippisch: Viele unserer Wettbewerber hat die Entwicklung der vergangenen Jahre überrollt und sie sind verschwunden. Wer als Medienunternehmen nicht jeden Tag sein Portfolio hinterfragt, aktiv die Entwicklung neuer Produkte und Angebote in unterschiedlichen Segmenten vorantreibt und Ausschau nach potenziellen Übernahmekandidaten hält, sondern nur bestehende Aktivitäten unverändert weiterführen will, der wird zwangsläufig massive Probleme bekommen. Und dadurch haben wir uns automatisch von unseren Ursprüngen entfernt.
Klartext:
Im Prinzip sind die klassischen Hefte für die Geschäftsleitung ein Auslaufmodell. Generell sieht man bei Computec wohl eh kein Wachstum mehr im Consumersegment, völlig verständlich. Allerdings hat Computec eben noch einen großen Consumerbereich, der aber immer mehr Richtung reines Digitalangebot wandert.13. März 2017 um 9:44 #1158435
VreenTeilnehmerDen tatsächlichen Wert den Video oder Computerzeitschriften für mich darstellen, lässt sich eigentlich nur in Bezugnahme auf Nostalgie und persönlichem Bezug definieren. Ich finde die m! games nach wie vor gut, aber meistens überfliege ich den Inhalt größtenteils und bleibe auf einem halben Dutzend Artikeln tatsächlich hängen und lese sie durch. Meistens bin ich nach nichtmal einer Stunde fertig mit dem Heft, und habe auch wenig Anlaß erneut reinzugucken.
Auf der anderen Seite habe ich mir letztens eine asm von 92 ersteigert, bei der ich über Wochen immer wieder reingeguckt habe, im im Endeffekt fast jeden Artikel teilweise und rund die Hälfte ganz gelesen habe.
Von meinem persönlichen Standpunkt aus: es wird für printmedien nahezu unmöglich neue Käufer anzusprechen. Kein Mensch wartet für eine Kaufentscheidung 2 Wochen auf ein Magazin, um einen test zu lesen, was früher ja der Sinn solcher Magazine war.
13. März 2017 um 9:49 #1158436
bitt0rTeilnehmerrvn wrote:Conny Dachs.
letztens mal ein interview mit dem gelesen. dem war zu entnehmen das es der pornobranche seit dem internet auch nicht mehr so gut geht.
13. März 2017 um 11:14 #1158437
ChrisKongTeilnehmerDer wurde vermutlich von einem Honigdachs gefickt.
13. März 2017 um 11:31 #1158438
VreenTeilnehmerbitt0r wrote:rvn schrieb:Conny Dachs.
letztens mal ein interview mit dem gelesen. dem war zu entnehmen das es der pornobranche seit dem internet auch nicht mehr so gut geht.
Ja, das merkt man leider. Es gibt kaum noch Filme mit Handlung, einer Laufzeit über 20 Minuten und vernünftigem produktionsaufwand. Früher haben Leute wie andrew blake auf 35 mm gedreht. Heute hat man nur noch kalte, anorganische digitalbilder.
Dafür laden täglich hunderttausend schlecht bezahlte semiprofessionelle sexarbeiter und abermillionen Freaks täglich ihre fickvideos hoch. Man hat kostenlosen Zugang zu mehr pornos als es Atome im menschlichen Körper gibt. Und genau soviel sind die Dinger auch wert.
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