“Wenn Games und Geopolitik kollidieren”

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  • #900595
    Bastian 1984Bastian 1984
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    “Verkaufsverbot
    Wenn Games und Geopolitik kollidieren

    Vergessene Grenzen, umgedrehte Flaggen, religiöse Verse oder Homosexualität: Worauf Publisher achten müssen, damit ein Spiel nicht irgendwo auf der Welt verboten wird.”

    Den Artikel könnt ihr dort lesen:
    http://www.zeit.de/digital/games/2013-03/lokalisierung-verbot-microsoft

    Und hier kommentieren.

    #1122318
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Nix neues. Wenn ich das richtig im Kopf habe, dann hatte Heavy Rain auch Zensurprobleme in verschiedenen arabischen Ländern.

    Aber das:

    Quote:
    Beispielsweise mussten seine Mitarbeiter in Project Gotham Racing kurzfristig nach den Anschlägen von 2011 die Twin Towers des World Trade Center in New York entfernen.

    ist ja schon ein peinlicher Fehler.

    #1122319
    RavingrabbidRavingrabbid
    Teilnehmer

    @Carot
    Jup ,das ist mir auch direkt aufgefallen…

    @Topic
    Manche Länder sind im Bezug auf ihre Religion halt deutlich konservativer ,als andere Staaten. Und reagieren somit deutlich empfindlicher auf Verstöße gegen selbige.
    Es steht also in der Pflicht der Entwickler und Publisher sowas zu vermeiden ,oder Spiele in den betroffenen Ländern gar nicht erst zu veröffentlichen ,wenn man weiß das man mit den Inhalten einen Eklat auslösen könnte.
    Ich glaube sowieso kaum das die ,in dem Artikel genannten, Spiele sonderlich hohe Absätze in Singapur und den anderen Ländern ,erzielt hätten.
    Also hätte man sich den Versuch der Veröffentlichung genauso gut sparen können.
    MIt dem Thema Homosexualität ist das ja wieder eine andere Sache. Das Thema stößt ja auch gerade in den Vereinigten Staaten vielen sauer auf.
    Ich weiß noch was für einen künstlich aufgeblasenen Eklat die Mass Effect-Reihe regelmäßig ausgelöst hat.
    Verkauft haben sich die Spiele weltweit trotzdem ordentlich.

    #1122320
    Bastian 1984Bastian 1984
    Teilnehmer

    Ich fand ja auch den Absatz betreffend Deutschland interessant:

    “Die deutsche Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) sei für ihn ein vergleichsweise kleines Problem, sagte Wedell. “In Deutschland gibt es nur Probleme mit Gewalt, sonst eigentlich mit nichts.” Allerdings sei die Freigabestelle ist nur begrenzt bereit, mit unfertigen Betaversionen zu arbeiten – andere Länder seien da flexibler.”

    Das ganze Verfahren würde ich ja sinnvoller finden, wenn die Unternehmen erstmal ungeschnittene Versionen da abgeben köntten und dann klare “Anweisungen” erhalten würden, was raus muss und was nicht.

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