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Fuffelpups vor vor 5 months, 1 week aktualisiert.
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27. August 2015 um 8:56 #1092404
ghostdog83TeilnehmerVielleicht eine interessante Parallele, oberflächiger Natur.
John Romero hat mit id Software große Erfolge feiern können (Doom, Quake, etc.).
Er verließ das Unternehmen um darauf Ion Storm zu gründen, wo er mit Daikatana ordentlich baden ging.
Seine Persönlichkeit scheint ähnlich extrovertiert ausgeprägt zu sein, wie die von Tomonobu Itagaki.
Dieser verlässt Tecmo, somit Team Ninja, wo er mit Spielen wie Ninja Gaiden oder Dead or Alive ebenso große Erfolge feiern konnte.
Mit seinem neuen Studio Valhalla Game Studios legt er nun einen Flop als Einstieg hin.
Der von Chris immer wieder kritisierte Personenkult scheint hier aufzuzeigen, dass ohne ein fähiges Team der beste Produzent der Welt nicht an frühere Erfolge anknüpfen kann.
Bei Devils Thirds ist es sicherlich nicht eindeutig, wenn man die Produktionsbedingungen dazuzählt.
In den Reviews wird aber an der Solokampagne so einiges kritisiert, was nicht darauf zurückfallen muss.Umgekehrt zeigt Ninja Gaiden 3 Vanilla, dass dem Team bei Temco wohl ein fähiger Produzent gefehlt haben muss.
27. August 2015 um 8:57 #1092405
ChrisKongTeilnehmerDie Frage beim Personenkult ist aber die, ob er zusätzlich durch die Person befeuert wird. Bei Miyamoto eher nicht der Fall, da kommt das mehr von den Fans, wohingegen ich bei den Selbstdarstellern Itagaki und Kojima nicht so recht dran glauben mag.
Deine Aufzählung könnt man um Sakaguchi und Mikami ergänzen. Haben beide nicht an frühere Erfolge anknüpfen können. Macht ihre Spiele deswegen nicht schlechter. Aber es stimmt schon, es kommt ja letztlich auf das gesamte Arbeitsumfeld an. Sanfter Druck von oben kann eben auch positiv sein. Ein Timesplitters ist mMn auch kein Perfect Dark geworden, genausowenig wie ein Yokay Laylee wird an selige Banjo-Zeiten anknüpfen können. Klar, spekulativ, aber die Geschichte scheint das in der Summe zu bestätigen. Oftmals klafft ein grosses Loch zwischen künstlerischer Ambition und dem Geld es umzusetzen. Triple A wird es von Kojima vielleicht auch keins mehr geben, wie man es bis anhin kannte.
Ob er die Ausnahme von der Regel ist, wird die Zeit zeigen.
27. August 2015 um 9:15 #1092406
captain carotTeilnehmerSakaguchi hatte nicht die Erfolge, aber trotzdem noch sehr gute Spiele. Das ist also schon etwas anderes, wie auch ein Warren Spector etwas anderes ist.
Timesplitters zeigt wiederrum eher etwas anderes. Die ganze Intention dahinter war nie, ein neues Perfect Dark rauszukloppen sondern einen spaßigen Shooter gerade auch für MP. Das ist Free Radical damals vom Start weg gelungen.
Wenn Free Radical etwas zeigt, dann dass einem unabhängigen Studio oftmals die finanziellen Mittel für die letzte Feinpolitur fehlen.Miyamoto ist ein ganz anderer Fall. Der präsentiert sich nicht als ‘Rockstar’. Eher sehr klassisch japanisch einerseits, andererseits aber immer noch sehr verspielt.
Dafür zeigt sich bei ihm immer mehr ein anderes Problem. NoJ zumindest scheint sich mittlerweile zu sehr an Miyamotos Vorstellungen zu orientieren, was Videospiele betrifft. Zumindest bei den japanischen Studios kann ich mir deswegen schwer vorstellen, dass die so etwas aus dem Boden stampfen, wie es Metroid zu seiner Zeit Mitte der Achtziger war.
Das mag seitens Shiggy gar nicht beabsichtigt sein, führt aber dazu, dass Nintendo eher mehr als je zuvor auf einer bestimmten Schiene festhängt.27. August 2015 um 9:16 #1092407
ghostdog83TeilnehmerWenn Itagaki meint, er würde mit Devils Third den Shooter auf eine neue Ebene hieven, sagt das doch schon so einiges zu seiner Person aus. Da muss er sich nicht über den Spot wundern, wenn das Ergebnis eine andere Sprache spricht.
Kann gut sein, dass einige Kritiker dies für bare Münze nehmen, woran sich das Spiel nun zu messen hat.
Zu Ninja Gaiden Zeiten wären solche Aussagen weniger problematisch gewesen, da Ninja Gaiden zu dem Zeitpunkt ein unglaublich gutes Spiel war und es auch heute sicherlich noch ist (Black müsste ich mal irgendwann in Angriff nehmen – gekauft, aber nie gespielt).
Schade finde ich es dennoch, wie das Ganze verlaufen ist.
Ein Spiel von Tomonobu Itagaki mit Nintendo als Publisher endet als eine der größten Software Gurken im Jahr 2015.
Vor 10 Jahren wohl eine abwegige Vorstellung.27. August 2015 um 9:32 #1092408
ChrisKongTeilnehmer@Spookey
Gut gesagt. Aber wie ich schon sagte, wenn man sich so ausm Fenster lehnt, dann sind die Hater nicht weit und die vor Sarkasmus triefenden Kommentare lassen nicht lange auf sich warten. Das Prinzip Reaktion Gegenreaktion potenziert sich im Internet dann noch.
@Carot
Obs nun ein Perfect Dark hätte werden sollen, ist dabei eigentlich egal, aber wenn man eben damit wirbt, von den Machern von, dann schafft man sich selber eben eine eigene Hürde. Das kommt ja dann nicht mal von den Entwicklern, sondern von der Presse und der Marketing-Abteilung aus.
Und wieder nehm ich ein Beispiel aus der Filmindustrie, z.B. der Film Maggie, wo der deutsche Verleih einfach mal so einen Klappentext draufhaut, der überhaupt nicht im Sinne des Films ist und gezielt was anderes suggerieren soll, ganz einfach weil man die künstlerische Intention dahinter für weniger vermarktungsfähig hält.
27. August 2015 um 9:34 #1092409
captain carotTeilnehmerghostdog83 wrote:Wenn Itagaki meint, er würde mit Devils Third den Shooter auf eine neue Ebene hieven, sagt das doch schon so einiges zu seiner Person aus. Da muss er sich nicht über den Spot wundern, wenn das Ergebnis eine andere Sprache spricht.
In den letzten zehn Jahren mal die gesammelten Kommentare von Itagaki gelesen?
Ob man ihn nun mag oder nicht, der Mann hatte immer eine verdammt große Klappe.27. August 2015 um 10:20 #1092410
ghostdog83TeilnehmerWie gesagt, früher wäre das weniger problematisch gewesen.
Ich weiß nicht mehr genau, ob ich das eine Interview in der Maniac vor oder nachdem ich Ninja Gaiden das erste Mal gespielt habe gelesen hab.
Zumindest konnte man da schon rauslesen, wie es um seine Person gestellt war.
Nach Ninja Gaiden war mir das dann aber egal, solange seine Spiele gut waren.“Bei Zehn spontane Antworten auf…” war eine wie folgt:
Spieler, die “Ninja Gaiden” zu schwer finden sind… “Loser. Es gibt immer Gewinner und Verlierer. Gebt einfach Euer Bestes!”
Mir ist ein Itagaki auch immer noch lieber als ein Randy Pitchford.
Ehrlich. Ich kann diese Person nicht ausstehen. Was der zuletzt auf Eurogamer über Aliens gesagt hat, wird in den Augen vieler
enttäuschter Käufer wie Spot geklungen haben. Da überlege ich es mir lieber zweimal, bevor ich von dem Entwickler ein weiteres Spiel kaufe, auch wenn das gegenüber seinem Team, die für diese Personalie nichts können, unfair klingen mag.27. August 2015 um 10:34 #1092411
SpacemoonkeyTeilnehmeralso seine aussage finde ich auch doof aber vielleicht hat er auch nur nachhilfe in amerikanischem marketing bekommen

und nein. egal wie dumm die aussage war sollte sie eben nicht die kritiker beeinflussen. die sollen einfach versuchen möglichst objektiv zu bewerten. dafür bekommen die ihr geldmögliche gründe dafür dass devils third schlecht geworden ist:
– itagaki bringts nicht mehr
– bei den ninja gaidens war das team wichtiger als eine einzelne person. und sein aktuelles team bringts nicht
– die entwicklung wurde von geldproblemen geplagtda finde ich den ersten punkt sogar am unrealistischsten. und ich bin kein itagaki fanboy. ich spiele die ninjas die von anderen verändert wurden
27. August 2015 um 12:23 #1092412
ChrisKongTeilnehmerNa also Personen bezogene Nichtkäufe, das ist dann die ultimative Form der Verachtung.
27. August 2015 um 14:38 #1092413
kevboardTeilnehmerChrisKong wrote:@Carot
Obs nun ein Perfect Dark hätte werden sollen, ist dabei eigentlich egal, aber wenn man eben damit wirbt, von den Machern von, dann schafft man sich selber eben eine eigene Hürde. Das kommt ja dann nicht mal von den Entwicklern, sondern von der Presse und der Marketing-Abteilung aus.
naja teil 2 wurde n neues Perfect Dark ob nun bewusst oder unbewusst xD und verdammt gut wurds ebenfalls.
27. August 2015 um 14:54 #1092414
ChrisKongTeilnehmerMir gefiel schon Look und Setting vom ersten Teil nicht wirklich. Ist halt Pech, wenn man an eigenen Meilensteinen gemessen wird, wobei ja nicht alle von PD zu Free Radical Design gewechselt haben.
27. August 2015 um 15:00 #1092415
kevboardTeilnehmerTimeSplitters 1 ist nicht mit dem zweiten zu vergleichen find ich… der erste hatte nichtmal n richtigen singleplayer und war generell ziemlich low budget.
TS2 ist aber sehr nah an PD, und das in sachen gameplay und qualität.
27. August 2015 um 15:03 #1092416
SpacemoonkeyTeilnehmerjedenfalls waren die spiele ziemlich schwierig. hab in ts2 damals das level in der raketenbasis wegen dem zeitdruck nicht geschafft. da musste man son kran steuern. vielleicht war ich auch nur zu doof
27. August 2015 um 15:14 #1092417
kevboardTeilnehmeralso das einzige level indem ich schwierigkeiten hatte war Neo Tokio aufm höchsten schwierigkeitsgrad
das war krass!27. August 2015 um 15:16 #1092418
SpacemoonkeyTeilnehmerneo tokio ist mein liebling. musik klang schön nach blade runner
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