mein voriger kommentar war auch völlig wertfrei gedacht.
ich bemühe den gebrauchthandel selbst ständig. bin kein sammler – wenn ich ein spiel durch habe, dann werfe ich es auf den markt und kaufe mir um das gewonnene geld ein neues spiel. ich fände es auch schade, auf den gebrauchtmarkt verzichten zu müssen, allerdings zählen hier nicht die wünsche des endverbrauchers. leider.
den digitalvertrieb sehe ich etwas differenzierter. einerseits glaube ich nicht, dass – wie du angeführt hast – die kunstform videospiel aufgrund zentrierter speichermedien weniger gut für später aufgehoben werden kann. die welt vernetzt sich zunehmend und in voranschreitendem tempo und auch der technische fortschritt ist nicht aufzuhalten.
zudem sehe ich auch die praktischen aspekte digitaler distribution: bequem und rund um die uhr von zu hause aus spiele kaufen, borgen oder mieten – das hat meiner ansicht nach schon was.
allerdings gehe ich auch mit den altbekannten kritikpunkten konform. und zwar mit allen. bis auf einen: mir ist egal, dass es keine limited editions oder ähliches mehr geben wird. ich brauch jetzt schon keine plastikmännchen, soundtrack-cds oder wandposter – wozu auch, ich bin, wie gesagt, kein sammler.
ungeachtet der möglichkeit, dass sich digitale distribution jetzt durchsetzen wird oder nicht, prophezeie ich dir, dass es den gebrauchtmarkt mittel- bis langfristig sowieso nicht mehr geben wird.