John Spartan
Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
John SpartanTeilnehmerChips (Netflix):
Weil ich Dax Shepards Podcast gerne höre, wollte ich mir sein Schauspiel auch einmal ansehen. Der Film ist hochkarätig besetzt (z.B. Vincent D’Onofrio und Michael Pena), krankt aber trotz der kurzen Laufzeit an einigen Längen. Als Komödie für nebenbei taugt er ganz gut und die Schauspieler geben sich Mühe, aber gesehen haben muss man ihn nicht.
@ChrisKong:
“Zack Snyder hat mit Dawn of the Dead auch gleich mal einen sehr guten Zombiestreifen vorgelegt”Das stimmt. Watchmen Kostverächter würden aber behaupten, dass nach Dawn of the Dead nichts gutes mehr von ihm kam 😉 Die anderen hatte ich aber nicht bedacht.
John SpartanTeilnehmer“Schliesslich trägt man, je jünger man ist, umso länger die Konsequenzen. Dasselbe gilt ja in der Wirtschaft, je mehr Anteile ich irgendwo besitze, desto mehr Mitspracherecht habe ich.”
Der erste Punkt wäre bei einigen Entscheidungen sinnvoll, aber eben nicht bei allen. Bei einer Bundestagswahl geht es ja nicht ausschließlich um langfristige Entscheidungen, sondern primär um die folgenden 4 Jahre. Außerdem gibt es auch genug Themenfelder, die die jüngere Generation nicht direkt betreffen, sondern nur die älteren Bürger. Würde man das Modell der unterschiedlichen Stimmgewichtung durchziehen, müsste man eher in Richtung Volksabstimmung gehen und diese nur den betreffenden Bevölkerungsgruppen öffnen. Das wäre aber auch nicht ethisch vertretbar, weil Entscheidungen in einem Bereich auf andere Themenfelder Einfluss nehmen (gerade bei Budgetverteilung).
“Das ist aber kein Argument, aber eins, auf das ich gewartet habe.”
Warum ist es kein Argument, anzuführen, dass Menschen jeder Altersgruppe uninformiert sein können? Du stellst es so dar, als hätte jeder 18 Jährige eine umfassende politische Ausbildung genossen. Genauso wenig würde ich das über die älteren Generationen sagen. Deshalb bekommen alle gut oder weniger gut informierten Gruppen das gleiche Stimmgewicht.
John SpartanTeilnehmerSpielberg hat verschiedene Genres bedient, obwohl ihm immer der “Märchenonkel” Titel angehängt wird. Den Sprung vom Drama zum Horrorfilmregisseur müsste einer der Großen wagen. Wobei James Wan mit Aquaman gezeigt hat, dass der Wechsel in andere Genres möglich ist.
Er würde es sicher gut machen, von Nolan möchte ich aber lieber thematisch unterschiedliche Filme sehen. Aber ja, den gebrochenen/grimmigen Bond hatten wir jetzt schon ein paar Mal zu oft.
John SpartanTeilnehmerStimmzwang könnte aber auch zu einer steigenden Zahl von Protestwählern führen. Die Bedeutung des Wählens sollte mMn in der Schule deutlich dringlicher vermittelt werden. In der Schule hatte ich gerade mal ein Fach, das sich mit Politik beschäftigt hat. Ohne den passenden Leistungskurs würde ich mich heute viel weniger für dieses Thema interessieren.
Den unterschiedlichen Altersgruppen eine gestaffelte Gewichtung zuzuschreiben halte ich für unrealistisch und undemokratisch. Unter den jungen Wählern gibt es mit Sicherheit auch solche, die mangelnd informiert sind bzw. nur aus ideologischen Gründen wählen. Außerdem verschieben sich die Bedürfnisse der Menschen und damit auch ihre politische Ausrichtung über den Verlauf ihres Lebens, was sich im Wahlergebnis widerspiegeln sollte.
John SpartanTeilnehmerDas Privatleben der Schauspieler juckt mich weniger. Kann ja auch sein, dass er nen Entzug durchgemacht hat oder ein halbwegs funktionierender Alkoholiker ist. Mickey Rourke hat auch nochmal The Wrestler abgeliefert.
Der hört eh nicht nach dem zehnten Film auf. Ich denke, wir können uns noch auf Einiges von ihm freuen.
John SpartanTeilnehmerInglorious Basterds halte ich für einen seiner stärksten Filme. Finanziell war zumindest Django noch sehr erfolgreich (425 Mio). Hateful 8 hat deutlich weniger eingespielt (125 Mio), hatte aber auch ein halb so großes Budget (44 Mio). Ich hoffe einfach, dass er noch weiter seine Filme genau so durchzieht, wie er es geplant hat.
Inhaltlich kann ich deine Kritikpunkte verstehen, mir ging es aber gerade beim Ende von Hateful 8 anders. Die Spannung, die sich über die gesamte Strecke des Films aufgebaut hat, durfte sich am Ende entladen. Mir hat das gut gefallen.
Zum Thema Brad Pitt: Tarantino hat es schon öfter geschafft, einem in der Versenkung verschwundenen Schauspieler zu einem zweiten Frühling zu verhelfen. Ich sehe keinen Grund, warum das dieses Mal nicht wieder klappen sollte.
John SpartanTeilnehmerBei Twitch schaue ich eigentlich nur GoldGlove zu. Das ist zwar zeitlich schwierig, weil er immer um 2 Uhr unserer Zeit anfängt, aber manchmal erwische ich morgens noch das Ende des Streams.
https://www.twitch.tv/goldgloveSelbst streamen werde ich auf absehbare Zeit nicht, aber ich glaube, dass es ein spaßiges Hobby sein kann.
Deinen Kanal schau ich mir gerne mal an 🙂
John SpartanTeilnehmer@ChrisKong:
Memento gebe ich irgendwann sicher nochmal eine Chance, aber er steht bei mir nicht auf einer Stufe mit Interstellar, oder The Dark Knight, die ich bestimmt alle zwei Jahre schaue. Dabei geht es mir um den reinen Unterhaltungswert, verdient hätte er es bestimmt.
@ghostdog83:
Tarantino hat in den letzten Jahren mMn zu Unrecht die Gunst vieler Fans eingebüßt. Django habe ich zig Mal gesehen, weil er einfach Spaß macht und Hateful 8 steht in seinem Anspruch z.B. einem Reservoir Dogs in nichts nach. Das Kammerspiel Genre gefällt mir zugegebener Maßen sehr gut. Once Upon a Time in Hollywood kann eigentlich nur gut werden, auch wenn er wahrscheinlich keinen Paukenschlag wie Pulp Fiction darstellen wird.
John SpartanTeilnehmerNachträglich auch von mir alles Gute an euch beiden 🙂 Ist echt ein witziger Zufall.
John SpartanTeilnehmer@Zack1978:
Ich hab auch schon für z.B. für Achievements Kram gesammelt bis zum Umfallen. Im Falle von Mario Odyssey ist die Sammelei immerhin mit der Spielmechanik verknüpft, weshalb das Ganze einen spielerischen Mehrwert hat. Für 999 Monde würde ich mir aber immerhin ein goldenes Kostüm wünschen.
John SpartanTeilnehmerSo gut wie District 9? Nolan hat mich bisher immer überzeugt. Ein paar Filme sind klasse (Inception, Interstellar, The Dark Knight, Prestige) und bis auf Memento und Dunkirk sind sie mMn mehrmals schaubar. Das liegt aber nicht daran, dass diese schlecht wären. Dunkrik ist eine tolle Erfahrung, aber etwas zu lang und Memento baut schon sehr auf den Twist. Insomnia, Following und Doodlebug habe ich noch nicht gesehen.
John SpartanTeilnehmerVilleneuve trägt dafür einen Teil der Verantwortung, ihm die gesamte Schuld zuzuschieben, halte ich aber für zu streng. Er hat speziell in Arrival und Prisoners gezeigt, dass er Schauspieler zu emotionalen Höchstleistungen animieren kann, wenn diese entsprechende Fähigkeiten aufweisen. Nolan bekommt unter Kritikern ordentlich auf den Deckel und Blomkamp hat nach District 9 nichts vergleichbar Gutes abgeliefert. Trotzdem schätze ich die beiden sehr. Sci Fi gibt es im Kino viel zu selten und vor allem Blomkamp liefert zumindest ordentliche Filme ab.
John SpartanTeilnehmerDann liegt es vielleicht an Gosling 😉 Ich nehme ihn wegen seiner Leistung in Drive ganz gerne mal in Schutz, besonders ausdrucksstark ist er aber nicht. Ob storybedingt oder nicht, wenn Charaktere keinen Anlass liefern, sich an sie zu binden, mache ich es auch nicht. Am Ende war mir egal, für wen es gut oder schlecht ausgeht. Das ist nie ein gutes Zeichen.
John SpartanTeilnehmer@Tommo:
Nach dem goldenen Kackhaufen für die 900 Krogsamen in Zelda BotW würde ich mir nicht allzu viel erwarten 😀
John SpartanTeilnehmerAfter Life:
Die Serie habe ich gestern am Stück geschaut, wofür sie sich sehr gut eignet. Sie ist grundsätzlich sehr traurig, hat aber immer wieder extrem lustige Momente, die das Ganze auf lockern. Stichwort: Nackenfett. Die Beschränkung auf 6 Folgen ist gelungen, eine Folge weniger wäre aber auch nicht verkehrt gewesen. Beispiele für seine Depressionen gibt es für meinen Geschmack ein paar mal zu oft. Gervais schreibt wahnsinnig tolle Dialoge, ist aber als Regisseur nicht ganz so begabt. Trotzdem sind das für mich eher kleinere Kritikpunkte. Die Serie ist auf jeden Fall zu empfehlen. Auch weil sie eine abgeschlossene Geschichte erzählt und aller Wahrscheinlichkeit nach keine zweite Staffel aus Selbstzweck produziert wird.
@ChrisKong:
Da kann ich nur eins zu sagen: “Deutschland”. Bisher habe ich nur einige Folgen der Serie geschaut, bin aber echt angetan. Die Folge mit dem B Promi, der die Tatortreinigung verhindern will, ist gleichzeitig sehr lustig, aber auch echt traurig, wenn man ein paar Folgen Dschungelcamp gesehen hat. -
AutorBeiträge



