Ullus
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UllusTeilnehmerHeute im Angebot: Rauchende Colts im DVD und Blue Ray Thread !

Manchem dürfte auch dieser nette (Spät)western bekannt sein .
Die Rede ist von….
….welcher im Jahre 73 durch die Lichtspielhäuser flimmerte.
Ein großer kommerzieller Erfolg blieb ihm zwar verwehrt, aber dies soll uns trotzdem nicht aufhalten, den Film mal etwas näher zu beleuchten.
Der Regisseur des Streifen ist Sam Peckinpah ( Wild Bunch ) dessen Vorgehensweisen bei Dreharbeiten immer wieder für Aufsehen sorgten.
Oft kam es zu Streitigkeiten und Diskussionen zwischen den Beteiligten und auch Hollywood die nicht immer zu Gunsten Peckinpahs ausfielen.Somit wurde sein Film Pat Garett durch Druck der Produzenten stark geschnitten und massiv gekürzt.
Erst in den 90er Jahren wurde eine Alternative Schnittfassung erstellt, welche den Visionen des Regisseurs noch am Nächsten kam.Genau wie der Western Wild Bunch ist auch “Pat Garett…..”ein umstrittener Beitrag zum Western Genre, da er dem amerikanischen und braven Mainstreamkino Ende der 60er Jahre eine härtere Gangart verlieh, welche nicht jeden aus Kritiker aus Gewohnheitsgründen glücklich machte.
Ein wiederkehrendes Motiv von Peckinpahs Streifen ist die Gewalt, der Umgang mit dieser sowie immer wieder eingestreute moralischen Grundsätze.
Nach so viel Einleitung kommen wir jetzt mal grob zur eigentlichen Story.
Der Film beginnt in New Mexiko im Jahre 1881, dort hängt Billy ( gespielt Kris Kristofferson ) mit den Kumpels rum und veranstaltet ein moralisch fragwürdiges Hühnerzielscheibenschiessen. Dazu gesellt sich zu Billys Überraschung der alte Pat ( dargestellt von James Coburn) kurz darauf treffen sich die Beiden in einer schäbigen Kantine und genehmigen sich der alten Zeiten Willen einen kräftigen Whisky. Im Laufe des Gesprächs gibt Garret Billy einen kleinen Rat: Er soll fliehen, da er selbst bald den Posten des Sheriffs annehmen würde.
Und das Gesetz macht keinen Unterschied zwischen Freund und Feind. Nach einiger Zeit kommt es zu einer heftigen Ballerei in der Prärie zwischen Billys Männern und Garrets Kumpanen, wo es dem neuen Sheriff gelingt, den Übeltäter festzunehmen. Doch Der Junge bleibt nicht lange im Kittchen und erkämpft sich die Freiheit. Nun muss Garret erneut versuchen den Schuldigen zu fassen…..
Obwohl der Film den Begriff jagt im Titel beinhaltet, handelt es sich nicht um eine hektischeTreibjagd sondern eher vom Tempo her um eine Suche. Der wahre Schurke des Films ist allerdings nicht der eigenwillige Billy, welcher in der Öffentlichkeit als eine Art Held angesehen wird, sondern der verbitterte Garett, der nur widerwillig Infos von der Bevölkerung erhält, welche er durch mehr Druck gegenüber diesen versucht durchzusetzen.
Dabei wirkt Kid sogar noch irgendwie wie ein kleiner Romantiker und Garret wie ein Mann der aufgrund des Gesetztes keine Wahl hat, als Billy zur Rechenschaft zu ziehen, obwohl er sich dagegen streubt.
Der Streifen besitzt übrigens keine klare Struktur und präsentiert sich als wildes Mischmasch, von Schießereien, Saufeinlagen, Puffbesuch, Kartenspielen und freundschaftlichem Miteinander, gewürzt mit einer wahrlich melancholischen Grundstimmung und auch bisweilen etwas Langeweile.
Alle Schauspieler wurden aber passend gewählt und leisten eine ordentliche Performance. Selbst die Nebenfiguren wirken nicht fehlbesetzt und inhaltslos, da sie eine eine eigene kleine Geschichte besitzen und sich so in die Szenerie glaubwürdig einfügen.
Der Film beinhaltet noch eine ganz eigene Note, welche der Atmosphäre äußerst zugute kommt, nämlich den Soundtrack. Eine der Rollen wird von Bob Dylan verkörpert, welcher die Musik zu dem kompletten Film beitragen durfte.
Diese musikalische Abwechslung, die im Vergleich zu den orchestermässigen Klängen der 60er Jahre Western mehr auf Oldies und Gitarrenspiel basieren, sorgt für eine klasse Stimmung, welche bestimmten Szenen eine einmalige Atmosphäre und prägende Wirkung verleiht.
Das Publikum in den USA war nicht ganz so begeistert, da der Streifen anscheinend keine klare Linie besitzt und auch keine leicht ersichtliche Botschaft bereithält. Auch die Entscheidung Billy, der eigentlich auf der falschen Seite des Gesetzes steht ein reineres Gewissen zu geben als dem Sheriff selbst war wohl dem Publikum von der Erwartungshaltung her etwas zu komplex.
Ich mag den Film trotzdem !
Somit vergebe ich 8 von 10 Patronenhülsen !
It’s “Patt Garett jagt Billy the Kid” !
3. Februar 2014 um 11:41 als Antwort auf: Der entweder-oder-Thread (nur ein Post am Tag bitte) #1170959
UllusTeilnehmerNormales Bett, das ist nicht so schwabbelig !
Äpfel oder Birnen ?
UllusTeilnehmerEin älteres kleines Filmreview, das eher meinen Eindruck widerspiegelt !
Kein Sonnenscheinstreifen, aber das…..
……will Symphaty for Mr Vengeance auch nicht sein. Der Film besticht mit einer etwas bedrückenden Grundstimmung, die die ganze Zeit bis zum Gran Finale aufgerecht gehalten wird.
In gewisser Weise ist es ein Film über das Leben, sowie eine Achterbahnfahrt von unglücklicher Verkettung zufälliger Umstände in der die eh schon leicht gebeutelten Hauptcharaktere hineingeraten. Ich fühlte während des Streifens auch mit den Darstellern, weil sie alle irgendwie doch nichts dafür können…..
Der Movie könnte aber auf manche Zuschauer etwas langatmig wirken, aber dranbleiben, er entfaltet nach meiner Meinung seine volle Wirkung erst gegen Ende.
Was zusätzlich auffällt ist, die fast fehlende musikalische Untermalung, die ihren Beitrag zum koreanischen Kammerspiel leistet. Es ist einfach alles ruhiger, melancholischer und glanzloser.
Die Grundthematik Rache und das rechtfertigen dieser ist ein heikles Thema, wurde vom Regisseur aber so für den Film aufbereitet, das es gelingt , den Zuschauer als solchen zu fassen.
No Symphaty for Mr. Vengeance ist ein bemerkenswerter Film über den man sich Gedanken macht und garantiert nicht so schnell vergisst.
In gewisser Weise geht der Streifen einem auch ein bißchen an die Nieren. Macht aber nix, das ist anscheined beabsichtigt und es herscht ja nicht nur eitel Sonnenschein auf der Welt.Ein leiser Film, der sich doch doch lauter präsentiert, als anfangs angenommen….
Ich vergebe 7 von 10 Punkten !
UllusTeilnehmerDas kommt auf den Film an, wenn er mich mehr interessiert schaue ich auch ins Bonusmaterial, bei den Downloads von ITunes Leihe ich mir aber nur den Film, das reicht dann.
Wenn ich mir einen Film kaufe oder per Lovefilm Leihe mach ich das aber auch nicht immer !
UllusTeilnehmerChrisKong wrote:Wow. Gerne würde ich natürlich mehr Filmreviews lesen, ist halt mehr mein Steckenpferd. Da gibts sicher auch noch Material, dass du uns vorenthälst, ich spüre das. Hast du auf Amazon eigentlich auch Filmreviews geschrieben, vielleicht auch in Versform? Der Poetry Thread ist leider auch eingeschlafen

@ Kong: eine Reimrezension zu einem Film habe ich bisher noch nicht probiert, vielleicht sollte ich das mal machen.
Ich habe nur ein paar Filmrezensionen bei Amazon niedergeschrieben, manche sind aber schon ein bißchen älter, mein Schreibstil hat sich auch verändert: Das wären zu der Serie Farscape, zu Black Swan, zu Shaolin, zu Iron Sky, zu Pacific Rim, zu No Symphaty für Mr Vengance, Coraline, Sucker Punch, Avengers, Kokowääh.
Manchmal schreibe ich auch eher eine Art Review, welches den Film nicht zu stark beleuchtet, sondern eher meinen Eindruck widerspiegelt !
Wenn ich es hinbekomme schreib ich heute oder morgen mal wieder ein neues Filmreview, den koreanischen Symphaty für Mr Vengance setze ich vorher noch rein !
( Blue Ray und DVD Thread)
UllusTeilnehmer@ Kong: Ah, jetzt habe ich verstanden, ich hatte bevor ich hier meine Teilnahme zugesichert habe, deinen Anfangs Post gelesen, aber erst jetzt kapiert !

UllusTeilnehmer@ Kong: Ja, dann trage mich ein !
Wer ist denn nach Fred Fenster an der Reihe ?
UllusTeilnehmer@ Spacemoonkey:Ironischerweise hatte ich in der Retrostunde vor kurzem ein Re(tro)view über die PS One Version geschrieben. Darin hatte ich dasselbe erwähnt.
Wie bist du denn auf Alundra aufmerksam geworden ?
UllusTeilnehmerDie Idee des Filmzirkels ist richtig gut. Ich finde das wir keine zu starken Exoten und auch keine zu starken Mainstream wählen sollten, aber auch hier gibt es Ausnahmen. Was zu immens abgedreht daherkommt ist nichts für mich, wir können das ja noch ausdiskutieren.
Das Fest kenne ich nicht, deutsche Filme sind zwar nicht ganz mein Fall, aber ich lasse mich auch überraschen.
Ich bin dabei, das Fest lade ich mir dann über ITunes auf das Pad, wenn der jetzt feststeht !
UllusTeilnehmer@ Spacemoonkey: wenn du Alundra spielst, solltest du dir nebenbei eine Komplettlösung zum Game downloaden. Die Rätsel werden so katastrophal schwer, dass nur die Lösung helfen kann. Man kann übrigens auch im Game feststecken wenn man gespeichert hat, da man manchmal den benötigten Gegenstand danach nicht mehr erreichen kann !
UllusTeilnehmer@ tetsuo: Das B Movie Niveau und ein trashiges Gefühl schwimmt bei diesem Genre immer mit.
Trotzdem, Road Avenger ist ein Game aus meiner Jugend und hat deshalb einen besonderen Stellenwert, ich mag das Ding !
Weitere Beispiele für FMV Games wären noch Dragons Lair, Sewer Shark, Phantasmagoria, 7th Guest, Cobra Command und Sherlock Holmes: Consulting Detektive !
UllusTeilnehmerIn den 90ern gab es eine spezielle Spielegattung, die eine gewisse Zeit lang richtig hipp war. Mittlerweile ein vergessenes Nischengenre und ein Relikt aus der Vergangenheit, welches aber trotzdem einen festen Platz in der Gaminggeschichte innehat. Die Rede ist von FMV Games !
Einen Vertreter dieses Genres, welches mir bekannt ist, stellt dieses Ding hier dar und so folgt im heutigen Re(tro)view……
….welches bereits im Jahre 1985 als Arcadeversion veröffentlicht wurde. Zwischen 1989 und 1997 wurde diverse Umsezungen für andere Systeme herausgebracht, z.b. den Sega CD, den Saturn, die PS One und den Panasonic 3DO.
Mittlerweile gibt es sogar zu meiner Überraschung eine Ipad Version !
Die Abkürzung “FMV” steht für Full Motion Video, dessen Begriff man zwar eher in die Filmecke einordnen würde, für die Art von Spiel jedoch noch die passendeste Beschreibung.
Eine Mischform, bzw. Spiel-Film, das mich ironischerweise an “Beyond” und “Heavy Rain” erinnert, welche wie modernere Interpretationen dieses ehemaligen Genres wirken.
Anyway, es folgt die Story in knappen Worten zu Road Avenger: Ein Mann schwört Rache, weil eine böse Bikergang für das Ableben seiner Frau verantwortlich ist. Er nimmt einen roten Sportwagen, tuned bis zum Anschlag und der persönliche Feldzug kann beginnen…..
Das Gameplay präsentiert sich nun als animierter Spielfim, wobei der Spieler aufgefordert wird in bestimmten Situationen, die angezeigte Taste zu drücken. Im Falle von “Road Avenger” sind das die Richtungstasten, Gas, Bremse und Turbolader welche in prekären Momenten als Symbol mit eingeblendet werden. Das mag sich zwar leicht anhören, kann sich jedoch als bockschwer entpuppen, da pernament die eigene Konzentration und eine besonders schnelle Reaktion gefordert wird. Das Zeitfenster für die eigene Reaktion ist knapp bemessen und jeder noch so kleine Fehler, führt zum sofortigen Game Over.
Im Falle von Road Avenger endet dies in einer Sequenz wo der Hauptdarsteller und seine roter Blitz je nach Situation unterschiedlich entsorgt werden…..
Damit der Film weiterläuft muss also sozusagen ein bis zum Ende der Stage andauernder” Quick Time Event” absolviert werden. Bei dem High Speed Roadtrip sorgt ironischerweise der Avenger selbst nun für mehr Chaos auf den Strassen als die böse Bikergang.
Dabei werden wagemutige Stunts vom Stappel gelassen, wo die rote Gefahr auch gerne mal einen spektakulären Sprung wagt, sich zwischen Trucks auf den letzten Drücker hindurchgequetscht, die Gegner überrollt, der Turbolader und die Bremsen auf Äußerste beansprucht, Hindernissen mehr oder weniger gekonnt ausgewichen, für benzinhaltige Explosionen gesorgt, ein Helikopter finessenreich aus der Luft geholt und vieles mehr.
Was für ein Irrsinn, aber in positiver Hinsicht !

Im Prinzip basiert Road Avenger auf ständigen “Trial and Error” und setzt viel Geduld voraus. Genau wie in Dark Souls kommt man so immer ein Stückchen weiter.
Desweitern verlangt das Ding auch vorrangiges Auswendiglernen, denn nur dann ist der Spieler ausreichend gewappnet um den Rachefeldzug erfolgreich abzuschließen.
Grafisch ist der “Rächer der Strasse” halt ein animemässiger Film, der zwar noch recht flott abläuft, aber sein Alter vom Design her und von der niedrigen, körnigen Mega Drive CD Auflösung nicht mehr verbergen kann. Der Sound, welcher damals von CD abgespielt wurde, war zu dieser Zeit etwas besonders, da die meisten Spieler eher an Midi Sound von Modulen gewöhnt waren. Dennoch klingt der Sega Sound recht dumpf und auch etwas zerkratzt.
Der Titelsong war aber klasse und lies mich in Kombination mit der Bildästhetik oft nur noch staunen.
So hatten sich die Entwickler wohl damals die Games der Zukunft vorgestellt !
Die Spielbarkeit bzw. die Steuerung ist ganz ok. Der Spielfluss selbst hängt wie schon in ähnlicher Form erwähnt, stark von der eigenen Konzentration, der Reaktion und des Auswendiglernens ab. Besonders umfangreich ist das Game auch nicht gerade, wer gut und fehlerfrei die Knöpfchen drückt, kann Ding sogar in unter 30 Minuten durchspielen.
Auch der empfundene Schwierigkeitsgrad hängt mit den Fähigkeiten des mutigen Joypadakrobaten zusammen. Gerade bei FMV Games kommt dieser Aspekt deutlicher zum Tragen als als bei allen anderen Genres.
Zugegeben, die QuickTime Event Spiel Filme bieten spielerisch nicht gerade viel. Der Löwenanteil ihrer Wirkung ist wohl eher der Bildsprache, Ästhetik, Präsentation oder weiteren filmischen Elementen zuzuschreiben.
Auch hier fällt die Bewertung schwer.
Das Game hat bei mir aber einen Stein im Brett und somit…..
….vergebe ich gerade noch 7 von 10 dröhnenden V8 Big Block Motoren.
It’s Road Avenger !
UllusTeilnehmerCapcom hat wohl die First Lady der Beat em Ups einfach zum Fressen gern !
Oder war die First Lady doch Mai Shiranui ?
UllusTeilnehmer@ Kong: Hmmm, ein bißchen gecheatet hab ich vielleicht, durch die Doppelposts

Bei den Reviews sollten es jetzt ca 50 Stück sein !
UllusTeilnehmerSebomat: Graphics Interchange Format !
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