Ullus
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1. Februar 2014 um 17:46 als Antwort auf: Der entweder-oder-Thread (nur ein Post am Tag bitte) #1170930
UllusTeilnehmerDas Samsung Galaxy, weil es günstiger ist !
Bus oder Bahn ?
UllusTeilnehmerUnser geschätzter Napalus hat mich auf dieses Game wieder aufmerksam gemacht, seitdem er es in einem anderen Thread als stolzen Kauf gepostet hatte.
Ich habe mir ebenfalls die japanische Variante geholt, die US und Euroversion sind zu sauteuer.
Im heutigen Re(tro)view folgt nun….
….welches im Jahre 1993 für das SNES auf den Markt kam.
Zur Story: Die böse Mad Gear Gang treibt mal wieder ihr Unwesen und hat die Familie eines unserer Helden entführt. Und sowas macht nicht nur den Hagger sauer. Diesesmal führt die schlagfertige Reise den Zocker um den halben Erdball. Und dabei hagelt es immens viel Dresche….
Die größte Änderung und gleichzeitig ein Lob in Final Fight 2 zum Vorgänger stellt der eingebaute 2 Player Mode dar. Allerdings sind Guy und Cody im zweiten Teil nicht spielbar, nur Wrestlingmuskelpaket Hagger kehrt zurück. Die beiden anderen Neuzugänge sind Maki, eine adrette Blondine und eine Verfechterin des Ninjutsu Kampfstiles, sowie ein südamerikanischer Kampfkunstexperte, namens Carlos, welcher anscheinend immer ein scharfes Schwert mit sich führt.
Apropos Erdball: Insgesamt warten sechs Levels mit jeweiligem eigenen Endboss auf uns.
Da hätten wir China, Frankreich, Holland, Großbritannien, Italien und noch Japan.Ironischerweise scheint die Madgear Gang als Klone, die einzigen Einwohner der Länder darzustellen….
Und so laufen wir in dem klassisch sidescrollenden knochenbrechermässigen Weltenbummlertrip durch die Stages und verprügeln im Takt Massen von Madgearmitgliedern, wobei die Trefferrückmeldung durch ein saftiges “Patsch, Patsch, Fratzenklatsch”Soundsample unterlegt ist.
Das Moverepertoire bei unseren drei Hauptdarstellern ist allerdings nicht gerade üppig bemessen.
Zudem beherrscht jeder einen individuellen Befreiungsschlag, der gegen eine Umzinglung besonders gute Dienste leistet.Ab und zu lesen wir dann in wegekickten Tonnen Bonnusgegenstände auf, welche den Highscore erhöhen. Dazu zählen dann noch drei Waffenarten wie harte Tonfas, fiese Messer und eine Stabile Holzlatte.
Ach ja, manchmal findet der Spieler auch Nahrung, welche verlorene Energie zurückbringt.Es gibt drei Schwierigkeitsgrade, wenn man die komplette Endsequenz sehen möchte, muss man das Ding auf Expert durchzocken. Dabei wird man wohl Unterstüzung gut gebrauchen können. Selbstverständlich hat das Game auch ein paar Continiues im Angebot.
Das war es ganz grob auch schon.
Auch Final Fight 2 ist grafisch gut gealtert und macht noch einiges her. Die dudelige Musik hingegen ist meistens nur knapper Durchschnitt. Da sind die Soundeffekte schon besser gelungen. Mann muss dem Spiel auch folgendes noch ankreiden. Die simpel angehauchte Spielmechanik läuft pernament nach dem gleichen Schema bzw. Muster ab. Laufen, Hauen, Niederstrecken. Somit kann man das Gameplay als wahrlich abwechslungsarm beschreiben.
Schon komisch, früher hatte mich dieser Aspekt nicht so gestört. Ob dieses Grundmuster heutzutage noch genauso funktionieren würde, sei mal dahingestellt….
Capcom versucht durch die verschiedenen Stages und manchen unterschiedlichen Gegnertyp mehr Abwechslung hineinzubringen, was nur bedingt gelingt.
Aber, trotzdem, Final Fight 2 spielt sich gut, macht irgendwie Spass und der Spielfluss selbst ist an sich wirklich gut, da man immer flott vorankommt.
Der Umfang ist ein zweischneidiges Schwert: Einerseits konnte ich vor kurzem das grobe Geklatsche in 90 Minuten durchzocken, eher schlecht !
Andererseits ist der Umfang aufgrund des abwechslungsarmen Gameplays gerade noch ausreichend, bevor sich gähnende Langeweile breitmacht, eher gut.
Die Bewertung fällt mir diesesmal etwas schwer.
Ich vergebe noch 6 von 10 krachenden Kinnhaken.
It’s Final Fight 2 !
UllusTeilnehmer@ Tomatenmann: Danke für das Lob zum Retroview !
UllusTeilnehmer@ Red: Ich hatte es ohne Unverwundbarkeit durchgezockt, war sehr happig, vor allem das Glasdach !
UllusTeilnehmerYipppiiee !
Der zweitausendste Post von mir.
Ein kleines Jubiläum, vielleicht sollte ich ein Fläschen Sekt aufmachen !

UllusTeilnehmer@ Sebomat: wie Kong schon geschrieben hat, sorgen die Neuen für Zwiespalt im Trekkie Universum !
Der erste neue Star Trekfilm gefällt mir nicht, hochglanzpolierte Action, haudraufwitz, bemüht auf styling getrimmt, aber sich an eine neue Crew zu gewöhnen ist schwer.
Der neue Kirk ist ein richtiger Sunnyboy, der mir von der Persönlichkeit her nicht zusagt.
Der Zweite Neue ist gar nicht mal so schlecht, er wirkt ausgewogener und hat einen charismatischen Bösewicht zu bieten, der den Rest an die Wand spielt.
Optisch sind die Filme super, inhaltlich nicht berauschend. Trotzdem glaube ich das der nächste Film, nochmal etwas besser wird.
Dennoch erreichen die neuen nach meinem Geschmack nicht die Klasse der Serien und auch niemals deren Philosophie und emotionale Tiefe.
UllusTeilnehmer@ retrofreak und Kong: Ja, das stimmt, schlauer ist man meistens hinterher !
Die fünfte Antwortmöglichkeit finde ich am Besten.
Wenn mir eine hübsche Rothaarige bei der Transaktion auf die Pelle rücken würde, wär mir das wesentlich angenehmer !

UllusTeilnehmerTschuldigung, Doppelpost !
UllusTeilnehmerLetztens war ich auf der Bank um eine elektronische Überweisung zu tätigen. Mitten im Tippen stellt sich eine ältere Dame neben mich und schielt etwas auf die Tastatur. Sie war anscheinend ziemlich ungeduldig. So ein Verhalten hat mich saumäßig genervt, denn erstens hält man aus Anstand etwas mehr Abstand und zweitens geht mein Bankkonto nur mich etwas an.
Das ist schon das zweite Mal, wo sowas vorgekommen ist, vorher war es ein älterer Herr.
Hab dann aber die Zähne zusammengebissen und Stille bewahrt, vielleicht hätte ich mal die Meinung geigen sollen, ganz ohne Musikinstrument !

UllusTeilnehmerJa, es war wirklich Eigelb, zum Glück !
UllusTeilnehmerAlso mein Absoluter Lieblingscharakter ist Robert Picardo als der Holodoc ! Allerdings glänzt Picardo nur in dieser einen Rolle !
Seine Gesichtsakrobatik erinnert bisweilen an Louis de Funes, bis zur dritten Voyager Staffel war er herrlich ruppig und man hatte das Gefühl das er die Voyagercrew nur ungern behandelt, weil ihm dies immens lästig erschien. Aber auch später gelang es ihm mit Absicht nie ganz, seine harten Kanten geradezuschleifen. Der Holodoc rettete anfangs die kompletten Voyagerstaffeln, bis Seven kam und die Serie aber der vierten Season extrem von der Qualität zulegte.
Ab der vierten Staffel hatte auch Voyager ihre Linie gefunden und hat zu Recht einen Platz im Star Trek Universum verdient !
Picardo hatte sich übrigens vorrangig für die Rolle des Neelix interessiert, weil ihm der Doktor zu roboterhaft in der Vorstellung vorkam. Da die aber schon belegt war, baten sie ihn für die Rolle des Doktors vorzusprechen und kurz danach waren alle baff. Der Produzent der Serie sagte zu Robert Picardo, dass er ein sehr populärer Charakter werden würde. Der schaute ihn zunächst an wie ein Marsmännchen…..
Bitte definieren Sie die Art des medizinischen Notfalls !
))) Genial ! Allein sein Cameo Auftritt in Star Trek 8, wo er die Borg aufhalten soll……Meine Güte, ich freute mich wie ein Schoßhund, wenn sich eine Folge nur um den Doktor drehte, die andere Crew war mir egal, wobei ich sagen muss, dass ich mit der Zeit auch Mama Janeway und Tuvok zu schätzen gelernt habe. Und natürlich darf man Jeri Ryan, bzw. Seven nicht vergessen, ein Mordstier !
Deswegen sind einige meiner Lieblingsepisoden dem Doktor und auch Seven zuzuschreiben, da es den Drehbuchautoren sehr bewußt war, das die beiden schauspielerisch besonders gut harmonierten und die beliebtesten Charaktere waren.
Einer meiner Lieblingsepisoden ist Dame, Doktor, Ass, Spion. Ich glaube, das ist die Folge wo der Doktor das alleinige Kommando über die Voyager hat und projiziert sich sogar extra eine Brückenuniform mit dem roten Oberrand. Sehr amüsante Folge !
Noch eine sehr gute Folge ist Scorpion, der Cliffhanger zur vierten Staffel, inklusive Borg.
Demnächst gehe ich noch etwas genauer auf die Filme und die Serien sowie spezielle Folgen ein, den Kong wird’s freuen !

UllusTeilnehmerFrüher zu PS One Zeiten hatte Square einen fast ebenbürtigen Gegner, nämlich Enix.
Dieser hatte zwar nicht ganz die Ressourcen und Kapazitäten des Konkurenten, konnte aber ab und zu überraschen. Leider ging es kontinuierlich bergab, seitdem die Beiden fusionierten und unter gemeinsamer Flagge in der PS2 Ära gerade noch glänzen konnten.
Aber dies ist eine andere Geschichte. Im heutigen Retroview, diesesmal im großartigen Hall of Fame Thread wartet ein würdiger Kanidat für die wohl besten Games aller Zeiten, nämlich…..
Vor längerer Zeit hatte ich das Game schon mal in Kurzfassung erwähnt, aber trotzdem für die Lieblingsgames darf man auch zweimal eine Lanze brechen. Das wird mein umfangreichtes Retroview bisher !

Wie auch immer, die größte Überraschung und das beste Spiel von Enix wird wohl das großartige Valkyrie Profile bleiben. Doch was macht gerade dieses JRPG so besonders, so dass es aus der Masse der Japonogames speziell heraussticht ? Vorrangig das Gesamtkonzept, die Experimentierfreude und die Kreativität des Titels.
Das Game wurde im Jahre 2000 auf der PS One in den USA veröffentlicht.
Beiläufig muss man erwähnen, dass der pompöse Walkürenritt sich sehr stark an der nordischen Mythologie orientiert, in nahezu allen Aspekten. Bevor wir die eigentliche Story anschneiden, sollte das geniale Setting etwas genauer beleuchtet werden und ein paar Infos folgen.
In der nordischen Mythologie existiert ein Weltenbaum, namens Yggdrasil. Dieser besitzt aufgrund seines Alters besonders stabile Äste welche Verbindungen zu den neun Reichen darstellen. In der Welt von Valkyre Profile werden jedoch nur fünf einen besonderen Stellenwert zugewiesen.
Da hätten wir das Reich der Asgard, der Sitz der Götter und Heimat der Aesier und Vanir. Dann wäre noch Alfheim, das Elfenreich, Niflheim, das Reich der Hölle, Joutenheim, ein Reich der Frostriesen und zuguterletzt Midgard, das Reich der Menschen.Zudem kann das Menschenreich nur durch die Regenbockenbrücke Bifrost erreicht werden. Und auch die glorreichen Halle von Walhalla der gefallenen Krieger darf nicht vergessen werden.
Für die Balance der Reiche sind die vier magischen Artefakte zuständig.
Asgard: Odin’s Speer Gungnir
Midgard: Dragon Orb
Niflheim: Demon Sword “Levantine”
Alfheim: Sylvania BowGenerell findet das Walkürenbühnenstück hauptsächlich im Menschenreich Midgard statt, während in Asgard ein Krieg zwischen Aesiern und den Vanir tobt, der den Weltuntergang “Ragnarok” bald einleiten wird.
Nach den Infos die Story: Im dem Dorf Coriander in Midgard lebt das Mädchen Platina, dass sehr unter der harten, grausamen Hand ihrer Eltern zu leiden hat. Die Zeiten sind hart und die Leute sind arm. Der einzige Lichtblick ist Platinas Freund Lucian, der herausfindet, dass die Eltern von dem Mädchen, dieses aufgrund der harten Zeiten in die Sklaverei verkaufen wollen. Nach der erschreckenden Botschaft welche Lucian persönlich überbringt, beschließen die Beiden aus der Obhut des Dorfes zu fliehen und alles hinter sich zu lassen. Doch besonders weit kommen sie nicht, denn eine notwendige Rast auf der Weeping Lily Blumenwiese nimmt eine unerwartete Wendung. Platina inhaliert die giftigen Dämpfe und stirbt daraufhin in Lucians Armen.
Platina kommt jedoch in Asgard wieder auch etwas gealtert zu sich, von ihren Erinnerungen größtenteils beraubt. Sie betritt nach einem kleinen Fußmarsch die Hallen von Vallhalla und wird darauf hin von Göttervater Odin und der Fruchtbarkeitsgöttin Freya willkommen geheißen.
Platina wird nun als Lenneth bezeichnet und erhält die Aufgabe als Dienerin Odins genauer gesagt, als Walküre die Seelen gefallener Krieger zu sammeln, damit diese in Asgard an dessen Seite kämpfen um das drohende Ragnarok doch noch zu verhindern.
Dies ist der Beginn von Valkyrie Profile, ob Lenneth auch etwas von ihrer tragischen Vergangenheit erfahren wird, wer weiß…..
Auch der fiese Loki hat seinen Auftritt und schmiedet wie immer finstere Pläne…
Allein das Setting macht das Ding schon zu etwas ganz Besonderem !
Zum Gameplay: Auf der Weltkarte schwebt Lenneth in voller Kampfmontur hoch in der Luft. Wer auf die Startaste haut löst ihre “Spirituelle Konzentration” aus, welches zweifach nützlich ist, sie schließt die Augen und wir hören einerseits mystische Klänge mit Wortfetzen, Satzteilen und manchmal auch etwas Getöse. Dieses sind potenziellen Kriegerkanidaten für Ragnarok zuzuschreiben, welche sich momentan in einer schwierigen oder aussichtslosen Sitation befinden.
Insgesamt sind 24 Personen spielbar, diese sind aber nicht alle in den drei Schwierigkeitsgraden rekrutierbar. Wer neben Easy und Normal den Hard Difficulty Level wählt, kann jedoch alle in die Reihen Odin’s aufnehmen, manche erfordern mehr oder weniger mühsame Sucharbeit.
Das Ding beherbergt auch drei verschiedene Endsequenzen, das True Ending kann nur im höchsten Schwierigkeitsgrad erreicht werden, wie ? ist sehr schwierig, denn ohne einen Blick in die Komplettlösung wird man manche Vorraussetzung dafür mit Sicherheit verpassen.
Der zweite Nutzen der “Spiritual Concentration” ist das Aufdecken von Dunegons, Höhlen, Städten oder sonstigen Gegenden, welche im Storyverlauf abgeklappert werden müssen.
Wenn Lenneth Städte und Dörfer besucht, nimmt sie die Form von Platina an, um unter der Bevölkerung nicht aufzufallen.
In der Regel läuft die Rekrutierung folgendermaßen ab: In dem Moment wo die wichtigen Charaktere ihr Leben aushauchen, erscheint Walküre Lenneth vor Ihnen und bietet individuell im Dialog dem – oder derjenigen noch eine Chance an Odin’s Tafel in Walhalla Platz zu nehmen und um als Kämpfer in Asgard gegen Ragnarok in das Gefecht zu ziehen.
Bei diesen Szenen und Dialogen , welche sehr emotional rüberkommen, werden hin und wieder eine gewisse Symbolik sowie auch Metapher mit eingestreut, so dass zuweilen zusätzlich noch eine wahrlich traurige Atmosphäre zustande kommt.
Valkyrie Profile beherbergt 8 Kapitel und jedes beinhaltet eigene Quests, Dunegons, Gebiete, Gegenstände und rekrutierbare Charaktere. Übrigens, wenn Lenneth die “Spirituelle Konzentration” einsetzt vergeht ein gewisses Maß an Zeit. Die Zeit selbst wird in Time Periods eingeteilt. Doch auch jeder Besuch einer Stadt, eines Dunegons und eines Dorfes verbraucht Zeitperioden. Somit wird eine gewisse Planung und sinnvolle Einteilung von der Spielerseite gefordert. Die Zeitperioden sind je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad mehr oder weniger großzügig vorhanden.
Sind diese aufgebraucht, springt das Game zum nächsten Kapitel und die “Sacred Phase” beginnt.
Dann meldet sich immer die nordische Fruchtbarkeitsgöttin Freya und verlangt je nach fortschreitendem Chapter eine konstant schwierig werdende Aufgabe, welche sich auf die Rekrutierung der Kriegerseelen bezieht. Dieses verläuft unterschiedlich, manchmal wird ein Söldner verlangt, eine Magierin oder eine andere Klasse. Der bevorzugte Kanidat von Freya für die Hallen Wallhalla sollte nicht nur ein gewisses Erfahrungslevel besitzen, sondern auch bestimmte Charaktereigenschaften und taktische Fähigkeiten bereithalten.
Beiläufig besitzen die Kanidaten noch ein Heldenwert, welcher auch berücksichtig werden sollte. Aus diesem Grund gibt es auch ein umfangreiches Skillsystem wo man Skillpunkte verteilen kann, welche man wie so oft vom Erlegen der Monster neben Erfahrungspunkten erhält.
Damit die Vorrausetzung größtenteils erfüllt würd, muss Lenneth gezwungenermaßen die Kriegerseelen im Kampf in den Dunegons trainieren.
Und auch das braucht Zeit, die man sich clever einteilen muss….Wer einen Mann zu Walhalla hochschickt, kann diesen im Läufe des restlichen Spiels nicht mehr nutzen, somit muss der Zocker mit Lenneth eine Balance wahren, um Asgard zu unterstützen und um gleichzeitig mit einer schlagkräftige Gruppe in Midgard durchzuhalten.
Endlich mal eine plausible Erklärung für die Kämpfe in JRPGs.
Wer Freya einen würdigen Kanidaten für Ragnarok sendet und die momentan Vorraussetzungen erfüllt, erhält auch die maximale Menge an Materialize Points.
Diese sind bitter nötig, denn Geld und Shops zum Waffenkaufen gibt es nicht.
Mit den Materialize Points wird alles magisch in einem übersichtlichen Menü hergestellt, sei es Schwerter, Bögen, Speere, Heiltränke, Rüstungen oder sonstige nützliche Gegenstände.
Beiläufig kehrt Lenneth in der “Sacred Phase” immer nach Asgard zurück, dort erhält sie einen momentanen Status Report über die aktuelle Situation und das Kriegstreiben. Basierend auf Lenneths Performance im vorherigen Chapter kommt neben der Information über die erhältliche Menge der Materialize Points, auch gerne mal eine Belohnung in Form von extrem mächtiger, einzigartigen Gegenständen zustande.
In Asgard besteht auch die Möglichkeit die gesendeten Kanidaten anzusprechen, sowie deren Gespräche mit anderen nordischen Göttern zu belauschen.
Generell wird das ganze bunte Treiben in klassischer Sidescrollmanier angezeigt.
Wichtige storyeigene Dialoge werden in Textboxen mit Charakterportrait eingeblendet und sind auch mit Sprachausgabe unterlegt.
Lenneth sprintet und hüpft wie in einem Plattformer durch die einladenden Kulissen.
In friedlichen Gebieten ist sie wie schon erwähnt als Platina unterwegs. In den Dunegons kann sie in prachtvoller Walkürenmontur zusätzlich noch rutschen, einen Schwerthieb ausführen und einen Strahl abfeuern, welcher Gegner kurzzeitig in einen Eiskäfig einfriert.
Das dient auch dazu um höhere Höhen zu erreichen und Distanz zu überbrücken.
Es warten auch ab und an ein paar Rätsel um alles etwas aufzulockern.Kommt es zum Gegnerkontakt wird der obligatorische und rundenmässig ablaufende Kampfbildschirm eingeblendet. Übrigens in Valkyre Profile Fachjargon werden die rekrutierbaren Seelen “Einherjar” genannt. Sie erscheinen mit derselben physischen Form wie noch zu Lebzeiten und sind in der Tat Lenneth eine willkommene Hilfe.
Mit “To my Side, my noble Einherjar” !!! Oder “Come to me, Dark Warriors, Battle await’s us” !
….wird der Kampf mit diesem tollen Opener aus Lenneths Stimmbändern eingeleitet. Überhaupt gibt es zig Sprachsamples die ich fast schon auswendig zitieren kann.

Die gesamte Party wird in jeder Runde mit einbezogen, und jeder “Einherjar” und Lenneth selbst bekommt eine eigene Taste auf dem Playstation Joypad zugewiesen.
Somit stürmen je nach Tastendruck die Söldner vor und attackieren, die Magier bleiben in der hinteren Reihe und benutzen wie üblich mystisches Brimborium. Die Trefferanzahl mit der ausgerüsteten Waffe variiert ebenfalls. Ingesamt können Krieger mit einer hochwertigenen Waffe dreimal angreifen. Magiepunkte gibt es nicht, stattdessen wird Zauberern eine Charge Time zugewiesen, ist diese wieder bei Null angelangt muss sich der Mystiker erst wieder erholen.
Jeder besiegte Feind hinterlässt Magic Crystals und Firegems. Die Kristalle sorgen für einen kleinen Erfahrungspunkteschub, die feurigen Edelsteine wirken sich positiv auf die Charge Time aus. Mit Waffen die in einer Runde den dreifachen Angriff erlauben fällt es zudem leichter das Treffermeter nach oben zu bringen.
Wenn alle je nach Knopfdruck ingesamt 10 Mal angreifen wird es etwas unübersichtlich, aber das Treffermeter erreicht dann mit Sicherheit 100 %. Das hat einen äußerst nützlichen Effekt. Der untere zusätzliche Balken färbt sich bei maximalem Treffereinschlag grün ein.
Dann erscheint in Textform: “Technical Arts Energy Recharged…..”
….. und ” Purify Weird Soul” : Das ist der Supermega – Angriff, welcher bei jedem der 24 Charaktere individuell ist und mit großem Effektgewitter, viel Getöse und einem fetzigen Sprachsample unterlegt ist.
Bei Lenneth : “It shall be engraved on your Soul, Divine Assault, Nibelung Valesti”
Hier gut zu erkennen: http://youtu.be/MMmsRQ-NehY
Hammer !
))Die Superattacke treibt den grünen Balken ebenfalls nach oben, wer wieder 100 % erreicht, kann den Purify Weird Soul bis zu vier mal hintereinander für jeden einzelnen Charakter ausführen.
Jede Superattacke wirkt sich aber auf die Chargetime negativ aus, so dass eine mehrrundige Erholungsphase ansteht.
Bei Magieren gibt es noch die Möglichkeit neben der Standart Magie noch Great Magic einzusetzen. Das erfordert aber besonders mächtige Zauberstäbe, wo im gesamten Game höchstens drei davon existieren. Natürlich besteht auch noch die Möglichkeit Items einzusetzen.
Und wie immer warten auch einige böse Endbosse, unter anderem der agile Fenriswolf !
Wie man bisher erkennen kann, bin ich von “Valkyrie Profile” immer noch sehr, sehr begeistert.
Die Grafik ist gut gealtert und die etwas pixeligen Sprites sind dadurch auch wesentlich ansehnlicher als die Polygonfiguren der PS One Ära.
Die Hintergründe wirken wie gemalt.Das Design orientiert sich an der bekannten Animeästhetik, besitzt jedoch in den Charakterportraits einen sehr interessante Mischform von Anime und realistischer angehauchter Märchenbuchillustration. Wie bereits ähnlich erwähnt, laufen die Story Events mit eingeblendeten Charakterportraits und Textboxen ab, unterlegt mit wahrlich guter englischer Sprachausgabe.
Ein weiteres Highlight ist auch die musikalische Untermalung, welche immer passend eingesetzt wird. Egal ob, geheimnisvolle, heroische, überirdische oder traurige Klänge. Dieses kommt auch der Atmosphäre zugute, die man bei Zeiten bedingt durch die Thematik als sehr melancholisch beschreiben kann. Der Spiefluss ist gut, die Motivation hoch, inklusive Suchteffekt. Auch die Steuerung macht eine solide Figur.
Die verschiedenen Schwierigkeitsgrade sind gut ausgewogen. Nicht ganz so berauschend ist die steile Lernkurve, welches das Ding vorraussetzt. Die Slowdowns welches das Spielgeschehen manchmal etwas ausbremsen, bei mächtigen Angriffen und bei Spritegetümmel sind wohl technisch aufgrund der Beschränkung der Hardware bedingt.
Desweiteren ist Lenneth’s trauriges Abenteuer sehr linear und erlaubt kaum Freiheit für das Erforschen nebenbei, denn die Zeit ist knapp bemessen. Das sorgt für etwas Hetze, allerdings gewöhnt man sich dran und wer die Zeitperioden clever einteilt, hat sogar am Ende jedes Kapitels davon noch einige übrig. Nebenquests gibt es halt nicht.
Ich habe das Game bisher dreimal durchgezockt, so sehr schätze ich es.
Neben der PS One Version gibt es auch noch die PSP Version, welche auch bei uns veröffentlicht wurde. Diese hat zusätzliche feine CGI Rendersequenzen zu bieten, welche vorrangig zur Unterstützung der Story dienen. Musste ich mir ebenfalls holen.
Dann haben wir da noch den Nachfolger auf der PS 2 Silmeria und ein Spin Off auf dem Nintendo DS, diese können aber in keinster Weise die Qualität des Originales erreichen.
Diesem Kunstwerk wohnt zudem eine gewisse Einzigartigkeit inne.
Das Ding ist als PS One Variante selten, gesucht und teuer.
Es bekommt die höchste Note bisher in meinem gesamten Reviews.
Außerdem trifft es nahezu hundertprozentig meinen eigenen Geschmack, vielleicht wurde es genau wie das famose Persona 4 für mich allein entwickelt !

Der philosophische Fokus sagt mir ebenfalls sehr zu.
Ich vergebe 9,5 von 10 Orchester – Notenblättern von Wagners Walkürenritt..
It’s Valkyre Profile (Lenneth) !
Noch ein kleiner Gameplaytrailer: http://youtu.be/HbdeRCL_M9Y
UllusTeilnehmer@ genpei: Die Bauernhofstory ist klasse !

@ Messiah, Kong und Tenei:
Bei Spiele verleihen kann ich auch nur Schlechtes berichten !
In der Schule hatte ich einem Schüler aus einer anderen Klasse Zelda Link to Past auf dem SNES ausgeliehen, da war ich noch nicht ganz durch und hatte ihm gesagt er sollte auf meine Spielstände achtgeben und einen anderen Save File benutzen als den ersten Slot. Ein paar Tage später bekam ich das Modul zurück. Und natürlich hatte der Übeltäter meine Spielstände gelöscht und seinen draufgesetzt. Ich war stinksauer, alles nochmal von vorne zocken zu müssen.
Beim Ausleihen in der Videothek des PS One Games Driver, es könnte aber auch ein anderes gewesen sein, bekam ich die Schwarze CD natürlich mit.
Als ich das Game in die PS One legen wollte, fiel mir auf der Unteren CD Seite Flecken auf. Das hat Eigelb eingedrückelt drangehängt. ziemlich eklig.
Wenn mir etwas nicht gehört, dann passe ich normalerweise doch besser darauf auf. Solch eine gleichgültige Einstellung war mir fremd.Beim Kauf von gebrauchten Spielen ist immer ein Restrisiko vorhanden. Hab mir letztens Mickey Mania auf dem SNES geholt, etwas Filzstift auf der Rückseite, das Modul wirkte auch ein bißchen unsauber. Auf der Vorderseite sind bei den Modulen im unteren Bereich links und rechts zwei Schrauben. Die rechte war so mit Dreck und Staub zugeknostert dass ich kein Silber mehr erkennen könnte. Hab dann mit einem Stilkamm und einer Nagelfeile den Dreck herausgepult.
Das Spiel funktioniert zwar, so was ist aber trotzdem ärgerlich !
31. Januar 2014 um 10:44 als Antwort auf: Ich will hüpfen und rennen! (Der Jump`n`run-Thread) #1168608
UllusTeilnehmer@ genpei: Dann wird von mir im Jump and Run Thread demnächst der Conker folgen, allerdings nicht die N64 Variante, sondern die X Box Version, welche ich auch besitze ! Übrigens, mal wieder ein feines Exoten Review deinerseits !

@ Kong: Gutes Review !

@ Sebomat: Überraschungen gibt es immer !

@ Doom: Na dann muss ich mal mein Raketenabwehrsystem hochfahren !

Mr Nutz ist nicht das einzige Game, welches ich schlechter bewertet habe. Das waren noch Final Fantasy 13, Kid Clown in Crazy Chase, Rolling Thunder und Okami !
Zudem ist es noch eine Frage wie man selbst, die einzelnen Aspekte des Games bzw der Spielmechanik unterschiedlich gewichtet.
Zu MR Nutz: ich habe es vorgestern erhalten und bis in die zweite Welt gespielt, ca. 7 oder 8 Levels. Die Eindrücke sind also noch frisch.
Mir kommt es langsam vor, das Spieltempo sorgt für keine Dynamik. Selbst wenn man den Sprintbuttons drückt bewegt sich der Nüssesammler kaum schneller. Bei Magical Quest kommt hinzu, dass Capcom ein besseres und symphatischeres Spiel als Ocean mit Nutz abgeliefert hat.
Da Mickey magische Reise grafisch, soundmässig und spielerisch besser rüberkommt, wirkt dieses Spiel ausbalancierter und selbst das dort vorherrschende auch nicht ganz so flotte Spieltempo wird durch die positiven Elemente größtenteils ausgeglichen.
Für mich beißt sich dieser langsame Aspekt mit dem Spielfluss, denn ich selbst stark gewichte. Wenn Nutz niedergestreckt wird, muss die komplette Stage nochmal von vorne gespielt werden, nicht gut und nervend. Das Passwortsystem fehlt auf dem SNES, beim Mega Drive nicht, aber das macht mir das Spiel auch nicht symphatischer und besser.
Ja es spielt sich zwar gut, aber schnell macht sich Langeweile bei mir breit. Das Design der Figuren gefällt mir nicht, ich findes es zu generisch und zu bemüht.
Was früher gut war muss heute nicht mehr unbedingt auch noch gut sein.
Die älteren Retrogames müssen sich auch dem Zahn der Zeit beugen. Selbst die tollen Games von früher müssen einige Federn lassen, die mittelmäßigen verlieren noch mehr Federn.
Mr Nutz ist vom Gesamtkonzept her nicht mein Fall !
@ All: Heute stelle ich noch in die Hall of Fame einen würdigen Kanidaten und wohl mein Lieblingsgame neben Persona 4 im bisher umfassendsten Retroview vor !
Bin mal gespannt auf das Feedback !
31. Januar 2014 um 10:27 als Antwort auf: Ich will hüpfen und rennen! (Der Jump`n`run-Thread) #1168607
UllusTeilnehmer@ Sebomat: Sehr nett und charmant präsentiert, dein Mario Review !
Keep it up !

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