Cliff Bleszinski

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Cliff Bleszinski, bekanntlich der kreative Kopf hinter Gears of War und seit einiger Zeit nicht mehr bei Epic, nutzt seine Freizeit, um Fans auf seinem Blog mit mehr oder minder wichtigen Weisheiten zu beglücken. Gegenwärtig erläutert er in einem längeren Beitrag, wieso Dead Space 3 ein gutes Spiel ist und stellt am Ende eine These auf, die nicht jedem schmecken dürfte:

“Für disc-basierte Spiele zum Vollpreis ist Horror nicht mehr vermarktbar – es taugt eher als ‘ultimative Ausleih-Kapagne’, die man zwei Tage spielt und dann wieder eintauscht.”

Seiner Ansicht nach ist das auch Electronic Arts klar (was den Stilwechsel von Dead Space 3 bedingt), und wenn sich der Vertrieb ganz auf digitale Wege verlegt haben wird, dürften auch “echte Horror-Spiele” wieder zurückkehren, was er mit PC-Beispielen wie Slenderman und Amnesia unterstreicht.

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SxyxS
14. Februar 2013 23:26

FF 7 war mein erstes jrpg weil ich dieses kopffüsser design nicht mochte-wenn man den hype bedenkt,die grafik und die Erwartungshaltung,war es bei mir so dass ich dachte dass das game auf Anhieb flutscht wie mario oder zelda weil ich überhaupt keine Ahnung hatte wie jrpgs funktionieren,dachte es wåre in etwa ein komplexeres action adventure.Stattdessen war einarbeiten u dialoge angesagt =an meinen Erwartungen vorbei.Bei Wild Arms war meine Erwartung null inkl. kopffuss design u ich gab der gameplaymechanik eine chance.Und was ich an ff nicht so mag:man wird schon zu beginn oft episch erschlagen u ist mittendrin.ich mag es da eher langsam anzufangen u sich ins epische steigernd wie zb blue dragon.

D00M82
14. Februar 2013 14:11

[quote=SxyxS]

@doom
ob ff7 nun langweilig ist?
kann ich nicht sagen,war nur so dass man sich erstmal in die gameplaymechanik reinfuchsen und an die vielen kämpfe erst gewöhnen muss.

[/quote]Aber grad FF7 war och eher leichte RPG Kost oder nicht?Grad am Anfang kam man doch mit Attacke und ab und zu heilen, super durch!

Bastian 1984
14. Februar 2013 13:24

[quote=chief wiggum]

[…] ich glaube das liegt weniger am wiederspielwert der horrorgames. dass man beim zweiten durchlauf das meißte schon kennt ist bei fast jedem singleplayerspiel so. […] nur hätte ich mir gewünscht, dass man statdessen versucht durch einen langlebigen multiplayer, das spiel längerfristig attraktiv zu machen.

[/quote]Naja, beim Wiederspielwert gibt es schon Unterschiede. Manche Spiele kutzeln durch Highscores oder Bestzeiten da noch was raus. Beim Horrorgame geht es um Schockmomente, die kommen normalerweise genau einmal. Daher mein Vorschlag an die Herren Entwickler mehr mögliche Spawnpunkte einzubauen und die Gegner zufällig auftauchen zu lassen.Bei Multiplayer bin ich aber auch skeptisch, zumindest wenn es um Coop geht. Horror funktioniert allein besser, ob bei Film oder Spiel. Anders sieht es bei Counteroperativen Sachen aus. Die Idee bei Zombie U ist ja schonmal ganz witzig – Habs aber ehrlich gesagt nicht gespielt, daher kann ich über die Umsetzng nicht viel sagen. Witzig wäre auch eine Surivalhorror-Online-Multiplayer bei dem genau einer in die Rolle des Menschen tritt, der Rest spielt als Zombie und Co “”Fangen”” mit ihm. Wer “”fängt””, darf dann in die Rolle des Überlebenen springen. Aber klassicher Surival Horror wäre das dann auch nicht mehr…Andere Möglichkeiten wären es, den Spielern Möglichkeiten zur Modifizierung anzubieten, wie z.B. Leveleditoren. Macht sich aber schlecht, wenn man neue Level als DLCs verkaufen will…Und der Kram ist mir gerade spontan eingefallen. Muss doch möglich sein dass Leuten die dafür bezahlt werden und das beruflich machen sich da noch ein paar bessere Sachen einfallen lassen können.Die Massentauglichkeit ist natürlich eine interessante Frage. Aber zumindest früher haben sich diese Spiele doch relativ gut verkauft.

SxyxS
14. Februar 2013 13:05

@doomob ff7 nun langweilig ist?kann ich nicht sagen,war nur so dass man sich erstmal in die gameplaymechanik reinfuchsen und an die vielen kämpfe erst gewöhnen muss.

D00M82
14. Februar 2013 12:46

[quote=Gillian Seed]

Cliffy B. nervt m.M. nach sowieso nur noch mit seinem geblubber.

Der erste Teil von G.o.W hatte zumindest noch 1-2 nette “”ansatzweise”” neue Features – der Rest war einheitsbrei. Und was hat er seitdem zustande gebracht?
Richtig !

Nix !

[/quote]Du nervst mit solch unqualifiziertem “”Geblubber”” auch nur.Was definiert eigentlich Einheitsbrei? Das der Zweite Teil, ähnlich ist, wie der erste?Das es ein Shooter ist?!Welche Shooter findest du denn so gut?Und was hat er zustande gebracht?Hmmm eine Konsolenonly Marke mit knapp 19 Mio verkauften Spielen?Jetzt darfst du dich selber fragen, ob das nun etwas gutes oder etwas schlechtes ist.Aber vielleicht erwartest du ja, dass er nebenbei noch den Warpantrieb oder generell ein Raumschiff erfinden sollte, damit man was geleistet hat.Man immer diese Nixchecker hier….

chief wiggum
14. Februar 2013 12:32

nette theorie. aber ich glaube das liegt weniger am wiederspielwert der horrorgames. dass man beim zweiten durchlauf das meißte schon kennt ist bei fast jedem singleplayerspiel so. dass man deshalb ne gebrauchtspielsperre einführen will kann ich aber auch verstehen. nur hätte ich mir gewünscht, dass man statdessen versucht durch einen langlebigen multiplayer, das spiel längerfristig attraktiv zu machen. aber selbst dann ist das geschrei groß und jeder regt sich auf, behauptet das spiel brauche keinen multiplayer und trauert vergeudeten ressourcen hinterher…ich denke auch, dass horror ganz einfach nicht so massentauglich ist wie z.B. action. kann mir auch kaum vorstellen, dass in hollywood die produktionskosten für horrorfilme denen der actionfilme das wasser reichen können.

Gillian Seed
14. Februar 2013 12:29

Cliffy B. nervt m.M. nach sowieso nur noch mit seinem geblubber.Der erste Teil von G.o.W hatte zumindest noch 1-2 nette “”ansatzweise”” neue Features – der Rest war einheitsbrei. Und was hat er seitdem zustande gebracht?Richtig !Nix !

14. Februar 2013 9:17

“”p.s. In the 60$ disc based market horror doesn’t fly – it’s the ultimate “Campaign Rental” that’s played for 2 days and traded in and I’m sure EA knows this. When we’re fully digital we’ll see more true horror games coming back. (Look at Amnesia and Slenderman on PC.)””Die Frage die er stellt ist nicht neu, die gab es schon im Bezug auf Point-&Click-Adventures. Das Problem ist eben, dass sich diese Spiele nicht ändern. Bei zweiten Spieldurchlauf weiß ich ja schon was passiert. Wo ich mich beim ersten Mal vielleicht noch tierisch erschreckt hab, bin ich dann vorbereitet.In dieser Hinsicht hat er nun einmal Recht.Viele verkaufen dann da Spiel, was ich auch ok finde, aber genau da liegt dann der Haken. Die Produktionen werden immer aufwändiger und immer teuerer. Immer mehr Leute arbeiten an einem Spiel – vor zwanzig Jahren dagegen saßen da vielleicht drei Hänsel in der Garage! Diese Kosten bekomme ich nur durch Verkäufe wieder rein. Wenn ein Spiel eine entsprechend interessante Geschichte erzählt und das Gameplay nicht künstlich gestreckt wird, z.B. nicht endenwollendes Grinding, dann ist man relativ schnell durch. Ich selbst war nach zwei Nachmittagen durch “”Spec Ops – the Line”” durch. Die Geschichte hat mich völlig geflashed – wie es so schön heißt -, aber das tut sie nur beim ersten Druchlauf auf voller Dröhnung, einfach weil ich sie jetzt kenne. Sie ist aber weder zu lang noch zu kurz, sie erzählt was sie erzählen muss und soll.Prinzipiell könnte ich es jetzt auch verkaufen … könnte wie gesagt … ;)Die von Ihm genannten Beispiele sind eben von kleinen Teams erstellt worden und unglaubliche Effekte oder Hammergrafik sucht man bei beiden Spielen vergebens. Selbst wenn ich das Spiel aber nur ein Mal spiele, dann haben die ihr Geld und weitergeben kann ich es nicht. Wenn ich einem Kumpel davon erzähle oder es ihm mal zeige, dann MUSS er es sich kaufen, um es zu spielen. So überleben die in ihrem Nieschenmarkt.Das soll aber alles nicht heißen, dass ich für Account gebundene Spiele bin oder den Gebrauchtspielsektor ablehne, ich kann nur verstehen, was er meint!

Sonderfall
14. Februar 2013 9:07

[quote=captain carot]

Das erste Spiel mit zentralem Deckungsfeature ist ja wohl Space Invaders. xD

[/quote]lol, nice try.

Sonderfall
14. Februar 2013 9:13

[quote=Sauerland ist Schauerland]

Ich habe gerade kreativ und Gears of War in einem Satz gelesen. Dort hätte auch Reiner Calmund und Magersucht stehen können.

[/quote]Das hab ich mir so auch gedacht, schön.Der Rest, Fantasie mit Schneegestöber.

ChrisKong
14. Februar 2013 8:29

[quote=Vreen]

@bastian: damals waren die produktionskosten nicht ansatzweise so hoch wie heute. heute muss man viel mehr verkaufen als früher, und das bei größerer konkurrenz…

[/quote]Heute kann man dasselbe Spiel auf 3 stationären Konsolen raushauen plus zwei Handhelds, welche Konkurrenz, früher gabs vielmehr Entwickler als heute, die wurden ja alle geschluckt. Videospielkönsolen sind heute insgesamt sicher weiter verbreitet, als zu der Zeit als ich damit angefangen habe.

Vreen
14. Februar 2013 0:02

@bastian: damals waren die produktionskosten nicht ansatzweise so hoch wie heute. heute muss man viel mehr verkaufen als früher, und das bei größerer konkurrenz…

Bastian 1984
13. Februar 2013 23:44

[quote=D00M82]

Auch dieses Sega Fun Fußball Spiel fand ich gut 🙂

[/quote]Das hab ich leider nie gespielt, vermute aber, dass es mir gefallen würde.Naja, hauptsache am Ende sind wir alle wieder versöhnt. Zurück zu Bleszinski:Irgendwie kann ich dem Typen das nicht glauben. Die Spiele waren doch früher auch kommerziell erfolgreich, warum sollte das heute sovie landers sein. Letzlich sagt er ja, es läge daran das die Leute dass nur leihen oder gebraucht kaufen. Aber: In den 90ern gab es doch auch Videotheken. Und zumindest hier in Berlin gab es, zumindest gefühlt, viel mehr so “”Spielekrämerlädchen”” und die waren auch viel günstiger als Gamestop. Wie oft hab ich da um die Ecke drei zum Preis von zwei rausgehandelt. Naja, dafür gibts heute rabuy und co. Aber ich kann den Vertretern aus der Branche das ganze “”Geheule”” nicht abnehmen und reagier da gerade zur Zeit, wegen der ganzen Gerüchte, sehr empfindlich drauf.Und in den 90ern war die Raubkopiererei vermutlich auch weiter verbreitet. In meiner Klasse hatten damals viele Leute ne Playstation. Aber kaum einer hatte sich da keinen(!) Chip einbauen lassen. Und die alten Resis haben sich dennoch verkauft.P.S. Jetzt ne Runde Kirby, will ja wissen wie die Story weitergeht 😉

DonCurrywurst
13. Februar 2013 23:30

[quote=D00M82]Aber ich finde es blöd, wenn man seinen persönlichen Geschmack mit Qualität gleichsetzt [/quote]Ist zwar Offtopic, aber: Danke, danke und danke 😀

tak
tak
13. Februar 2013 23:29

(Ich habe seinen Artikel nicht durchgelesen, vielleicht mache ichs noch, sondern beziehe mich nur auf das Fazit.)Blödsinn. Es lohnt sich sogar klassische Shooter auf Disk zu veröffentlichen. Oder japanische Puzzler-Adventures wie Catherine usw.Vielleicht mag er recht haben, dass man keine 60 Millionen Dollar teuere AAA Horrorspiele mit angestrebter Verkaufszahl von mindestens 5 Millionen Einheiten produzieren kann. Aber natürlich ist ein Markt für Horrorspiele da.

D00M82
13. Februar 2013 23:21

Es war kein Stein, es war ein kieselchen. Ich finde es auch nicht schlimm, wenn jemandem ff7 nicht gefällt. Soll doch jeder spielen was er will. Aber ich finde es blöd, wenn man seinen persönlichen Geschmack mit Qualität gleichsetzt Und das machen leider so viele. Syxx wenn du ff7 langweilig findest, dann ist das okay 🙂

SxyxS
13. Februar 2013 22:02

und wo war da der stein?ich würde jetzt auf Anhieb schreiben dass ich ff7 nach ein paar stunde zocken aufgehört habe weil es mir überhaupt nicht gefiel- (aber dann müsste ich mir hier was anhören von den leuten die sogar eine petition gestartet haben damit 13 nicht auf der xbox erscheint u nicht)noch schlimmer wenn ich sagen würde dass ich kurze Zeit später den Einstieg zu jrpgs durch Wild Arms (ja,lacht nur,ist aber viel besser als ff7)erfolgreich geschafft habe.daher äussere ich mich lieber nichtnoch schlimmer-ich mag ff13-2(aber ein ff7 remake sollte aus rein kommerziellen gründen doch ein muss sein:10mio einheiten für ps360 u 3ds u 500 für die Wii U u 499 für die Vita.Das wäre ein voller Erfolg bei 10.000.999 stück à 25euro gewinn)

Dirk von Riva
13. Februar 2013 22:00

das würde auch auf andere genres gelten net nur horror

ChrisKong
13. Februar 2013 21:50

Wenigstens müssen sich die Entwickler von Nintendo nicht ständig ihren Scheiss geben und arbeiten an Spielen. Solche Statements wie das von Herrn Cliff zeugen von Wichtigtuerei und sind gerade in der letzten Zeit keine Seltenheit. Irgendwie sehe ich da Parallellen zum Filmbusiness, die wollen den Leuten auch immer weismachen, was einen tollen Film ausmacht. Und Dort wie hier kommt immer häufiger Müll bei rum.

D00M82
13. Februar 2013 21:47

Haha dann werfe ich mal den ersten Stein. Final Fantasy 7 ist einer meiner absoluten Lieblinge. Ein Remake muss her. Wobei ich manche Hack spiele sogar mag. Langsam müssen sie jedoch sein. Conan und viking fand ich beide großartig. Ich glaube mich stören einfach diese airtime combosMario strikers habe ich selber auch und finde es gut. Auch dieses Sega Fun Fußball Spiel fand ich gut :)Nintendo World Cup haben wir vor zwei Wochen auf meinem Retro spiele Abend auch ein paar Runden gespielt. Sehr witzig.

Vreen
13. Februar 2013 21:44

kann doch sein das er recht hat. er sagt ja nur, dass survivalhorror nicht die masse anspricht und sich daher nicht rentabel genug verkaufen kann. da wird wohl was dran sein, hat aber nichts mit der qualität oder der wichtigkeit des genres zu tun…

Bastian 1984
13. Februar 2013 21:32

[quote=D00M82]

Ich würde jetzt aber nie auf die dumme Idee kommen, in den dmc Test Thread zu gehen und da dauernd zu schreiben, dass Spiel sei schlecht. Akzeptiert doch einfach, dass ihr scheinbar third person Shooter nicht Leiden könnt. Aber solchen spielen dann generell die Qualität absprechen, ist absurd und dumm.
Ich mag übrigens auch keine Fußballspiele und keine jrpgs (mehr)

Oft ist es nun mal nicht der Titel, sondern das Genre

[/quote]Ich hab, wie gesagt, zu Gears nicht gesagt und das auch nicht vorgehabt. Zumal 3rdPerson-Shooter ein Genre sind, mit dem ich hin und wieder was anfangen kann, auch wenn meine letzten Ausflüge ein bisschen her sind. Vielliecht spiel ich es eines Tages nochmal, dann werd ich vielleicht was dazu sagenAber in der Sache geb ich dir Recht, nicht jeder muss alles mögen. Qualität leigt da (teilweise) im Auge des Betrachters. Selbst Innovation ist so eine Sache, muss doch jede neue Idee (wie ein Deckungssystem) auch sinnvoll eingebunden sein.P.S. Es gibt lediglich zwei Fussballspiele die ich mag: Marion Strikers (GC) und Nintendo World Cup (NES), das zweitere aber wohl nur aus Nostalgie wegen Kindheitserinnerungen. Ohne Foulen ist Fussball so langweilig wie in echt.Dafür kann ich mit den neueren JRPGs wie Xenoblade mehr anfangen als z.b. mit dem alten Final Fantasy Gedöns wie FF VII mit seinen stinklangweiligen statischen Bestätigungsknopf-dauerdrücken-Zufallskämpfen das gegen jede auch nur habwegs innovative Konkurrenz wie Grandia, Paper Mario oder Panzer Dragoon Saga ziemlich alt aussah. Uups, ich hab FF VII beleidigt, jetzt werd ich hier wohl gesteinigt 😉

hardobi
13. Februar 2013 21:05

[quote=Bravopunk]

Aber da muss eben ein Umdenken her. Für mich dürfen Nischenspiele z.B. technisch ruhig simpler sein. Und von mir aus dürfen diese Spiele dann im Laden ruhig weniger kosten. Das funktioniert auch auf dem PC Markt, wo Spiele total unterschiedlich bepreist werden. Nur bei den Konsolen ist es noch recht festgefahren, dass alles zum Start 60-70 Euro kosten muss um eine Ladenversion zu rechtfertigen. Nur selten kostet ein Spiel direkt zum Start mal 30 oder 40 Euro in der UVP. Stattdessen wird alles was nicht “”Vollpreis”” ist direkt auf “”Download-Spiel”” geschrumpft und zwischendrin ist eine große ungenutze Lücke von potentiellen “”Mid-Price”” Spielen.
Da im PC Segment dieser “”Mid-Price”” viel stärker bedient wird, liegt die Vermutung nahe, dass der Grund für die “”Vollpreis oder Tiestfpreis (Download)”” Mentlität bei den Konsolen in den Lizenzgebühren/-bedingungen der Konsolenherstellern liegt. Bei einem neuen Spiel direkt für 30 Euro kommt wahrscheinlich kaum noch was beim Spielehersteller selbst an.

Daher meine These: Der Markt ist auf der Nachfrageseite auch abseits von Download für “”Nischenspiele”” bereit aber bei der Anbieterseite ist in der Hinsicht der Wurm drinnen….und ob sich das mit der Next-Gen ändert?…

[/quote]Absolut!Von daher war auch Deadly Premontion für mich so eine positive Überraschung. Von mir aus kann die Grafik ruhig auf PS2 Niveau sein, das stört mich überhaupt nicht, aber eine fesselnde Geschichte möchte ich halt gerne erzählt bekommen. Gerade der Adventuremarkt auf dem PC ist ja durch die entsprechende Preisgestaltung überhaupt erst wieder “”zum Leben erwacht””. So etwas wünsche ich mir auch für einige Nischengenres wie Shoot’Em’up, Horror-Survival oder auch Kopien sehr guter 2D Spiele wie Metroid, Castlevania etc.

Beeberman
13. Februar 2013 20:43

Ich denke das Problem ist, dass man immer versucht aus Horror Survival -> Action mit wenig Horror zu machen. Warum versucht man nicht Survival mit wenig Horror zu kombinieren, wie zB. Bioshock. Das hat leichte Einflüsse von beidem und kommt gut bei der Masse an.

Ravingrabbid
13. Februar 2013 20:29

Warten wir erstmal auf das Horrorgame von Mastermind Shinji Mikami. Vielleicht läutet das ja eine kleine Revolution ein? Wer weiß,wer weiß….:-3

Bravopunk
13. Februar 2013 20:18

“”Cliff Bleszinski,…, nutzt seine Freizeit, um Fans auf seinem Blog mit mehr oder minder wichtigen Weisheiten zu beglücken””In der Tat…minder wichtig^^Noch dazu fehlt jegliche Begründung, warum gerade Survival Horror nicht als Vollpreis funktionieren soll.Ok, Horrorspiele haben allgemein eine kleinere Zielgruppe, da vielen Spielern der Grußel schnell zu intensiv wird.Aber die “”kleinere Zielgruppe”” trifft auf so viele Genre zu, dass nach der Logik alles abseits von Ego-Shooter oder West-RPGs als Vollpreisspiel keinen Sinn mehr ergibt…und schon sind wir in der dystopischen Welt in der es nur noch die zwei genannten Spieleformen gibt^^.Von daher ist seine Aussage schon recht nachvollziehbar.Aber da muss eben ein Umdenken her. Für mich dürfen Nischenspiele z.B. technisch ruhig simpler sein. Und von mir aus dürfen diese Spiele dann im Laden ruhig weniger kosten. Das funktioniert auch auf dem PC Markt, wo Spiele total unterschiedlich bepreist werden. Nur bei den Konsolen ist es noch recht festgefahren, dass alles zum Start 60-70 Euro kosten muss um eine Ladenversion zu rechtfertigen. Nur selten kostet ein Spiel direkt zum Start mal 30 oder 40 Euro in der UVP. Stattdessen wird alles was nicht “”Vollpreis”” ist direkt auf “”Download-Spiel”” geschrumpft und zwischendrin ist eine große ungenutze Lücke von potentiellen “”Mid-Price”” Spielen.Da im PC Segment dieser “”Mid-Price”” viel stärker bedient wird, liegt die Vermutung nahe, dass der Grund für die “”Vollpreis oder Tiestfpreis (Download)”” Mentlität bei den Konsolen in den Lizenzgebühren/-bedingungen der Konsolenherstellern liegt. Bei einem neuen Spiel direkt für 30 Euro kommt wahrscheinlich kaum noch was beim Spielehersteller selbst an.Daher meine These: Der Markt ist auf der Nachfrageseite auch abseits von Download für “”Nischenspiele”” bereit aber bei der Anbieterseite ist in der Hinsicht der Wurm drinnen….und ob sich das mit der Next-Gen ändert?…

Ecco the Gecko
13. Februar 2013 20:11

Wozu erscheint eigentlich die neue Konsolengeneration wenn die derzeitige Spielegeneration bereits zu teuer in der Produktion ist. Werden dann in Zukunft nur noch Shooter, Rennspiele und Action Adventure released. Anscheinend ist ja alles, was sich unter 5 Millionen Einheiten verkauft hat, mittlerweile ein Flop und nicht mehr rentabel! Sehe da ganz schwarz was die zukünftige Spielevielfalt angeht!

Sauerland ist Schauerland
13. Februar 2013 20:14

Ich habe nichts gegen GoW (weder gegen die Gears noch den Gott) und schlecht fand ich es auch nicht, wenn auch nicht besonders oder herausragend, aber Aliens im Koop zu töten…gab es da mal nicht was von Konami. ;-)Warum darf man einen exklusiven Titel denn nicht kritisieren? Warum muss man immer ein Fanboy der Konkurrenz sein? Infamos fand ich scheiße/mittelmaß/nicht toll und God of War großartig/toll/tetrislike. Bin ich jetzt schizo?Außerdem hat Nintendo keine Trolle, sondern eine Pilzpalastwachen! 😉

D00M82
13. Februar 2013 20:08

Ich will Mario gar nicht bashen. Ich spiele selber fast jedes Mario Spiel. Ich wollte doch nur aufzeigen, dass sich bei Mario ja auch niemand beschwert. Und wenn Mario oder auch Kirby sich rausnehmen kann, die Story hintendran zu stellen, dann kann das Gears im Grunde auch. Mich stört, dass viele Hocker hier noch nicht ihre Vorlieben entdeckt haben. Ich habe da auch ein bisschen für gebraucht. Ich habe aber erkannt: ich hasse hektische Hack and slay spiele. Devil may cry ist ein Graus für mich. Ich kann mit sowas nix anfangen. Ich habe damals Teil 4 gekauft und wurde nicht warm. Dachte es lag am Titel. Mit ninja gaiden das selbe, oder dantes Inferno. Mittlerweile kaufe ich solche Titel einfach nicht mehr. Ich würde jetzt aber nie auf die dumme Idee kommen, in den dmc Test Thread zu gehen und da dauernd zu schreiben, dass Spiel sei schlecht. Akzeptiert doch einfach, dass ihr scheinbar third person Shooter nicht Leiden könnt. Aber solchen spielen dann generell die Qualität absprechen, ist absurd und dumm. Ich mag übrigens auch keine Fußballspiele und keine jrpgs (mehr)Oft ist es nun mal nicht der Titel, sondern das Genre

Bastian 1984
13. Februar 2013 19:51

[quote=D00M82]

Oder wie ist die Story bei Mario so? Ach ja, habe ich vergessen, viel anspruchsvoller!!

[/quote]Wegen Nintentdotrollen, die ja noch kommen könnten, wird präventiv gegen Mario gebasht…Ich hab Gears nicht gespielt und äußer mich nicht dazu.Aber:Der “”Story”” von Mario muss man eins lassen: Sie ist völlig schnurz, aber Mariospiele tun auch gar nicht erst so, als hätten sie was zu sagen. Keine Story ist mir lieber als mich mit irgendeinem schlecht geschriebenen Unfug konfrontieren zu lassen (Ohne dass ich da konkrete Spiele nenne).Ähnlich Kirby und das magische Garn. Bei dem Bilderbuchunfug der mir da zwischendurch präsentiert wird, kann garnicht das Gefühl aufkommen, der Plot wäre schlecht. Der Plot ist einfach nicht existent, und das ist auch gut so ;-)Wenn Kirby in einer “”Zwischensequenz”” einen riesigen Kuchen ist und davon Bauchschmerzen bekommt, dann ist das, passend zum Spiel, einfach nur lustig und sooooooooooooooooo niedlich.