
The Verge berichtet, dass es bei Microsoft angeblich interne Überlegungen gibt, Senua’s Saga: Hellblade II früher oder später für PS5 umzusetzen. Microsoft hat sich bisher selbstverständlich nicht zu dem Thema geäußert.
Senua’s Saga: Hellblade II erscheint am 21. Mai für Xbox Series X.









Dlc braucht man nicht kaufen, 15 Euro im Monat hingegen sind notwendig, will man überhaupt spielen, wenn man allein nach solchen Konzepten spielen will.
Ich spreche dem Modell nicht ab, dass es zu einem relativ günstigen Preis erlaubt, “alles” zu spielen, das angeboten wird. Aber erst dann, wenn man nicht mehr bezahlt oder Server abgeschaltet werden, wird es klarer, dass “nichts” mehr übrig ist.
Wie gesagt, kritisiere ich das nicht einseitig, da es nichts gibt, das nur Vorteile hat und andersherum genau so wenig “nur” Nachteile.
Auf die Balance kommt es mir an und nicht auf eine Gleichschaltung die dafür sorgen könnte, dass Games ausschließlich auf eine strikt vorgegebene Art gespielt werden können, ohne Alternativen.
Übrigens mache ich mir was “Alternativen” angeht keine Sorgen, da “Freaks” immer einen Weg gefunden haben, möglichst viele Aspekte unseres Hobbys zu erhalten, so dass weder im “Retro” Bereich, noch was relativ “alte” Games angeht, eine Gefahr sehe, dass solche nicht mehr zugänglich sind, kann mich aber natürlich auch täuschen, da Consumer-Rechte jederzeit beschnitten werden könnten.
Das finanzielle Argument verstehe ich bei exzessiven DLCs, aber bei Abodiensten überhaupt nicht. Netflix und GamePass kosten ca 15 Euro im Monat. Das ist der Preis eines Films auf Blu-Ray, oder eines einzelnen Indie-Spiels. Dafür gibt es mehr Inhalte, als man in dem ganzen Monat auch nur ansatzweise ansehen oder spielen könnte. Man kann Abodienste für vieles kritisieren, aber zu teuer sind sie meiner Meinung nach wirklich nicht.
Gut gebrüllt Löwe.Um einfach noch mal Thema zu bleiben.Hellblade 2 wird mit Sicherheit wie der Vorgänger ein zeitloses Spiel das man sich 1.in den Schrank stellen sollte um es jederzeit zum Zocken verrfügbar zu haben.Hoffe deshalb auf eine schnelle PS5 Umsetzung und eine physische Behandlung von Limited Run.Das ist nicht perfekt aber besser wie der Gamepass.
Amen
Ich stimme dem auch zu, es sei denn, man hat an einigen ( nicht allen) Retro-angesammelten seinen/ihren Spaß. Dann würde es mich schon wurmen, wenn ich lange/umständlich danach suchen müsste, wie ich ein bestimmtes Spiel wieder-spielen kann.
In der Hinsicht sind Sammlungen nicht nur im Sinne der “Antiquität-Wertanlage” etwas wert.
Das ist für mich dennoch nur eine Seite der Medaille. Denn alle Streaming-Dienste oder bezahl-Abos bzw. Accounts zu Spiele Bibliotheken sind darauf ausgerichtet, Gewinne zu generieren. Also ist fast alles davon eine Art Leihgabe/Berechtigung bzw. Erlaubnis, gegen Gebühr, ein Hobby zu frönen, in dem man seine Rechte abgibt, etwas zu “besitzen” und indirekt immer zur Kasse gebeten wird, wenn man spielen will.
Ob das zu der geringeren Wertschätzung führt, warum diese “Kultur” dafür sorgt, dass Games nicht zu Ende gespielt werden und 5 Minuten Nostalgie das Maximum der Gefühle sind, bei Games, die früher auch locker 50 Euro gekostet haben, obwohl man sie in einer Stunde durch hatte?
Am Ende des Tages kann sich jeder fragen, wenn man gerne Games aus der Vergangenheit spielt ( und “Retro” ist irgendwann auch alles…), ob es günstiger ist, etwas parat zu haben, bei dem man einmalig Geld dafür geblecht hat, oder immer wieder Moneten dafür locker machen muss.
Ob am Ende dieser moderne “Service” gerechtfertigt ist, ohne dass einem überhaupt etwas gehört, das soll jeder für sich entscheiden.
Ich merke, dass alles in der Industrie dahin strebt, meins ist es trotzdem nicht, auch wenn, paradoxer-Weise, diese neue Geschäftsmodelle mich mehr an meine Arcade-Zeit erinnern, als dass ich empfinden würde, sie wären etwas neues: Die Rechte-Inhaber der Spiele erlauben es gegen Geld, dass man ihre Werke spielt. Jedes mal. Früher hieß es “Insert Coin” heute schließt man irgendein Streaming-Abo ab.
Der unterschied ist dennoch, dass man mit Home-Konsolen/Pcs dafür gesorgt hat, dass man mit Umsetzungen der Arcade Games etwas erworben hat, das man immer wieder spielen konnte, da man es gesondert gekauft hat und ein solches Spiel wanderte dann in den eigenen “Besitz”. Street Fighter 2 am Automaten konnte man immer noch mit Münzen füttern, wenn man es denn wollte.
Mir wären diese ganzen Geschäftsmodelle komplett egal, wenn die Konsolenhersteller mir die Garantie geben würden, dass alles Digitale auch Haptisch zu erwerben ist.
Und genau das sehe ich nicht, dass es passieren wird.
Ich bin per-se kein Befürworter von übermäßigem “Besitz”, aber ich spiele nun mal gerne und wenn ich mir anschaue, wie oft ich zur Kasse gebeten worden wäre, um bestimmte Retro-Games spielen zu können, dann bin ich doch froh, dass ich meinen alten Krempel nie verkauft habe.
Ich gebe dir da völlig recht.Meine Bibliothek reicht bis zum NES zurück und für die allerwenigsten bereits Gezockten reicht es für 5Min Nostalgie.Trotzdem finde ich es absolut unbefriedigend wenn von einem Hobby wo man wahrscheinlich die meiste Zeit investiert absolut nichts bleibt.So eine Videospielsammlung hat einfach was Berfriedigendes und ist bei älteren Systemen richtig was wert.Das Geld für die Spielemiete ist weg.Das System Gamepass scheint mit all seinen Vorteilen wider Erwarten von MS an seine Grenzen zu stoßen,sonst würde man kaum Studios in dem Umfang zusammenstreichen und Diskussion über das VÖ von Exklusiven auf Konkurrenzplattformen entstehen lassen.
Auch DVD Sammlungen könnten bei dem ganzen woken Zensurwahn und “plötzlicher Unverfügbarkeit” beim Steaminganbieter wertvoll werden.Ich traue Netfilx nicht.
@bellborn
Eine Spiele”bibliothek” zu besitzen ist aber nur für eine kleine Minderheit von Enthusiasten und Sammlern von Interesse. Die meisten Zocker spielen ein Spiel eine Weile, oft nicht einmal bis zum Ende wie man an den Trophies/Achievements sehen kann, und gehen dann zum nächsten Titel. Und das ist auch ok so. Wenn ich in meine eigene Steambibliothek schaue, geht es mir doch genauso. Ich habe es damals geliebt, aber werde ich wirklich noch einmal das originale STALKER spielen? Oder Max Payne 3? Ich könnte sehr gut ohne den permanenten Zugang zu diesen Spielen leben.
Das gleiche denke ich heute über meine ca 50 Filme auf Blu-ray, die eine Schublade okkupieren und von denen fast nie einer den Weg ins Laufwerk findet. Aber irgendwann habe ich mir gedacht, es würde mein Leben bereichern, wenn ich jederzeit die Möglichkeit habe, Pulp Fiction anzuschauen…
Ich sehe das ähnlich @Walldorf.Gamepass ausgelaufen und man hat nichts mehr.Und noch ein Problem:Spiele gehen.Es eignet sich nicht als Spiele-Bibliothek.Das Argument 70 Euro gespart,zieht nur bedingt.
Wobei die ABK die große Stärke MS ist.Morrowind einfach auf jeder XBOX zocken zu können,hat was.
Aber für mich ist das nichts.Irgendwann mal 3 Monate Gamepass für die vielleicht verbliebenen Exklusive,das wars.
“Gratis” im GamePass, und später für 70 Euro bei der Konkurrenz. Macht doch Sinn. So hat man das eigene Abo-Angebot gut dargestellt und noch Geld von denen mitgenommen, die bei der Konkurrenz spielen. Ich denke, solche Angebote werden in Zukunft häufiger kommen.
Spiele sind heute so teuer in der Produktion wie Filme, aber ein GamePass hat nur einen Bruchteil der Abonnenten von Netflix oder Disney+. Das kann nicht funktionieren. Andere Einnahmequellen müssen her und die Spieler sind die Gewinner. Ich würde ein Hellblade II gerne spielen, aber nicht, wenn ich dafür extra eine Xbox oder einen PC kaufen muss. Vielleicht komme ich also doch noch in den Genuss, und Microsoft kriegt Geld von mir. Win-win. Als PlayStation Spieler hätte ich auch kein Problem mit einem Last of Us auf Xbox, nach einer Exklusivitätsperiode.
Das war eine interne Präsentation, kein Pressetext. Die rein digitale Xbox Series X ist noch nicht mal offiziell angekündigt.
Das Hauptproblem beim Gamepass für Microsoft ist, dass er praktisch keine Nutzerbindung erzeugt. Wenn ich mir meine ganzen Spiele bei Steam kaufe, besitzt mein Account einen gewissen Wert und ich werde tendenziell auch in Zukunft immer wieder dahin zurückkommen. Wenn ich mir ne Playstation kaufe, dann werde ich mir zumindest für die Generation auch vorwiegend Playstation-Spiele kaufen (und dank Abwärtskompatibilität ist es auch wahrscheinlich, dass ich bei der nächsten Generation wieder zugreife) etc.
Beim Gamepass hab ich im zehnten Monat nicht mehr Incentive ihn zu verlängern als im ersten und sofern ich da nicht so gut wie alle interessanten Spiele bekomme bleibt er immer nur ein Add-on, das man dann abschließt, wenn man’s gerade braucht. Gibt ja auch Leute, die nur einen Monat im Jahr Netflix abonnieren und dann in dieser Zeit alles für sie interessante nachholen.
@ belborn: Von Microsoft physische Versionen zu erwarten, ist doch auch weit hergeholt. Ich zitiere nachfolgend lediglich den Pressetext zur nächsten Revision der Series X, die ja – jetzt kommt’s – “hinreißend digital” werden wird. Ehrlich, hinreißend digital!? Selten erlebt, wie etwas so beschissenes so positiv verzerrt wurde. Die Dreistigkeit muss man erstmal besitzen.
Dazu kann ich sagen das ich bis dato noch nicht ein einziges ps5 Spiel besitze
Einige Remakes sind interessant muss ich aber nicht sofort haben bin auch kein Vielspieler mehr das ist auch die wahrheit und boykottiere only digital komplett
Senua würde ich für den Couch-Faktor lieber für PS5 kaufen – ABER – scheint es ja wieder nur digital zu geben – bis die sich geinigt haben, werde ich es am PC durch haben – diese Gen eine PS5 zu kaufen war definitiv ein Griff ins Klo – kommt ja eh alles für den PC raus…
Ich habe langsam das Gefühl Xbox implodiert
Na zumindest gehen jetzt alle Einnahmen eines Spiels von AB an MS. Gerade bei Candy Crush oder CoD kommt da sicherlich ordentlich was bei rum. Aber neue Spiele kosten halt auch viel in der Entwicklung und anscheinend trägt der Game Pass die Kosten dafür nicht auf Dauer. Zumal wenn bisher noch ein sehr großer Teil der Spiele von AB auf der PS gekauft wurden.
Ich versuche irgendwie das Geschäftsmodel von MS zu verstehen.Bethesda ok,aber Activision?69Milliarden?
Ich wiederhole 69 Milliarden für ein Unternehmen das ihre Spiele sowieso auf Xbox gebracht hätte.(OK da ist noch die Candy Crush Sparte)
Was hat sich MS da vorgestellt.Das alle ihre PS Konsolen abstöpseln und sich eine Box mit Gamepass kaufen weil dann Call of Duty drin ist,um damit die Entwicklungskosten + Gewinn zu decken?
Und wie Ulrich schon sagt,was soll ich mir ein Spiel kaufen wenn es noch nicht mal mehr ein physische Version davon gibt?
Ja klar… Als ob bei Xbox Spielern die Konsole einstauben würde, weil die nix zu zocken hätten. Diese Gen ist die Series meine Hauptkonsole und ich glaube nicht dass ich meinen Stabel der Schande jemals abgearbeitet bekomme…
Mal ganz ehrlich gibt es bzw gab es bei ms überhaupt Flaggschiff Produktionen ? Außer Gears oder Halo ?
Dieses Bild ist total erbärmlich bis erschreckend was ms so abzieht, schon seit der one die ich seit dem ersten Tag hatte, kam viel zu wenig.
Aber Hauptsache dick mit dem Geldbeutel wedeln und Activision/Blizzard/Bethesda kaufen, Studios schließen, Leute rauskegeln und spiele mäßig kommt dann quasi trotzdem nichts. Außer mal ein Starfield.
Naja ich bekomme beim schreiben gerade jedenfalls immer mehr eine Krawatte.
Ich bin gespannt wann dann Halo und Gears auf Sonys Kiste kommen werden.
Das wird sich natürlich nicht besonders verkaufen, dafür hat man die die eigene Kundschaft viel zu stramm auf Game-Pass-Kurs geeicht. Und dass man für ein Spiel, das viele Jahre als Flaggschiff-Produktion herhalten durfte, erst gar keine Handelsversion mehr produziert spricht doch auch schon Bände, wie niedrig die Erwartungen sein dürften.
Da sage ich nur abwarten, wie oft auf Game Pass runtergeladen geworden oder gekauft ist.
Selbst Hellblade: Senua’s Sacrifice hat es sehr gut im Download Bereich gekauft. Nochmal gesagt, warten wir ab, bevor die Vorurteile Brechtstangen kommt.
Kommt jetzt nach den letzten Aussagen von Spencer nicht so überraschend. Würde mich aber auf jeden Fall freuen. Das Spiel dürfte mit der Thematik eh nicht die hohen Verkaufszahlen erreichen.
Wer weiß. Wer weiß.