007: Liebesgrüße aus Moskau – im Klassik-Test (PSP)

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Nach seinen Ausflügen auf die großen Konsolen darf der einzig echte Bond auch auf der PSP seinen Charme spielen lassen: Zum ersten Mal leiht Sean Connery höchstpersönlich der polygonalen Doppelnull seine Gesichtstextur, um einmal mehr in der Filmumsetzung vom 60er-Jahre-Blockbuster Liebesgrüße aus Mos­kau mit russischen Agenten abzurechnen und blonde Genossinnen zu verführen.

Wie auf PS2 & Co. nehmt Ihr den ­(politisch nicht mehr ganz korrekt) bösen Ostblock-Feind auf Tas­tendruck ins Visier, dann entladet Ihr mit der rechten Schultertaste das Magazin von Walter PPK, Maschinengewehr & Co. Der Einsatz von Bonds berühmten Spielzeugen (u.a. der Q-Copter, ein schicker Raketenrucksack und ein vollautomatischer Wurfanker zum ­Erklimmen von Hauswänden) wurde für die ‘kleinen Liebesgrüße’ auf ein Minimum reduziert, den von den Fans geliebten, pfeilschnellen Aston Martin hat man gleich ganz ausrangiert.

Nach Eurer digitalen Abreise in Richtung Istanbul orientiert sich die Level-Struktur von Schießereien in Stadt, Botschaft usw. nur noch locker am großen Heimkonsolen-Vorbild, außerdem wurden das Feindaufgebot und der Spielumfang an sich merklich ­beschnitten. Stattdessen gebt Ihr jetzt häufig Eurem türkischen MI6-Kollegen mit der Sniper-Wumme ­Feuerschutz.

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