
Meinung
Ulrich Steppberger meint: Blur ist ein Rennspiel, dessen Qualitäten einen nicht unmittelbar anspringen – nicht zuletzt, weil im Gegensatz zu etwa Split/Second die Grafik nüchtern wirkt. Dafür tummeln sich jede Menge Fahrzeuge auf den Kursen und es geht mächtig rund. Das arcadelastige Gerase lebt von seiner Dynamik und den wunderbar ausgewogenen Extras, bei denen kein ’Blauer-Panzer-Frust’ aufkommt. Das Fahrverhalten ist anspruchsvoll genug, um Profis nicht zu langweilen, aber auch für Neulinge zugänglich. Die Solo-Karriere entpuppt sich als gelungen, hätte für meinen Geschmack aber noch etwas mehr Pfiff vertragen. Das dickste Plus von Blur: der großartige Online-Modus. Mit motivierenden Herausforderungen, dem Reiz des Auflevelns und ruckfrei laufenden Rennen selbst bei vollem Teilnehmerfeld bleiben kaum Wünsche offen.











Ganz ehrlich, ich mochte PGR wirklich, konnte mit Blur aber nix anfangen. Mit Split/Second übrigens auch nicht. Mit Pure hatte ich aber sehr viel Spaß.
Eine meine Schande Blur nie gekauft gehabt.
Ein Grund, dass nicht MS Bizarre Creations übernommen hat könnte tatsächlich auch Don Mattrick gewesen sein. PGR war zwar einigermaßen erfolgreich, aber leider auch nicht so erfolgreich. Und Mattrick hat wohl sehr früh Kinect auf Kosten klassischer Konzepte forciert.
https://www.gamedeveloper.com/game-platforms/bizarre-creations-on-why-its-acquirer-wasn-t-microsoft
Einige Aussagen klingen mit Blick auf die Entwicklung bei Microsoft in den vergangenen Jahren schon fast prophetisch.
Da konnte Miccosoft allerdings nichts dafür: Damals gehörte Bizarre Creations zu Activision, das aber eben (noch) nicht zu Microsoft.
Knallergame und Gleichzeitig der Sargnagel für Bizarre Creations. Das hab ich MS nicht verziehen…