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Der Mehrspieler-Modus selbst gehört in die Kategorie ”Back to Basics”. Neumodische Elemente aus Modern Warfare wie Wallruns kicken Treyarch und Raven Software kurzerhand aus dem Spiel. Stattdessen geht es in bekannten Spielarten wie ”Team-Deathmatch”, ”Stellung”, ”Herrschaft” oder ”Abschuss bestätigt” im Modus 6-gegen-6 auf kleinen Karten zur Sache. Die Scharmützel gestalten sich durch die engen, aber clever designten Maps schnell und bisweilen hektisch. Im Vergleich zu den Vorjahren gibt es mehr Abschüsse in kurzer Zeit. Das kann man mögen, man muss aber eben auch der entsprechende Spielertyp dafür sein. Im schlimmsten Fall kommt hier nämlich auch schnell Frust auf.
Apropos Frust: ”Feuerteam”, in dem zehn Vierer-Squads um Uran und den Bau einer Bombe wetteifern, fällt im Test leider durch. Die Matches wirken noch sehr unausgegoren – angefangen beim Absprung über dem Zielgebiet, der nicht selten für unzählige Bildschirmtode sorgt, bis hin zu der insgesamt schwachen Nutzerführung und dem grundsätzlichen Chaos auf dem ”Battlefield”, das hier für viel Ärger und wenig Spielfluss sorgt.
Deutlich besser gefällt VIP-Eskorte, welches durch die Begrenzung von nur einem Leben pro Runde durchaus Spannung erzeugt. Hier ist Teamwork gefragt, ansonsten geht der Begleitschutz ratzfatz drauf und der VIP muss alleine klar kommen. Den besten Eindruck bei den großen Spielarten hinterlässt aber Verbundene Waffen. Dort streitet ihr euch mit Schneemobilen und Panzern um Flaggenpunkte oder steuert auf der Map Armada sogar Kanonenboote und lasst euch mit einer Zipline von einem Kreuzer zum nächsten. Die Karten sind größer und für bis zu 24 Spieler ausgelegt. Das Durcheinander hält sich durch klare Strukturen in Grenzen. Hier kommt tatsächlich etwas Battlefield-Feeling auf, wenn auch nur im Kleinen.
Auf dem Schlachtfeld bleibt vieles gleich und doch einen Tick anders: Punkteserien laden sich jetzt auch mit der Zeit langsam auf und sind nicht mehr allein an Abschüsse und Erfolge gekoppelt. Scharfschützen nerven weiterhin und gerade Sturmgewehre scheinen noch einen Hauch zu mächtig zu sein. Das alles unterfüttert ein Charakter- und Progressionssystem, auf dessen Basis Ihr Erfahrungspunkte sammelt und mit Level-Aufstiegen neue Waffen, Schalldämpfer, Griffe und andere Extras freischaltet. Der Waffenschmied erlaubt zwar das Bearbeiten von verschiedenen Bereichen Eures Ballermanns, jedoch könnt Ihr bei Primär- und Sekundärwaffe maximal fünf Extras anbringen. Das bedeutet im Klartext: Ihr bastelt keine komplett neuen Waffen, sondern nehmt lediglich kleinere Anpassungen daran vor. Eurem Charakter verpasst Ihr neben den Waffen auch Feldausrüstungen und eine Wildcard sowie drei Extras für passive und aktive Talente wie etwa das Abfeuern von Ausrüstung aus dem Sprinten heraus.
Ansonsten ist die Motivationsspirale klar wie standardisiert. Wem die freischaltbaren Individualisierungsobjekte nicht ausreichen, für den gibt es auch Herausforderungen für Multiplayer, ”Zombies” und die Kampagne. Überraschungen finden sich in diesem Bereich leider nicht.









Das Spiel scheint sich ja mit der neuen Xbox überhaupt nicht zu vertragen oO*
Rotiert grad in meiner PS5. Der Multiplayer macht mir so viel Spaß wie schon lange nicht mehr in nem CoD. Die Kampagne ist bisher auch spitze.
Leider ist das Spiel echt Speicher hungrig. Für Kampagne und Multiplayer sind weit über 100GB fällig
Bin mit Modern Warfare wegen der MP zufrieden. Der Solo Modus bei Black Ops – COLD WAR mache mir Lust, allein wegen der Schauplätze.