
Meinung
Matthias Schmid meint: Ich war nie der größte Fan des Startlevels auf dem zunächst sturmgepeitschten, dann sinkenden Schiff – dementsprechend brauchte ich ein wenig Zeit, um so richtig warm zu werden mit der Remastered-Version. Doch mit jeder Mission, jedem Szenariowechsel stieg mein Spaßpegel an – und nach zwei, drei Stunden wusste ich wieder genau, warum das erste Modern Warfare mein liebster Ego-Shooter ist (und bleibt). Selbst nach der großen Menge an Call of Duty-Titeln fühlen sich viele Einsätze aus diesem Spiel unverbraucht und hochspannend an: das Verteidigen des Panzers, der Sturm des TV-Studios, das Erobern des russischen Dorfes mit Heli-Unterstützung, dazu natürlich das Bombardement aus der Luft, der Strahlentod oder die Geländetour in Prypjat. Fast schon selbstverständlich wirken da die astreine Steuerung und die flüssige Optik. In grafischer Hinsicht hat mich Raven sehr positiv überrascht: Die Remastered-Version kann optisch mit den letzten PS4- und Xbox-One-CoDs mithalten eine beeindruckende Leistung, wenn man sich die gealterte Originalversion heute noch mal ansieht.








