Call of the Sea – im Test (Xbox Series X)

10
2463
Zurück
Nächste

Meinung & Wertung

Lennard Willms meint: Call of the Sea ist eine einnehmende kleine Gruselgeschichte, die sich weniger um das übernatürliche Unbekannte dreht, als vielmehr um Norah und ihren geliebten Ehemann Harry. Das Spiel kreuzt sommerliche Insel-Romantik mit düsterem Lovecraft-Horror und macht eine Frau zur Protagonistin, die all diesem Unheil mit einem erfrischenden britischen Understatement begegnet. Die Rätsel haben mich hin und wieder fluchen lassen und auch ein kleiner Bug, bei dem Norah sich einen entscheidenden Hinweis einfach nicht notierte, schmälerten meinen Spaß. Die fantastische Atmosphäre und wunderschöne Grafik machen solchen Frust aber schnell vergessen und schlussend-lich ist es die Story, die das Spiel trägt. Gerade als Teil des Game Pass sollte man Call of the Sea gespielt haben.

Launiges Lovecraft-Adventure, das anstelle von Horror auf Empathie und Erkundung setzt.

Singleplayer81
Multiplayer
Grafik
Sound
Zurück
Nächste
neuste älteste
captain carot
I, MANIAC
captain carot

Abgesehen davon, dass viele Areale in CotS am Ende nicht wirklich größer sind, sondern nur größer aussehen, das ändert halt leider gar nix daran, dass teilweise der Rätselaufbau in Verbindung mit dem Lauftempo unnötig nerven kann, weil die entsprechenden Stellen sich deswegen zäh spielen können.
Gameplayseitig bietet Call of the Sea einfach noch gut Luft nach oben, auch wenn Handlung und Atmosphäre es ganz gut raus reißen.

Steffen Heller
Redakteur

@captain-carot Naja, bei SOMA waren die Gebiete auch kleiner, wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe und ich schätze, dass es da auch hilft, dass dort eine größere Anspannung vorherrscht und man da auch gar nicht so sehr durchrennen will, während bei Call of the Sea alles so harmlos wirkt, dass man manchmal einfach gerne schnell durch den Sonnenstrand von A nach B will (habe nur die erste Stunde gespielt).

captain carot
I, MANIAC
captain carot

Das Problem ist nicht das Bewegungstempo an sich. Das ist ja bei einem linearen What Remains of Edith Finch auch sehr gemächlich. Ab dem Punkt, wo man etwa bei manchen Rätseln (zumindest ohne Walkthrough) Bereiche aber abläuft nervt das doch immer wieder. Kann auch sein, dass ich manche Sachen theoretisch mit kürzeren Laufwegen hinbekommen hätte. Seltsamerweise schafft SOMA das alles trotz eines gewissen spielerischen Anspruchs meistens.

captain carot
I, MANIAC
captain carot

Der M! Test entspricht quasi dem Meta.
https://www.metacritic.com/game/xbox-one/call-of-the-sea
Mein persönliches Fazit wäre etwas niedriger ausgefallen. Spielerisch nerven u.a. langsames Gehtempo und der Aufbau mancher Rätsel dann manchmal doch, die meisten Rätsel reichen auch nicht weiter als bis ganz ok. Wenn man mal hängt, dann bestenfalls weil der Lösungsweg intransparent ist.

SOMA oder Firewatch spielten sich da z.B. deutlich runder, wobei Firewatch halt noch weniger fordert.

Als Horrorspiel würde ich das alles gar nicht bezeichnen, die surrealen Elemente sind zwar an Lovecraft und Co. angelehnt, aber es gibt z.B. keinen Fall in den Wahnsinn, nix weltenzerfressendes im Hintergrund etc.
Allerdings wird Call of the Sea durchaus von Story und Atmosphäre getragen.

Steffen Heller
Redakteur

@supermario6819 Das Spiel kannst du natürlich auch separat als Download für nen 20er kaufen.

SonicFanNerd
Moderator
SonicFanNerd

Habe es auch schon angespielt und fand es nicht schlecht.
Interessant finde ich eben die Insel-Atmo mit der (anfangs) bunten und hellen Grafik gepaart mit Lovecraft-Vibes.
Hab’s aber noch nicht weit gespielt, aber wenn mal Luft ist (und es noch im GP sein sollte) werde ich die Insel sicher weiter erkunden.

Supermario6819
I, MANIAC
Supermario6819

Woanders wurde das Spiel nicht so gut bewertet.Gibt es das nur im Gamepass?

Ash Rockford
I, MANIAC
Ash Rockford

Danke für den Test!
Ich finde es toll, dass Ihr über den Tellerrand schaut.
Ich werde das Game anzocken.

Bitte mehr XSX Test! ??

Gruss
Ash