Decarnation – im Test (Switch)

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Paris, 1990: Die 29-jährige Varieté-Tänzerin Gloria posiert als Aktmodell für einen Bildhauer, doch als sie das im Museum ausgestellte Werk mit ihrer Lebensgefährtin Joy im Museum betrachten möchte, entdeckt sie einen gruseligen Mann, der sich an ihren Bronzebrüsten vergeht. Kurze Zeit später trennt sich das Paar und ihr Chef möchte sie von der Bühne abziehen und als Trainerin einsetzen und sogar ihre Mutter bringt ihr nicht den gewünschten Respekt entgegen. Kurzum: Es läuft nicht gut für Gloria und ihr Leben stagniert, als sie ein mysteriöses Angebot eines wohlhabenden Mäzens erhält. Doch aus dem vermeintlichen Karriere-Durchbruch wird nichts und Gloria findet sich in einer ­Zelle in einem karg ausgestatteten Kellerraum wieder, permanent be­obachtet von einer Überwachungskamera und fürstlich bewirtet von Bob, dem freundlichen Hausdiener des Mäzens.

Im Verlauf der sechs Akte, die je rund eine Stunde dauern, erzählt das kleine französische Indie-Team eine zutiefst verstörende Geschichte, die immer wieder zwischen dem Zellenalltag und Albträumen ihrer Insassin wechselt – die Grenzen verschwimmen zusehends. Spielerisch wird nicht viel geboten außer spärlich eingestreuten und spielerisch ­etwas ungelenken rhythmischen Tanzeinlagen und anderen Minispielen, vereinzelten Rätseln und Suchaufgaben, die sich allesamt der in vielen Textboxen erzählten Psycho-Horror-Geschichte unterordnen, diese aber auch symbolisch unterstreichen.

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