Football Manager 2021 Xbox Edition – im Test (Xbox Series X)

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Im Sommer 1994 gründeten Paul Edward Collyer und sein Bruder Oliver Charles ein kleines Studio namens Sports Interactive, um sich ganz ihrer Leidenschaft zu widmen: der Entwicklung von Fußball-Managern. Mehr als 26 Jahre später sind sie noch immer mit viel Herzblut bei der Sache und bringen weiterhin Jahr für Jahr ein neues Football Manager auf den Markt. Das Schöne an der 2021er-Edition: Sie ist nach mehr als einer Dekade Abwesenheit endlich wieder für Xbox-Konsolen erhältlich und zugleich der mit Abstand stärkste Teil der letzten Jahre.

Hauptgrund ist die im Vergleich zu Football Manager 2020 nochmals verbesserte Match-Engine – also das Modul, welches die getroffenen taktischen Entscheidungen in KI-Gewusel auf dem Platz überträgt. Stürmer etwa ziehen nun endlich im Duell mit dem Torwart nicht mehr so oft den Kürzeren, das gesamte Passspiel wirkt deutlich glaubhafter, zahlreiche neue Spielzüge sorgen für Überraschungen und auch sonst merkt man, dass das Feedback der Community sehr zu Herzen genommen wurde. Dazu gesellen sich spannende Ingame-Herausforderungen und ein erfreulich kompetenter Co-Trainer, der auf Wunsch viel Mikromanagement abnimmt. Schaut man genau hin, bleibt dennoch Spielraum für Verbesserungen. Durch eine wahre Flut an Infoeinblendungen etwa leidet zuweilen die Übersicht. Interviews und Pressekonferenzen wiederum haben trotz neuer Ges­ten-Mechanik weiterhin Schlaftabletten-Charakter. Gleiches gilt für die audiovisuelle Präsentation der Partien: Sie lässt sich leider zu keiner Zeit mit dem vergleichen, was man von Echtzeit-Kickern wie FIFA oder PES gewohnt ist.

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