Forever Skies – im Test (PS5)

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Hunderte Jahre nach einer Umweltkatastrophe kehrt Ihr als Forscher auf die postapokalyptische Erde zurück, um ein Gegenmittel gegen ein Virus zu finden. Das ­Survival-Abenteuer ist spielerisch eine Mischung aus Raft und Subnautica. Statt über oder durch das nasse Blau bewegt Ihr Euch hier mit Eurem ausbaubaren Luftschiff durch die dicken Staubschichten über den Ruinen des Planeten. Die in der Schwierigkeit einstellbaren Survival-Elemente wie Hunger und Durst habt Ihr schnell im Griff, da Eure Basis mit Wasserkondensatoren und Angeln meist nur ein paar Meter Laufweg entfernt ist. Über ein Radar fliegt Ihr Hotspots sowie sich häufig ähnelnde Ruinen an und sucht nach Ressourcen sowie neuen Materialien, die Ihr mit Extraktor, Scanner und einem 3D-Drucker verwertet. Nebenbei baut Ihr fleißig Euer Schiff weiter aus, sodass aus einer kleinen schrottreifen Flugmühle ein prächtiger Eisenadler wird.

Atmosphärisch gelungen ist der Wetter- und Lichtwechsel, was zusammen mit der zerstörten Umgebung eine melancholische Stimmung erzeugt. Spätere Elemente wie die rudimentären Kämpfe dienen hauptsächlich dazu, dem Planeten mehr Gefahr einzuhauchen und Ressourcen wie Medikits mehr Sinn zu verleihen. An der Loot-Balance könnten die Entwickler noch feilen. Solo-Spieler benötigen für wichtige Crafting-Komponenten deutlich länger, worunter das ­Spieltempo leidet und wodurch Ihr Euch immer wieder künstlich ausgebremst fühlt.

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