Formula One Championship Edition – im Klassik-Test (PS3)

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Ohrenbetäubendes Motorengekreisch, glühender Asphalt, beißender Benzingeruch – es ist mal wieder Formel-Eins-Zeit! Pünktlich zum Saisonstart in Melbourne bringt sich Sony erneut in Startposition – diesmal auf der PS3. Allerdings kommt hier nur die letztjährige Saison zum Einsatz, denn hinter dem Starttitel verbirgt sich eine nahezu 1:1-Portierung von Formel Eins 06 auf der PS2. Und das mit allen Vor- und Nachteilen.

Nichts geändert wurde an den Spielmodi: ‘Schnelles Rennen’ und Zeitfahrten sind ebenso wählbar wie komplette Rennwochenenden und die Karriere. Letztere bietet alles rund um Eure Laufbahn als F1-Pilot – Rennkalender, virtuelle E-Mails ­sowie Rennberichte inklusive. Am Anfang verdingt Ihr Euch noch in einem drittklassigen Team als Testpilot oder Zweitfahrer. Bei beständiger Leistung werben Euch aber schnell neue ­Arbeitgeber mit konkurrenzfähigeren Boliden ab, mit denen schließlich um die F1-Krone gekämpft werden darf.

Doch erst einmal ist harte Cockpit­arbeit angesagt: Je nach Fähigkeiten dürfen Fahrhilfen wie Bremsassistent, Ideallinie oder Traktionskontrolle beliebig zu- oder abgeschaltet werden. Dennoch kann Formula One nicht mit dem Realismusgrad eines Gran Turismo konkurrieren, was allerdings einen schnellen Einstieg begünstigt. Sollte es zu langweilig werden, schaltet Ihr einfach das Schadenssystem zu: Gerade im Tumult nach dem Start müsst Ihr kühlen Kopf bewahren, denn Flügel oder Aufhängung sind schnell ramponiert.
Gelungen ist auch das Flaggen- sowie Strafsystem, das unfaires Abkürzen oder Rempeln umgehend ahndet: So schaltet sich für einige Sekunden eine Geschwindigkeits­begrenzung ein – ganz ähnlich wie in Gran Turismo 4, was wertvolle Sekunden kostet.

Während sich spielerisch kaum ­etwas getan hat, durchlief die Grafik eine Frischzellenkur: Der Titel verwöhnt das Auge mit vielen ­Optik-Details – besonders in HD. ­Angefangen bei den funktionierenden Rückspiegeln über korrekten Schattenwurf bis hin zu Spiegelungen auf dem Lack. Die stimmungsvollen Regenrennen werden zusätzlich mit korrekt herabtropfendem Nass auf der Scheibe garniert – alles präsentiert mit einem durchweg flüssigen Bildaufbau, auch bei vollem 22-köpfigem Fahrerfeld. Der große ‘Wow’-Effekt bleibt aber aus.

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