Ikai – im Test (PS5)

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Katashiro, also die kleinen weißen Papierzettel mit Schutzzeichen, die in japanischen Tempeln verkauft werden, um das Böse zu bannen, spielen diesen Monat nicht nur in Ghostwire: Tokyo eine Rolle, sondern sind auch der Star im Feudal-Japan-Gruseler Ikai. Hier fertigt Ihr sie als von Geis­tern gebeutelte Priesterin sogar selbst an. Während verschiedene Dämonen Euren Tempel heimsuchen, tapst Ihr wehrlos über das verlassene Gelände, um mit dem Stick neue Katashiro zu bemalen und die von japanischer Folklore inspirierte Monsterbrut zu besiegen. Auf Eurem sehr linearen Weg begegnen Euch dabei immer wieder Rätsel, vom Feuer-Labyrinth, das plötzlich im Wald auftaucht, bis zu einer Nadel-im-Heuhaufen-Suche, bei der Ihr in einem Berg aus Knochen vier Bambus­hölzer finden müsst.

Diese Knobeleien bilden den Kern der etwa vier Stunden langen Schocker-Odyssee und werden nur selten von einer kleinen Fluchtsequenz unterbrochen. Ihr habt es hier eher mit einer Walking Sim als mit ­Survival Horror zu tun. Grafisch wird niemand vom Hocker gehauen, doch für einen Indie-Titel sind die Lichtstimmungen atmosphärisch gesetzt und der Tempel sieht authentisch bewohnt aus. Das Mal-Feature ist eine nette Idee, die aber weit unter ihren Möglichkeiten bleibt, weil beim Zeichnen keine Angst aufkommt, solange Ihr clever genug seid, nicht im Dunkeln zu kritzeln. Trotzdem: Innerhalb seiner kurzen Spielzeit unterhält Ikai durchaus und könnte Euch einen netten Gruselabend bereiten.

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Ob Euch das 40 Euro wert ist, entscheidet Ihr.

Der Preis bezieht sich auf die physische Version – im PS Store kostet das Spiel ca. 13 Euro bzw. derzeit im Angebot 9 Euro.

https://store.playstation.com/de-de/product/EP2011-CUSA32302_00-4102876612740274