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| Spiel: | Just Cause 3 |
| Publisher: | Square Enix |
| Developer: | Avalanche Studios |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 18 |
| Erschienen in: | 1 / 2016 |
Sorgte der “Diktatorenentfernungsspezialist” Rico Rodriguez bei seinen beiden vorherigen Einsätzen noch für Auftraggeber in paradisischen Instelstaaten für Chaos und Zerstörung, wird es bei Just Cause 3 persönlich. Denn der neue mediterrane Schauplatz Medici ist seine Heimat, in die Rico zurückkeht, um dort den despotischen General Di Ravello zu entsorgen. Wer sich nun erhofft, dadurch eine tiefergründige Story mit interessanten Charakteren vorgesetzt zu bekommen, kennt Just Cause schlecht: Handlung ist hier eigentlich nur Mittel zum Zweck, um ein paar obligatorische und nicht besonders einfallsreiche Missionen zu verknüpfen – das hat sich bei Teil 3 nicht geändert. Vielmehr geht es den Entwicklern von Avalanche darum, einen gewaltigen Spielplatz zu errichten, in dem Ihr Eure destruktiven Neigungen ausleben könnt.
Zwar ist der Schauplatz neu und mit noch größeren Dimensionen versehen (400 Quadratkilometer lassen keine Platzangst aufkommen), visuell erinnert er trotzdem an die Vorgänger: Inselmassen mit südländisch anmutenden Ortschaften, dazu jede Menge subtropische Vegetation, riesige Wasserflächen und ein schneebedecktes Gebirge gibt es hier wie dort. Weil die Wege weit sind, setzt Just Cause darauf, dass Ihr Euch nur selten zu Fuß bewegt: Zahlreiche Fahrzeuge vom Auto bis zum Jet können genutzt und kurzerhand von ihren Insassen befreit werden. Besonders flexibel seid Ihr aber in der Luft: Neben dem gewohnten Fallschirm, den Rico mit sich führt, hat er nun auch einen Wingsuit dabei, der deutlich flottere Schwebeflüge erlaubt – allerdings ist die korrekte Handhabung nicht so einfach, weshalb Ihr Euch auf einige Übungszeit einstellen solltet. Gleiches gilt für die zweite große Neuerung: Auf Tastendruck feuerte Rico schon immer einen Greifhaken mit Seil auf Ziele, die er dann einholen und attackieren konnte. Jetzt sind gleich zwei Haken nutzbar, was sich prima dazu eignet, Gegenstände (oder Feinde) zu verbinden und kollidieren zu lassen. Wer sich damit vertraut macht, kann allerhand Schabernack treiben. Explosives Ölfass an Helikopter? Geht. Zwei Feinde festtackern, damit die sich gegenseitig ausknocken? Ebenso möglich.









Ich schließe mich torbus an. Für ein bisschen Krachbumm zwischendurch ist es super! Und der wingsuit ist auch klasse und in Kombination mit dem Greifhaken und etlichen Fahr-, und Flugzeugtypen ergibt sich ein geniales Freiheitsgefühl. Es hat seine Schwächen aber das sind große Stärken.
Als Fan des zweiten Teils bin ich alles andere als enttäuscht. Ich habe meine Freude an dem Spiel & für zwischendurch absolut gut ( wenn man ein wenig auf Krawall gebürstet ist 😉
Als ich den Test lesen, den Podcast gehört, nochmal den Test gelesen und darüber nachgedacht, stellt eins fest. Wenn es so gute Openworld gibt und erlebt habe mit Ihren Stärke, frage ich mich, warum sollte ich Just Cause 3 kaufen? Außer ich will nur krach bumm – ist mir zu wenig.
Als großer Fan des zweiten Teils habe ich mich auf Just Cause 3 gefreut – und wurde enttäuscht. Repitative Aufgaben ohne Ende, die Zwangsunterbrechunge in der Story, langwierige Suchaufgaben innerhalb von immer gleichen Basen und Städten.Kurzum: Habe das Spiel nach ca. 10 Stunden Spielzeit wieder verkauft.