Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: Tokyo 2020 – im Test (Switch)

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Meinung

Ulrich Steppberger meint: Warum ich mich so auf Tokyo 2020 gefreut hatte, weiß ich inzwischen nicht mehr – wahrscheinlich war es die Aussicht auf die ”1964”-Retro-Variante. Die ist tatsächlich der ausgesprochen liebevoll gemachte Höhepunkt in einem Sportspiel, das einen durch ein Wechselbad der Gefühle schickt – denn für jeden gelungenen Einfall (wie eben die Pixel-Olympiade) gibt es mindestens ein Element, das nervt oder gar enttäuscht. Die Anzahl der Disziplinen ist löblich, aber viele sind nicht richtig durchdacht und geraten entweder oberflächlich oder warten mit komplizierter Steuerung auf. Der Story-Modus erzählt eine gefällige Geschichte, ist aber auf Dauer zäh und von den freischaltbaren Minispielen sind längst nicht alle spaßig. Und auch diesmal vermisse ich Turniermodi, gerade für Mehrspieler-Runden – warum sich Sega so dagegen sträubt, will mir nicht einleuchten. So bleibt Mario & Sonic erneut ein im Grunde sympathisches, aber auch problembehaftetes Spiel, das aus seinem Potenzial zu wenig macht.

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Sonicfreak
11. Dezember 2019 13:16

Nah, das Spiel ist schon ziemlich gut geworden.

Rudi Ratlos
11. Dezember 2019 11:05

Bei der Franchise ist seit ein paar Titeln der Wurm drin :/

Max Snake
10. Dezember 2019 19:18

Geht mir auch so Zack. Wieso so kompliziert Tasten Eingabe in der gegenwart Disziplin Sega?

Anonymous
Anonymous
10. Dezember 2019 18:56

Schade, da hätte ich mir mehr von erwartet.