Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: Tokyo 2020 – im Test (Switch)

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Offizielle Olympia-Sportspiele sind seit 1992 üblich, ab der 2008er-Veranstaltung wetteifern auch die Maskottchen von Nintendo und Sonic regelmäßig miteinander – bis beides zu den letzten Winterspielen 2018 in Pyeongchang ausblieb (lässt man die leidlich gelungene Lizenz-Integration in Ubisofts Steep mal außen vor). Nun erfolgt das große Comeback und zugleich Switch-Debüt von Mario & Sonic mit der Tokyo 2020-Ausgabe, also passend zu den Olympischen Spielen in ihrem Heimatland. Etwas kurios ist, dass die Veröffentlichung bereits jetzt und nicht wie bislang üblich erst im Frühling des Veranstaltungsjahrs erfolgt. Umso mehr, da Sega das zweite, maskottchenfreie und auch für PS4 erhältliche Olympia-Spiel in Japan auch schon an den Start gebracht hat, für den Westen aber extra noch zurückhält.

Switch-Sportler erleben diesmal einen witzigen Kniff: Weil Tokio im Jahr 1964 schon einmal Gastgeber war, wird im Spiel das Geschehen in zwei Zeitebenen aufgeteilt. Während Klempner, Igel & Co. in der Gegenwart nach üblicher Art und Weise in 3D-Szenarien sporteln, geht es bei ”Tokio 1964” in bester Pixel-Nostalgie zur Sache: Mario und seine Nintendo-Kollegen laufen als 8-Bit-Sprites auf, Sonic und die Sega-Truppe geben sich in ihren 16-Bit-Formen die Ehre. Dann geht es in stilechten 2D-Umgebungen (optional mit ”TV-Filter” inklusive Scanlines) um Medaillen, auch der Soundkulisse wird besondere Aufmerksamkeit zuteil: Anders als bei den 2020-Sportarten kommentiert hier nämlich laufend ein Sprecher das Geschehen, der klingt, als ob er aus einem guten, alten Röhren­empfänger plaudert – sogar auf Deutsch.

Auch im umfangreichen Story-Modus kommt diese Zweiteilung zum Tragen: Die beiden Titelhelden werden durch einen fiesen Trick gemeinsam mit Bowser und Dr. Eggman in ein Retro-Videospiel gesaugt, das Letzterer als Falle gebastelt hatte. Nun müssen die Rivalen dort ausharren und zu Duellen antreten, während in der Gegenwart Tails und Luigi einen Weg suchen, alle zu retten. Im Lauf der 20 Kapitel wechselt das Geschehen regelmäßig zwischen beiden Zeitebenen, spielerisch sind die Abläufe aber ähnlich. Auf einem Stadtplan von Tokio klappert Ihr kontinuierlich hinzukommende Schauplätze wie Wettkampfstätten oder Touristen­attraktionen ab, die entweder hübsch in 3D modelliert oder als nostalgische 2D-Kulisse in Szene gesetzt sind.

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Sonicfreak
I, MANIAC
Profi (Level 3)
Sonicfreak

Nah, das Spiel ist schon ziemlich gut geworden.

Rudi Ratlos
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Rudi Ratlos

Bei der Franchise ist seit ein paar Titeln der Wurm drin :/

Max Snake
I, MANIAC
Epic MAN!AC
Max Snake

Geht mir auch so Zack. Wieso so kompliziert Tasten Eingabe in der gegenwart Disziplin Sega?

Zack1978
Mitglied
Maniac
Zack1978

Schade, da hätte ich mir mehr von erwartet.