Mario vs. Donkey Kong 2: Marsch der Mini-Marios – im Klassik-Test (DS)

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Wer das erste Mario vs. Donkey Kong auf dem GBA gespielt hat, wird von der Fortsetzung etwas überrascht sein: Statt wie erwartet einen waschechten Jump‘n‘Run-Nachfolger mit Denk­elementen abzuliefern, hat Nintendo den March of the Minis kurzerhand zur Stylus-Knobelei umfunktioniert.

Auch wenn der Titel anderes suggeriert, Ihr kontrolliert nicht den Klempner selbst, sondern seine kleinen Robo-Alter-Egos. Und auch die habt Ihr nicht direkt im Griff, sondern gebt ihnen lediglich durch Stylus­striche Aktionen wie Laufen, Springen oder Stopp vor – die werden so lange ausgeführt, bis entweder ein Hindernis bremst oder dem Winzling etwas zustößt. Multitasking wird als Grundkönnen Eurerseits vorausgesetzt, denn in den Levels sind stets mehrere Mini-Marios unterwegs, entsprechend wird auch häufiger Teamwork nötig, um Rätsel zu lösen und Hindernisse zu überwinden.

Das klingt nicht zufällig nach einem Lemmings-Ableger, doch trotz konsequent und ordentlich ­umgesetztem Grundprinzip kommt nie die ganz große Begeisterung auf: Zwar erwarten Euch in jeder Welt neue Besonderheiten und Bosskämpfe gegen Donkey Kong sorgen für etwas Abwechslung. Doch auf Dauer beschleicht einen zu Recht das Gefühl, dass hier mehr drin gewesen wäre: So bleibt Mario vs. Donkey Kong 2 ein guter Knobler, der sein Potenzial aber nicht ausschöpft.

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