
| Spiel: | Pang Adventures |
| Publisher: | DotEmu |
| Developer: | Pastagames |
| Genre: | Geschicklichkeit |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 6 / 2016 |
1989 veröffentliche das japanische Studio Mitchell Corporation seinen vielleicht größten Hit: Pang. In dem Arcade-Spiel traten Pixel-Steppkes mit Harpunen gegen vom Himmel purzelnde Blasen an, die bei einem Treffer in zwei kleinere Kugeln zerbarsten simples Prinzip, großer Spaß. Der Marke waren ein paar Nachfolger vergönnt (u.a. Super Pang auf dem SNES), zuletzt erschien 2009 Pang: Magical Michael für DS. Mittlerweile hat Mitchell die Spieleentwicklung eingestellt, aber dem französischen Team DotEmu seinen Segen für eine Neuinterpretation erteilt. Pang Adventures tauscht Pixel gegen hässliche Comic-Grafik im Flashgame-Look, baut aber aufs klassische Spielprinzip: In knapp 100 Stages zerkleinert Ihr von oben ins Bild purzelnde Blasen, die je nach Stage unterschiedliche Größen und Eigenschaften besitzen oder von (teils zerstörbaren) Barrieren beeinflusst werden. Entscheidend sind aufsammelbare Extras und Waffen: Das Schild rettet Euch vielfach die Haut, das Zeit-Einfrier-Item ist grandios, um im Kugelhagel blitzschnell Freiraum zu schaffen. Euer Held beißt nämlich beim ersten Kontakt mit den Blasen ins Gras außer Ihr kämpft zu zweit, dann dürft Ihr den Kameraden wiederbeleben. Spürbar anders als in den alten Pang-Spielen ist die Bewaffnung: Während sich Doppel- und Ankerschuss vertraut anfühlen, wirbeln MG, Flammenwerfer und Laser die Spielmechanik kräftig durch. Ebenso anders sind die Bosskämpfe (gegen einen immer ähnlichen Alien-Blob): Hier müssen wir Kugeln und die Schwachpunkte des Schufts treffen!
Abseits der Pang-typischen Weltreise lockt ein spannender Endlos-Modus mit dezent krachiger Inszenierung.
Matthias Schmid meint: Ich hatte durchaus Spaß mit Pang Adventures als Serienfan bin ich aber ein bisschen enttäuscht. Ich mag den Look nicht, zudem vermisse ich die Kunstwerk- oder Antik-Hintergründe. Auch finde ich das Leveldesign nur mäßig pfiffig dafür steuert sich das Spiel jederzeit präzise, der Schwierigkeitsgrad ist gelungen und ein Zweispieler-Modus an einem TV dabei. Bei den neuen Waffen bin ich gespalten: Das MG eröffnet coole neue Ballermöglichkeiten, der Flammenwerfer ist zu stark. Nach dem (zu raschen) Durchspielen zocke ich gern ein paar Runden im Endlos-Modus das motiviert!
Solider Nachfolger des Arcade-Oldies: trotz billiger Präsentation ein kurzer, harmloser Geschicklichkeitsspaß.
| Singleplayer | ![]() | 67 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |












@Sinuhe Ha, diese Woche für ‘nen 5er in den DwG 😀 Danke für dein Feedback, da werde ich wohl zuschlagen.
Also ganz so hässlich wie Matthias finde ich die Grafik nicht. Und um die fehlenden Wahrzeichen ist es etwas schade, aber beim Spielen bekommt man vor lauter Bällen eh nichts vom Hintergrund mit.Das Spiel hat mich im Koopmodus sehr gut unterhalten und tut es immer wieder. Von so einer Art Spiel gibt es eh zu wenig. Egal wer– das kann jeder zocken, auch ohne besondere Spiele-Affinität. Der Preis im Playstation Store von 10€ ist vielleicht etwas hoch, aber für 5€ kann man es durchaus mitnehmen.