Savior of Sapphire Wings / Stranger of Sword City Revisited – im Test (Switch)

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Als japanische Entwickler vor ein paar Jahren noch mit dem Sprung zur HD-Grafik zu kämpfen hatten, waren Dungeon Crawler aus der Ego-Perspektive ein großes Ding – lässt sich diese Art Spiel doch vergleichsweise schnell und ­günstig entwickeln.

Savior of Sapphire Wings ist ein Remaster des 2010 erschienenen Students of Round, wobei die Änderungen aber fragwürdig ausfallen: Die neuen Charakterporträts und das Interface wirken billig, an den recht kargen Kampfeffekten wurde nicht gearbeitet. Ganz klassisch fürs Genre arbeitet Ihr Euch durch Grid-basierte Kerker und kämpft rundenbasiert gegen Feinde. Die Schwierigkeit steigt nicht zu steil an und stellt sich der arg klischeebehafteten Story kaum in den Weg. Das Team besteht aus Frontlinie und zweiter Reihe: Durch gegnerische Techniken kann die Formation zerstört werden, aber Ihr habt Skills, um dies zu vermeiden. Die Gegner kämpfen ebenfalls in Formation und wechseln manchmal durch, was für Dynamik in den Kämpfen sorgt. Viel Fokus liegt auf den ­Beziehungen der ­Charaktere: Nehmt sie in Euer Team auf, lasst sie nicht sterben und redet mit ­ihnen in der Freizeit, um Eure Bande zu stärken. Denn Feinde haben tatsächlich Mechaniken, die schlechte Beziehungen bestrafen und Eure Strategie zerstören können.

Angenehmer Bonus ist das zweite Spiel im Paket: Stranger of Sword City Revisited. Das 2016 für Vita und Xbox One erschienene RPG ist ein logischer nächster Schritt nach Savior: Die Spielerführung erfolgt weniger aggressiv und Ihr könnt freier entscheiden, wie Euer Team aufgestellt ist – nur ist auch die Schwierigkeit viel höher. Spielerisch wirkt es grund­legend ähnlich, aber mit Extras wie mehr Charakter-Anpassung und Events.

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