Spikeout: Battle Street – im Klassik-Test (Xbox)

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Als Sega noch mächtiger Hardware-Hersteller war und mit dem Mega Drive gewaltig an Nintendos Thron rüttelte, erschienen in der“Streets of Rage-Serie einige der ­besten Sidescroll-Beat’em-Ups aller Zeiten. Spikeout: Battle Street bringt dieses vom Aussterben bedrohte Genre zurück auf die heimische Mattscheibe.

Held Spike schart eine Bande voller muskelbepackter Modesünder (Lieblingsfarbe Pink) um sich, in der Hoffnung, die Straßen von Diesel Town von allerlei Schurken zu säubern. Mit jeweils einem Vertreter der bunten Truppe gebt Ihr fortan Hundertschaften ­von rüpelhaften Motorradfahrern, unfreundlichen Söldnern sowie allerlei skurrilen Zeitgenossen derbe auf die Zwölf. Neben Schlag- und Kick-Moves stehen schmerzhafte Würfe, ein aufladbarer Super-Punch sowie ein rettender Rundumschlag zur Verfügung. Fallengelassene Schlagwerkzeuge der Rowdys setzt Ihr ebenso zu Eurer Verteidigung ein wie herum­liegende Straßenabsperrungen oder LKW-Reifen.

Während der Übungsmodus lediglich für kurze Trainingseinheiten zu gebrauchen ist, stellt Euch die Story-­Variante vor schwierigere Aufgaben: Mit Eurem – je Level vorgeschriebenen – Charakter beseitigt Ihr zahlreiche Zwischen- bzw. Endbosse und sorgt so nach Ende der sieben mittelgroßen Abschnitte für geregelte Verhältnisse auf den Straßen. Vorbildlich: Via Splitscreen, System Link oder Xbox Live tretet Ihr mit bis zu vier Schlägern gleichzeitig an. Zudem ­sorgen etliche freischaltbare Klopper für Langzeitmotivation.

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Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

Unglaublich, das ich Spikeout: Battle Street vor 14 Jahren kennen.