Tales of Vesperia: Definitive Edition – im Test (Switch)

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Eine neue Episode der Tales-Reihe ist bisher nicht angekündigt, aller­dings dürfte sich auch dieses Remaster für viele Serienfans neu anfühlen. Kam Tales of ­Vesperia doch vor gut 10 Jahren exklusiv für die Xbox 360 in den Westen – trotz respektabler RPG-Versorgung in den ersten Jahren nicht unbedingt die Hardware, auf die Genre-Enthusiasten damals setzten. Die Definitive Edition basiert auf der inhaltlich erweiterten, allerdings Japan-exklusiven PS3-Portierung. Neben neuen Kostümen und ein paar Szenarien enthält die auch zwei erstmals spielbare Figuren: Piratengöre Patty ist komplett neu, während Flynn, bester Freund und Rivale von Hauptfigur Yuri, bereits in der Xbox-360-Fassung eine wichtige Rolle hat, hier aber nun als spielbares Partymitglied dabei ist.

Technisch wurde gefeilt: Das Original hatte 720p, die Kämpfe liefen mit 60, der Rest des Spiels mit 30 Bildern pro Sekunde. Die Auflösung beträgt nun auf ­allen Systemen 1080p, die PS4-­Fassung läuft noch dazu mit 60 fps, ­während Switch und Xbox One die Bildrate des Originals ­beibehalten – 4K-Darstellung sucht Ihr ­vergebens. Inhaltlich ist relativ klassische ”Tales”-Kost geboten – das heißt, mit Anime-Klischees wird nicht gespart, ­allerdings ist das Spiel dank des erwachsenen Helden und dessen moralisch manchmal fragwürdigen Handlungen für ältere Spieler erträglicher als manch andere Episode.

Auch das andere Marken­zeichen der Reihe, die wilden ­Actionkämpfe, sind wieder mit von der Partie. Ihr kontrolliert eine Eurer Figuren direkt und verpasst den Gegnern schnelle Schlag­combos und effektive Spezial- und Magie-Attacken. Den Rest der Truppe übernimmt die KI, die sich aber auch Euren Anweisungen beugt – ebenso können menschliche Spieler in die Rolle Eurer Mitstreiter schlüpfen.

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Anonymous
Anonymous
21. Februar 2019 16:40

Gefällt mir trotz ein paar Macken außerordentlich gut. Gerade die Charaktere sind richtig gut geschrieben, spielerisch gibt es aber noch Luft nach oben.