Seite 1
| Spiel: | Tales of Vesperia: Definitive Edition |
| Publisher: | Bandai-Namco |
| Developer: | Bandai-Namco |
| Genre: | Rollenspiel |
| Getestet für: | Switch |
| Erhältlich für: | PS4, Switch, XOne |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 2 / 2019 |
Eine neue Episode der Tales-Reihe ist bisher nicht angekündigt, allerdings dürfte sich auch dieses Remaster für viele Serienfans neu anfühlen. Kam Tales of Vesperia doch vor gut 10 Jahren exklusiv für die Xbox 360 in den Westen – trotz respektabler RPG-Versorgung in den ersten Jahren nicht unbedingt die Hardware, auf die Genre-Enthusiasten damals setzten. Die Definitive Edition basiert auf der inhaltlich erweiterten, allerdings Japan-exklusiven PS3-Portierung. Neben neuen Kostümen und ein paar Szenarien enthält die auch zwei erstmals spielbare Figuren: Piratengöre Patty ist komplett neu, während Flynn, bester Freund und Rivale von Hauptfigur Yuri, bereits in der Xbox-360-Fassung eine wichtige Rolle hat, hier aber nun als spielbares Partymitglied dabei ist.
Technisch wurde gefeilt: Das Original hatte 720p, die Kämpfe liefen mit 60, der Rest des Spiels mit 30 Bildern pro Sekunde. Die Auflösung beträgt nun auf allen Systemen 1080p, die PS4-Fassung läuft noch dazu mit 60 fps, während Switch und Xbox One die Bildrate des Originals beibehalten – 4K-Darstellung sucht Ihr vergebens. Inhaltlich ist relativ klassische ”Tales”-Kost geboten – das heißt, mit Anime-Klischees wird nicht gespart, allerdings ist das Spiel dank des erwachsenen Helden und dessen moralisch manchmal fragwürdigen Handlungen für ältere Spieler erträglicher als manch andere Episode.
Auch das andere Markenzeichen der Reihe, die wilden Actionkämpfe, sind wieder mit von der Partie. Ihr kontrolliert eine Eurer Figuren direkt und verpasst den Gegnern schnelle Schlagcombos und effektive Spezial- und Magie-Attacken. Den Rest der Truppe übernimmt die KI, die sich aber auch Euren Anweisungen beugt – ebenso können menschliche Spieler in die Rolle Eurer Mitstreiter schlüpfen.




















Gefällt mir trotz ein paar Macken außerordentlich gut. Gerade die Charaktere sind richtig gut geschrieben, spielerisch gibt es aber noch Luft nach oben.