Tony Hawk’s Pro Skater 4 – im Klassik-Test (PS2 / Xbox / GC)

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Meinung

Ulrich Steppberger meint: Das Comeback des Jahres: Neversoft hat es geschafft, auf dem Genrethron sitzt bis auf weiteres Tony Hawk 4. Zu verdanken hat es der Skater vor allem der Konkurrenz, denn ob ohne Aggressive Inline die ganzen Neuerungen den Weg in die Fortsetzung geschafft hätten, halte ich für fraglich. Die Kombination aus bewährter Altlast und frischem Wind führt zu einem grandiosen Rollbrettspektakel, das es in sich hat: Die zahllosen Aufgaben halten Euch wochenlang bei der Stange, dank fehlendem Zeitdruck macht die Erkundung der Szenarien richtig Spaß. Diese sind zwar weniger interaktiv und farbärmer als beim Rivalen, aber deutlich umfangreicher als im dritten Teil. Die fein animierten Sportler bekamen etwas mehr Charakter verpasst, Grafikruckler wurden reduziert und tauchen nur noch selten auf. Das dickste Lob gibt’s für die vielen kleinen Ergänzungen bei der Steuerung, die eine Fülle an Tricks zulassen. Kritikpunkte sind rar, aber vorhanden: Die fehlende Xbox-Live-Unterstützung ist einen Rüffel wert, außerdem wurde der Schwierigkeitsgrad hochgeschraubt – Profis freut’s, der Rest macht sich auf Frustmomente gefasst.

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JACK POINT
8. September 2021 5:05

@tabby
Stimm Dir bei beiden Sätzen vollkommen zu.

Bei den Remakes aber bitte ohne so seltsame Änderungen bei der Art wie man Stats sammelt bzw. ausbauen kann usw. wie in den Remake von Teil 1+2. Das hat mir Motivation geraubt.

5. September 2021 15:30

Ich finde es persönlich nicht mehr ganz so gut wie die Vorgänger, trotzdem bis heute noch ein hervorragendes und spaßiges Spiel.
Davon und von Teil 3, Underground 1+2, American Wasteland bitte in Zukunft ein Remake @Activision.