UEFA Challenge – im Klassik-Test (PS2)

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Zumindest in der Realität waren die (meisten) deutschen Fußballfans dieses Jahr am Ziel aller Träume: Der FC Bayern schaltete am 23. Mai Valencia aus und wurde damit Cham­pions-League-Sieger 2001. Nun habt Ihr die gleiche Chance auf der PS2: UEFA Challenge bietet die berühmtesten und besten Clubs der europäischen Millio­närs­liga, darunter Manchester United, Barcelona, Bayern, Juventus und Valen­cia – samt originalgetreuer Namen, Tri­kots und Wappen. Die UEFA-Lizenz beinhaltet aber auch bekannte Stadien wie Old Trafford, San Siro, Nou Camp oder das Westfalenstadion.

Fans des Vorgängers UEFA Striker (PSone und Dreamcast) fühlen sich bei den Spielmodi heimisch: Schnellstart, Freundschaftsbegegnung, Wettbewerbe, Saison, Turnier – alles schon einmal dagewesen. Ganz neu hingegen ist die Club Challenge. Hier startet Ihr mit einem Team in der untersten Spielklasse und kämpft um den Aufstieg. Wer Meister wird, schaltet zu den drei vorhandenen (Vereinspokal, Europäischer Pokal, Miniliga) noch drei weitere Wett­bewerbe frei, aber auch neue Are­nen und Cheats. Einsteiger studieren in den sechs Trainingsmodi in aller Ruhe lange Bälle (L1), normale Pässe (X), Heber (Quadrat), Doppelpässe (R2), oder gezielte Schüsse und Flanken (Kreis). In der Defensive schaltet Ihr den gerade aktiven Spieler durch, tackelt sauber oder schickt Eure Gegenspieler via Blutgrätsche zu Boden. Oder aber Ihr spielt auf Tempo und versucht, innerhalb möglichst kurzer Zeit fünf Tore zu erzielen. Zur Belohnung dürft Ihr Eure beste Gesamtzeit verewigen.

Fussballstrategen verändern in UEFA Challenge die Aufstellung und Spiel­weise ihrer Mannschaft bis ins kleinste Detail. Sei es Formation, offensive bzw. defensive Optionen wie Raum- oder Manndeckung – selbst der Kader lässt sich völlig frei den eigenen Wün­schen anpassen. Achtet hier insbesondere auf die Tagesform Eurer Spieler, die vor Anpfiff in Form von Symbolen angezeigt wird. Als Kommentatoren verpflichtete Hersteller Infogrames Premiere-World-Moderator Dieter Nick­les und Dirk Glaser. Bei der Auswahl der Kamera­pers­pek­­tiven hielt man sich allerdings vornehm zurück. Eine naher Blick von der Seitenline, eine Hintertor- und eine TV-Kamera, sowie eine Zeppelin-Seiten­ansicht ist alles ­– auf einen Zoom müsst Ihr gänzlich verzichten.

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