UEFA Euro 96 England – im Klassik-Test (SAT)

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Clevere Idee: Man nehme eine hauseigene Fußballsimulation für die Playstation, sichere sich die Lizenz zur aktuellen Europa­meisterschaft und ändere ein paar Features. Fertig ist das offizielle Fußballspiel zur „Euro 96“ – für den Saturn. Als Basis für diese Neuheit diente Gremlin‘s Actua Soccer (in Deutschland Ran Soccer). Sega sicherte sich die Vertriebsrechte und publiziert den Titel unter ihrem ”Sega Sports”-Label.

Entsprechend dem wichtigen Anlaß wurde die Präsentation komplett geändert. Dafür lagen die Spielmodi des Vorbildes (Liga & traditionelles Turnier) auf dem Opferaltar des Großereignisses: Außer einer Freundschaftspartie sowie einem belanglosen Trainingsspielchen steht nur noch der EM-Modus parat. Alle 16 Mannschaften haben ihre Original-Kicker im Aufgebot und auch die realen Stadien (acht an der Zahl) wurden digital nachempfunden. Diese Option macht sich bei der 3D-Präsentation recht gut (siehe Bilderserie links), im Spiel merkt man von den unterschied­lichen Arenen jedoch herzlich wenig. Außerdem dürfen jetzt bis zu vier menschliche Ballzauberer ans Joypad – zwei mehr als beim Playstation-Vorgänger.

Sieht man von einigen zusätzlichen Animationen der Spieler ab, erkennt man auf dem Platz sehr schnell die Parallelen zu Actua Soccer. Aus verschiedenen Blickwinkeln verfolgt Ihr einen typischen Polygon-Kick mit plapperndem Reporter (u.a. in deutscher Sprache), Zeitlupen-Wiederholungen und gelegentlichem Flutlicht-Ambiente. Dabei sind Actua-Kundige eindeutig im Vorteil, denn das Spielgefühl ist dem des Stall-Kollegen sehr ähnlich – mit allen Vor- und Nachteilen. Nebenbei rühmt sich Gremlin, die typischen Spieltaktiken der einzelnen Teams den Computer-Pendants einprogrammiert zu haben. Ein Schiedsrichter überwacht die Einhaltung aller FIFA-Regeln, selbst an Strafstößen und roten Karten kommen böse Buben nicht vorbei.

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