Yars Rising – im Test (PS5)

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2024
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Emi Kimura hat einen faden Job: Für die QoTech Corporation, die größte Hightech-Firma in Syzygy City, gibt sie stumpf Daten in einen Rechner ein. Doch der Schein trügt, tatsächlich ist Emi eine talentierte Hackerin und hat den Konzern für ihre Gruppe infiltriert. Schnell kommt sie dabei seltsamen Dingen auf die Spur: Tief im Inneren des QoTech-Gebäudes treiben sich eigenartige Kreaturen herum, in Glastanks werden insektoide Aliens aufbewahrt und als eine Hacking-Aktion schließlich auch noch Emis DNS verändert und ihr übermenschliche Fähigkeiten verschafft, ist klar: Hier stimmt etwas ganz und gar nicht! Emis cyberpunkige Welt scheint in höchster Gefahr zu schweben.

Auf den ersten Blick wirkt die Neuinterpretation des Atari-Klassikers Yars’ Revenge seltsam weit entfernt von seinem 1982er-Urahnen. Aus einem inno­vativen Single-Screen-Action­spiel wird bei Shantae-Macher ­WayForward ein Metroidvania mit polygonaler 2,5D-Darstellung. Emi läuft, springt, schleicht und klettert durch die verworrenen ­QoTech-Anlagen und manch anderes Szenario. Der Schlüssel zum Fortschritt sind die zahlreichen Computerterminals: Mit denen werden nicht nur verschlossene Türen geöffnet, hier holt sich Emi auch nützliche neue Fähigkeiten wie Energiegeschosse, einen Wandsprung oder das Talent, auf dem Wasser zu laufen. Dafür müssen sie aber erst gehackt werden, und da schließt sich dann der Kreis: Die Hacking-Sequenzen sind alle­samt clevere Versatzstücke aus den Konzepten von Yars’ ­Revenge – nagt Barrieren weg, schießt Minen ab, weicht Gegnern aus, zerlegt mit einem schnellen Energieschuss das Qotile und Ihr werdet belohnt. Geht der Hack daneben, kriegt Emi einen elektrischen Schlag verpasst und verliert einen Teil ihrer Lebensenergie. Angesichts der Gefahr nimmt Emi den ganzen Wahnsinn allerdings überraschend gut auf: Nicht nur in den Storydialogen gibt sich die junge Heldin eloquent und respektlos, auch bei der Erkundung der Welt ist Emi nie um einen flapsigen Spruch verlegen.

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